von Herbert Ludwig
Die Massenmigration ist seit
Jahrzehnten Gegenstand militärisch-strategischer, ökonomischer und
soziologischen Erörterungen gewesen. Dann wurde sie Realität.
„In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auch auf diese Weise geplant war.“
Franklin D. Roosevelt (US-Präsident 1933-1945
Die
Mainstreammedien – fast täglich der Lüge und Täuschung überführt –
stellen den unaufhörlichen Ansturm der Millionen von Menschen aus Asien
und Afrika als „Flüchtlingskrise“ dar, die durch plötzliche heftige
Kriege, Krisen und Hungerkatastrophen in ihren Heimatländern verursacht
würden. Die totale Öffnung der Grenzen, so auch Bundeskanzlerin Merkel,
sei da eine schlichte Sache der Humanität, der christlichen
Nächstenliebe und der allgemeinen Menschenrechte. Viele Deutsche
stimmten spontan gefühlsmäßig ein und hießen die Ankömmlinge z. T.
jubelnd willkommen.
Kaum jemandem
wollte auffallen, dass es sich bei den Ankömmlingen weniger um
flüchtende Familien, sondern vielmehr zu 70-80% um junge, gut genährte
Männer im wehrfähigen Alter und Jugendliche handelt, die überwiegend
ihre Pässe weggeworfen hatten, aber alle mit Handys ausgestattet waren.
Auch dass darunter ja islamische Terroristen aus dem Nahen Osten sein
mussten und auch sind, brachte nur wenige Menschen in der gefühlsseligen
Bevölkerung zum Nachdenken.
Herz
ohne Vernunft jedoch führt zu nichts Gutem. Die politische Kaste in
Deutschland indessen, als Teil der weltweit vernetzten Elite weiß, oder
glaubt zu wissen, was sie tut. Und die gläubig am Tropf der Massenmedien
Hängenden merken nicht, wie sie missbraucht werden. Wer den Blick nicht
über den Tellerrand hinaus auf größere Zusammenhänge richtet, ist nicht
auf der Höhe des Geschehens und wird in Illusionen gehalten.
Es
seien im Folgenden globale Bestrebungen aufgeführt, die in ihrer
Gesamtheit ein sprechendes Bild dessen ergeben, was hinter der
gegenwärtigen Massenmigration steht.
I Geopolitische Bestrebungen
1. UNO 1999
Ein
Licht auf Ziele der die UNO beherrschenden Eliten werfen Worte des
UN-Sonderbotschafters im Kosovo, Sergio Vieira de Mello, von 1999, der
ab 2002 UN-Hochkommissar für Menschenrechte und auf Fürsprache George W.
Bushs UN-Sonderbotschafter im Irak war, wo er in den Nachkriegswirren
am 19.8.2003 einem Bombenanschlag zum Opfer fiel. Am 4. August 1999
sagte er in einer Sendung des US-Radiosenders PBS (Public Broadcasting
System):
„Ich wiederhole: Unvermischte Völker sind eigentlich ein Nazi-Konzept. Genau das haben die alliierten Mächte im 2. Weltkrieg bekämpft. Die Vereinten Nationen wurden gegründet, um diese Konzeption zu bekämpfen, was seit Dekaden auch geschieht. Genau das war der Grund, warum die NATO im Kosovo kämpfte. Und das war der Grund, warum der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen eine solch starke Militärpräsenz im Kosovo verlangte – nämlich um ein System ethnischer Reinheit zu verhindern.” 1
Es
geht ja heute keinem Volk um die abstammungsmäßige „ethnische
Reinheit“, sondern um den Erhalt der kulturellen Besonderheit und
Identität des Volkes. Da ist die Aufnahme von Menschen anderer Nationen
und Rassen, wenn sie in Maßen mit wirklicher Integration geschieht, gar
kein Problem. Das Schreckensbild des nationalsozialistischen Rassismus
wird bewusst verwendet, um in Wahrheit durch die völlige Vermischung die
Auflösung der Völker und ihrer Kulturen überhaupt zu betreiben.
