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Donnerstag, 23. März 2017

Ver.di: Wer macht sich mit einer solchen "Gewerkschaft" gemein?


Ver.di – Verfassungsfeindliche Gewerkschaft macht Hetzjagd auf Andersdenkende

von Michael Klein
Wir empfehlen unseren Lesern vorab unseren Beitrag zum Konzept der Zersetzung, mit dem die Stasi in der DDR versucht hat, Regimegegner menschlich, sozial und öffentlich zu zerstören, und zerstören ist hier nicht figurativ, sondern wörtlich zu nehmen.
Wer den Beitrag gelesen hat, wird nicht nur einige, sondern viele Parallelen zwischen dem Stasi-Konzept und der „Handlungshilfe für den Umgang mit Rechtspopulisten in Betrieb und Verwaltung“ finden, die die Landesbezirke von ver.di für Niedersachsen und Bremen herausgegeben haben.

Rechtspopulisten im Sinne von ver.di sind Mitglieder der AfD, die abwechselnd als Rechstpopulisten, Rechtsextremisten und Rassisten bezeichnet werden. Bei ver.di nimmt man es offensichtlich nicht so genau, wenn es darum geht, politische Gegner zunächst zu diffamieren und dann zu zersetzen, also sozial und menschlich zu zerstören.
Dazu muss zunächst sichergestellt werden, dass derjenige, der Gegenstand der ver.di Zersetzung werden soll, kein „standing“ im Unternehmen hat – wie es in der Handlungshilfe heißt. Das ist wichtig, damit sich andere Arbeitnehmer nicht „mit dem Falschen“ solidarisieren, er auf keine „Hausmacht“ zurückgreifen kann, damit sichergestellt ist, dass „Konkurrenzorganisationen“ von ver.di nicht davon profitieren können, dass gute ver.di Zersetzer versuchen, einen, den sie als Rechtspopulisten, Rechtsextremisten, Rassisten, eben als AfD-Mitglied ausgemacht haben, per „gezieltem Vorgehen“ entsorgen wollen.
Und natürlich ist es in diesem Zusammenhang notwendig, die „mögliche Außenwirkung“ einzuschätzen. Dazu heißt es in der Handlungshilfe:
„Kann es sein, dass ein betriebliches Vorgehen gegen Rechtspopulismus nach außen transportiert wird und so gegen BR, PR oder ver.di-Aktive gewendet werden kann“.
Wenn man ein schmutziges Geschäft verrichtet, dann will man bei ver.di zum einen nicht beobachtet und zum anderen nicht verantwortlich gemacht werden. Zersetzung, also die Zerstörung von Existenzen, sie funktioniert am besten, wenn es niemand außer dem Betroffenem und den ver.di Exekuteuren mitbekommt.
Damit sich die Zersetzung auch gegen den richtigen Feind, richtet, also gegen AfD-Mitglieder, ist es wichtig, AfD-Mitglieder auch richtig zu identifzieren. Die Checkliste von ver.di, sie zeigt, wie man AfD-Mitglieder eindeutig erkennen kann:
  • Provokationen gegenüber Linken;
  • Lektüre von Junger Freiheit, Pi-News;
  • Hören von Rechtsrock,
  • Tragen einschlägiger Kleidung;
Und wenn das nicht reicht, um den AfDler zu identifizieren, dann kann man ihm in sozialen Netzwerken nachstellen, überwachen, was er liked und liest und ihn so enttarnen und zur Zersetzung freigeben. In der Handlungshilfe wird also auch nicht davor zurückgeschreckt, den miesen kleinen Blockwart aus DDR-Zeiten wiederzubeleben.
Doch wie soll diese Zersetzung aussehen, welche möglichen „Reaktionen auf betriebliches/gewerkschaftliches Auftreten von AfDlern“ gibt es?
Hier einige der ver.di-Empfehlungen:
  • Gezielte Beobachtung;
  • Den AfD-Feind „ins Gespräch ziehen“;
  • Ihn in Gremien anschwärzen;
  • Ein gemeinsam abgestimmtes Vorgehen absprechen;
  • Den AfD-Feind im Unternehmen „isolieren“;
  • Ihn im Unternehmen und in der Öffentlichkeit outen;
  • Den Arbeitgeber unter Druck setzen, so dass der AfDler entlassen wird, denn: „viele Arbeitgeber wollen keine betrieblichen Konflikte“
    Usw…
Diese ver.di Maßnahmen richten sich gegen Menschen, die ihr verfassungsmäßig verbrieftes Recht auf freie Meinungsäußerung wahrnehmen und Mitglied einer rechtmäßigen Partei in Deutschland sind. Die entsprechenden Maßnahmen von ver.di stehen somit im Gegensatz zu den im Grundgesetz formulierten Grundfreiheiten und –rechten.
Daher ist ver.di als verfassungsfeindliche Organisation zu werten und der Gewerkschaft ist – wie der NPD – jegliche Form der öffentlichen Finanzierung zu streichen. Sie ist durch den Verfassungsschutz zu beobachten und ggf. durch das zuständige Innenministerium als verfassungsfeindliche Organisation zu verbieten.
Um es einmal deutlich zu schreiben: Wer die Hypothese hat, dass bei ver.di auf der Ebene der Funktionäre (auch oder vornehmlich) das organisiert ist, was man gemeinhin ideologisches Gesocks nennt (human trash im Englischen), der kann diese Hypothese auf Basis der „Handlungshilfe für den Umgang mit Rechtspopulisten in Betrieb und Verwaltung“ als vorläufig bestätigt ansehen.
Wir danken dem Leser, der uns dieses Beispiel für ideologisch bedingte Niedertracht zugespielt hat.

