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Donnerstag, 25. Mai 2017

Philipp Bagus: Wir schaffen das – alleine! Warum kleine Staaten einfach besser sind.

Was hat Europa groß gemacht? Kleinstaaten !

Ein aufschlußreicher Vortrag.


Von Philipp Bagus zum Thema Globalismus. Am 18. Mai 2017 sprach der Ökonom Philipp Bagus vor 60 Zuhörern in der Bibliothek des Konservatismus über sein neues Buch „Wir schaffen das – alleine! Warum kleine Staaten einfach besser sind“.

Der Ludwig-Erhard-Preisträger wies darauf hin, daß kleine Staaten ihren Bürger stets mehr Nutzen, wirtschaftlichen Erfolg und Freiheit bringen als große Staatsgebilde, wie beispielsweise die Europäische Union.

Großstaaten hätten eine Tendenz zum Zentralismus und zu einer nicht möglichen Autarkie. Beides führe zu Eingriffen in die Rechte der Bürger und die wirtschaftliche Freiheit. Intervention des Staates in allen Lebensbereichen (Wirtschaft, Bildung, Famile etc.) steige mit zunehmender Größe an. Dagegen seien Kleinstaaten effizienter und stabiler, auch weil sie es seien müßten, so Bagus. Ein Kleinstaat müße ein Höchstmaß an bürgerlichen und wirtschaftlichen Freiheiten garantieren, um seine Bevölkerung zu halten und nicht durch Auswanderung auszubluten.
https://brd-schwindel.org/philipp-bagus-wir-schaffen-das-alleine-warum-kleine-staaten-einfach-besser-sind/ 

Donnerstag, 30. März 2017

Genau lesen und verstehen. Andreas Dombret Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank .

Dr. Andreas Dombret Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank

Der Kuchen wird kleiner.
Konsolidierung und Neuausrichtung im deutschen Bankensektor

Rede auf der 5. Jahreskonferenz Gesamtbanksteuerung der Frankfurt School of Finance & Management
Frankfurt am Main | 30.03.2017 

1 Einleitung

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
ich freue mich darüber, auf dieser Konferenz zur Gesamtbanksteuerung zu sprechen. Die enge Kooperation zwischen der Deutschen Bundesbank und der Frankfurt School of Finance & Management hat schon gute Tradition und ist mir ein wichtiges Anliegen.
"Der Kuchen wird kleiner: Konsolidierung und Neuausrichtung im deutschen Bankensektor"- so lautet das Thema meines Vortrages. Passend dazu stelle ich die Frage, was die Steuerung eines Kreditinstituts mit dem berühmten Frankfurter Kranz gemeinsam hat….
Nun, beides sind Königsdisziplinen ihres Metiers: Der Frankfurter Kranz, der 1735 von einem unbekannten Bäcker in Frankfurt erfunden wurde, hängt mit der Geschichte von Frankfurt am Main im 18. Jahrhundert zusammen – der Kranz stellte des Kaisers Krone dar. Dementsprechend erfordert die Zubereitung auch hohes handwerkliches Geschick.
Analog dazu zählt die Steuerung eines Kreditinstituts mittlerweile zu den wirtschaftlichen Königsdisziplinen. In den letzten Jahren ist es deutlich anspruchsvoller geworden, ein Institut in seiner Gesamtheit zu steuern – und das nicht nur, weil das Umfeld härter geworden ist, sondern auch, weil der insgesamt zu verteilende Kuchen kleiner geworden ist und ständig kleiner wird. Und wenn die Anforderungen steigen, müssen auch die Rezepte angepasst werden.

2 Der Kuchen wird kleiner

Der Kuchen, der unter den deutschen Banken und Sparkassen verteilt werden kann, schrumpft nun seit vielen Jahren: Das kann man an den Erträgen messen, die seit mehr als 15 Jahren sinken – zwischen 1999 und 2015 um fast 30%.
Dieser Rückgang hat mehrere Ursachen. Zum einen wird sowohl der europäische als auch speziell der deutsche Bankensektor von Kritikern gerne als "overbanked" beschrieben. Diese Überkapazitäten drücken, solange sie nicht abgebaut werden, auf die Erträge.
Eine ähnliche Wirkung hat das Niedrigzinsumfeld. Wir können beobachten, dass die Margen aus dem Einlagengeschäft bereits heute zurückgegangen sind – auch weil die Banken sich scheuen, die negativen Zinsen an die Privatkunden weiterzugeben. Zudem sehen wir, dass der Beitrag aus dem Aktivgeschäft tendenziell konstant geblieben ist.
Verschweigen lässt sich natürlich auch nicht, dass die Konkurrenz zugenommen hat – wobei der Wettbewerb im deutschen Bankensektor schon immer sehr hoch war. Fintechs rollen das Feld neu auf und etablierte Kreditinstitute laufen in vielen Bereichen den Entwicklungen hinterher. Indem ein Teil der Wertschöpfungskette zu den Fintechs übergeht, fehlen diese Einnahmen bei den Banken. Und bei neuen Ertragsfeldern, wie etwa alternativen Zahlungsverfahren, haben neue Wettbewerber bereits Vorsprünge.
Bei der Diskussion um die Ertragsschwäche deutscher Institute geht es auch immer wieder um die Rolle der Regulierung. Vor der Finanzkrise gab es sicherlich blinde Flecken in der Regulierung, die viele Institute für zu riskante Geschäfte genutzt haben. Mit ihrem Verhalten haben sie die ganze Volkswirtschaft belastet. Deswegen ist es gut, dass es nun verbesserte Regeln gibt und dass die Aufsicht strenger geworden ist. Natürlich erwarte ich von den Instituten keine Begeisterungsstürme– aber die Reformen waren richtig und wichtig und sind zu einem guten Teil einmalig anfallende Umsetzungskosten.
Regulierung, Digitalisierung, Niedrigzinsen, Überkapazitäten – das alles spricht dafür, dass sich die Ertragslage auf absehbare Zeit nicht entspannen wird. Die wirtschaftliche Entwicklung ist momentan positiv– sollte sich das allerdings wieder ändern, wird das zusätzlich Druck auf die Banken ausüben.
Mit anderen Worten: Es sieht momentan so aus, als würde der Kuchen kurz- und mittelfristig nicht wieder größer werden – vermutlich wird er sogar noch etwas weiter schrumpfen.
Wie kann der Sektor hierauf reagieren? Es wird wohl eine Mischung aus Konsolidierung auf der einen und Neuausrichtung auf der anderen Seite sein.