2. UNO 2000
Bereits
am 21. März 2000 veröffentlichten die Vereinten Nationen eine Studie,
in der Überlegungen angestellt werden, wie dem Schrumpfen der
Bevölkerung in besonders kinderarmen Ländern begegnet und deren Bestand
durch eine entsprechende Migration erhalten werden könne. In der Studie
heißt es: „Der Begriff Bestandserhaltungs-Migration
bezieht sich auf die Zuwanderung aus dem Ausland, die benötigt wird, um
den Bevölkerungsrückgang, das Schrumpfen der erwerbsfähigen Bevölkerung
sowie die allgemeine Überalterung der Bevölkerung auszugleichen.“ 2
Um
die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (15 bis 64 Jahre) konstant zu
halten, werden in der Studie folgende jährliche Einwanderungszahlen als
notwendig erachtet: für Italien 372.000, Deutschland 487.000 und die
gesamte EU 1.588.000.
Um das
„potenzielle Unterstützungsverhältnis“, d. h. das Verhältnis zwischen
der Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter (15 bis 64 Jahre) und der
Zahl der Senioren (65 Jahre oder älter) zu erhalten, seien für Italien
jährlich 2.268.000 Einwanderer, für Deutschland jährlich 3.630.000 und
für die gesamte EU jährlich 13.480.000 erforderlich.
Abschließend heißt es u.a.: Die
Wanderungsströme, die notwendig wären, um die Bevölkerungsalterung
auszugleichen (d. h. um das potenzielle Unterstützungsverhältnis
aufrechtzuerhalten) sind extrem groß, und es müssten in allen Fällen
weitaus höhere Einwanderungszahlen als in der Vergangenheit erreicht
werden.“ 2
2. Tony Blair
Als
erstes Land folgte die Regierung Großbritanniens den Vorgaben der UNO.
Am 23.10.2009 deckte der „Telegraph“ auf, wie die Schweizer
Expresszeitung schreibt, „dass es in Großbritannien bereits seit Ende 2000 ein vorsätzlich geheim gehaltenes Einwanderungsprojekt
gab. Kein geringerer als Andrew Neather, seinerzeit Berater des
Premierministers Tony Blair (1997-2007), bestätigte diese Operation
gegenüber der Zeitung. Laut Neather war es das Ziel, aus dem Königreich
unter sozialdemokratischer Herrschaft ein ´absolut multikulturelles
Land` zu machen. Vor diesem Hintergrund habe allein Großbritannien am
Anfang des neuen Jahrtausends etwa 2,3 Millionen neue Einwanderer ins
Land gelassen.“ 3
4. Geheimplan der EU
Der
„Daily-Express“ berichtete am 11.10. 2008 von einem „Geheimplan“ der
Brüsseler Ökonomen in einem Bericht der EU-Statistikbehörde Eurostat,
wonach bis 2050 in die EU 56 Millionen Immigranten aus Afrika nach Europa geholt werden sollen, um den Bevölkerungsrückgang auszugleichen:
„In
dem Bericht fordert die französische Europaabgeordnete Françoise
Castex, dass Einwanderer legale Rechte erhalten und Zugang zu
Sozialleistungen wie etwa Zulagen erhalten. Frau Castex sagte: ´Es ist
dringend notwendig, dass die Mitgliedstaaten der Einwanderung einen
soliden Ansatz geben. Um „Ja“ zu sagen, brauchen wir Einwanderung … es
ist keine neue Entwicklung, wir müssen sie akzeptieren.` …
In
der Erklärung wird die EU aufgefordert, afrikanische Regierungen bei
der Einrichtung von Migrationsinformationszentren zu unterstützen, ´um
die Arbeitskräftemobilität zwischen Afrika und der EU besser zu
managen`. Das erste war das am Montag in Bamako, der Hauptstadt
von Mali, eröffnete Arbeitsamt. Weitere Zentren sollen bald in anderen
westafrikanischen Staaten und später in Nordafrika eröffnet werden. …“
„Der
französische Einwanderungsminister Brice Hortefeux hat alle 27
EU-Staaten … in einer Reihe von Blitzbesuchen durch Westafrika
vertreten, um zur Realisierung der Strategie beizutragen.“
„Der
französische Präsident Nicolas Sarkozy will bis Ende des Jahres 2008
einen EU-weiten Einwanderungsplan umsetzen, bevor seine Amtszeit als
Vorsitzender des Rates der Europäischen Union abläuft.“ 4
5. Nicolas Sarkozy
Die
wahren Motive hinter dem vorgeschobenen Arbeitskräftemangel äußerte
Nicolas Sarkosy unverblümt am 17.12.2008 vor der Elitehochschule „École
polytechnique“ in Palaiseau, einem Stadtteil von Paris:
„Was also ist das Ziel? Das Ziel ist die Rassenvermischung. Die Herausforderung der Vermischung der verschiedenen Nationen ist die Herausforderung des 21. Jahrhunderts.