https://sciencefiles.org/2017/03/23/ver-di-verfassungsfeindliche-gewerkschaft-macht-hetzjagd-auf-andersdenkende-afdler/


Hat das, was sich Gewerkschaft nennt, jetzt eine neue Aufgabe übernommen?
War es nicht einmal so, dass eine Gewerkschaft eine Arbeitnehmervertretung war,
die sich für Parität zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer einsetzte?

Dazu schreibt die Bundeszentrale für politische Bildung folgendes:

Gewerkschaften - 1. Definition

Gewerkschaften (G) sind auf Dauer angelegte, staats-, partei- und gegnerunabhängige Vereinigungen von und für Arbeitnehmer/n, die auf freiwilliger Mitgliedschaft basieren. Als etablierte Verbände organisieren sie abhängig Erwerbstätige (Arbeiter, Angestellte, Beamte) mit dem Ziel, deren wirtschaftliche, soziale, gesellschaftliche und politische Interessen zu vertreten. Im Mittelpunkt der Gewerkschaftstätigkeit steht die Regulierung der Arbeitsbedingungen (Entlohnung, Arbeitszeit, Urlaub etc.) durch kollektive Vereinbarungen (Tarifverträge) mit Arbeitgeberverbänden und – in geringem Umfang – mit einzelnen Unternehmen (sog. Haustarifverträge). http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/handwoerterbuch-politisches-system/202034/gewerkschaften?p=all

Es steht zu befürchten, dass die verantwortlichen  Gewerkschaftsgenossen ihr Betätigungsfeld
gründlich mißverstehen und sich nunmehr auf die Bespitzelung der Gesinnung der Arbeitnehmer, deren Interessen sie vertreten sollten, spezialisiert haben, anstatt sich um gerechte Löhne anstelle von Lohndumping,  vernünftige Arbeitszeiten anstelle von Teilzeitjobs, und sichere Arbeitsplätze statt temporäre Beschäftigungsverhältnisse zu kümmern.

Wozu also noch "Gewerkschaft"?

Und was sagt der Obergenosse aller Genossen, Martin Schulz (SPD) zu der Bespitzelung von Arbeitnehmern? Ist das die von ihm reklamierte "Gerechtigkeit"?


Mittwoch, 25. Mai 2016

Springer Presse tituliert: Rechtspopulisten kosten Europa Milliarden.

Anleger fürchten Instabilität
 
25.05.2016, 09:27 Uhr

 Rechtspopulistische Parteien feiern Erfolge in ganz Europa - mit drastischen Konsequenzen für die Wirtschaft. Investoren haben bereits Milliarden aus der Union abgezogen. Es droht ein Klima der Angst, das langfristig die gesamte Währungsunion gefährden kann.
Wie die "Welt" berichtet, warnt die Europäische Zentralbank (EZB) eindringlich vor einer Destabilisierung der Finanzmärkte: "Die zunehmende Unterstützung für die populistischen politischen Parteien führt möglicherweise zu einer Verzögerung wichtiger Finanz- und Strukturreformen", so die Währungshüter in einem jüngst veröffentlichten Finanzstabilitätsbericht.
Europäische Länder würden für Investoren riskanter - politische Unsicherheiten sind am Markt nicht gerne gesehen. Die Folge: Anleihen werden abgezogen. "Es gibt einen sehr gut dokumentierten Zusammenhang zwischen schwacher Konjunktur und Populismus", so ING-DiBa-Chefökonom Carsten Brzeski in dem "Welt"-Interview.
 
