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Samstag, 30. Januar 2016

"Deutschland und die Uno gegen Syrien." Von Thierry Meyssan




Exklusiv
Deutschland und die Uno gegen Syrien
von Thierry Meyssan

Die Neokonservativen und die „liberalen Falken“, die schon seit 2001 den Krieg gegen Syrien vorbereitet hatten, haben sich ab 2005 auf mehrere Nato-Staaten und Mitglieder des Golf-Kooperationsrates (GCC) stützen können. Die Rolle von General David Petraeus, der den Krieg eingeleitet hatte und ihn bis heute weitertreibt ist bekannt. Zwei weitere Persönlichkeiten – Jeffrey Feltman (die Nummer 2 der UNO) und Volker Perthes (Direktor des wichtigsten deutschen Think-Tanks) – sind jedoch bisher im Schatten geblieben. Gemeinsam und mit der Unterstützung Berlins benutzen und manipulieren sie die Vereinten Nationen, um Syrien zu zerstören.
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Seit 2005 beteiligt sich der deutsche Hochschullehrer Volker Perthes mit der CIA an der Vorbereitung des Krieges gegen Syrien. Er leitet den mächtigsten europäischen Think-Tank, die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP).
Im Jahr 2005, als Jeffrey Feltman – damals US-Botschafter in Beirut – die Ermordung von Rafiq Hariri überwachte, stützte er sich auf Deutschland, sowohl für den Mord selbst (Berlin lieferte die Waffe) [1] als auch für die UNO-Kommission, die die Präsidenten al-Assad und Lahoud anklagen sollte (Staatsanwalt Detlev Mehlis, Polizeikommissar Gerhard Lehmann und deren Team). 

Die internationale Kampagne gegen die beiden Präsidenten wurde vor allem vom deutschen Politologen Volker Perthes betrieben [2].

Volker Perthes hat 1986/87 in Damaskus im Rahmen eines deutschen Forschungsstipendiums über Syrien geforscht. Dann machte er als Professor für Politikwissenschaften in Deutschland Karriere, ausser von 1991–93, als er an der American University Beirut lehrte.

Seit 2005 ist er Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), der wichtigsten deutschen öffentlichen Denkfabrik, die über 130 Spezialisten beschäftigt, davon mehr als die Hälfte Akademiker.

Als Feltman 2006 den israelischen Angriff auf den Libanon organisierte, waren einzig die USA beteiligt, in der Hoffnung, dass nach der Niederlage der Hisbollah, Syrien Beirut zu Hilfe kommen würde und dies den Vorwand für die Intervention der USA liefern würde. Berlin begnügte sich daraufhin damit, Kriegsschiffe als Unterstützung der Interimstruppe der Vereinten Nationen im Libanon (UNIFIL) beizusteuern.

Während des Jahrestreffens der Bilderberger vom 5. bis 8. Juni 2008 – fünf Jahre vor dem Krieg – begründete die US-Aussenministerin Condoleezza Rice die Notwendigkeit, die syrische Regierung zu stürzen. Sie wurde dabei begleitet von der Direktorin der Arabischen Reforminitiative [3], Bassma Kodmani (zukünftige Gründerin des Syrischen Nationalrates) und dem Direktor der SWP, Volker Perthes begleitet. Die Bilderberg-Gruppe ist eine Initiative der Nato, welche unmittelbar deren Sicherheit garantiert [4].

Laut einem von Wikileaks veröffentlichten Kabel beriet Volker Perthes Frau Rice in Bezug auf den Iran. Ihm zufolge war es gefährlich, eine militärische Operation mit unvorhersehbaren regionalen Folgen zu starten. Es wäre hingegen effizienter, Irans Wirtschaft zu sabotieren.

Volker Perthes‘ Ratschläge wurden im Jahr 2010 mit der Maßnahme zur Zerstörung der iranischen Atomkraftwerke durch den Virus „Stuxnet“ befolgt [5].

Im März 2011 veröffentlichte Volker Perthes einen Kommentar in der New York Times und machte sich über die Rede von Präsident al-Assad in der Volkskammer lustig, in der er eine „Verschwörung“ gegen Syrien angeprangert hatte [6]. Nach Perthes‘ Meinung war die „Revolution“ in Syrien im Vormarsch und der Präsident sollte gehen.


Mitte 2011 ermöglichte die deutsche Regierung den Durchbruch der Muslimbruderschaft in Tunesien und Ägypten. Sie erinnerte sich daran, dass sie auf Wunsch der CIA die internationale Koordinationsstelle der Bruderschaft in Aachen beherbergte. Berlin beschloss daraufhin, die Muslimbrüder überall dort zu unterstützen, wo sie an die Macht kommen konnten, mit Ausnahme der Hamas in Palästina, um Israel nicht in Schwierigkeiten zu bringen.

Unter dem Einfluss von Volker Perthes liess sich das Bundesministerium für Auswärtige Angelegenheiten – damals unter der Leitung von Guido Westerwelle – überzeugen, dass die Muslimbrüder keine „Islamisten“ seien, sondern dass sie „sich am Islam orientierten“.

Es schuf eine Kontaktstelle für Gespräche mit den „moderaten islamistischen“ (sic) Bewegungen sowie eine Task Force für Syrien. Perthes seinerseits organisierte im Juli im Ministerium den Empfang einer Delegation der syrischen Opposition, angeführt vom Muslimbruder Radwan Ziadeh.
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Rede von Ahmet Davutoğlu auf der Konferenz Tusaid-Stratfor unter Ausschluss der Öffentlichkeit am 6. Oktober 2011.
Am 6. Oktober 2011 nahm Volker Perthes auf Vorschlag des US-Außenministeriums an der unter Ausschluss der Öffentlichkeit abgehaltenen Konferenz teil, die von der Turkish Industry & Business Association (Tusiad) und dem privaten amerikanischen Geheimdienstunternehmen Stratfor organisiert war, um die Energieoptionen der Türkei und die möglichen Reaktionen von acht anderen Ländern, darunter Deutschland, zu simulieren [7].

Die zehn größten türkischen Vermögen waren anwesend und auch der damalige Energieminister Taner Yıldız, der Mann, welcher der Erdoğan-Familie helfen sollte, die Finanzierung des Krieges mit dem von Daesh gestohlenen Öl zu organisieren.

Im Januar 2012 bat Jeffrey Feltman – damals Nahost-Verantwortlicher im US-Aussenministerium – Volker Perthes, die Leitung des Programms „The Day After“ zu übernehmen, das die Zusammensetzung der zukünftigen syrischen Regierung vorbereiten sollte. Rund sechs Monate lang fanden Sitzungen statt, welche in einem Bericht mündeten, der nach der Genfer Konferenz von Juni 2012 veröffentlicht wurde.

„The Day After“ mobilisierte 45 syrische Oppositionelle, einschließlich Bassma Kodmani und einige Muslimbrüdern. Es wurde durch das im Verteidigungsministerium angesiedelte US Institute of Peace finanziert, einer Schwesterorganisation der National Endowment for Democracy (NED). Auch Deutschland, Frankreich, Norwegen, die Niederlande und die Schweiz beteiligten sich daran.
„The Day After“ hat den Plan für eine totale und bedingungslose Kapitulation Syriens erstellt, der zur fixen Idee der Vereinten Nationen wurde, als Jeffrey Feltman im Juli 2012 zum Direktor der Abteilung für politische Angelegenheiten der Uno ernannt wurde.
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Beim offiziellen Amtsantritt als Nummer 2 der Vereinten Nationen am 2. Juli 2012 legt Jeffrey D. Feltman vor dem Generalsekretär Ban Ki-Moon den Eid ab. Von nun an ist die Organisation, die eigentlich den Frieden fördern soll, unter der Kontrolle der „liberalen Falken“.
Hier sind die Grundsätze des Perthes-Feltman Plans zusammengefasst:
- die Souveränität des syrischen Volkes wird abgeschafft;
- die Verfassung wird aufgehoben;
- der Präsident wird abgesetzt (aber ein Vize-Präsident wird für die Protokollfunktionen im Amt bleiben);
- die Volksversammlung wird aufgelöst;
- mindestens 120 Führungspersönlichkeiten werden als schuldig befunden und von jeglicher politischen Funktion ausgeschlossen, anschliessend vor Gericht gestellt und durch ein internationales Gericht verurteilt;
- die Direktionen des militärischen Nachrichtendienstes, der politischen Sicherheit und der allgemeinen Sicherheit werden abgesetzt oder aufgelöst;
- „politische“ Gefangene werden freigelassen und die Antiterror-Gerichte aufgehoben;
- die Hisbollah und die Wächter der Revolution müssen sich zurückziehen; dann und erst dann wird die internationale Gemeinschaft gegen den Terrorismus kämpfen [8].


Gleichzeitig organisierte Volker Perthes die „Working Group on Economic Recovery and Development“ [Arbeitsgruppe für wirtschaftliche Erholung und Entwicklung] der „Freunde von Syrien“. Im Juni 2012 hat diese Gruppe, unter dem gemeinsamen Vorsitz von Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten, den Mitgliedstaaten der „Freunde von Syrien“ syrische Gasfelder zugesprochen als Gegenleistung für ihre Unterstützung beim Sturz der Regierung [9].