3 Konsolidierung und das weitere Schrumpfen des Kuchens

Beginnen wir mit der Konsolidierung. Wie man am kontinuierlichen Rückbau der Filialen und der Institute erkennen kann, schreitet diese bereits voran. Das Ende der Fahnenstange ist aber noch nicht erreicht: Insbesondere mit Blick auf die Verbesserung des Ausgaben-Einnahmen-Verhältnisses scheint eine weitere Konsolidierung folgerichtig. Denn der deutsche Bankensektor belegt im europäischen Vergleich unverändert einen der hinteren Plätze. Kostensenkungsprogramme und die Erhöhung der operativen Effizienz werden deshalb wohl auch weiterhin Teil der Agenda der Banken und Sparkassen sein müssen.
Eine weitreichende Möglichkeit der Kosteneinsparung ist die Zusammenlegung von Instituten oder die Übernahme von Institutsteilen. Auch dies wurde in den vergangenen Jahren bereits verfolgt – mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg.
Natürlich sind aber Fusionen kein Allheilmittel per se: Denn aus zwei schwächelnden Instituten wird nicht einfach ein robustes. Vielmehr bestehen Ansteckungsgefahren. Mathematisch mag minus mal minus plus ergeben – bei Fusionen ist das in den allermeisten Fällen nicht so.
Fusionen oder Ankäufe müssen also, um erfolgreich zu sein, eine realistische Strategie verfolgen. So können regionale Ergänzungen oder auch europäische Zusammenschlüsse eine gute Idee sein. Sind die Pläne durchdacht, wird auch die Aufsicht den Prozess positiv begleiten. Wir werden aber unsere Anforderungen an kriselnde Institute deshalb nicht senken, sondern genau hinsehen.

4 Verbesserte und neue Rezepte müssen her

Meine Damen und Herren, Konsolidierung reicht bei Weitem nicht aus. Deshalb müssen die deutschen Kreditinstitute ihre Geschäftsmodelle zum Teil neu ausrichten. Und das passiert bereits. Aber ist die Neuausrichtung wirklich schon in vollem Gange? Ich denke, es gibt noch Potenzial nach oben.
Benötigt werden neue und verbesserte Rezepte, um künftig noch ertragreiche Kuchen backen zu können. Ich mahne ja bereits seit einiger Zeit, dass die Institute ihre Geschäftsmodelle überprüfen und in vielen Fällen anpassen oder gar neu ausrichten sollten.
Denn der Druck wird noch weiter zunehmen. Das Geschäftsumfeld hat sich seit 2008 gravierend verändert – man spricht gerne von ‚the new normal‘, dem neuen Normalzustand. Die Geschäftsmodelle können da nicht einfach im ,old normal‘ verharren.
Bitte lassen Sie mich eine der größten Herausforderungen für Banken und Sparkassen in diesem Zusammenhang ansprechen, nämlich das Niedrigzinsumfeld. Wir alle wissen, dass es das Fundament vieler deutscher Institute ins Wanken bringt – nämlich derjenigen, die ein stark zinsabhängiges Geschäftsmodell betreiben. Deshalb muss eine zu hohe Abhängigkeit vom Zinseinkommen überall auf den Prüfstand kommen.
Wenn nun die Banken ihre Strategien prüfen, dann müssen sie auch folgendes Szenario berücksichtigen: Nämlich, dass die Zinsen auch wieder steigen werden. Daraus entstehen Zinsänderungsrisiken, die das Risikomanagement auffangen können muss. Institutsindividuelle Antworten sollten sorgfältig ausgearbeitet in der Schublade liegen – und nicht erst hektisch umgesetzt werden, wenn der Ernstfall eintritt und die Zinsen steigen. Darüber hinaus müssen die neuen Rezepte künftig auch digitale Zutaten haben. Das gilt für die Geschäftsmodelle genauso wie für das Risikomanagement. Im Risikomanagement muss heutzutage viel stärker das Thema der Cyber-Risiken berücksichtigt werden, was eine Gesamtsteuerungsaufgabe ist.
Effiziente Prozesse, die Skaleneffekte auf der Kostenseite realisieren, können die Ertragslage stabilisieren. Einen Beitrag dazu kann neue Informationstechnologie ebenso leisten wie für die Neuausrichtung der Geschäftsmodelle.[1] In begrenztem Maße kann sie nämlich helfen, neue Einkommensbereiche zu erschließen. Neue Einnahmequellen sowie die effektivere Nutzung bereits bestehender Quellen können auch durch die Kooperation mit Fintechs erreicht werden.