ING-DiBa-Chefökonom Carsten Brzeski

Lesen Sie hier bitte weiter, womit die sogenannten Eliten dem unbedarften Bürger drohen und Angst einjagen:  http://www.t-online.de/wirtschaft/id_77935514/rechtspopulisten-kosten-europa-milliarden.html 

Sollte es wirklich geschehen, dass die globalen Heuschrecken Europa meiden, weil "Rechtspopulistische Parteien" ihnen den gierigen Appetit auf immer mehr verderben?

Wer ist das eigentlich, diese ominösen Finanzmärkte?
Globale Spekulation und Zockerei, die offenkundige Leichtigkeit einiger Weniger, mit fremdem
Geld risikofrei reich zu werden und damit  die Politik gänzlich zu korrumpieren.

Abdankung der Demokratie und des Staates zugunsten der  globalistischen Spekulanten.
Ausbeutung der Gemeinwesen durch die Finanzmafia, durch die Zocker, durch die oberen Zehntausend.
Wenn die Dominanz der "Finanzmärkte" und ihrer Akteure drastische Verunsicherung erfährt, kann das nur im Interesse der europäischen Staaten sein.

Dass die Welt, das Flagschiff der Springerpresse, in das gleiche Horn posaunt wie die Heuschrecken wundert doch hoffentlich niemanden.



Sonntag, 27. Juli 2014

Früherer Bertelsmann- und- Vorstands-Chef von Arcandor, Vertrauter von Quelle-Erbin Schickedanz, Thomas Middelhoff, leistet Offenbarungseid .

Nach Taschenpfändung und Drohungen mit Erzwingungshaft hat der frühere Bertelsmann- und Arcandor-Chef Thomas Middelhoff in Essen eine Vermögensauskunft abgegeben - im Volksmund auch Offenbarungseid genannt.

Gericht verlangt Sicherheitsleistung

Mit dem Schritt kam Middelhoff der Forderung des Münchner Unternehmensberaters Roland Berger nach, der aus einer ehemaligen Geschäftspartnerschaft noch 6,8 Millionen Euro von ihm fordert. Auch Middelhoffs ehemaliger Vermögensberater Josef Esch hat einen Vollstreckungstitel über 2,5 Millionen

Bitte hier weiterlesen: http://www.t-online.de/wirtschaft/unternehmen/id_70402626/-spiegel-frueherer-bertelsmann-chef-thomas-middelhoff-leistet-offenbarungseid.html

Zur weiteren Erhellung der gesamten Affaire des sauberen Managers Middelhoff, bitte HIER weiterlesen 


Aber der Abgang am Regenrohr, so er denn stimmt und nicht nur eine Erfindung der Mainstreampresse ist, darf als filmreif bezeichnet werden. 
Eine feine "Elite". 

 

Donnerstag, 21. November 2013

"Israelischer Diamantenhändler und Multimilliardär will einem Bericht des "Manager Magazins" zufolge bei den drei Karstadt-Luxushäusern und den Sportfilialen einsteigen"

Diamanten-Milliardär steigt bei Karstadt ein

21.11.2013, 12:17 Uhr | rtr, AFP
Milliardär Nicolas Berggruen könnte sich auch von seinem verbliebenen Anteil an den Karstadt-Warenhäusern weitgehend trennen. Ein israelischer Diamantenhändler und Multimilliardär will einem Bericht des "Manager Magazins" zufolge bei den drei Karstadt-Luxushäusern und den Sportfilialen einsteigen. Beny Steinmetz übernehme jeweils 37,55 Prozent an der Premium- und an der Sportsparte, berichtete das Magazin am Donnerstag vorab aus seiner jüngsten Ausgabe.
Die Anteile kauft Steinmetz demnach dem österreichischen Investor René Benko ab, der im September angekündigt hatte, er übernehme 75,1 Prozent an beiden Gesellschaften. Das Magazin beruft sich auf eine Aufsichtsratsvorlage von Benkos Unternehmen Signa.
Dem Bericht zufolge besitzen Signa und Steinmetz die Option, auch 75,1 Prozent der Karstadt-Stammgesellschaft mit 83 klassischen Warenhäusern zu übernehmen - für einen Euro. Der bisherige Eigentümer von Karstadt, Nicolas Berggruen, würde dann an allen drei Karstadt-Gesellschaften nur noch 24,9 Prozent besitzen.
http://www.t-online.de/wirtschaft/unternehmen/id_66624176/bericht-diamanten-milliardaer-steigt-bei-karstadt-ein.html  


Weiterführende Informationen: Karstadtrettung

Bleibt abzuwarten, ob das dem, was von Karstadt übriggelassen wurde, hilft. 

Dienstag, 18. Dezember 2012

Schickedanz, Karstadt, Esch, Sal.Oppenheim, Middelhoff....und keine Ende der "Eliten"-Story.