Volker Perthes organisierte auch die „Working Group on Transition Planning“ [Arbeitsgruppe für die Übergangsplanung] der Arabischen Liga.

Schließlich installierte er auch das „Syrian Transition Support Network“ in Istanbul.
Seit der ersten Genfer Konferenz (30. Juni 2012) und dem Treffen der „Freunde Syriens“ in Paris (6. Juli 2012) gibt es keine öffentliche Spur mehr, die auf Volker Perthes’ Rolle hindeutet, abgesehen von seinen Publikationen, mit denen er auf die weitere Unterstützung der Muslimbruderschaft durch Deutschland drängt. Deutschland verfolgte seine Politik weiter und ernannte — nach der Abdankung des Emirs von Katar und dem machtvollen Aufstieg Saudi-Arabiens — Boris Ruge, den Syrien-Beauftragten des Außenministeriums, zum Botschafter in Riad.
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Im Januar 2015 demonstriert Bundeskanzlerin Angela Merkel für Toleranz und gegen Terrorismus, Arm in Arm mit Aiman Mazyek, Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland, in Wirklichkeit aber einer der Führer der Muslimbruderschaft.
Im Sommer 2015, anlässlich einer Reise nach Damaskus, verlangte die syrische Regierung von Staffan de Mistura Erklärungen über den Perthes-Feltman-Plan, von dessen Existenz sie kurz zuvor erfahren hatte. In grosser Verlegenheit behauptete der Sonderbeauftragte des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, dass er nichts mit diesen Dokumenten zu tun habe, und versicherte, dass er sie beiseite schaffen würde. Es scheint, dass Moskau damit gedroht hatte, sie im Sicherheitsrat in Anwesenheit der Staats- und Regierungschefs bei der Eröffnung der Generalversammlung im September 2015 bekannt zu machen. Die Veröffentlichung dieser Unterlagen fand nicht statt, sie hätte die Existenz der Vereinten Nationen grundsätzlich in Frage gestellt.

Zur gleichen Zeit nahm Berlin wieder Kontakt mit Damaskus auf, ohne dass die Syrer wissen konnten, ob dieses geheime Vorgehen eine neue Politik der Kanzlerin Merkel oder einen weiteren Unterwanderungsversuch darstellte.

Jedoch wurde Volker Perthes zur gleichen Zeit von Staffan De Mistura [10] und seinem Vorgesetzten Jeffrey Feltman zum „Friedensvermittler“ (sic) für das nächste Genfer Treffen ernannt. Er soll zwischen der Delegation der syrischen Opposition und der Arabischen Republik Syrien hin- und herpendeln.

Seit drei Jahren und in Verletzung ihrer eigenen Charta, beschuldigen die Vereinten Nationen – ohne jegliche Beweise und ohne zur Befriedung des Landes beizutragen – die Arabische Republik Syrien eine Revolution unterdrückt, sowie chemische Waffen gegen ihre eigene Bevölkerung verwendet zu haben, massiv zu foltern und ihre Gegner auszuhungern. Vor allem verschleppt die Uno alle Friedensinitiativen, um so der Nato und dem Golf-Kooperationsrat genug Zeit zu lassen das Regime durch ausländische Söldner zu stürzen, im konkreten Fall durch die Terrororganisationen al-Qaïda und Daesh.
Wichtige Punkte als Zusammenfassung:
- Seit 2005 wird die für die Vorbereitung des Syrien-Krieges verantwortliche Gruppe vom US-amerikanischen Diplomaten Jeffrey Feltman gesteuert, unterstützt durch den deutschen Akademiker Volker Perthes.
- 2005 hat Feltman die Ermordung von Rafiq Hariri organisiert (weil die Sicherheit des Libanon damals durch Syrien garantiert wurde); 2006 hat er den Krieg Israels gegen den Libanon initiiert (weil die Hisbollah damals von Syrien bewaffnet wurde); 2011 leitete er den Krieg der 4. Generation gegen Syrien direkt vom US-Außenministerium aus; seit 2012 versucht er von den Vereinten Nationen aus, als Nummer 2 in der Uno-Hierarchie, den Syrien-Krieg möglichst lange andauern zu lassen, um den Dschihadisten den Sieg zu ermöglichen.
- Perthes schloss sich mit Feltman und der privaten Gruppe Stratfor zusammen, um die deutsche Nahost-Politik zu beeinflussen. 2008 stellte er den Plan für einen Regierungswechsels in Damaskus der Bilderberg-Gruppe vor. 2011 überzeugte er die Merkel-Regierung, die Muslimbrüder während des „arabischen Frühlings“ zu unterstützen. 2012 leitete er eine Arbeitsgruppe, die beauftragt war eine neue syrische Regierung vorzubereiten und verfasste anschliessend einen Plan für die totale und bedingungslose Kapitulation des Landes. Heute ist er von den Vereinten Nationen mit der Führung der Genfer Friedensverhandlungen beauftragt.
Übersetzung
Horst Frohlich
Sabine



beigefügte Dokumente

[1] Laut den Vereinten Nationen wurde Rafiq Hariri durch eine in einem kleinen Transportwagen platzierte Sprengladung ermordet. Nun ist das jedoch unmöglich, sowohl im Hinblick auf die Schäden am Tatort und besonders im Hinblick auf die Wunden der Opfer. Ich habe gezeigt, dass dieses Attentat nur durch eine neue Waffe möglich war, die zu diesem Zeitpunkt nur Deutschland besaß. In Reaktion auf meine Arbeit hat der Sondergerichtshof für den Libanon mit sehr großem Aufwand eine Nachstellung des Anschlags auf einer französischen Militärbasis durchgeführt, wo die Szene des Verbrechens vollständig wiederhergestellt wurde. Er hat jedoch das Ergebnis der Rekonstruktion nie veröffentlicht und unterstützt weiterhin die absurde These der Lkw-Bombe. „Enthüllungen über den Mord von Rafiq Hariri“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Оdnako (Russland) , Voltaire Netzwerk, 23. Januar 2014. (Original von November 2010).
[2] Zum Beispiel: « Syria: It’s all over, but it could be messy », Volker Perthes, International Herald Tribune, October 5, 2005, p. 6.
[3] Die Arabische Reforminitiative ist eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Experten von verschiedenen Denkfabriken und Universitäten. Es ist eine Initiative von Henry Siegman (ehemaliger Direktor des American Jewish Congress) im Auftrag des US/Nahost-Projekts (USMEP) zur Förderung von Tel Aviv freundlich gesinnten arabischen Persönlichkeiten.
[4] „Was Sie nicht von der Bilderberg Gruppe wissen“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Komsomolskaïa Prawda (Russland), Voltaire Netzwerk, 7. September 2011.
[5] “WikiLeaks: US advised to sabotage Iran nuclear sites by German thinktank”, Josh Halliday, The Guardian, September 18, 2011.
[6] “Is Assad Capable of Reform?”, Volker Perthes, The New York Times, March 30, 2011.
[7] «Küresel Enerji Stratejileri Simülasyonu: Türkiye’nin Gelecek 10 Yılı», Tusaid, 6 Ekim 2011.
[8] “Draft Geneva Communique Implementation Framework”, “Confidence Building Measures”, “Essential Principles”, “Representativeness and Inclusivity”, “The Preparatory Phase”, “The Transitional Governing Body”, “The Joint Military Council and Ceasefire Bodies”, “The Invitation to the International Community to Help Combat Terrorist Organizations”, “The Syrian National Council and Legislative Powers during the Transition”, “Transitional Justice”, “Local Governance”, “Preservation and Reform of State Institutions”, “Explanatory Memorandum”, “Key Principles revealed during Consultations with Syrian Stake-holders”, “Thematic Groups”, von Jeffrey Feltman präsentierte, aber unveröffentlichte Dokumente und Zeitpläne.
[9] „Die "Freunde von Syrien" teilen sich die syrische Wirtschaft bevor sie sie erobert haben“, von German Foreign Policy, Voltaire Netzwerk, 14. Juni 2012.
[10] Der Italiener Staffan De Mistura ist der Stellvertreter von Feltman, verantwortlich für Syrien. Er ist der Nachfolger vom Algerier Lakhdar Brahimi, der auch zu den Arbeitgebern von Bassma Kodmani in der „Arabischen Reform Initiative“ gehört. „Der Brahimi-Plan“, von Thierry Meyssan, Übersetzung Horst Frohlich, Neue Rheinische Zeitung (Deutschland) , Voltaire Netzwerk, 30. August 2012.

http://www.voltairenet.org/article190087.html


Wenn Sie mehr über die erwähnten Protagonisten wissen möchten, befragen Sie für ausführliche Details Ihre Suchmaschine.