Es ist keine Wahl, es ist eine Verpflichtung!!! Es ist zwingend!!!
Wir können nicht anders, wir riskieren sonst Konfrontationen mit sehr
großen Problemen …, deswegen müssen wir uns wandeln und werden uns
wandeln. Wir werden uns alle zur selben Zeit verändern: Unternehmen,
Regierung, Bildung, politische Parteien, und wir werden uns zu diesem
Ziel verpflichten. Wenn das nicht vom Volk freiwillig getan wird, dann
werden wir staatliche zwingende Maßnahmen anwenden!!!“ 5
6. Erklärung der europäischen Freimaurerlogen 2015
Sarkozy
wird gelegentlich als Freimaurer bezeichnet, was allerdings trotz
vieler Anhaltspunkte nicht nachgewiesen ist. Doch hat er eine
unbestreitbare Nähe zu vielen Mitgliedern der okkulten Loge des Grand
Orient, deren starker Einfluss auf die Politik Frankreichs in den
letzten Jahrhunderten allgemein bekannt ist. So wurden 2012 in Sarkozys
Wahlkampfentourage 13 Freimaurer gezählt, 8 davon wurden Minister in
seinem Kabinett. Sarkozy selbst ist eng mit Alain Bauer verbunden, der
Großmeister des Grande Orient von Frankreich war.6
Es
ist bemerkenswert, dass 28 Freimaurerlogen Europas von der Türkei bis
Portugal, von Italien bis Irland und Polen in einer gemeinsamen
Presseerklärung vom 7.9.2015 offene Grenzen für unbeschränkte Zuwanderung forderten
und damit eine Übereinstimmung mit den Strategien der EU und der UNO
offenbarten. Eine Deckungsgleichheit, wie sie offiziell in diesem Ausmaß
zwischen Freimaurerei und politischen Entscheidungsträgern selten so
offen zum Ausdruck gebracht worden ist. Die Überflutung der europäischen
Völker und ihre Durchmischung muss für ihre Ziele eine außerordentliche
Bedeutung und Wichtigkeit haben.7
UN-Sondergesandter für Migration Peter Sutherland
Als
einer der einflussreichsten globalen Strategen innerhalb der EU und der
UNO wirkte der Ire Peter Sutherland (* 25.4.1946; † 7.1.2018). Er war
u.a. EU-Kommissar, Chef der WTO, Chairman von Goldman-Sachs,
Vorsitzender der Trilateralen Kommission Europa, Mitglied des
Lenkungsrates der Bilderberger und von 2006-2017 UN-Sondergesandter für
Migration.8
Bei einer
Befragung durch den Unterausschuss für innere EU-Angelegenheiten des
britischen Oberhauses im Juni 2012 sagte er u.a.: Eine alternde oder
zurückgehende einheimische Bevölkerung in Ländern wie Deutschland oder
der südlichen EU sei das „Schlüsselargument – und ich zögere, das
Wort zu verwenden, weil es zum Gegenstand von Angriffen wurde – für die
Entwicklung von multikulturellen Staaten.“ 8 Mit anderen Worten: Die Demographie ist der Schlüssel, die Massenmigration zu begründen und in Gang zu bringen, das Ziel ist die Auflösung homogener Völker und die Entwicklung multikultureller Staaten.