5 Strengere Vorgaben für das Backverfahren: Regulierung und Banksteuerung

Aber es sind nicht nur die Geschäftsmodelle, die auf den Prüfstand müssen, es sind auch die Steuerungsansätze. Und hier kommt die Regulierung ins Spiel.
Bis vor wenigen Jahren war das Kernelement der Gesamtbanksteuerung im Wesentlichen die Kapitalsteuerung, die sich am eingegangenen Risiko orientierte. Im Zentrum stand dabei der möglichst effiziente Einsatz von Kapitalressourcen bei gleichzeitiger Einhaltung der regulatorischen Mindestkapitalanforderungen.
Dieser Grundsatz stellt auch derzeit noch den Kern der Steuerung dar. Aber die Regulierungsreformen seit der Finanzkrise zwingen zu einem gewissen Umdenken.
Die Probleme im Bankensektor haben gezeigt, dass eine rein risikogewichtete Mindestkapitalanforderung nicht ausreicht, um den Sektor ausreichend widerstandsfähig zu machen.
Weil die risikogewichteten Kapitalanforderungen alleine keinen ausreichenden Schutz dargestellt haben, wurden mit Basel III zusätzliche Sicherheitsnetze eingeführt. Zu den risikogewichteten Anforderungen ist die Leverage Ratio hinzugekommen, außerdem gibt es zwei neue Liquiditätskennziffern, Kapitalpuffer, verlustabsorbierendes Kapital und individuelle Kapitalzuschläge im Rahmen des aufsichtlichen Überprüfungsprozesses.
Aus der Sicht des Aufsehers ist das sinnvoll, weil wir die diversen Risiken, die zum Ausfall einer Bank führen können, mit maßgeschneiderten Instrumenten kontrollieren.
Für die Kreditinstitute bedeutet das neue System aber, dass sie nicht mehr nur eine Größe in ihrer Steuerung zu berücksichtigen haben, sondern gleich mehrere. Bei der Entscheidung für die Vergabe eines Kredits spielen also nicht mehr nur der Ertrag und der effiziente Einsatz des Eigenkapitals eine Rolle, sondern beispielsweise auch die Auswirkung auf die Bilanzstruktur, wie sie die Stabile Finanzierungskennziffer (Net Stable Funding Ration, NSFR) reguliert.
Vermutlich die größte Herausforderung liegt in dem Zusammenspiel der verschiedenen Mindestanforderungen und der zeitgleichen Einhaltung von Kapitalmindestanforderungen, Verschuldungsobergrenze, Vorgaben an die Liquidität und die Bilanzstruktur sowie zeitlich und institutsspezifisch variierenden Anforderungen – in dieser Dimension ist dies ein Novum.
Das heißt, dass das Optimierungsproblem plötzlich sehr viel komplizierter wird, und sich die Frage stellt: Kann die Einhaltung der Anforderungen durch eine einfache Gleichung erreicht werden? Oder bedarf es eines vielschichtigeren Ansatzes?
Gerade wegen dieser Komplexität ist eine intelligente Gesamtrisikosteuerung so wichtig. Dabei stellt sich natürlich die Frage, auf welchen Ebenen diese Steuerung ansetzt: Können unterschiedliche Kennziffern auf einzelne Geschäftsaktivitäten herunter gebrochen werden? Oder ist es sinnvoller, auf Ebene der Gesamtbank oder Portfolioebene anzusetzen, um Risikotreiber zu identifizieren und Steuerungsimpulse transparent zu machen? All dies erfordert Umdenken in den Instituten, operativ wie strategisch.
Ein Aspekt ist mir besonders wichtig: Institute sollten und können nicht ausschließlich nach der Einhaltung regulatorischer Mindestanforderungen steuern. Auch wenn ich eingestehen muss, dass die von uns Aufsehern erlassenen Regeln natürlich Grenzen bei der Steuerung setzen.
Aber es bleibt erheblicher unternehmerischer Spielraum, den Institute erfolgreich nutzen können: Durch intelligente Geschäftsmodelle, durch innovative Strategien und durch passgenaue operative Umsetzung. Geschäftsmodelle, die nur nach regulatorischen Mindestanforderungen steuern, können nicht lange erfolgreich sein. Die Einhaltung der Mindestanforderungen sind notwendige Nebenbedingungen – die Hauptbedingung für Erfolg hingegen ist ein intelligentes, langfristig umsetzbares Geschäftsmodell.

6 Fazit

Meine Damen und Herren, das ‚new normal‘ zwingt zu einem Umdenken bei Geschäftsmodellen und Steuerungsansätzen. In dieser neuen Normalität schrumpft der Kuchen weiter. Folgerichtig werden Rezepte und Zubereitung deutlich anspruchsvoller – aber, und davon bin ich überzeugt: Künftige Kuchen müssen nicht nur besser schmecken, sondern auch weniger Bauchschmerzen bereiten – den Kunden, der Realwirtschaft, den Aufsehern und den Banken selbst auch.
Sie alle hier arbeiten an den verbesserten Rezepten; und auch wenn noch ein gutes Stück Weg zurückzulegen ist, so bin ich fest davon überzeugt, dass Sie sich auf dem Weg zu Erfolgsrezepten befinden.
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Fußnote:
  1. Dombret, Andreas (2016): Konsequenzen der Digitalisierung für Banken und die Bankenaufsicht. Vortrag beim 16. Norddeutschen Bankentag an der Leuphana Universität Lüneburg am 8. Juni 2016. http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Reden/2016/2016_06_08_dombret.html.
Deutsche Bundesbank
Kommunikation
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Bei publizistischer Verwertung wird um Angabe der Quelle gebeten.
http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Reden/2017/2017_03_30_dombret.html#doc395938bodyText1 


 

Andreas Raymond Dombret 

https://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Home/home_node.html 

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Bundesbank 


 

Deutsche Bundesbank

Bbk

die Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland; sie wurde 1957 aus der Bank Deutscher Länder und den bis dahin rechtlich selbstständigen Landeszentralbanken errichtet. Die Bundesbank, die auch als »Hüterin der Währung« bezeichnet wird, hatte die Aufgabe, die Währung der Bundesrepublik nach innen und außen zu sichern. Sie regelte mithilfe ihrer währungs- und geldpolitischen Befugnisse den Geldumlauf und die Kreditversorgung der Wirtschaft.

Die Deutsche Bundesbank ist seit Eintritt in die Endstufe der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) neben den anderen Zentralbanken der Teilnehmerländer Bestandteil des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB) und wirkt an der Durchführung seiner Aufgaben mit. Das wichtigste Ziel dabei ist die Gewährleistung von Preisstabilität in der Eurozone und darüber hinaus die bankmäßige Durchführung des Zahlungsverkehrs im Inland und mit dem Ausland. Dabei sorgt die Bundesbank wie die anderen Zentralbanken im Euroraum dafür, dass die Beschlüsse der Europäischen Zentralbank national umgesetzt werden. Um diesen Auftrag erfüllen zu können, hat die Bundesbank, nur soweit ihre Aufgabe es im ESZB zulässt, die allgemeine Wirtschaftspolitik der Bundesregierung zu unterstützen. Präsident der Bundesbank ist seit 2011 der promovierte Volkswirt Jens Weidmann (* 1968) .
 http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/lexikon-der-wirtschaft/19028/deutsche-bundesbank


DEUTSCHE Bundesbank ??? Oder  Bundesbank IN Deutschland? 