Freitag, 20. September 2013

Syrien: Gutachterkommission unter Leitung von Åke Sellström

“Sarin-U.N.O.-Beauftragter” Sellström tief in europäischer Sicherheitsarchitektur des Stockholm-Programms verstrickt

Von petrapez | 19.September 2013

In dem im September 2013 veröffentlichten Bericht der von der Organisation der Vereinten Nationen eingesetzten unabhängigen Gutachterkommission unter Leitung von Åke Sellström wurde der Einsatzes der chemischen Substanz Sarin in Syrien bestätigt.
Der Auftrag der Expertengruppe bestand von Anfang an nur darin, festzustellen, ob Nervengas in den aufgesuchten Regionen eingesetzt wurde. Das Ziel war nicht die Aufdeckung durch chemische Analysen der Art der Zusammensetzung, um mit einem signifikanten moleklaren “Fingerabdruck” festzustellen, woher die chemischen Mittel stammen und von wem sie benutzt worden waren. Ein Abgleich mit den vorhandenen im Irakkrieg gefundenen Chemiekalien in den Datenbänken im schwedischen Militärlabor, wo die Proben ausgewertet wurden, wäre in diesem Zeitrahmen sicher möglich gewesen. Der Chef dieser Expeditionen im Auftrag der Vereinten Nationen und das zertifizierte Analysenlabor waren die gleichen.
Es war ein abgekartetes Spiel, denn ob die syrischen Regierungstruppen oder extremistische Banditen verantwortlich waren: in beiden Fällen drängen die militaristischen Kräfte auf eine Fortführung des Kriegzustandes in Syrien.
Die Weltgemeinschaft muss auf der Hut sein, denn die nächsten Manipulationen sind in vollem Gange. Nachdem es trotz grösster Anstrengung nicht gelungen ist, die Regierung in Damaskus zu stürzen, säumt man das Pferd von hinten auf.
Nicht ohne Grund wurden in den letzten Wochen Berichte laut, dass sich Oppositionsgruppen gegenseitig bekämpfen, zum Teil mit brutaler Gewalt. So konnte das Weisse Haus erklären, dass mit verstärkten Waffenlieferungen für die moderaten Kämpfergruppen begonnen wird ohne dass sich nennenswerter Widerstand dagegen regte. Zu gross war die Erleichterung darüber, dass der angekündigte drohende Raketenangriff durch den Widerstand im U.S-Parlament abgewendet worden war.

Es ist ein klassischer Fall für das Spiel “Guter Cop, böser Cop”. Es wird vorgeprescht und das schlimmste Szenario angedroht. Im Fall, dass die Bedrohung nicht die gewünschte Unterwerfung erreicht, kommt Variante zwei mit dem “guten Bullen” mit den gleichen hinterlistigen Absichten ins Spiel. So wird Stück für Stück darauf hingearbeitet, das erstrebte Ziel zu erreichen. 

Der Weltöffentlichkeit sollte bewusst werden, dass sie in grossem Ausmass betrogen wird – und das von demokratischen Staaten und Institutionen:
Der Vorsitzende der von Ban Ki-moon “im Auftrag der Staaten” eingesetzten unabhängigen U.N.O.-Untersuchungskommission ist Professor Åke Sellström, der schon im Jahr 2002 im Golfkrieg in den Irak zur Überprüfung von Chemiewaffen-Beständen gesandt wurde.
Sellström ist seit seiner akademischen Ausbildung tief mit dem militärischen Komplex der N.A.T.O.-Länder verbunden, die auf einen Regierungswechsel in Syrien mit allen Mitteln hinarbeiten.
Es genügt, die Laufbahn des Professors an den verschiedenen Instituten sowie seine derzeitigen Posten zu betrachten. So finden sich in seinen Referenzen, die ihn als führenden Chemiewaffen-Experten ausweisen, seine Tätigkeit an der Swedish Defence Research Agency (FOI). Ausgerechnet Sellströms Arbeiten an dieser Forschungseinrichtung des schwedischen Verteidigungsministeriums sollen ihn als Leiter der Untersuchungskommission prädestiniert haben, zu der der Professor im März 2013 berufen wurde.
Es wird immer wieder betont, dass Schweden in dem Konflikt um Syrien eine neutrale Position einnimmt. Das schwedische Verteidigungsministerium unterhält jedoch engste Beziehungen zu dem transatlatantischen Militärmonstrum. Das Verhältnis des N.A.T.O.-Beitrittskandidaten so innig, dass bei gemeinsamen jährlichen Manöverübungen selbst sensible Landschaften in Schweden zerstört werden – so an der Westküste in der geschützten Schären-Insellandschaft.

Darüberhinaus ist Prof. Åke Sellström Projektleiter am European CBRNE Center, einer getarnten paramilitärischen Einrichtung an der Universität Umea in Nordschweden, “die die Sicherheit und die Anfälligkeit der Gesellschaft studiert, insbesondere bei Vorfällen mit chemischen (C), biologischen (B), radiologischen/nuklearen (RN) und explosiven (E) Substanzen“.
In der Ankündigung eines Trainingskurses für Waffeninspekteure “Specialized training course for UN experts begins in Umeå” vom Mai 2009 wird der Anschein erregt, als wäre das Zentrum eine reine schwedische Forschungseinrichtung zwischen der Universität Umea, der Swedish Defence Research Agency, dem Västerbotten County Council, der Stadt Umea, dem Swedish Armed Forces National CBRN Defence Centre und der Swedish National Fortification Agency.
In “Millions to project cooperation between Umeå University and FOI” wurde die zukünftige Zusammenarbeit zu Beginn des Jahres 2010 zwischen der Europaischen Union und dem schwedischen Verteidigungsministerium zu “grossen E.U.-Projekten” vorgestellt.
Das zweijährige Projekt “Another 15 million in grants for EU project” unter Leitung von Åke Sellström vom European CBRNE Center und dem schwedischen Verteidigungsminsterium (Swedish Defence Research Agency) unter Einbeziehung der Universität Umea, der Swedish Fortification Agency (FortV) und der Stadtbehörde Västerbotten County Council (VLL) wird so wie oben genanntes von der Euroäischen Union finanziert.
Das European CBRNE Center ist eine der Brutstätten des Stockholm-Programms (engl. Fassung). Die schwedische Regierung, das Militär und Polizeibehörden trugen massgeblich zu dem “Fünfjahresplan 2010 bis 2014″ zur Kontrolle sämtlicher Bereiche der Gesellschaft wie wir sie jetzt erleben bei. Der grösste Drahtzieher und treibende Keil kam jedoch aus Deutschland: der damalige Innenminister Wolfgang Schäuble.
Lesen Sie dazu die ausführliche Dokumentation
“DER MOLOCH“

Aus Brüssel heraus vollzieht sich die epochale Transformation von Staatsgebilden eines Kontinents zu einer sich selbst begründenden Plutokratie, in einer wunderbaren Welt der Supranationalisten. Über einen Baustein in diesem epischen, imperialen Konstrukt, berät derzeit das deutsche Bundesverfassungsgericht. Anlässlich dieser Entscheidung über die “Vorratsdatenspeicherung”, beleuchtet Radio Utopie in einer Artikelreihe Aufbau, Entwicklung und Struktur der sogenannten “Europäischen Union”…
In diesem Dunstkreis bewegt sich der unabhängige internationale Chemiewaffen-Experte Prof. Åke Sellström.