Am
30. September 2015 war P. Sutherland zu einer Tagung über das Thema
„Eine globale Antwort auf die Flüchtlingskrise im Mittelmeerraum“ in den
US-Think Tank „Council on Foreign Relations“ geladen. Dort sagte er
u.a.:
„Aber die Tweets (auf Twitter),
die ich erhalte, sind absolut furchtbar. Aber je furchtbarer sie sind,
desto mehr Spaß macht es mir, denn jeder Idiot, der sie liest, oder
Nicht-Idiot, der sie liest, der daherkommt und mir sagt, dass ich dazu entschlossen wäre, die Homogenität der Völker zu zerstören, hat verdammt nochmal absolut recht! (»dead bloody right«) Genau das habe ich vor! (Applaus, Gelächter). Wenn ich es morgen tun könnte, würde ich sie zerstören, mein eigenes Volk eingeschlossen.“ 9
8. EU-Kommissare
Der niederländische Sozialdemokrat Frans Timmermans,
Erster Vizepräsident der EU-Kommission und EU-Kommissar für „Bessere
Rechtssetzung, Rechtsstaatlichkeit und Grundrechtecharta“,
fordertewährend des sog. „Grundrechte-Kolloquiums der EU“ im Oktober
2015 die Mitglieder des EU-Parlaments auf, ihre Anstrengungen zu
verstärken, „monokulturelle Staaten auszuradieren“ und den Prozess der
Umsetzung der „multikulturellen Diversität (Vielfalt)“ bei jeder Nation
weltweit zu beschleunigen.
Die
Zukunft der Menschheit beruhe nicht länger auf einzelnen Nationen und
Kulturen, sondern auf einer vermischten Superkultur. Europäische Kultur
und europäisches Erbe seien lediglich soziale Konstrukte. Europa sei
immer schon ein Kontinent von Migranten gewesen und europäische Werte
bedeuteten, dass man multikulturelle Vielfalt zu akzeptieren habe, sonst
stelle man den Frieden in Europa in Frage.
Die Masseneinwanderung von moslemischen Männern nach Europa sei ein Mittel zu diesem Zweck. Kein Land solle der unvermeidlichen Vermischung entgehen, vielmehr sollen die Zuwanderer veranlasst werden, auch
„die
entferntesten Plätze des Planeten zu erreichen, um sicherzustellen,
dass nirgends mehr homogene Gesellschaften bestehen bleiben.“ 10
Der EU-Kommissar für Migration, Dimitris Avramopoulos, erklärte nach einem Bericht der Salzburger Nachrichten vom 3.12.2015, wegen der Vergreisung Europas seien „in den nächsten zwei Jahrzehnten (…) mehr als 70 Millionen Migranten nötig.“ 11 Das wären also 3,5 Millionen jährlich.
Am 18.12.2017 schrieb er in dem europäischen Ableger des US-Portals „Politico“, einen Artikel unter dem Titel „Europas Migranten sind hier, um zu bleiben „. Darin heißt es:
„Es ist Zeit, sich der Wahrheit zu stellen. Wir können und werden die Migration niemals stoppen können. Die
Flüchtlingskrise in Europa könnte nachlassen, aber die weltweite
Migration wird nicht aufhören. … Es ist dumm zu glauben, dass die
Migration verschwinden wird, wenn man eine harte Sprache anwendet. Es
ist naiv zu denken, dass unsere Gesellschaften homogen und
migrationsfrei bleiben, wenn man Zäune errichtet. … wir müssen auch sicherstellen, dass sie (die Migranten) ein Zuhause finden.