Zum Thema Banken:
Springer Presse tituliert: Rechtspopulisten kosten Europa Milliarden.
"Poker um Griechenland: Der tickende Zeitzünder im Hintergrund"
Neobolschewiken in Europa auf dem Vormarsch....
Omnipräsent: Wer ist Jörg Asmussen? Der "Kopf" des Finanzministers hat die Finger in jedem Deal, hier:Hochtief !
USA: Fed-Chef Ben Shalom Bernanke und seine Politik des Gelddruckens.
Frau Merkel opferte bereits in frühen Jahren ihr letztes Hemd....
Die europäische Zentralbank kommt nicht aus den negativen Schlagzeilen und das nicht nur wegen der überzogenen Baukosten beim Neubau in F(K)rankfurt/Main.
Der ESM Vertrag..bestätigt vom Bundesverfassungsgericht der BRD, die keine Verfassung hat, nur ein Grundgesetz. Wie geht das?
Wolfgang Reizle, Chef des Dax-Unternehmens Linde, spricht aus, was alle denken. Die politische Elite ist unfähig, sich Fehler einzugestehen und gegen zu steuern.
Deutschland ist schuld...sagt der ungarisch-amerikanische Spekulant George Soros (80). Glaubt ihm hier jemand?
Deutschland zahlt, aber wissen wir das nicht schon lange?
Der wichtigste Akteur der EU-Währung, Jean-Claude Trichet, erhält 2011 des Karlspreis.
Aasgeier über Europa.
Finanzkrise - und kein Ende in Sicht. US-Dollar weiterhin die Leitwährung?
Merkel 's Staatsgarantie für alle Sparer......


Dienstag, 28. Juni 2016

"Der Brexit teilt die Geopolitik neu auf. Von Thierry Meyssan."

27 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer

Der Brexit teilt die Geopolitik neu auf
von Thierry Meyssan


Während die internationale Presse auf der Suche nach Möglichkeiten zum Wiederbeleben Europas ist, aber immer noch ohne Russland und jetzt auch ohne das Vereinigte Königreich, denkt Thierry Meyssan, dass nichts mehr den Zusammenbruch des Systems verhindern kann. Jedoch, unterstreicht er, was auf dem Spiel steht, ist nicht die Europäische Union selbst, sondern die gesamten Institutionen, die die Dominanz der Vereinigten Staaten in der Welt und die Integrität der Vereinigten Staaten selbst erlauben. 
 
 
Dem Brexit zustimmend, wird Königin Elizabeth ihr Land in Richtung des Yuan neu orientieren können.
Niemand scheint die Folgen der britischen Entscheidung, die Europäische Union zu verlassen, zu verstehen. Kommentatoren, die die Politiken interpretieren und die längst das Wissen über internationale Themen verloren haben, konzentrierten sich auf die Elemente einer absurden Kampagne: einerseits die Gegner einer unkontrollierten Einwanderung und andererseits die „Knechte Ruprecht“, die dem Vereinigten Königreich die schlimmsten Qualen androhen.
Die Herausforderungen dieses Beschlusses haben jedoch keine Verbindung mit diesen Themen. Der Unterschied zwischen Realität und der politischen Rede zeigt die Krankheit, an der die westliche Eliten leiden: ihre Inkompetenz. Obwohl sich der Schleier vor unseren Augen zerreißt, verstehen unsere Eliten die Situation nicht besser, als die kommunistische Partei der Sowjetunion die Folgen des Falls der Berliner Mauer im November 1989 verstand: die Auflösung der UdSSR im Dezember 1991 und dann die des Rates für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW; COMECON) und sechs Monate später, die des Warschauer Paktes und dann noch die Versuche, Russland selbst aufzulösen, das fast noch Tschetschenien verlieren sollte.
In ganz naher Zukunft werden wir identisch die Auflösung der Europäischen Union und dann die der NATO miterleben, und wenn sie nicht gut aufpassen, den Abbau der Vereinigten Staaten.

Welche Interessen hinter dem Brexit?

Im Gegensatz zur Prahlerei von Nigel Farage ist die UKIP nicht die Urheberin des Referendums, das sie gerade gewonnen hat. Diese Entscheidung wurde David Cameron von den Mitgliedern der konservativen Partei auferlegt.
Für sie muss die Londoner Politik eine pragmatische Anpassung an die Entwicklungen der Welt sein. Diese "Krämer-Nation", wie sie Napoleon genannt hat, erkennt, dass die Vereinigten Staaten nicht mehr die größte Volkswirtschaft, noch die erste militärische Macht der Welt sind. Also haben sie keinen Grund mehr, ihr privilegierter Partner zu sein.
So wie Margaret Thatcher nicht gezögert hatte, die britische Industrie zu zerstören, um ihr Land in ein globales Finanzzentrum zu verwandeln, in ähnlicher Weise haben diese Konservativen nicht gezögert, den Weg für die Unabhängigkeit von Schottland und Nordirland zu ebnen, und daher auf das Öl aus der Nordsee zu verzichten, um aus der City das erste offshore Finanzzentrum des Yuan zu machen.
Die Brexit-Kampagne wurde von der gentry und dem Buckingham Palace weithin unterstützt, die die Boulevardpresse mobilisiert haben, um zur Unabhängigkeit zurückzukehren.
Entgegen dem, was die europäische Presse sagt, wird der Austritt der Briten aus der EU nicht langsam vor sich gehen, weil die EU schneller zusammenbrechen wird als die nötige Zeit für die bürokratischen Verhandlungen über ihren Abgang. Die RGW-Staaten brauchten ihren Austritt nicht verhandeln, weil der RGW aufgehört hat zu funktionieren, als die zentrifugale Bewegung losging. Die Mitgliedstaaten der EU, die sich an Strohhalme klammern und darauf bestehen, zu retten, was von der Union übrigbleibt, werden ihre Anpassung an die neue Lage versäumen, mit dem Risiko ähnliche schmerzhafte Krämpfe zu erleben, wie die der ersten Jahre des neuen Russlands: riesiger Rückgang des Lebensstandards und der Lebenserwartung.
Für die Hunderttausend Beamten, Volksvertreter und europäischen Mitarbeiter, die ihre Arbeitsplätze unweigerlich verlieren werden und für die nationalen Eliten, die auch von diesem System abhängig sind, sollte man eine dringende Reform der Institutionen unternehmen um sie zu retten. Alle glauben fälschlicherweise, dass der Brexit eine Bresche schlägt, in die sich die Euroskeptiker stürzen werden. Der Brexit ist jedoch nur eine Reaktion auf den Niedergang der Vereinigten Staaten.
Das Pentagon, das den NATO-Gipfel in Warschau vorbereitet, hat auch nicht verstanden, dass es nicht mehr in der Lage ist, seinen Verbündeten aufzudrängen, ihren Verteidigungshaushalt zu entwickeln und seine militärischen Abenteuer zu unterstützen. Die Dominanz von Washington über den Rest der Welt ist zu Ende.
Wir kommen in eine andere Ära.