Artikelauswahl aus dem Radio Utopie-Archiv zum Thema “Stockholm-Programm”
15.10.2009 Stockholm-Programm jetzt im Netz
17.07.2009 Passende Verhaftung zur zeitgleichen Tagung “Stockholmer Programm”
27.06.2009 Schäubles “Future Group” und ihr “Stockholmer Programm”: 5-Jahresplan der EU zum Überwachungsstaat
Derweil werden bereits seit einem Jahrzehnt, jenseits allen Geredes und Versprechungen, unter vollständiger Ausnutzung aller technologischer Möglichkeiten des anbrechenden 21.Jahrhunderts Fakten geschaffen, ohne Rücksicht auf Verfassungen, parlamentarische Prozesse oder Gewaltenteilung. In einem Papier von Statewatch aus dem September 2008 wird die deutsche EU-Ratspräsidentschaft inhaltlich wie folgt zitiert:
“Jedes Objekt, welches das Individuum nutzt, jede Transaktion welche sie unternehmen und fast jeder Ort an den sie gehen, wird eine detaillierte digitale Aufzeichnung davon erzeugen. Dies wird eine Fülle von Information für Organisationen der Öffentlichen Sicherheit generieren und riesige Möglichkeiten für effektivere und produktivere Angelegenheiten der Öffentlichen Sicherheit.”
Artikelauswahl aus dem Radio Utopie-Archiv zum Thema “Syrien”, “Schwedens Armee und N.A.T.O”
03.09.2013 Schwedisches Verteidigungsministerium untersucht angebliche syrische “Giftgas-Proben”
Die Experten im Auftrag der U.N.O. verliessen am Freitag das syrische Staatsgebiet mit einem vom deutschen Auswärtigen Amt gecharterten Flugzeug. Laut dem deutschen Aussenminister Guido Westerwelle wird die Mission der unabhängigen Chemiewaffenexperten in Syrien personell, logistisch und materiell von dem durch B.N.D.-Affairen und weiteren inländischen Geheimdienstskandalen schwer erschütterten deutschen Rechtsstaat unterstützt.
31.08.2013 Wo sind Aufnahmen der U.N.O.-Inspektion in Syrien, außer Videos von Paramilitärs?
27.08.2013 Top Secret-C.I.A.-Dokumente: Giftgas im 1.Golfkrieg
06.05.2013 U.N.O.-Kommission: konkrete Hinweise auf Giftgas-Einsatz in Syrien durch Rebellen
29.05.2013 Dokumentation “Project Cheonan Ship” Militär blockt landesweite Aufführungen
Eine Untersuchungskommission, zusammengesetzt aus prowestlich orientierten Staaten – Südkorea, U.S.A. mit den Anhängseln Kanada und Australien, Grossbritannien und Schweden – kam ohne Beweise zu dem Schluss, dass nur Nordkorea als Verursacher der Tragödie in Frage kommt.
28.05.2011 Neue US-geführte mitteleuropäische Kampftruppe der Visegrad Group V4
Die nordischen Länder würden angeblich von den gleichen Sorgen wie die Visegràd-Staaten geplagt werden – nämlich der künftige Kurs der russischen Macht, der brüchigeZusammenhalt in Europa und das mangelnde Engagement der Vereinigten Staaten von Amerika. Aus diesem Grunde hätten diese Staaten im Norden Europas schliesslich auch eine eigene EU-Kampftruppe (eine von achtzehn) geschaffen: die Nordic Battlegroup, an der Schweden, Finnland, Norwegen, Irland und Estland beteiligt sind.
20.09.2010 NATO-Seemanöver NOCO 2010 probt Kaperung eines Staates – Unternehmen “Göttertrank” II.
Deutschland, Finnland, Schweden, Norwegen, Dänemark, Polen, Estland, Lettland, Frankreich, USA, Großbritannien, Niederlande und Belgien sind die teilnehmenden Staaten, die sich militärisch um den Friedenserhalt sorgen, Finnland ist der Gastgeber. Der Hafen der Stadt Turku am Fluss Aurajoki ist der Ausgangspunkt der Flotte.
13.04.2010 Startschuss für Seemanöver “BRILLIANT MARINER 2010″ der Schnellen Eingreiftruppe der NATO Response Force in Nord- und Ostsee
Elf teilnehmende NATO-Staaten werden in diesen zehn Tagen mit ihren Kriegsschiffen und viel Munition die Wellen hochschlagen lassen, eingeladen wurden dazu die Militärs aus Frankreich, Belgien, Dänemark, Estland, Deutschland, Niederlande, Norwegen, Polen, Spanien, Grossbritannien und den USA. Schweden darf selbstverständlich als Mitglied der Organisation “Partnerschaft für den Frieden” mit dabei sein, denn das Manöver liegt auch vor seiner Haustür, es wäre unhöflich gewesen, diese Marine nur zuschauen zu lassen.
16.09.2009 Iran Situation: EU-Seemanöver in der Ostsee trainiert “Embargomassnahmen”
Teilnehmer sind Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Polen, Belgien, die Niederlande, Lettland, Estland, Litauen, Dänemark, Finnland und Schweden, die USA stellen ein lediglich ein “Beobachtungsflugzeug”.


Ein Kommentar to ““Sarin-U.N.O.-Beauftragter” Sellström tief in europäischer Sicherheitsarchitektur des Stockholm-Programms verstrickt”

navz meint:
20.September 2013 at 11:42 Noch viel schlimmer: Moon ist direkt als UN Generalsekretaer, Familien Mitglied der faschistischen Welt Eroberungs Sekte: MOON . Der Gruender hatte Einreise Verbot in die BRD und ist vor Jahren gestorben
October 5, 2006 — WMR’s “Special Alert” on possible links between the favored next UN Secretary General Ban Ki-moon and the Unification Church of Sun Myung Moon, a strong Bush family political and financial supporter, has brought indignant replies from certain members of Ban Ki-moon’s support network. They are claiming that Ban Ki-moon was carefully vetted before being nominated by the Korean government. (..)
http://www.waynemadsenreport.com/

http://www.radio-utopie.de/2013/09/19/sarin-u-n-o-beauftragter-sellstroem-tief-in-europaeischer-sicherheitsarchitektur-des-stockholm-programms-verstrickt/?utm_source=twitterfeed&utm_medium=facebook

 

Montag, 2. September 2013

Die "Alternative für Deutschland" auch nur eine Systempartei ?!



Als "letzte Chance" für eine Änderung der politischen Verhältnisse für  Deutschland apostrophiert, sieht es nach anfänglichem Optimismus heute eher so aus, dass die AfD konzipiert wurde, um unzufriedene CDU/CSU Wähler einzusammeln.
Ist das nicht schön? AfD wirbt mit einem Türken und in türkischer Sprache auf einem Plakat:
http://logr.org/ref/?http://www.pi-news.net/2013/08/afd-wahlwerbung-in-turkischer-sprache/ 
 Multikulturell sind die Jungs von der AfD auch noch. Ganz wie die Systemparteien! 

Herr Lucke , das Hätschelkind des Systems über viele Jahre, CDU Mitglied, Berater der Weltbank. Seine Partei die AfD muss wohl zur Erreichung Ihres Ziel, in den Bundestag einzuziehen, auch um die Stimmen der Türken werben, warum allerdings in türkischer Sprache?
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=155264934679315&set=a.155264931345982.1073741831.100005874282455&type=1&theater

“Auch in diesem Jahr wiederholt sich in Deutschland eine schöne Tradition, wonach muslimische Gemeinden und Organisationen zum Iftar – das gemeinsamen Fastenbrechen im Ramadan – auch nichtmuslimische Bürger einladen. Eine derartige Veranstaltung fand am 19. Juli 2013 auch in Göppingen statt. Sprecherin Bouchra Nagla und Bundestagskandidat Volker Münz folgten gerne der Einladung und genossen leckere orientalische Köstlichkeiten in angenehmer Atmosphäre. Bouchra Nagla sagt: „Als Sprecherin der Alternative für Deutschland in Göppingen setze ich mich für die Belange aller Mitbürgerinnen und Mitbürger ein. Ich denke dass Pluralität der religiösen Gruppen und kulturellen Interessen eine Bereicherung für unsere Gemeinde ist.” (Fehler im Original; Quelle: http://blog.alternativefuer-bw.de/aus-den-wahlkreisen/) In vorauseilendem Gehorsam gegenüber dem politisch korrekten Zeitgeist verhalten sich AfD-Funktionäre wie Altparteien-Apparatschiks, die unter islamischen Einwanderern für Stimmen werben. Selbst diese größtmögliche Form der Anbiederung zeigt keinerlei Erfolg, wie es die Ereignisse u. a. in Göttingen unter Beweis stellen.”
http://www.freiheitlich.me/?p=10491

AfD-Funktionärin preist Bereicherung durch Vielfalt
 ................Es ist gewiß nichts dagegen einzuwenden, sich zum Fastenbrechen einladen zu lassen, und auch Politiker rechtsalternativer Parteien tun gut daran, das Gespräch auch mit Vertretern ethnischer und religiöser Minderheiten zu suchen. Bedenklich wird es, wenn mit der Sprache des Feindes – und damit meine ich nicht die Moslems, sondern das politische Establishment – zugleich dessen Ideologie unter die Leute gebracht wird: Mit dem Loblied auf die „Bereicherung“ durch „Pluralität“ (immerhin nicht „Vielfalt“ – das ist wohl das „Alternative“ an dieser Rhetorik) benutzt die Sprecherin genau die Art von Nebelsprache, hinter der dieses Establishment die Krise unseres Landes zum Verschwinden bringt. Die Floskel von den „Mitbürgerinnen und Mitbürgern“, wo man auch einfach von „Bürgern“ sprechen könnte, und die kitschverdächtige Häufung von lobhudelnden Floskeln bis hin zu der Tautologie von den „leckeren Köstlichkeiten“ verrät vor allem eines: den Willen, dazuzugehören; von just dem Establishment anerkannt zu werden, zu dem man doch eine „Alternative“ sein will. http://www.sezession.de/40375/afd-preist-bereicherung-durch-vielfalt.html

Wenn die AfD auch anfänglich zu leichtem Optimismus veranlasste, sollte jeder kritische Wähler sich informieren, an WEN er seine Stimme vergibt, abgesehen von der Tatsache des Urteils des "Bundesverfassungsgerichts", wonach die BRD kein gültiges Wahlrecht hat.

Urteil zum Wahlrecht: Karlsruhe blamiert Schwarz-Gelb

In etwas mehr als einem Jahr ist Bundestagswahl - und Deutschland hat kein gültiges Wahlrecht. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts gibt sich die Koalition zerknirscht, die Opposition spottet.
 http://www.spiegel.de/politik/deutschland/urteil-zum-wahlrecht-bundesverfassungsgericht-straft-schwarz-gelb-ab-a-846249.html

Wie geht das, "gültige" Wahl mit ungültigem Wahlrecht??
Wie geht "freie Wahl" in einem offiziell nicht souveränen Staat ??
Wie geht "gültige, freie " Wahl in einem noch immer "besetzten" Land ohne Friedensvertrag??

Nichtwählen !!!  Weder die "Alternative für Deutschland" noch sonst irgendeine Systempartei !

Stellen Sie sich vor, es ist "Wahl" und keiner geht hin. Das ist die einzige Chance, etwas zu ändern.