Dies
ist nicht nur ein moralischer Imperativ. Es ist auch ein ökonomischer
und sozialer Imperativ für unseren alternden Kontinent – und eine der
größten Herausforderungen für die nahe Zukunft. …
Schließlich
müssen wir alle bereit sein, Migration, Mobilität und Vielfalt als neue
Norm zu akzeptieren und unsere Politik entsprechend zu gestalten.“ 12
9. UN-Generalsekretär
Der
Portugiese Antonio Guterres, von 1999 bis 2005 Präsident der
Sozialistischen Internationale und von 2005 bis 2015 Hoher
Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen, hatte bereits am
22.11.2016, kurz nach seiner Wahl zum neuen Generalsekretär der UNO, in
Lissabon genau das Gleiche zu verstehen gegeben. Er sagte, dass die „Migration nicht das Problem ist, sondern die Lösung“. Die
europäischen Nationen hätten kein Recht darauf, ihre Grenzen zu
kontrollieren, sie müssten stattdessen massenweise die ärmsten Menschen
der Welt aufnehmen. „Es muss anerkannt werden, dass Migration unausweichlich ist und nicht aufhören wird.“ „Wir
müssen [die Europäer] davon überzeugen, dass die Migration
unausweichlich ist, und dass es multiethnische Gesellschaften sind, die
auch multikulturell und multireligiös sind, die den Wohlstand erzeugen.“
Die Politiker sollten diese „Werte“ höher stellen als den mehrheitlichen Wählerwillen.13
Wir
sehen, welche wahren Ziele EU und UNO verfolgen und dass alle
anderslautenden Äußerungen, gerade auch solche, die von Sicherung der
EU-Außengrenzen reden, Lügen und Täuschungen sind.
II US-Geostrategie
1. Migration als Teil der Kriegsstrategie
Im
Jahre 1992 forderte Steven R. Mann in einem Fachartikel einen
Paradigmenwechsel in der Strategie der nationalen Sicherheit der USA. Er
propagierte, immer mehr zu einer Strategie des „gelenkten Chaos“
überzugehen. Komplexe gesellschaftliche Konfliktpotentiale, die in
infrage kommenden Ländern bestehen, sollten gezielt gesteuert werden, um
Gesellschaften in chaotische Phasen hineinzutreiben, da sie dann im
Interesse der USA formbar seien. Je mehr Konfliktpotential vorhanden
sei, desto schneller und leichter könne man in einer Gesellschaft einen
gewünschten
Zustandswechsel
herbeiführen. Bezüglich des Konfliktpotentials kann man an die
Unterstützung von Oppositionellen überall in der Welt, an die
Unterstützung „gemäßigter Rebellen“ oder auch an Flüchtlings- und
Migrantenströme denken, die das Konfliktpotential in einem Land
unübersehbar erhöhen.14
Steven
R, Mann ist nicht irgendwer. Er ist ein Diplomat höchsten Ranges, ein
ausgezeichneter Absolvent des National War College, das nur
Spitzenabsolventen der Militär-Akademien aufnimmt, die sich zudem im
Kriegseinsatz bewährt haben. Sie werden für die wichtigsten
strategischen Aufgaben der USA eingeplant. Steven R. Mann schloss 1991
die Elite-Schmiede für Strategen mit Auszeichnung ab. Und 1992 kam sein
Artikel über die Strategie des gelenkten Chaos‘ heraus, offenbar eine
Zusammenfassung seiner Abschlussarbeit, für gut befunden und
ausgezeichnet von US-Strategen auf höchster Ebene.14
2. Kriegsführung der vierten Generation
Parallel
dazu traten Flüchtlingsströme und Massenmigration als Teil moderner
Konflikte in die Wahrnehmung von Kriegstheoretikern mit der Prägung des
Begriffs „Kriegsführung der vierten Generation“, der 1989 von einem Team
amerikanischer Militäranalysten unter Beteiligung des Militärberaters
William S. Lind verwendet wurde. Der Terminus meint eine
Konflikt-Strategie, in der die Grenzen zwischen Krieg und Politik,
Kämpfern und Zivilisten überschritten und verwischt werden.Sie wollten
damit aber eher die USA vor einer Strategie anderer warnen, insbesondere
des Islam.15
Lind schrieb am 15.1.2004, über die Folgen des Irak-Krieges reflektierend: „Der
Krieg der vierten Generation ist auch dadurch gekennzeichnet, dass hier
Kulturen und nicht nur Staaten in Konflikt geraten. Wir sehen uns jetzt
dem ältesten und standhaftesten Gegner des christlichen Westens
gegenüber, dem Islam. Nach etwa drei Jahrhunderten strategischer
Defensive, nach dem Scheitern der zweiten türkischen Belagerung von Wien
im Jahr 1683, hat der Islam die strategische Offensive wieder
aufgenommen und sich in alle Richtungen ausgedehnt. Im Krieg der dritten
Generation kann die Invasion durch Einwanderung mindestens so gefährlich sein wie die Invasion durch eine staatliche Armee.“
Und weiter:
„Tatsächlich kann eine ganze Völkerschaft eine militärische Waffe werden.