Was wird sich ändern?

Der Einsturz des sowjetischen Blocks war zuerst der Tod einer Weltanschauung. Die Sowjets und ihre Verbündeten wollten eine solidarische Gesellschaft bauen, in der man so viel wie möglich Öffentlich-rechtliches schafft. Sie bekamen eine riesige Bürokratie und nekrotische Führer.
Die Berliner Mauer wurde nicht durch Anti-Kommunisten niedergerissen, sondern durch eine Koalition der kommunistischen Jugend und der lutherischen Kirchen. Sie wollten die kommunistischen Ideale ohne die sowjetische Vormundschaft, die politische Polizei und Bürokratie wieder aufbauen. Sie wurden durch ihre Eliten verraten, die, nachdem sie den Interessen der Sowjets gedient hatten, mit ebenso viel Eifer, den der Amerikaner dienten. Die engagiertesten Wähler für den Brexit wollen zuerst ihre nationale Souveränität wieder erlangen und dann die west-europäischen Staats-und Regierungschefs, die sich nach der massiven Ablehnung der Europäischen Verfassung (2004-07) der Einführung des Lissabon-Vertrags schuldig gemacht haben, bestrafen. Auch sie könnten enttäuscht sein von dem was folgen wird.
Der Brexit markiert das Ende der ideologischen Vorherrschaft der Vereinigten Staaten, die der Demokratie auf die billige Tour von den "vier Freiheiten". In seiner Rede zur Lage der Union im Jahr 1941 hat Präsident Roosevelt sie definiert als (1) die Freiheit der Rede und Meinung, (2) eines jeden Freiheit, Gott zu ehren, wie er es für richtig hält, (3) die Freiheit von der Notwendigkeit, und (4) die Freiheit der Furcht [vor einer ausländischen Aggression]. Wenn die Engländer zu ihren Traditionen zurückkehren, werden die Kontinentaleuropäer die Fragen der französischen und der russischen Revolutionen über die Legitimität der Macht wiederentdecken, ihre Institutionen umstoßen, mit dem Risiko, dass der deutsch-französische Konflikt wieder auftaucht.
Der Brexit bedeutet auch das Ende der militärisch-wirtschaftlichen US-Vorherrschaft; die NATO und die EU sind die zwei Seiten derselben Münze, auch wenn die Konstruktion der Außen- und Sicherheitspolitik länger dauerte als die des Freihandels. Vor kurzem schrieb ich einen Bericht über diese Politik gegenüber Syrien. Ich testete alle internen Dokumente der EU, öffentliche und nicht öffentliche, bis ich zu dem Schluss kam, die sie, ohne Kenntnis der Realität des Landes aus den Notizen des deutschen Bundesministeriums für auswärtige Angelegenheiten geschrieben waren, welches selbst die Anweisungen aus dem US-Außenministerium übernommen hatte. Ich hatte ein paar Jahre vorher einen solchen Auftrag für einen anderen Staat ausgeführt und war zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen (außer, dass in diesem Fall der Vermittler nicht die deutsche Regierung, sondern die französische war).

Erste Folgen innerhalb der EU

Derzeit weisen die französischen Gewerkschaften den Gesetzentwurf über die Arbeit zurück, der von der Valls-Regierung auf der Grundlage eines Berichts aus der Europäischen Union geschrieben wurde, der sich selbst auf die Anweisungen des US-Außenministeriums stützt. Wenn die Mobilisierung der CGT den Franzosen erlaubt hat, die Rolle der EU in diesem Fall zu entdecken, haben sie jedoch immer noch nicht die EU – USA Artikulation begriffen. Sie haben verstanden, dass durch die Umkehrung der Normen d.h. die Platzierung der Firmen-Vereinbarungen über die Branche-Vereinbarungen, die Regierung die Vorrangstellung der Gesetze über den Vertrag in Wirklichkeit in Frage stellt, aber sie ignorieren die Strategie von Joseph Korbel und seiner zwei Kinder, seiner natürlichen Tochter, die Demokratin Madeleine Albright und seiner Adoptivtochter, die republikanische Condoleezza Rice. Professor Korbel versicherte, dass, um die Welt zu beherrschen, es genüge, dass Washington die internationalen Beziehungen in angelsächsischem Recht neu verfasse. In der Tat, wenn ein Vertrag über dem Gesetz steht, begünstigt das angelsächsische Recht langfristig die Reichen und Mächtigen im Vergleich zu den Armen und Bedürftigen
Es ist wahrscheinlich, dass die Franzosen, die Niederländer, die Dänen und noch andere versuchen werden, sich von der EU zu lösen. Sie müssen dazu ihrer herrschenden Klasse die Stirne bieten. Wenn die Dauer dieser Schlacht nicht vorhersehbar ist, ist das Ergebnis jedoch ohne Zweifel. Wie auch immer, in der Zeit des Umbruchs, die sich hier ankündigt, werden die französischen Arbeiter schwer manipulierbar sein, im Gegensatz zu ihren englischen, heute desorganisierten Kollegen.