Ergänzung 16.05.2015

Henkel meldet sich wieder zu Wort
"Wir müssen die AfD von diesen Elementen säubern"
16.05.2015, 11:41 Uhr | dpa

Der Ton im internen Machtkampf der Alternative für Deutschland (AfD) zwischen dem bürgerlichen und dem rechten Flügel wird immer schärfer - und wirkt befremdlich: Ex-AfD-Vorstandsmitglied Hans-Olaf Henkel, ein Vertrauter von Parteichef Bernd Lucke, plädiert dafür, dessen rechtskonservative Widersacher wie Frauke Petry und Alexander Gauland, aus der AfD zu drängen.  


Noch zu ein Greis von fast 77 Jahren, der den Jüngeren sagt, wo es lang zu gehen hat. Irgendwie wird man das Gefühl nicht los, die gerade die alten Männer den Untergang Deutschlands beschleunigen.

Wäre es nicht sinnvoll, die Jüngeren dieser Systempartei würden dem greisen Herrn Henkel sagen, dass er sich aufs Altenteil zurückziehen soll, weil gerade seine Generation das bewirkt hat, was wir heute beklagen müssen.

Raus, raus, raus...... Herr Henkel, das gleiche gilt für Lucke !

Diese Ersatzstimmenbeschaffungspartei für die CDU/CSU/FDP usw.
hat bereits jetzt den Ruf: "Arschtritt für Deutschland", weil sie unter falscher Flagge reist.
Man schaue sich das im Netz kursierende Logo an:


Unbedingt Personen, denen man zutraut, eine "Alternative" zum Bestehenden anzubieten?

Herr Henkel "schämte" sich unlängst noch für seine Partei. Er möge einen Club der Schämenden gründen, zusammen mit Herr Gauck, Herrn Schäuble und so weiter, dann können sie sich gemeinsam schämen, und zwar für Dinge, die die Jüngeren nicht begangen haben und auch nicht verantworten müssen.

Diese grauenvollen alten Männer !

Sonntag, 18. August 2013

Die FDP und ihre Bilderberger - hier FDP-Mann Lindner....


FDP-Mann Lindner bei umstrittener Bilderberg-Konferenz
NRW-Fraktionschef muss Kritik einstecken

Es ist ein vertraulicher Zirkel: Jedes Jahr treffen sich einflussreiche Entscheider aus Politik und Wirtschaft zur Bilderberg-Konferenz. Zuletzt zählte auch Nordrhein-Westfalens FDP-Chef Christian Lindner zu den Gästen. Dafür erntet er nun harsche Kritik.
Die Gästeliste umfasst einen elitären Kreis der Macht: Mehr als 130 Konzernbosse, Diplomaten sowie frühere und amtierende Staatschefs aus allen Ecken der Welt trafen sich am Wochenende im britischen Watford, um hinter verschlossenen Türen über Wachstumschancen für Europa und die USA, politische Prozesse in Afrika oder die Zukunft des Internets zu debattieren.  



IWF-Chefin Christine Lagarde und EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso waren nach Informationen des Daily Telegraph ebenso geladen wie Josef Ackermann, einst Chef der Deutschen Bank, oder BP-Boss Bob Dudley. Und Christian Lindner, Vorsitzender der Liberalen in NRW.



Auch hier finden Sie den ganzen Artikel:
http://www.nw-news.de/owl/8668113_FDP-Mann_Lindner_bei_umstrittener_Bilderberg-Konferenz.html





Im Jahr 2007 war übrigens Guido Westerwelle bei den Bilderbergern. Und ab wann wurde er Aussenminister ?!

"Die Bilderberg-Konferenzen sind informelle private Treffen von Funktionseliten aus Politik, Wirtschaft, Militär, Gewerkschaften, Medien und Hochschulen. Die meisten Teilnehmer kommen aus NATO-Staaten. Bei den Gesprächen werden vor allem Probleme der Weltwirtschaft und der internationalen Beziehungen besprochen."

So informierte dagegen kurz und bündig die Website der FDP, als ihr Vorsitzender Guido Westerwelle 2007 an der Bilderberg-Konferenz in Istanbul teilgenommen hatte. Alles Weitere sei "privat", auch, wenn man im Parlament sitzt und Außenminister werden möchte.


Hier gibt es den ganzen Artikel:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/1195261/

Freitag, 2. August 2013

Mobilfunk - Die verschwiegene Gefahr





http://www.deesillustration.com/artwork.asp?arrowphoto=16&cat=politics



Schauen Sie sich dieses Video an, bevor Sie und Ihre Kinder mit dem Handy telefonieren:




Und auf dieser Seite finden Sie links zum Überprüfen, wo sich in Ihrer Nähe Sendeanlagen befinden.
http://www.duven.de/d2sender/d2e.htm

Achten Sie mal darauf, dass man heute die Sendeanlagen, speziell in den Städten "versteckt" montiert,
z.B. in dem sie getarnt werden als Kamin. Vorzugsweise erfolgt die Installation auch in Kirchtürmen, was die "Pastoren" oder die gesamten "Kirchenherren" erfreut, denn das bringt Geld. Besonders perfide dabei ist, dass Kirchen Schutz geben sollen und nicht Einrichtungen enthalten, von denen Gefahr für die Menschen ausgeht.

Jeder sollte das Video betrachten und für sich entscheiden, ob er ein Handy ständig benötigt, ob er/sie ständig erreichbar sein muss, denn die Gefahren für die eigene Gesundheit sind keineswegs gering , wie uns die herstellende Industrie ständig erzählt.

Wenn Sie den Film später noch einmal ansehen wollen, sollten Sie ihn auf Ihrem Rechner abspeichern, denn das Video "verschwindet" immer wieder, ist "nicht mehr verfügbar"  aus welchen Gründen auch immer.

Sicher, für die Lobbyisten ist der Film natürlich nicht erfreulich. Könnte es doch sein, dasss zuviele Schlafschafe erwachen.






Kinder in Hamburg und Ritalin......



http://www.deesillustration.com/artwork.asp?arrowphoto=16&cat=politics

ADHS: Hamburg ist Spitzenreiter bei Ritalin-Verschreibung

02.08.2013, 11:50 Uhr | dpa, tze

Quelle: dpa)

Kinder mit ADHS, die in Hamburg leben, bekommen besonders viel Ritalin verordnet. Die Hansestadt ist im bundesweiten Vergleich Spitzenreiter bei der Verschreibung des umstrittenen Medikaments für Schulkinder mit der Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung. Das hat der Verband der Ersatzkassen (vdek) mitgeteilt. Was ist mit den Kindern in Hamburg los? Oder müsste es heißen: Was ist mit den Kinderärzten in Hamburg los? Oder etwa mit den Eltern?

http://www.t-online.de/eltern/gesundheit/ads/id_64759412/adhs-hamburg-verschreibt-doppelt-so-viel-ritalin-wie-berlin.html






Kranke Kinder oder kranke Gesellschaft?

Die Diagnose ADHS hat drastisch zugenommen. Liegt das am Leistungsdruck und an überforderten Eltern? Oder wurde die Erkrankung zu lange verkannt? Die wichtigsten Fakten

Sind in Deutschland wirklich immer mehr Kinder psychisch krank und leiden an einer ADHS? Oder ist unsere leistungsorientierte Gesellschaft vor allem mit lebhaften und unangepassten Jungen überfordert? Die einen sagen: Kinder werden medikamentös ruhig gestellt, damit sie in der Schule und zu Hause "funktionieren" und keine Probleme machen. Andere halten dagegen, dass es Kinder gebe, die dringend Medikamente gegen eine ADHS bräuchten. Die Erkrankung als bloßes Erziehungsproblem abzutun, greife zu kurz.
http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2013-01/ADHS-Diagnose-Symptome-Therapie


Welcher Mediziner ist heute soweit unabhängig, dass er sich dem Druck der Pharmagiganten entziehen kann?


Und die Pharmagiganten sind nicht daran interessiert, dass die Menschheit gesund ist, weil das ihren Geschäftsinteressen diametral entgegensteht. Die Pharmagiganten sind an "Dauerabnehmern" ihrer Chemikalien interessiert, denn das lässt ihre Kassen klingeln.

Das gleicher gilt für die Mediziner.

Also muss der einzelne Mensch sehr wohl entscheiden, was und in welchem Ausmass für ihn sinnvoll ist.
Und ob es sinnvoll ist, ein aktives und nicht ausgelastetes Kind mit Psychopharmaka ruhig zu stellen, liegt in erster Linie in der Entscheidung verantwortlicher Eltern.