Ex-Milliardärin verklagt Bank und Berater: Dämpfer zum Prozessauftakt für Schickedanz
 
Madeleine Schickedanz war eine der reichsten Frauen Deutschlands - bis zur Arcandor-Pleite. Nun hat sie ihre Ex-Finanzberater verklagt. Zum Prozessauftakt am Dienstag (18.12.2012) vor dem Landgericht Köln bezweifelte das Gericht, ob sie ihren Schadenersatzanspruch wirklich belegen kann.Das Gericht äußerte am Dienstag (18.12.2012) Zweifel an der Begründetheit des Anspruchs von Madeleine Schickedanz. Es sei "schwerlich plausibel", dass Schickedanz für sich in Anspruch nehme, durchgängig gegen die Anlageentscheidungen gewesen zu sein, ohne dass sie dies seinerzeit auch nur ein einziges Mal deutlich gemacht habe. Wenn die Klage irgendeine Aussicht auf Erfolg haben solle, müsse sie dies nun zunächst einmal plausibel machen, sagte Singbartl weiter. "Sie machte alles mit", sagte der Vorsitzende Richter Stefan Singbartl - und es sei kein Hinweis zu erkennen, dass die Erbin ihren Anteil an Arcandor nicht immer weiter habe ausbauen wollen. Auch sei davon auszugehen, dass ihr Ehemann Leo Herl, der im Arcandor-Aufsichtsrat saß, Schickedanz über die wirtschaftliche Lage des Arcandor-Konzerns informiert habe.
http://www1.wdr.de/themen/wirtschaft/schickedanz102.html

Selbst auf das, was der Ausschlachter Josef Esch (Strohmann der Oppenheim-Bank) Karstadt noch schuldig geblieben ist, immerhin ein dreistelliger Millionenbetrag, verzichtete Karstadt-Chef Middelhoff großzügig. Er schenkte dem Freund Esch somit vielleicht 300 bis 500 Millionen Euro: "Außerdem standen Forderungen von Karstadt gegen Josef Esch in dreistelliger Millionenhöhe im Raum. Doch Middelhoff verzichtete auf eine Klage gegen Esch. Warum?" (ARD, Monitor, 11.6.2006)

Josef Esch http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Esch


Und, zweifelt jemand daran, dass die Gangster, die Frau Schickedanz in den Ruin getrieben haben und fette Profite einfuhren, den Prozess gewinnen? Doch wohl nicht. Bei der Lobby!

Montag, 11. Juni 2012

Thomas Middelhoff, oder wenn Betrüger ihren MEISTER finden!




Middelhoff räumt finanzielle Schieflage ein


Er legt großen Wert auf sein Image: Thomas Middelhoff, einstiger Manager-Star, bewegt sich gern in der High Society und pflegt einen aufwendigen Lebensstil. Ein Rechtsstreit mit seinem Vermögensverwalter liefert nach "Spiegel"-Informationen nun Indizien, dass der Reichtum nur noch vorgetäuscht ist.


Der frühere Arcandor-Chef Thomas Middelhoff ist offenbar finanziell schwer angeschlagen. Das haben seine Anwälte nach "Spiegel"-Informationen in einem Rechtsstreit mit seinem früheren Vermögensverwalter, dem Troisdorfer Immoblienentwickler Josef Esch, sowie den beiden früheren Sal.-Oppenheim-Gesellschaftern Matthias Graf von Krockow und Georg Baron von Ullmann eingeräumt.

Pacht für Luxus-Yacht nicht bezahlt

http://wirtschaft.t-online.de/thomas-middelhoff-raeumt-im-streit-um-luxus-yacht-finanzielle-schieflage-ein/id_57099186/index


Wir erinnern uns:
Middelhoff kommt von Bertelsmann zu Arcandor. Middelhoff gründet 2009 eine Firma mit u.a. Lahnstein Jun.
Der frühere Arcandor-Vorstandschef Thomas Middelhoff hat laut einem Zeitungsbericht nach seinem Ausscheiden bei dem Handelskonzern Karstadt-Quelle mehr als zehn Millionen Euro Beraterhonorar vom Bankhaus Sal.Oppenheim bekommen. Middelhoff habe von der Bank einen mit jährlich vier Millionen Euro pro Jahr dotierten Beratervertrag, der auf drei Jahre und ein Jahr Option abgeschlossen worden war, erhalten, berichtet die "Süddeutsche Zeitung".
http://boersenradar.t-online.de/Aktuell/Aktien/Millionen-fuer-Middelhoff-kurz-vor-Arcandor-Pleite-22109164.html


DAS ist einer von tausenden,  internationalistischen, global agierenden Zockern. Die allesfressenden Molochs, die die Volkswirtschaften Europas erfolgreich in den Ruin getrieben haben und für deren bodenlose Gier die Völker Europas bluten müssen. Für von diesen Haien verursachten Billionenschäden müssen die  Banksters von Steuergeldern "gerettet" werden. 