Der Krieg durch Migration ist heute nicht weniger wirksam als gegen das
Römische Reich. … Die unmittelbarste Herausforderung ist der Islam, und
hier wird die Herausforderung kaum eine friedliche sein. Der Islam
breitet sich heute von seinen traditionellen Kerngebieten in jede
erdenkliche Richtung aus. (…) Was ist Amerikas Antwort? Wir
verurteilen europäische Maßnahmen zur Kontrolle der Einwanderung,
bedrohen die Serben im Namen der bosnischen Islamisten und warnen
Russland vor jedem Versuch, die Kontrolle in seinem Süden wieder
herzustellen. Zumindest bedeutet dies, dass eine veränderte strategische Situation nicht verstanden wird. Manche nennen es einen kulturellen Todeswunsch.“ 16
Offenbar hatte er keine Ahnung, dass es auch die Strategie der USA selbst war.
3. Clash of Civiliazations
1993 hatte bereits Samuel Huntington in Foreign Affairs, dem Sprachrohr des Coucil on Foreign Relations (CFR),
der zentralen Denkfabrik der USA, einen programmatischen Aufsatz „The
Clash of Civilazations?“ veröffentlicht. Er prophezeihte in
wissenschaftlicher Verbrämung, was man herbeizuführen beabsichtigte:
weltweite Konfrontationen mit dem Islam. Flankierend dazu warnte
ebenfalls 1993 der CFR-Geostratege Brzezinski in einem Buch davor, der
islamische Fundamentalismus könnte die religiösen Feindseligkeit
gegenüber dem american way of life ausnutzen, einige prowestliche
Regierungen im Nahen Osten unterminieren und schließlich amerikanische
Interessen in der Region gefährden.
„Wie
bestellt eröffneten mit einem gigantischen Paukenschlag die Ereignisse
vom 11.9.2001, die ohne Nachweis als fundamentaler Angriff islamischer
Kämpfer auf die USA („America unter attac“) dargestellt wurden, den
prophezeihten Kampf des Islam gegen die westliche Zivilisation.
Angeblich durchschlugen – medial weltweit ins Bewusstsein der Menschen
eingebrannt – Aluminium-Flugzeuge dicke Stahlträger und brachten mit dem
entstehenden Feuer die feuerfesten Türme des World Trade Centers und
das gar nicht getroffene Hochhaus Nr. 7 zum (harmonischen) Einsturz. …
Die US-Elite hinter Präsident Bush jr. nahm das Ereignis zum Anlass, den
weltweiten Kampf gegen den Terror als gleichsam dritten Weltkrieg zu
verkünden, in dem es nur ein Für oder ein Wider Amerika geben könne.“ 17
4. Islam als Feindbild
Thoma B. M. Barnett, Harvard-Absolvent und von 1998 bis 2004 Militärstrategie-Forscher und Professor am U.S. Naval War College, der Seekriegsakademie der US-Marine, hatte ebenfalls bereits vor dem Anschlag 2001 den radikalen Islam als möglichen künftigen Hauptfeind der Weltmacht USA dargestellt. „Dieser
theoretische Ansatz stieß zunächst kaum auf Interesse, gewann aber
durch die Ereignisse des 11. September 2001 überraschend an Bedeutung.“
(Wikipedia) Nur wenige Tage nach 9/11 erfolgte Barnetts Versetzung ins
Pentagon als Berater von Kriegsminister Rumsfeld für Strategiefragen.18
In
verschiedenen Veröffentlichungen ab 2004 propagiert er eine umfassende
Globalisierung, die er als ein System gegenseitiger Abhängigkeiten
bezeichnet, das dazu führe, dass Nationen und die in ihnen
stattfindenden wirtschaftliche Prozesse wie auch der einzelne Mensch
nicht mehr selbstbestimmt agieren, sondern nur noch durch Einflüsse von
außen gesteuert werden, ja die Nationen sich letztlich auflösen. Dies
müsse durch eine Vermischung mit anderen Rassen
geschehen, die natürlich mit provozierten Flüchtlingsbewegungen
muslimischer Menschen verbunden sind. Der Widerstand gegen die
Rassenvermischung, die Angleichung der Kulturen und die Aufgabe
ethnischer Identitäten sei irrational, amoralisch und auch sinnlos. „Jawohl,
ich rechne irrationale Akteure in meine Weltsicht ausdrücklich mit ein.