 Der Pharmagigant Novartis:
Die Novartis AG (von lat. novae artes «neue Künste») ist ein Biotechnologie- und Pharmaunternehmen mit Sitz in Basel (Schweiz). Novartis entstand 1996 aus einer Fusion der beiden ehemaligen Basler Pharma- und Chemieunternehmen Ciba-Geigy AG und Sandoz. Es war damals die grösste Firmenfusion der Welt. Novartis ist mit einem Umsatz von 56,7 Mrd. USD (2012) – nach Pfizer – das zweitgrösste Pharmaunternehmen weltweit.[4] Im Ranking der 20 Unternehmen mit den weltweit höchsten Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) stand im Jahr 2011 Novartis (nach Toyota und vor Roche und Pfizer) an zweiter Stelle.[5]

Novartis

1996 entstand aus Sandoz und Ciba-Geigy AG das Unternehmen Novartis. Die Firma wurde am 20. Dezember 1996 offiziell eingetragen. 1997 erfolgte die Ausgliederung der Sparte Chemie als eigene Firma unter dem Namen Ciba Spezialitätenchemie AG mit Sitz in Basel. Mit der Auslagerung des Industriechemikaliengeschäfts, das auch die Farbstoffe beinhaltet, verliess Novartis endgültig seine historischen Wurzeln. 1999 wurde der Geschäftsbereich Wasa an die Barilla Alimentare S.p.A. mit Sitz in Parma/Italien verkauft.

Ebenfalls 1999 erfolgte die Ausgliederung des Agrarbereichs und der Zusammenschluss mit der Agrarsparte von AstraZeneca. Das neu entstandene Unternehmen Syngenta, mit Sitz in Basel, wird zum weltgrössten Agrarkonzern.

2003 fasste Novartis seine Generika-Firmen unter dem Namen Sandoz zu einem Teilkonzern mit Hauptsitz in Wien zusammen. Seither ist Sandoz wieder als Markenname für den Konsumenten sichtbar. Nach Übernahme des deutschen Generika-Herstellers Hexal verlegte Novartis 2005 den Sandoz-Hauptsitz an den Hexal-Standort nach Holzkirchen. Gerber Babynahrung wurde im April 2007 für 5,5 Milliarden US-Dollar an Nestlé verkauft.[13]

2008 verkaufte Nestlé einen Anteile an dem Augenpflegemittel-Hersteller Alcon in Höhe von 25 % für elf Milliarden Dollar an Novartis. Nestlé hielt zu diesem Zeitpunkt insgesamt 77 % Alcon-Anteile. Die restlichen 52 % wurden 2010 ebenfalls von Novartis übernommen.[14][15]

Vom 21. April 1999 bis Anfang 2010 war Daniel Vasella CEO und zugleich Verwaltungsratspräsident. Sein Nachfolger als CEO wurde Joseph Jimenez. Vasella blieb Präsident des Verwaltungsrats.[16] An der Generalversammlung vom 22. Februar 2013 stellte sich Vasella nicht mehr zur Wiederwahl in den Verwaltungsrat. Sein Nachfolger im Verwaltungsrat und als Verwaltungsratspräsident wird zum 1. August 2013 Jörg Reinhardt, bis dahin übernimmt Vasellas Stellvertreter im Verwaltungsrat Ulrich Lehner die Leitung des Gremiums. Vasella wurde zum Ehrenpräsidenten des Verwaltungsrats ernannt.[17] Seit 1999 ist bereits der frühere Verwaltungsratspräsident Alex Krauer Ehrenpräsident.[18]

2013 verlegte Novartis seinen zentralisierten Hauptverwaltungsstandort von Novartis Pharma, Sandoz Pharmaceuticals, Alcon und Consumer Health nach Rotkreuz ZG.[19]

Im Juli 2013 berichteten Medien, dass Vasella für „gewisse Übergangsdienstleistungen“ zwischen Februar und Ende Oktober 2013 knapp 5 Millionen Franken (4,4 Millionen Euro), davon 2,2 Millionen in Aktien, erhält. Ein bis Ende 2016 laufender Beratervertrag garantiert Vasella 25.000 US-Dollar pro Tag Beratung. Die Mindestsumme beträgt 250.000 US-Dollar für jedes der Jahre 2014, 2015 und 2016. Zudem wird Vasella zum Ehrenpräsidenten ernannt.[20] [21]

Produkte

Novartis vertreibt zahlreiche verschreibungspflichtige und verschreibungsfreie Produkte sowie Präparate aus dem Bereich der Tiergesundheit. Hier eine Auswahl bekannter Medikamente:

    Aclasta® (Zoledronat) zur Behandlung der Osteoporose
    Diovan® (Valsartan), CoDiovan® (Valsartan plus Hydrochlorothiazid) zur Behandlung von Bluthochdruck
    Elidel® (Pimecrolimus) zur Behandlung der Neurodermitis
    Exelon® (Rivastigmin) zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit
    Extavia® (Beta- Interferon) zur Behandlung der Multiplen Sklerose
    Femara® (Letrozol) zur Behandlung von Brustkrebs
    Fenistil®, Dachmarke für verschiedene Präparate zur Anwendung an der Haut (Wundheilgel, Kühlgel; Arzneimittel mit den Wirkstoffen Pencivir, Hydrocortison oder Dimetinden), Antiallergikum zur innerlichen Anwendung (Dimetinden)
    Glivec® (Imatinib) zur Behandlung von Leukämie
    Insidon® (Opipramol) zur Behandlung depressiver Zustände, Unruhe und Angstzuständen
    Interceptor® (Milbemycin) gegen Wurmerkrankungen bei Hund und Katze
    Lamisil® (Terbinafin) zur Behandlung von Fuß- und Nagelpilz
    Mono-Embolex® (Certoparin-Natrium) zur Thrombosevorbeugung
    Nicotinell® (Nikotin) zur Raucherentwöhnung
    Onbrez® (Indacaterol) zur Behandlung von COPD
    Otrivin®/Otriven® (Xylometazolin) zur symptomatischen Behandlung von Schnupfen sowie nicht infektiöser Bindehautentzündung
    Rasilez® (Aliskiren) zur Behandlung von Bluthochdruck
    Ritalin® (Methylphenidat) zur Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizitstörung
    Sandimmun® (Ciclosporin ) zur Verhinderung von Transplantatabstoßungen
    Seebri® (Glycopyrroniumbromid) zur Behandlung von COPD
    Voltaren® (Diclofenac), Schmerzmittel und Entzündungshemmer
    Xolair® (Omalizumab) zur Anwendung in der Asthmatherapie
    Zometa® (Zoledronat) zur Behandlung der tumorinduzierten Hyperkalzämie

Kritik

In Deutschland geriet der Konzern 2007 scharf in die Kritik wegen des Preises für das neu zugelassene Medikament Lucentis® (Wirkstoff Ranibizumab) zur Behandlung der feuchten altersbedingten Makuladegeneration.[23] Es ist etwa 50-mal teurer als das bis dahin vorrangig eingesetzte Avastin, das allerdings nicht für diesen Einsatz zugelassen ist. Mit der Zulassung von Lucentis darf Avastin nun nicht mehr verschrieben werden. Kritiker sehen in dem neuen Medikament lediglich eine Weiterentwicklung von Avastin, Novartis spricht dagegen von einem völlig neu entwickelten Medikament. Experten schätzen die Mehrkosten für das Gesundheitssystem allein durch dieses Medikament auf mehrere Milliarden Euro. Prof. Wolf-Dieter Ludwig, der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, warf dem Konzern vor, dass er „für sein Monopol einen horrenden Preis“ verlange. Novartis sieht nach eigenen Berechnungen eine deutlich geringere Belastung für das Gesundheitssystem und verhandelt mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und den Krankenkassen über einen Preisnachlass.[24]

Derzeit läuft eine Klage des Unternehmens gegen den Staat Indien, da dessen Patentrecht die Herstellung von deutlich verbilligten Generika vorsieht. Indien ist durch seine Patentrechtregelung, die keinen Patentschutz beispielsweise bei nur geringfügig veränderter Wirkstoffzusammensetzung vorsieht, zu einem wichtigen Ursprungsland von Generika geworden. Die Klage von Novartis wird vor allem von NGOs wie Ärzte ohne Grenzen stark kritisiert, da bei einem Urteil gegen die indische Regierung Millionen Menschen weltweit ohne bezahlbare medizinische Hilfe dastünden.[25] Die Klage wurde am 7. August 2007 abgewiesen, da sich das indische Gericht für unzuständig erklärte und Novartis an das Schlichtungstribunal der WTO verwies[26]. Novartis erhielt für das Jahr 2007 den Negativaward von "Public Eye on Davos".
Im Oktober 2007 wurde Novartis „für die Bespitzelung ihrer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“ mit dem Negativpreis Big Brother Award in der Kategorie „Arbeitswelt“ ausgezeichnet.[27]

Im Mai 2010 wurde Novartis von einem Bezirksgericht in New York zu Strafzahlungen von 250 Millionen US-Dollar sowie zu Schadenersatzzahlungen an weibliche Angestellte in Höhe von 3,36 Millionen Dollar verurteilt, da ein Tochterunternehmen in den USA weibliche Angestellte in der Zeit von 2002 bis 2007 benachteiligt hatte. Novartis wies die Anschuldigungen zurück und kündigte daraufhin Berufung an.[28][29] Im Juli 2010 schloss Novartis einen Vergleich mit den Klägern. Das Unternehmen kündigte an, 152,5 Millionen US-Dollar an die Betroffenen zu zahlen. Zudem will Novartis 22,5 Millionen US-Dollar für Programme zur Förderung von Frauen und die Verbesserung seiner Richtlinien ausgeben.[30]

Im März 2012 wurde bekannt, dass Novartis systematisch Patientendaten ausspioniert haben soll[31], indem Ärzte zum Zweck der Senkung der Abrechnungkosten Abrechnungsdaten kopieren und an Novartis weitergeben sollten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Novartis

Mit einem breitgefächerten Angebot ist doch für jeden etwas dabei. Und die Milliardenumsätze steigen!
DAS ist die oberste Priorität.