Donnerstag, 15. März 2012

Ist Nicolas Berggruen wirklich der Retter von Karstadt?


Schauen Sie sich diesen Film an, den das ZDF am 14.03.2012 gesendet hat:

Zweifelhafter Retter

Gewerkschaft ver.di attackiert Karstadt-Eigentümer Berggruen
Zweifel an Beteuerungen, das Unternehmen auch langfristig zu erhalten
von Lutz Ackermann und Christian Esser
Die Gewerkschaft ver.di hat gegenüber dem ZDF das unzureichende finanzielle Engagement des Investors Nicolas Berggruen in die Warenhauskette Karstadt kritisiert. So beklagt Johann Rösch von der Gewerkschaft ver.di und Mitglied des Karstadt-Aufsichtsrats, dass nach seinen Informationen der Eigentümer bis auf den symbolischen Kaufpreis von einem Euro noch kein eigenes Geld in Karstadt investiert habe.
"Weitere Zahlungen sind bisher nicht erfolgt, und Karstadt braucht in den nächsten Jahren viel Geld, um die Häuser zu renovieren", sagte Rösch. "Ich habe erhebliche Zweifel, ob das aus dem operativen Geschäft zu finanzieren ist." Aus seiner Sicht müsse Berggruen endlich auch diesen Beitrag, den er bisher nicht geleistet habe, in das Unternehmen stecken, um Karstadt auf Dauer zukunftsfähig zu machen.
Erstmals äußert Aufsichtsratmitglied Rösch öffentlich Zweifel an Berggruens Beteuerungen, sich langfristig für Karstadt zu engagieren und den Beschäftigten keine weiteren Einschnitte zuzumuten. "Das, was wir zur Zeit erleben, ist das Verhalten eines ganz normalen Investors, und ich kann nicht erkennen, dass die soziale Komponente, mit der er angetreten ist, in dieser Phase überhaupt noch spürbar ist."
Vorwurf der "Tarifflucht"
Die Gewerkschaft schließt das auch aus den jüngsten Entwicklungen bei Karstadt: aus der Schließung der Elektronikabteilungen, von der zirka 1000 Mitarbeiter betroffen wären, sowie der Auslagerung der Gastronomie. Die zirka 1400 Beschäftigten dieser Sparte würden zukünftig jährlich über 2000 Euro weniger verdienen. Dies sei aktive Tarifflucht und in Anbetracht des bisher von den Beschäftigten geleisteten Verzichts ein Skandal, so Rösch.

http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/9/0,1872,8491017,00.html


Erinnern wir uns kurz:

2009 Arcandor ist pleite. Ein Grund für den Absturz dürften auch hohe Mieten bei der Warenhaustochter Karstadt gewesen sein, die der Konzern an den Projektentwickler Josef Esch zahlen musste. An dessen Fonds waren nach Spiegel-Informationen mehrere prominente Superreiche beteiligt.
Von den Fonds, die der Troisdorfer Projektentwickler Josef Esch mit der Kölner Privatbank Sal. Oppenheim für die Vermietung von Immobilien an Karstadt aufgelegt hat, profitierte nach Spiegel-Informationen eine handverlesene Gruppe von Angehörigen des deutschen Geldadels. Mit dabei waren beim Start der Fonds - außer Ex-Arcandor-Chef Thomas Middelhoff, seiner Frau Cornelie und anderen - die Kunstsammlerin Claudia Oetker, der Bofrost-Gründer Josef Boquoi und Maxdata-Gründer Holger Lampatz, der 2006 und 2007 im Aufsichtsrat von KarstadtQuelle saß.
Oppenheim-Konkurrenten zeichneten Anteile. Auch Münchner Oppenheim-Konkurrenten, die Privatbankiers Wilhelm von Finck Junior und Senior, zeichneten Anteile; ebenso die Ehefrau eines Ministerialbeamten aus dem Bundesjustizministerium, der dort für Gesellschaftsrecht zuständig ist.
"Todeszone" weit überschritten. Sie alle gewannen auf Kosten des KarstadtQuelle-Konzerns, der heute Arcandor heißt und insolvent ist. In München betrug die Garantiemiete 23,2 Prozent vom Umsatz, in Leipzig 19,6 Prozent, in Potsdam 16,4 Prozent und in Karlsruhe 14,5. Schon bei einem Verhältnis Umsatz zu Miete von zehn Prozent, so Einzelhandelsexperten, beginne die sogenannte Todeszone, in der ein Warenhaus die Miete gemeinhin nicht mehr erwirtschaften könne.