Und wenn sie der globalen Ordnung Gewalt androhen, dann sage ich: Legt
sie um.“ 19
Auch
Wesley Clark, Oberbefehlshaber der Nato-Streitkräfte im Kosovo-Krieg und
Präsidentschaftskandidat 2004, sagte bereits zu Beginn dieses Krieges: “Es
gibt keinen Platz in einem modernen Europa für ethnisch reine Staaten.
Das ist eine Idee aus dem 19. Jahrhundert, und wir versuchen, den
Übergang in das 21. Jahrhundert zu gestalten, und das werden wir mit
multiethnischen Staaten machen.“ 20
5. Migration als Waffe
2008
erschien eine Studie des „Belfer Center for Science and International
Affairs“ an der Harvard University, deren Direktor Graham Allison
stellvertretender Verteidigungsminister in der Clinton-Administration
war, mit dem Titel „Strategische Entwicklung der Migration als Waffe des
Krieges“. Die Studie der Autorin Kelly Greenhill wurde im Civil Wars Journal (Bürgerkriegs Journal) veröffentlicht, offenbar weil Migrationsströme leicht in Bürgerkriege münden.21
Die Harvard-Absolventin Prof. Kelly Greenhill lehrt heute an den
Universitäten Stanford und Taft und erhielt 2011 für ihr Buch über die
Migrationswaffe „Weapons of Massmigration“ den „Best Book of the Year
Award“ (Wikipedia).
In ihrem Buch führt Kelly Greenhill, wie die „ExpressZeitung“ schreibt, „Zusammenhänge
auf, die sich wie eine Beschreibung dessen lesen, was zur Zeit in
Deutschland und anderen europäischen Ländern passiert. Die Bedeutung
dieser Forschungen reicht aber auch in andere Richtungen, da Greenhill
die Motivlage für den US-französischen Krieg gegen Libyen neu
ausleuchtet und andeutet, dass dieser Waffengang einzig und allein
deshalb geführt wurde, weil man die in Libyen aufgebaute Migrationsmauer
für Europa einreißen wollte.“ 22
Gaddafi
hatte immer wieder die EU um Unterstützung gebeten, um die „Armee
afrikanischer Migranten“ aufzuhalten, die in sein Land drängten. Doch
nur Italien gewährte ihm eine Milliarden Dollar. Und er ahnte, was man
mit Libyen vorhatte und sagte 2011: „Wenn ihr mich bedrängt und
destabilisieren wollt, werdet ihr Verwirrung stiften, Bin Laden in die
Hände spielen und bewaffnete Rebellenhaufen begünstigen. Folgendes wird
sich ereignen. Ihr werdet von einer Immigrationswelle aus Afrika
überschwemmt werden, die von Libyen aus nach Europa überschwappt. Es
wird niemand mehr da sein, um sie aufzuhalten.“ 23 Doch eben dies war die Planung.
Sowohl
mit den Flüchtlingsströmen, die durch die US-Kriege in Afghanistan,
Irak und Syrien ausgelöst wurden, als auch mit der Öffnung des Tores für
die afrikanischen Migranten werden zwei Ziele angesteuert: die
Vermischung der Rassen und Völker sowie die Konfrontation Europas mit
dem Islam. Beide sollen zur Eliminierung der europäischen Völker und
ihrer Kulturen führen.