Samstag, 15. Juni 2013

Wenn alte Leute stürzen...Rainer Brüderle (68 Jahre) FDP, vom Podium gestürzt.



Der Zeitung zufolge war Brüderle bei einer Wahlkampf-Veranstaltung beim Verlassen des Podiums gestürzt und hatte sich dabei Frakturen an Fuß und Hand zugezogen. Laut der Sprecherin sei Brüderle bereits operiert worden.

 http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_63878296/bruederle-verletzt-sich-bei-einem-unfall.html


Hoffentlich hat Herr Brüderle eine robustere Gesundheit als Helmut Kohl, der nach seinem Sturz sprachgeschädigt blieb und seit dem im Rollstuhl sitzt.

Die alten Leute kennen offenbar nicht ihre Grenzen, sonst würden sie sich nicht so überfordern.

Glück im Unglück, bei Herrn Brüderle ist es wenigstens ein Berufsunfall und seine Versicherung wird sicher so sein, dass er keine finanziellen Ausfälle hat. 






Ergänzung zu : Die FDP des Guido Westerwelle


20.06.2013




Obama in Berlin: Eine Show der speziellen Art.
Frau Schnarrenberger,  die Herren Friedrich, Westerwelle (mit Sonnenbrille) Rösler und Frau Rösler, bei einem "fröhlichen Beisammensein" in einem Biergarten, wie es scheint. Ob Obama auch dabei war, konnte nicht bestätigt werden.


Ergänzung 13.09.2013

Schrecksekunde beim FDP-Konvent
Rainer Brüderle gestürzt 

12.09.2013, 20:25 Uhr | dpa

Kurzer Schreckmoment beim FDP-Konvent in Mainz: Spitzenkandidat Rainer Brüderle blieb beim Betreten der Bühne an der letzten Treppenstufe hängen und stürzte. Parteichef Philipp Rösler, Generalsekretär Patrick Döring und andere eilten zu Brüderle, der sofort wieder auf den Beinen war.
"Meine Damen und Herren, es ist nix passiert. Es war nur ein bisschen glatt", sagte Brüderle am Pult und hielt danach eine engagierte Rede, als sei nichts gewesen.
Im Juni war der 68-Jährige schon einmal an einer Treppe gestürzt. Er zog sich damals Brüche am linken Arm und Oberschenkel zu, musste mehrere Wochen pausieren und in die Reha. Nach der Zwangspause ist Brüderle aber wieder fit und bundesweit unterwegs. http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/bundestagswahl/id_65460778/schrecksekunde-beim-fdp-konvent-bruederle-gestuerzt.htm

Die Stürze häufen sich bei alten Leuten. Soll man Brüderle noch wünschen, in der Politik zu bleiben?

Samstag, 8. Juni 2013

"Deutsche Elite" bei Bilderbergern 2013.

Unsere “Bilderberger”: Eine seltene Ansammlung wirtschaftlicher Unfähig- und politischer Skrupellosigkeit

 

Dank ZeroHedge kennen wir die vollständige Liste der Teilnehmer am diesjährigen Treffen der “Bilderberger” in Großbritannien (Link). Für jene, denen das Wort “Bilderberger” nichts sagt: Die Bilderberger gelten als eines der wichtigen Nervenzentren der globalen Macht (Link, Link). Es gilt als sicher, dass unter anderem das Projekt “Euro” zuerst in Zirkeln wie den “Bilderbergern” diskutiert wurde und dass Kreise wie diese zu den entschiedensten Verfechtern der Euro- und EU-Diktatur und damit der Ausbeutung und Entrechtung der Bürger zählen.
Wenn man aus bundesdeutscher Perspektive auf die Liste der Teilnehmer schaut, dann ist man beeindruckt. Beeindruckt, von der Macht, die da versammelt ist. Zugleich beeindruckt, was für eine seltene Menge unternehmerischer Versager und moralfreier Politiker da angeblich als  die Elite der Bundesrepublik zusammen gerufen wurde.