Und dann, 2010, kommt der Retter:
Nach dem monatelangen Tauziehen um KARSTADT und nach der Aufhebung des Insolvenzverfahrens gegen Karstadt ist der deutsch-amerikanische Milliardär Nicolas Berggruen seit dem vergangenen Jahr Eigentümer der traditionsreichen Essener Warenhauskette.

Und da der Retter Nicolas Berggruen mit Exkanzler Gerhard Schröder befreundet ist, wurde dessen Ehefrau Doris, die zusätzlich ein politisches Amt in der SPD anstrebt, im Januar 2011 Mitglied des Karstadt Aufsichtrates.

Die Ehefrau von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD), Doris Schröder-Köpf, ist neues Mitglied im Aufsichtsrat der Karstadt Warenhaus Gmbh. Die 47-jährige vertrete die Arbeitgeberseite in dem Kontrollgremium, teilte das Unternehmen mit.

Berggruen kennt Ex-Kanzler Schröder: Im Herbst vergangenen Jahres waren die beiden bei einem gemeinsamen Essen in Berlin gesehen worden, nachdem Berggruen seine Rettungspläne für Karstadt verkündet hatte. Schröder engagiert sich nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" auch als politischer Berater eines von Berggruen gegründeten Instituts in den USA.


Weiterführende Informationen:

Nicolas Berggruen

View for a new Europe

Ab Mitte 2012 kann Nicolas Berggruen erstmals verkaufen. Spätestens dann werden wir wissen, ob weitere Arbeitsplätze bei Karstadt entfallen und Herr Berggruen wieder einmal einen seiner für ihn so erfolgreichen Deals abgeschlossen hat, als er Karstadt für einen Euro erwarb.




http://globalfire.tv/nj/10de/juden/karstadt.htm> "Nicolas Berggruen wie eine Erscheinung über Deutschland" zur Ausschlachtung von Karstadt



Die jüdische "Philantropen"-Bank Sal. Oppenheim erhielt im ersten Durchgang die Karstadt-Kaufhauskette sozusagen zum Ausschlachten auf einem silbernen Tablett serviert: "Karstadt … verkaufte fünf seiner Häuser an die Fonds von Oppenheim und Esch, um sie dann wieder zurück zu mieten." (ARD, Monitor, 11.6.2006)


Der damalige Karstadt-Chef Thomas Middelhoff "verkaufte" die Karstadt-Häuser sozusagen für nichts an die Oppenheim-Bank. Es ging um Häuser in besten Innenstadtlagen, in Potsdam, München, Wiesbaden, Karlsruhe und Leipzig. Am Beispiel Leipzig wird verdeutlicht, wie die kriminelle Bande um Urban und Middelhoff die Werte an die Oppenheimer verschob und sich selbst dabei unermesslich bereicherten. Das Karstadt-Haus in Leipzig wurde für 10,4 Millionen an den Oppenheim-Fonds verkauft, ein Bruchteil seines Wertes. Der Fonds investierte angeblich 120 Millionen Euro um das Objekt aufzumöbeln und Karstadt mietete es von Oppenheim zurück. Auf diese Weise wurden auch die anderen Häuser in Nobellagen großer Städte ausgeschlachtet. Es wurden von Karstadt Milliarden Euro an Miete bezahlt. Die End-Ausschlachtung erfolgte über die Mietabkommen zwischen Oppenheim und Karstadt. Die wirklichen Mieten pro Haus müssen im Jahr auf mindestens 500 Millionen Euro angesetzt worden sein, und das bei einem Kaufpreis von 10,4 Millionen Euro für z.B. Leipzig. Hier die Bestätigung: "Diese horrenden Mietschulden - insgesamt 3,6 Milliarden bis jetzt." (ARD, Monitor, 11.6.2006)

Selbst auf das, was der Ausschlachter Josef Esch (Strohmann der Oppenheim-Bank) Karstadt noch schuldig geblieben ist, immerhin ein dreistelliger Millionenbetrag, verzichtete Karstadt-Chef Middelhoff großzügig. Er schenkte dem Freund Esch somit vielleicht 300 bis 500 Millionen Euro: "Außerdem standen Forderungen von Karstadt gegen Josef Esch in dreistelliger Millionenhöhe im Raum. Doch Middelhoff verzichtete auf eine Klage gegen Esch. Warum?" (ARD, Monitor, 11.6.2006)

Der Rest ist bekannt: Nachdem Karstadt durch die Oppenheim-Strangulation (die Karstadt-Chefs steckten alle unter einer Decke mit dem Oppenheim-Clan) in Konkurs ging, standen die Massenentlassungen an.