Erste Konsequenzen für das Vereinigte Königreich

Premierminister David Cameron benutzte die kommenden Sommerferien, um seinen Rücktritt auf Oktober hinauszuschieben. Sein Nachfolger, im Prinzip Boris Johnson, kann daher den Wechsel vorbereiten, um ihn sofort nach seiner Ankunft in der Downing Street anzuwenden. Das Vereinigte Königreich wird nicht auf seinen endgültigen Ausstieg aus der EU warten, um seine eigene Politik zu führen. Beginnend mit seiner Abwendung von den Sanktionen, die gegen Russland und Syrien getroffen wurden.
Im Gegensatz zu dem, was die europäische Presse schreibt, ist die City of London von dem Brexit nicht unmittelbar betroffen. Ihrem ungewöhnlichen Status als unabhängiger Staat unter der Autorität der Krone zufolge, war sie nie ein Teil der Europäischen Union. Natürlich wird sie nicht länger Firmensitze bestimmter Unternehmen beherbergen können, die sich in die Union zurückziehen werden, aber sie wird die Souveränität von London verwenden können, um den Markt für den Yuan zu entwickeln. Bereits im April erhielt sie die erforderlichen Berechtigungen durch die Unterzeichnung einer Vereinbarung mit der Zentral-Bank von China. Darüber hinaus sollte sie ihre Aktivitäten als Steueroase für Europäer entwickeln.
Wenn der Brexit auch, in Erwartung von neuen Regeln, die britische Wirtschaft vorübergehend stören wird, ist es wahrscheinlich, dass das Vereinigte Königreich - oder zumindest England – sich schnell zu seinen Gunsten reorganisieren wird. Es bleibt offen, ob die Designer dieses Erdbebens die Weisheit haben werden, ihr Volk daran profitieren zu lassen: der Brexit ist eine Rückkehr zu nationalen Souveränität, er garantiert aber nicht die Souveränität des Volkes.
Die internationale Landschaft kann sich gemäß den Reaktionen, die folgen werden, auf sehr unterschiedliche Weise entwickeln. Selbst wenn das für manche Völker schief gehen sollte, ist es immer besser, an der Realität festzuhalten, wie es die Briten tun, anstatt in einem Traum zu beharren, bis er zerbricht.
Übersetzung
Horst Frohlich
 
 
 
 

The Brexit reshuffles world geopolitics

Samstag, 25. Juni 2016

Viel Lärm um nichts, oder der Exit vom Brexit .



Da haben also 17 Millionen Briten für den Austritt aus dem Moloch EU votiert. Unisono werden die Befürworter von den Einheitsmedien in die radikale Ecke bugsiert.
Man muss sich einmal vorstellen, mit welcher Dreistigkeit mehr als ein halbes Wahlvolk stigmatisiert wird, als „Gestrige“, „Zurückgebliebene“, „Unterpriveligierte“, „Ungebildete“,
„Zukurzgekommene“, „Rechtsradikale“ und Schlimmeres.

Wer nicht im Abwasser der Technokraten mitschwimmt, hat seine Wahrnehmbarkeit als Mensch verspielt, ist ein Feind Europas, der Globalisierung, des Fortschritts, ist „völkisch“, sehnt „die betuliche Welt“ der Vergangenheit herbei. Schlicht, passt absolut nicht in die „moderne“ Zeit, gehört, wenn man Frans Timmerman's Rede ernst nimmt, und das muss man ja wohl, auszuradiert, zusammen mit dem Staat, in dem er lebt. Punkt!

Nun werden sich die EU-Technokraten aber äusserst schwer damit tun, 17 Millionen Briten „auszuradieren“, jedenfalls nicht so schnell von heute auf morgen.
Was bleibt also zu tun?

Der Exit vom Brexit.
Man wird zu einer zweiten Abstimmung schreiten (wie beim Lissabonvertrag in Irland). Bei dieser zweiten Abstimmung wird das Verhältnis der Abstimmung umgekehrt sein, die Remainer werden die Mehrheit stellen. Neue Verhandlungen mit den Brüsseler Technokraten beginnen, der neue Verhandlungsführer wird einige vermeintliche Vorteile für Großbritanien herausschlagen, um sich dem Volk gegenüber als Führer/Macher/Wohltäter zu gerieren.

Es bleibt alles beim Alten, das ganze Lamento um den Austritt kann als Farce zu den Akten gelegt werden. Dieser Prozeß wird um so schneller vonstatten gehen, falls Boris Johnson der Nachfolger von David Cameron wird.

Ausser Spesen -die der Wahlochse bezahlt- nichts gewesen.




Europäer lieben ihr Europa,  nicht das bürgerfeindliche Konstrukt "EU".


Ergänzung am 26.06.2016




Und hier noch ein anderer, nicht uninteressanter Aspekt des Brexit:



Darüber nachzudenken ist nicht verkehrt.

Donnerstag, 23. Juni 2016

Alle palawern vom Brexit.

Sogar eine Umfrage bei t-online beschäftigt sich damit und man kann, man staune, abstimmen mit der unmaßgeblichen Meinung eines BRD Insassen.

Also, ich finde die Fragestellung schon mal falsch.
Denn gleichgültig, wie die Briten sich entscheiden, selbstverständlich bleibt das Land in Europa.
Wie auch nicht. Das Land kann sich seinen geographischen  Standort nicht aussuchen.

Dass sich die Briten ggf. gegen die EU Technokraten und ihre Quasi-Diktatur in Brüssel aussprechen, halte ich eher für unwahrscheinlich. Haben die EU-Technokraten doch alle Register gezogen, um das zu vermeiden, weil dieser Schritt Nachahmer im gequälten Europa finden könnte und sie damit arbeitslos werden könnten, und was für diese Leute noch viel schlimmer wäre, sie würden machtlos.

Auf dreiviertel des Weges umkehren zu einem Europa der Nationalstaaten, in denen die jeweiligen europäischen Nationen ihr eigenes Schicksal entscheiden, das geht gar nicht. Diese Klientel, die sich selbst für elitär hält, will den Europäern ihre Utopien aufdrängen. Und wehe dem Staat, der die Gefolgschaft verweigert!

Aber, die EU Technokraten, wie beispielsweise die Herren Juncker, Schulz oder Timmermans u.s.w. sind nicht Europa.

Europa, das sind die Menschen der einzelnen europäischen Staaten, die die Brüsseler EU-Technokraten in keiner Weise legitimiert haben, die Nationalstaaten abzuschaffen und zentralistisch, ausgerechnet von Brüssel aus, zu düpieren.

Die Vernichtung der nationalen Identität entspricht nicht dem europäischen Gedanken, wie er u.a. von dem großen Europäer Charles de Gaulle geäussert wurde.


We love Europe. But not the EU!