6. Einzigartiges Experiment
Der in Deutschland geborene Harvard-Dozent für Politische Theorie, Yascha Mounk, sagte am 26.9.2015 gegenüber dem Spiegel: „Vor
allem geht es um mehr als ein kurzes, fremdenfreundliches
Sommermärchen. In Westeuropa läuft ein Experiment, das in der Geschichte
der Migration einzigartig ist: Länder, die sich als monoethnische,
monokulturelle und monoreligiöse Nationen definiert haben, müssen ihre
Identität wandeln. Wir wissen nicht, ob es funktioniert, wir wissen nur, dass es funktionieren muss.“ 24
Am 20.2.2018 wiederholte er dies in den Tagesthemen der ARD mit der
Variation, dass er schon in Bezug auf das Wagen des Experiments von
„wir“ sprach. Er sagte, einer der Gründe für den Zerfall der Demokratie
und den Aufstieg des „Rechtspopulismus“ in Deutschland sei, „dass wir
hier ein historisch einzigartiges Experiment wagen, und zwar eine
monoethnische und monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu
verwandeln. Das kann klappen, das wird, glaube ich, auch klappen, dabei
kommt es aber natürlich auch zu vielen Verwerfungen.“ 25
Was kann eindeutiger auf eine globale Planung hinweisen?
Die vielen „Gutmenschen“ bekommen in der „subjektiven Befindlichkeit ihrer moralischen Ansprüche, die sie zum Maß politischer Vernunft erheben“,
das eigentliche Geschehen nicht in den verhangenen Blick, was der
Philosoph Rudolf Brandner als den psychopathologischen Befund des
„politischen Trottels“ diagnostizierte.26 Doch das ist nicht
nur ihr persönliches Dilemma, sondern die Tragik des ganzen Landes, das
mit seiner Kultur damit an der paradoxen Erscheinung moderner
Medien-Demokratie zugrunde zu gehen auf dem Wege ist. Ob rechtzeitig
noch genügend Menschen aufwachen, ist die Schicksalsfrage Mitteleuropas.
Weiterführende Artikel zur Steuerung und Lenkung der Massenmigration:
Gelenkte Flucht nach Europa
So gestaltet George Soros Europa neu
Retter übernehmen Schleuser-Arbeit
Anmerkungen
1 Vgl. Expresszeitung Februar 2018, S. 10; Peter Helmes 8.9.2016
2 un.org Bestanderhaltungsmigration
3 ExpressZeitung 14.2.2018 S. 13
4 express.co.uk 11.10.2008
5 www.youtube.com/watch?v=E8QsOz4u54M
6 katholisches.info 1.2.2012
7 katholisches.info 12.9.2015
8 Ausführlich: Wikipedia
9 Nach Friederike Beck:
https://plus.google.com/102362902270752381288/posts/NagD4Nej5sE
10
Vgl.
https://quer-denken.tv/vizepraesident-der-eu-kommission-monokulturelle-staaten-ausradieren/quer-denken.tv
6.5.2016 und www.youtube.com/watch?v=t9_VSp3_564
11 sn.at 3.12.2015
12 politico.eu 18.12.2017
13 Inselpresse.blogspot.de 26.11.2016
14 Vgl. analitic.de 25.10.15
15 Vgl. http://www.dnipogo.org/fcs/4GW_another_look.htm
16 original.antiwar.com 15.1.2004
17 Vgl. GEOLITICO „Die Konlfiktstrategie der USA„
18 Vgl. Anm. 3, S. 17
19 Zitiert nach ExpressZeitung 14.4.18, S. 18
20 http://www.thesocialcontract.com/artman2/publish/tsc0904/article_805.shtml
21 stratetic-culture.org 26.10.2015
22 wie Anm. 19 S. 19
23 heise.de 23.4.2015
24 spiegel.de 26.9.2015
25 www.youtube.com/watch?v=eFLY0rcsBGQ
26 Vgl. mesop.de
Bitte lesen Sie den gesamten Artikel. Er ist hochinteressant und beinhaltet Informationen, die Ihnen so sich nicht bekannt sind.