Der Karstadt Insolvenzverwalter Klaus-Hubert Görg wehrte anschließend deutsche Unternehmen wie die Otto-Group als echte Kaufinteressenten erfolgreich ab. "Otto hat Interesse an weiteren Teilen des strauchelnden Handelsriesen Arcandor bekundet." (spiegel.de, 05.06.2009) Der Weg wurde geebnet für eine "jüdische Erscheinung, die über die BRD kommen sollte". Und die "Erscheinung" kam, in Person des "außergewöhnlichen Milliardärs Nicolas Berggruen." Gottgleich möchte Berggruen mit Karstadt "sinnvolles, Bleibendes schaffen." (WELT, 27.07.2010, S. 7)


Man könnte laut zu schluchzen anfangen über soviel jüdische Philantropie. Der liebe Nicolas Berggruen erbte sein Milliardenvermögen von Vater Heinz. Vater Berggruen emigrierte zunächst in die USA, zog aber nach dem Zusammenbruch des Deutschen Reichs in der Uniform eines US-Offiziers mit den alliierten Panzern im besiegten Deutschland ein, wie so viele seiner jüdischen Emigrationsgenossen.


Der verstorbene Heinz Berggruen wird als einer der bedeutendsten Kunstsammler des 20. Jahrhunderts gepriesen. Mit den Kunstgewinnen spekulierte er und machte Milliarden über Milliarden. Die Kunstkarriere von Heinz Berggruen lässt Gedanken an Frau Madelaine Korbel, alisa Albright, aufkommen. Die ehemalige jüdische Außenministerin der Clinton-Regierung erbte ebenfalls ein beträchtliches Kunstvermögen von ihrem Vater, Josef Körbel. Dieser hatte die zahlreichen Kunstwerke (auch in der Uniform eines amerikanischen Offiziers?) nach dem Krieg einfach von der deutschen Industriellen-Familie Philipp Nebrich aus deren noblen Villa in Prag-Bubenec geklaut. Die edel ausgestattete Wohnung am Hradschin-Platz 11 in Prag bezog Josef Körbel mit seiner Familie nach dem Krieg, zurückgekehrt aus dem Exil in London Die Nebrichs wurden vertrieben. "Tochter Doris hatte schon Ende 1944 etwa 30 Ölgemälde ein paar Straßen weiter bei ihrer Schwester Hilga eingelagert, die durch Heirat mit einem Schweizer die eidgenössische Staatsangehörigkeit bekam. Dem neuen Bewohner Josef Körbel seien in der Wohnung am Hradschin-Platz allerdings die kaum ausgeblichenen Stellen auf den Seidentapeten aufgefallen, so erzählt Renner. 'Unser Dienstmädchen musste sagen, wo die Gemälde sind, und Körbel hat sie dann unter Androhung von Gewalt aus der Wohnung meiner Schwester geholt. Das war glatter Diebstahl'. Drei Jahre später ging Albrights Familie erneut ins Exil - jetzt als Korbel und diesmal aus Furcht vor den Kommunisten und diesmal in die USA. Das wertvolle Interieur der Wohnung sei ebenfalls über den Atlantik verschifft worden, behaupten die Nachkommen der Nebrichs. 'Sie haben damals alles mitgenommen, sogar die Nägel von den Wanden', sagt Tochter Doris Nebrich, verheiratete Renner." (Der Spiegel, 17/1999)


Als die Töchter von Philipp Nebrich erfuhren, wo der wertvolle Familienbesitz zu finden ist, nämlich bei Madelaine Albright in New York, versuchten sie noch im Dezember 1996, Kontakt zu Madeleine Albright aufzunehmen. Sie wurden abgewiesen, das Diebesgut blieb in New York. Jede staatliche Stelle in Österreich und der BRD lehnte eine Mithilfe zur Rückführung der gestohlenen Kunstwerke ab.


Zurück zu Nicolas Berggruen, der also Karstadt zugeschanzt bekommt, nachdem seine Stammesgenossen von der Oppenheim-Bank den Konzern erfolgreich in den Ruin getrieben hatten und sie selbst mehrere Milliarden dabei abkassierten. Die aufgelaufenen "Schulden" in Milliardenhöhe gegenüber Oppenheim wird die BRD großzügig übernehmen und Nicolas eine schuldenfreie Kaufhauskette überlassen. So geschah es mit Tausenden anderen Betrieben, man denke nur an die Buna-Werke, Bundesdruckerei, SAT1, um nur drei typische Ausschlachtungsmodelle zu nennen.