Donnerstag, 9. Juli 2015

" Hintergrund der griechischen Schulden"

| Damaskus (Syrien)
+

Hintergrund der griechischen Schulden

Freitag, 3. Juli 2015

Heute versucht man Griechenland zu zerstören, morgen oder übermorgen ist die BRD dran,

Hören sie mal gut zu und denken Sie, ja SIE, nach:

Ich stimme mit “Nein”, ich stimme für Tsipras

https://juergenelsaesser.wordpress.com/2015/07/03/ich-stimme-mit-nein-ich-stimme-fur-tsipras/#more-7472




Wer mehr über "Regime change" wissen möchte, wird hier bedient:

https://www.youtube.com/watch?t=4081&v=zNOiNSw5jMY

Der schweizer Historiker, Dr. Daniele Ganser mit seinem sehr aufschlussreichen Vortrag.

Bahnt sich ein weiterer sogenannter Regime change in Griechenland an, wenn das Referendum nicht den Erwartungen des  Imperiums entspricht?



Dienstag, 30. Dezember 2014

Der Europäer: Handlungsunfähig ?

Richtig muss es heissen: Die europäische Elite   
EU irritiert über Sanktionen: USA bauen Handel mit Russland aus
Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini empfindet Unbehagen über die Sanktionen gegen Russland: Während die EU Verluste zu verzeichnen hat, nimmt der Handel zwischen den USA und Russland zu. Die EU will nun Russland wieder stärker in die Weltpolitik einbinden.
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/12/30/eu-irritiert-ueber-sanktionen-usa-bauen-handel-mit-russland-aus/comment-page-3/#comments


 So, so, irritiert ist die EU.
 Als vor Jahren die damalige EU-Aussenbevollmächtigte, Benita Ferero Waldner, die Europäer darauf einschwor, und sie begann damit bereits in den Universitäten, "global Player" zu werden, war der Dame doch bewusst, in wessen Auftrag sie handelte.

Immerhin, wir sehen heute die Resultate. Europa ist zum global Prayer geworden, der auf dem Opfertisch des Großkapitals, das im Westen, wie im Osten von den gleichen Protagonisten eingesetzt wird, sich selbst bis zur Unkenntlichkeit zerlegt Die assozierten Protagonisten müssen jetzt nur noch darauf achten, dass die restlichen Europäer entsprechend "transformiert" werden, das gelingt zumindest mit der auch ausgesprochenen Drohung, dass sie, die Europäer nämlich, "sonst nicht überleben werden".

Ja, das ist schwarzer Humor, und die Dümmsten lachen am lautesten.

ps:
Im Jahre 2005 veranstaltete das Audiovisuelle Observatorium des Europarates ein Symposium in Moskau, um alle Tricks von den Russen zu lernen, die in diesem Bereich sehr große Erfahrung haben. Euromed & The Media (pdf)
Mehr Informationen  hier und hier .


Dienstag, 23. April 2013

Bargeld – Nur für Gangster und Terroristen?




Gestern. Ultimatives Staatsfernsehen. Nachrichten:

„500 Euroscheine sind Verbrechergeld, um große Summen leichter transportieren zu können.“

Bildbegleitung dazu:

Spiegelglasscheibe mit weissem Pulver. In Bahnen angelegt.

Genauso, wie sich Fritzchen vorstellt, dass Drogenpulver durch die Nasenlöcher eingezogen wird.

Bildmediengeprägt, wie Fritzchen nun einmal ist, denkt er natürlich sofort an den Kokainkonsumenten, Michel Friedman.

Und dann der Film der Medienmanipulierer dazu:

Labor: Ein weissbekittelter Mann, eine ebenfalls weissbekittelte Quotenfrau rollt etwa zehn 500-Euro-Scheine eng zusammen, plaziert diese geübt nacheinander in etwa zehn Glasröhrchen, träufelt aus einer großen Ampulle Testflüssigkeit -sagt das Fernsehen jedenfalls – in die Glasröhrchen mit den 500-Euro-Scheinen. Gleichzeitig wird eine Messkurve gezeigt, die nach Auskunft des weisbekittelten Mannes anzeigt, dass alle getesteten 500-Euro-Scheine, die sich in den Glasröhrchen befinden, mit Kokain in Berührung kamen, drei davon mit Kokain in hoher Konzentration.

Nun dürfte dem aufmerksamen Medienbeobachter in der letzten Zeit nicht entgangen sein, dass 500-Euro-Scheine bereits in England verboten sind und auch in Deutschland nicht zur Zahlung von Waren entgegengenommen werden, dass Schweden bereits in fortgeschrittenem Stadium das Bargeld abgeschafft hat, und das für die Eurozonen die Abschaffung von Bargeld bereits mehr als ernsthaft diskutiert wird.

Was sagt uns die Demonstration im Staatsfernsehen in Bild und Ton?
Bargeld benutzen Verbrecher, womit auch die Schweden die Abschaffung von Bargeld begründen.

Es bleibt die Frage, wann finden die staatlichen Organe weitere, mit Drogen kontaminierte Geldscheine, die ein Verbot dieser, ausschliesslich natürlich zu unserer „Sicherheit“, unumgänglich machen?

Oder handelt es sich um eine weitere Massnahme der globalistischen Bankster, die totale Kontrolle über alle Finanzaktionen der Europäer zu übernehmen?




Ps: Ebenfalls Nachrichten WDR, am 23.04,2013:

Al Qaida ist jetzt eine „iranische Untergrundgruppe“, was natürlich einen Kampf der „Guten“ unumgänglich machen wird.
Hören Sie, wass Hillery Clinton hier sagt:
Hillary Clinton: 'We created Al-Qaeda'!!

Freitag, 1. Juni 2012

Rette sich wer kann....aber wer kann denn noch und wohin?

...und nicht vergessen, VOR Inbetriebnahme des Mundwerks Gehirn einschalten! In diesem Sinne, versuchen Sie und wir alle entspannt zu bleiben, wenigstens an diesem Wochenende.




Wie? DAS wussten Sie nicht? Na, dann schauen Sie einfach mal:

Sonntag, 15. Januar 2012

Wolfgang Reizle, Chef des Dax-Unternehmens Linde, spricht aus, was alle denken. Die politische Elite ist unfähig, sich Fehler einzugestehen und gegen zu steuern.