Gehen wir die bundesdeutschen Teilnehmer der Reihe nach in alphabetischer Folge durch:
  • Paul M. Achleitner, Chairman of the Supervisory Board, Deutsche Bank AG
Paul Achleitner war bei Goldman Sachs, dann Chef der Allianz AG. Die wichtigste geschäftliche Transaktion während seiner Amtszeit war der Kauf der Dresdner Bank AG. Das, immerhin, Manager Magazin, schrieb 2002: “Die Übernahme der Dresdner Bank, die Achleitner maßgeblich konzipiert hat, erscheint aus heutiger Sicht als ein schwerer Fehler. Die Führungs- und Ertragskrise der Frankfurter Bank belastet selbst eine so kapitale Macht wie die Allianz.” (Link) Das war, wenn wir es richtig überblicken, die größte Fehlinvestition in der Geschichte der Allianz AG. Aber gut. Das machte ja nix. Der Mann kam ja von Goldman Sachs (wer hat eigentlich die Beratung für den Dresdner Bank Deal gemacht? War da nicht auch Goldman Sachs beteiligt und hat ein Honorar eingestrichen? Und in der Tat, Goldman und die UBS waren die externen Dealmaker, Goldman offenbar auf Seiten der Dresdner - Link. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt).
  • Josef Ackermann, Chairman of the Board, Zurich Insurance Group Ltd
Tja, zu Jo Ackermann fällt uns nur das Wort ein: “Ein unverurteilter Betrüger“. Aus Wikipedia: “Ab Januar 2004 musste sich Josef Ackermann vor dem Landgericht Düsseldorf verantworten. Die Anklage gegen ihn … lautete auf Untreue. Die Angeklagten standen unter dem Verdacht, den Düsseldorfer Konzern im Rahmen der Übernahme durch Vodafone im Februar 2000 durch überhöhte Prämienzahlungen an Esser und weitere Manager um rund 110 Millionen Mark (ca. 58 Millionen Euro) geschädigt zu haben. Von den Geldauflagen in Höhe von insgesamt 5,8 Millionen Euro hatte Ackermann 3,2 Millionen Euro zu zahlen.”
Was im übrigen von der Deutschen Bank AG noch übrig bleiben wird, wenn erst einmal der Finanztsunami so richtig losbricht, wird sich zeigen. Unser Tipp: Nicht viel. Immerhin hat sie weltweit (!) die höchste “Exposure” im Derivatemarkt mit sage und schreibe 72,8 Billionen oder 72.800.000 Millionen USD (Link). Das ist rund 210-mal der komplette Jahreshaushalt der Bundesrepublik Deutschland oder 72,8 Millionen auf jeden lebenden Deutschen vom Baby bis zum Greis. Sprich: Jo Ackermann hat Gewinne mit einem letztlich fast unendlich hohen Risiko erkauft, höher noch als seine Zockerkollegen aus London oder New York. Er ist ein Hasardeur in Nadelstreifen mit einem Hang zum Betrug. Nicht mehr. Nicht weniger (siehe auch unten, IKB).
  • Thomas Enders, CEO, EADS
Thomas, genannt Tom, Enders.  Fallschirmspringer, verdankt seinen Job einem politischen Deal zwischen Deutschland und Frankreich: Er war halt der einzige Kandidat auf deutscher Seite, der überhaupt in Frage kam, damit die Franzosen nicht gleich völlig “das Ruder übernehmen”. Nun gut.
  • Ulrich Grillo, CEO, Grillo-Werke AG
Tja. Der Herr Grillo, Spross einer Unternehmerdynastie, zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er seit mindestens 2007 Aufsichtsrat der IKB Bank ist. Die IKB Bank stand 2008 im Zentrum der Bankenkrise und wurde mit einer 10 Mrd.  Bürgschaft des Steuerzahlers “stabilisiert” (Link) und hat seitdem rund 2 Mrd. Euro Verlust angesammelt. Es heißt übrigens, dass die damals via KfW (Hallo Herr Asmussen! Heute EZB-Direktor) in staatlichem Eigentum stehende IKB Bank nur deshalb in diese Schieflage kam, weil sie der Deutschen Bank unter damals Jo Ackermann (siehe oben), heute Paul Achleitner (siehe oben) ein 15 Mrd. Paket wertloser “Wertpapiere” abgekauft habe. Aufgrund dieses Deals ist die Deutsche Bank angeblich relativ gut durch die Krise gekommen. Die IKB ging praktisch pleite… Herr Grillo ist seit 2012, obwohl nur Chef eines 1.600 Mann-Unternehmens, Präsident des mächtigen BDI (Dankeschön!) und spricht für so große Konzerne wie Siemens (siehe unten).
  • Klaus Kleinfeld, Chairman and CEO, Alcoa
Ja der Klaus. Ja der Kleinfeld. Mei. Da sagen wir bloß Siemens. Da war er lange Jahre Mitarbeiter und sogar Vorstandsvorsitzender von 2005 bis 2007. Das Thema wird unten behandelt bei der anderen Osram-Leuchtmittel-Leuchte “Peter Löscher”.
  • Roland Koch, CEO, Bilfinger SE
Roland Koch. Wie nennt man das, wenn der Ministerpräsident des Stammlandes und Chef eines großen öffentlichen Kunden eines Baukonzerns zum Chef eben dieses Baukonzerns berufen wird? Transparenz? Gute “Corporate Governance”? Na, das wohl eher nicht. Und das gerade in der Baubranche, von der jeder weis’, dass sie besonders anfällig für “Gefälligkeiten” ist.
Jedenfalls ist Roland Koch vor seiner Berufung als Vorstandsvorsitzender NIE als Unternehmer aufgefallen. Die Frage ist also: Weshalb macht man einen gescheiterten Politiker zum Chef eines Baukonzerns?
Zur politischen “Karriere” zitieren wir wieder Wikipedia - und man erinnere sich: Eine andere zentrale Person in der damaligen CDU-Spendenaffäre war… Wolfgang Schäuble: “Im Zusammenhang mit der Spendenaffäre der Bundes-CDU wurde auch eine Affäre der hessischen CDU bekannt. Unter anderem hatten der ehemalige Innenminister Manfred Kanther und der frühere CDU-Landesschatzmeister Casimir Prinz zu Sayn-Wittgenstein mehrere illegale Parteispenden als angebliches Vermächtnis von verstorbenen Juden verbucht.  Roland Koch erklärte, diese Vorgänge seien ihm nicht bekannt gewesen, und er versprach die „brutalstmögliche Aufklärung“. Auf einer Pressekonferenz am 10. Januar 2000 verschwieg er trotz mehrfacher Nachfrage die Rückdatierung eines Kreditvertrags über 2 Mio. D-Mark, der Geldflüsse in der Parteibuchhaltung rechtfertigen sollte.  Unterstützt durch die CDU und den hessischen Landesverband der FDP verblieb Koch trotz mehrfacher Rücktrittsforderungen im Amt. Der damalige Chef der Staatskanzlei, Franz Josef Jung, trat hingegen zurück, was von Beobachtern als Bauernopfer interpretiert wurde. Die Opposition im hessischen Landtag kritisierte auch insbesondere, dass Kochs Wahlkampf 1998/1999 teilweise durch die schwarzen Kassen finanziert worden war, und versuchte, eine Annullierung der Wahl zu erreichen, was jedoch fehlschlug.”
  • J. Kurt Lauk, Chairman of the Economic Council to the CDU, Berlin
Kurt Lauk ist eigentlich Vorsitzender des “Wirtschaftsrats der CDU” (und nebenher Europaabgeordneter, die werden ja bekanntlich am besten bezahlt und müssen am wenigsten arbeiten). Lauk ist nach Wikipedia auch Mitglied der Trilateralen Kommission. Der Wirtschaftsrat der CDU tut sich damit hervor, dass er immer mal wieder ein wenig gegen die Rettungspolitik von Merkel & Co. stänkert. Angesichts seines ganzen Hintergrunds ist aber klar: Lauk ist ein Mann der Nomenklatura. Zugestehen muss man ihm aber, dass von ihm keine Skandale oder massiven Verfehlungen bekannt sind.
  • Christian Lindner, Party Leader, Free Democratic Party (FDP NRW)
Dass dieser Mann bei dieser Konferenz dabei ist, darf man als gefährlich einstufen. In der ganzen Geschichte des Euro-Rettungswahnsinns seit 2010 gab es eine Situation, die Alles hätte kippen können – das war der von Frank Schäffler initiierte Mitgliederentscheid in der FDP gegen den Euro-Wahnsinn im Jahr 2011. Dieser Mitgliederentscheid ging denkbar knapp aus und Lindner, der damals Generalsekretär und damit praktisch operativer Chef der FDP war, spielte die zentrale Rolle um diesen Entscheid zu kippen. Während also die Parteileitung alle Ressourcen nutzte, um Euro-Propaganda zu  machen, hatten die “Rebellen” nicht einmal Zugriff auf die Kontaktdaten der FDP-Mitglieder. Das Ganze gipfelte schließlich darin, dass Linder bereits vor dem Ende des Mitgliederentscheides die Initiative der Euro-Skeptiker für gescheitert erklärte (Link) und damit manche Mitglieder von der Abstimmung abhielt.
Nach dieser Geschichte wurde er aus der vordersten Linie genommen und zur Regenerierung (Guttenberg, winke, winke) ins politische Exil nach NRW geschickt.
Tja. Jetzt darf dieses Prachtexemplar basisdemokratischer Gesinnung dann wohl bald zurückkommen. Davor muss man sich fürchten.
  • Peter Löscher, President and CEO, Siemens AG
Löscher, Peter, der Name ist Omen: Der Alleserlöscher. Gemeinsam mit seinem Vorgänger Klaus Kleinfeld (siehe oben) richtet er den einstmals stolzen und erfolgreichen Siemens-Konzern zu Grunde. Wobei man Löscher zugute halten muss: Eigentlich kann er nichts dafür, denn er hat sich ja nicht selbst auf diesen Posten berufen. Das war so eine andere Leuchte (Cromme): Wer einen Betriebswirt und Harvard MBA mit 20 Jahren Berufserfahrung im Pharmageschäft zum Chef von einem Technik-Unternehmen wie Siemens macht, der “hat se nicht mehr Alle” oder will halt eben ein Unternehmen zur Plünderung freigeben. Wie dem auch sei: Das Duo Kleinfeld / Löscher verantwortet:
Die faktische Pleite bzw. Abwicklung per Joint Venture der einstmals führenden Telefon- und Kommunikationstechnik, dem Ursprung (!) des Siemens-Konzerns überhaupt.
Die Pleite der Handysparte per diesem unsäglichen, stümperhaften Verkauf an BenQ (Link) während der Siemens-Vorstand sich seine Gehälter um 30 (!) % erhöhte (Link). Verlust: 420 Mio. Euro.
Das Fiasko der Trennung von Framatom (heute Areva – was für ein hübscher Name für ein Kernkraftbude) und das Scheitern der Partnerschaft mit Rosatom. Verlust allein aus der Strafzahlung an Framatom: 628 Mio. Euro plus Zinsen (Link).
Das Fiasko Solar”geschäft” (das Wort “Geschäft” ist hier fehl am Platze). Verlust rund 250 Mio. Euro allein für den Fehlkauf einer israelischen Pleitefirma, insgesamt 800 Mio. Euro versenkt (Link).
Das Fiasko “Desertec”.
Das Fiasko “Windenergie”.
Das Fiasko ICE 3 (Link).
Und was den größten EU-Leuchtenhersteller “Osram” angeht, darf man davon ausgehen, dass dieser bezüglich der total aberwitzigen EU-Leuchtmittelverordnung, aufgrund derer es keine Glühbirnen mehr gibt und wir alle im Wohnzimmer bei jedem “Licht an” eine EU-/ Osram-Siemens-Schweigeminute einlegen dürfen, nicht ganz unschuldig war.
Kleinfeld / Löscher sind unternehmerische Versager. Das einzige, was diese beiden können und konnten, ist, auf die letzte Managementmode (Frauenquote! Alles, bloß keine weißen deutschen Männer, die sie ja selbst sind!) aufzuspringen und sinnlos Unternehmen zu kaufen und zu verkaufen, das ganze super professionell medial zu “verkaufen” (ach, sind sie nicht nett und sympathisch, diese jungenhaften Merkelmänner) – und dann irgendwann Millionen und Milliardenverluste auszuweisen (Huch, da können wir ja nichts dafür – und wir haben ja auch schon gleich wieder eine neue, ganz, ganz tolle Strategie und müssen nur x-tausend Leute rauswerfen).
Der einst stolze und stabile Siemens-Konzern entwickelt sich mehr und mehr zu einer lebenden Unternehmensleiche: Der Laden läuft noch, ist aber eigentlich schon tot. Wahrscheinlich warten General Electric und ein paar Wallstreet-Finanzhaie (Hallo, Herr Achleitner, Goldman Sachs, winke, winke!) schon darauf, den Laden endlich filetieren zu können.
Und eines ist ganz sicher: Jack Welsh hätte diese Manager-Flaschen schon längst rausgeworfen.
Zu guter letzt sei auf einen Namen der Teilnehmerliste hingewiesen, der vielleicht mehr aussagt, über das, was vor uns steht und wohin die EU-Diktatur sich wirklich entwickelt, als die versammelten Bundesbilderbergerversager:
  • Olivier de Bavinchove, Commander, Eurocorps
Dass ausgerechnet der kommandierende und in realen Kampfsituationen erfahrene General des deutsch-französischen Eurokorps an diesem Bilderberg-Treffen teilnimmt, auf dem es zweifellos auch um die nächste Stufe der EU-Diktatur gehen wird, ist beunruhigend. 
Man mag sich das gar nicht ausdenken.
Die Bilderberger: Eine Kombination von militärischer Gewalt, wirtschaftlicher Unfähigkeit und politischer Skrupellosigkeit. 

http://eurodemostuttgart.wordpress.com/2013/06/04/unsere-bilderberger-eine-seltene-ansammlung-wirtschaftlicher-unfahig-und-politischer-skrupellosigkeit/