Linde-Chef bringt Euro-Austritt Deutschlands ins Gespräch
15.01.2012, 09:24 Uhr | Spiegel Online
Wolfgang Reitzle ist der erste Chef eines DAX-Unternehmens, der offen über einen möglichen Austritt Deutschlands aus dem Euro-Raum spricht. Die deutsche Wirtschaft könnte diesen Schock nach einigen Jahren überwunden haben, sagt der Chef des Industriekonzerns.
Linde-Chef Wolfgang Reitzle schaltet sich mit einer überraschenden Aussage in die Euro-Debatte ein. Er glaube zwar, dass die Rettung des Euro gelingen könne, aber er sei "nicht der Meinung, dass der Euro um jeden Preis gerettet werden muss", sagt Reitzle in einem Interview mit dem "Spiegel".
http://wirtschaft.t-online.de/linde-chef-reitzle-deutschland-raus-aus-dem-euro/id_53178118/index

Weiter heisst es in dem Artikel:

Griechenland-Schulden komplett abschreiben
Für Griechenland sieht Reitzle keine Chancen mehr, in der Währungsunion zu bleiben. Griechenland müsse "mittelfristig austreten". Die Kapitalmärkte hätten das Thema "längst abgehakt". Die Schulden Athens werden nach Überzeugung des Linde-Chefs "nicht zu 50 oder 70, sondern zu 100 Prozent abgeschrieben werden müssen".
Der Linde-Chef fürchtet, dass der Reformwille in den Krisenländern nachlasse, wenn die EZB eingreife.

Der neue Regierungschefs von Italien , Mario Monti,  ist im Nebenjob Berater bei Goldman Sachs.

Mit Mario Monti ist  erstmals ein hochrangiger Vertreter der Finanzindustrie zum Regierungschef eines europäischen Landes aufgestiegen. Monti ist Mitglied des Board of International Advisors bei der Investmentbank Goldman Sachs.
http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2011/11/31904/


Und auch am ESF wird Goldman sich wieder einmal eine "goldene Nase" verdienen. Klar, dass Mario Monti für die Erhöhung des ESF auf unvorstellbare Milliardensummen plädiert, spült es doch Milliarden in die Kasse von Goldman Sachs.

Gerade Goldman hatte Griechenland geholfen, seine Zahlen vor dem EU-Beitritt unter Täuschung der europäischen Statistikbehörde Eurostat so zu präsentieren, dass das wahre Haushaltsdefizit erst nach der Aufnahme in die EU zum Augenschein kam.


Mario Monti, Lucas Papademos and Mario Draghi have something in common: they have all worked for the American investment bank. This is not a coincidence, but evidence of a strategy to exert influence that has perhaps already reached its limits.
http://www.presseurop.eu/en/content/article/1177241-our-friends-goldman-sachs

 
Weiterführende Informationen:

Rothschild Bank AND Goldman Sachs Are Both On The LIST Of Bondholders Getting U.S. Taxpayer Billions In Ireland


Goldman-Sachs-Banker zu Rothschild gewechselt
Die Nachricht ist nicht mehr ganz taufrisch. Doch bislang hat es niemand vermerkt: Alexander Troschel (Bild) ist seit einigen Monaten neuer Chief Operating Officer (COO) für den Bereich Wealth Management & Trust bei der Rothschild Bank in Zürich.

Wie Goldman Sachs die Welt regiert
Von news.de-Volontär Ayke Süthoff
Artikel vom 29.12.2011
Es klingt wie eine Verschwörungstheorie, ist aber leider wahr: Mit Lucas Papademos, Mario Monti und dem neuen EZB-Chef Mario Draghi wird Europa von einem Klüngel aus ehemaligen Goldman-Sachs-Männern gelenkt. Und die Drei sind längst nicht die einzigen.


Monti, Draghi, Papademos – wessen Interesse vertreten die Technokraten?

http://zeitgeist-online.de/exklusivonline/dossiers-und-analysen/848-monti-draghi-papademos-wessen-interesse-vertreten-die-technokraten.html


Und zu guter letzt:

Merkel glaubt nicht mehr an Triple A für den EFSF
http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/01/36133/

Montag, 26. April 2010

New Yorker Börse: Französischer Franc taucht wieder auf (n-tv-Telebörse, 3. März 2010) Euro in Agonie?

Na, so ein Zufall!




Die seltsame Stille um das Finanzdilemma in den Medien sollte..........Hier bitte weiterlesen


Und die "ZUFÄLLE" häufen sich allenthalben. Denken Sie mal nach über Dinge, die uns die sogenannten Qualitätsjournalisten so locker und flockig unterjubeln.
Erinnern Sie sich, worüber die Will am letzten Sonntag konferierte?

Gehirn einschalten und einfach selbständig denken, dann klappt es auch mit dem Verstehen.

Versuchen Sie es, auch wenn Sie noch nicht viel Training haben...und nehmen Sie zur Kenntnis, Deutschland ist pleite!


Und Herr Ackermann hat erkannt, auf welchem Sektor heute noch Milliardengewinne zu erzielen sind, Zauberwort Investmentbanking, also mit Investmentgeschäften,die im wesentlichen auf der Vermögensverwaltung der Kunden, dem Handel mit Wertpapieren sowie der Unterstützung von Unternehmen bei Kapitalaufnahmen (etwa Börsengänge) usw.

Investmentbanking treibt Deutsche Bank an. Investmentbanking, das florierende Geschäft mit Anleihen, Aktien, Währungen und Rohstoffen hat der Deutschen Bank im ersten Quartal das zweitbeste Ergebnis der Unternehmensgeschichte gebracht. Vor allem sprudelnde Gewinne im Investmentbanking ließen den Überschuss von 1,2 auf 1,8 Milliarden Euro klettern, wie der Konzern am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Analysten hatten mit einem deutlich niedrigeren Ergebnis gerechnet. Der Gewinn vor Steuern belief sich auf 2,8 (1,8) Milliarden Euro. Besser lief es bei der größten deutsche Bank nur zum Jahresauftakt 2007 - also vor der Finanzkrise. Hier bitte weiterlesen........................

Große Vermögen werden immer rechtzeitig in "Sicherheit" gebracht.