Der "Philantrop" Berggruen wird, so ist zu erwarten, nach Übernahme des schuldenfreien Konzerns weitere Tausende von Mitarbeitern entlassen (knapp 20.000 wurden bereits auf die Straße gesetzt). Er dürfte dann die Bareinnahmen und die auf den Konzern neu aufgenommenen Milliardenkredite, wie bei Ausschlachtungen üblich, auf seine Konten in Steueroasen transferieren. Dann bricht Karstadt erneut zusammen. Rest bekannt.


Auf jeden Fall kommt einem mit den "vererbten" Kunstwerken ein schöner Bibelspruch in den Sinn: "Wie der Korb gefüllt ist mit Vögeln, so sind ihre Häuser voll von Betrug; darob wurden sie groß und reich." (Jeremias, 5:27)

 
      05.08.2012
08:02 Berggruen prüft Verkauf von Karstadt-Teilen
http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/berggruen-prueft-verkauf-von-karstadt-teilen-a-848239.html


Ergänzung:   18.12.2012
Auf seinem Sparkurs bittet Karstadt jetzt angeblich die Köche und Kellner zur Kasse: Der Warenhauskonzern fordert von Gastronomie-Mitarbeitern laut einem Medienbericht millionenschwere Opfer bei Gehalt, Urlaub und Arbeitszeit.
Essen - Karstadt wolle sich von rund 1400 Gastronomie-Beschäftigten trennen, um sie gleich wieder zu schlechteren Bedingungen in einer eigenen Tochterfirma einzustellen, berichtet der SPIEGEL. Von dem Unternehmen war dazu zunächst keine Stellungnahme zu bekommen.
Für Köche und Kellner bedeute das unter anderem, dass sie 40 statt 37,5 Wochenstunden arbeiten müssten, weniger Urlaub und weniger Geld bekämen, schreibt das Blatt. Den Betroffenen sei per Schreiben mitgeteilt worden, dass sie künftig bei der Tochterfirma Le Buffet Restaurant GmbH angestellt würden.

Wer gegen seine Ausgliederung Einspruch einlege, müsse mit einer Kündigung rechnen. Die neue Regelung solle zum 1. Oktober in Kraft treten. Das Management erhofft sich von den Veränderungen laut SPIEGEL Einsparungen in Höhe von etwa 2,7 Millionen Euro.
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,853453,00.html

Das ist heute die Machart. Feste Mitarbeiter kündigen, um sie gleich wieder von "eigenen"
und natürlich subventionierten Tochterfirmen zu schlechteren Bedingungen,  wieder einzustellen, vielfach als "Teilzeitbeschäftigte".

Ach ja, richtig, Frau Merkel duldet keine "Arbeitslosen", damit ihre geschönten Statistiken nicht aus den Fugen geraten.

Wie lange dauert es noch, bis wir alle uns solidarisch erklären mit denen, die derartig "behandelt" werden?


Update 03.02.2013

Interview Nicolas Berggruen


„Ich bin kein luxusvernarrter Kapitalist“

23.01.2013, 18:23 Uhr
Nicolas Berggruen ist prominenter Besucher beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Für das Interview mit Handelsblatt Online bat er sich aus: kein Wort zu Karstadt. Ihn beschäftigen lieber andere Themen.

Nicolas Berggruen ist auf „Book Tour“. Das Werk mit dem Titel „Intelligent Governance for the 21st Century“ liegt vor ihm. Der 51-jährige Investor, der die ganze Welt sein Zuhause nennt und vor zwei Jahren die Warenhauskette Karstadt übernahm, rührt für sein Erstlingswerk gleich in mehreren Sprachen die Werbetrommel. Heute auf Spanisch. Am laufenden Band empfängt er an diesem Januartag in der Lounge eines Fünf-Sterne-Hotels in Barcelona Journalisten und Kamerateams. Über sein Buch, das im Juni auch auf Deutsch erscheint, spricht der Deutsch-Amerikaner gerne. Nur über ein Thema will Berggruen an diesem Tag partout nicht reden: sein Investment beim angeschlagenen Warenhaus Karstadt.


http://www.handelsblatt.com/politik/international/interview-nicolas-berggruen-ich-bin-kein-luxusvernarrter-kapitalist/7673040.html


Ergänzung 24.03.2012

Karstadt kommt nicht aus der Krise

 Kein Ende der Krise bei Karstadt in Sicht: Der anhaltende Umbau des Essener Warenhauskonzerns kostet offenbar Umsatz. Die Verkäufe lagen im Februar laut internen Papieren bei 133 Millionen Euro und damit fast zwölf Prozent unter den Planungen sowie 15 Prozent unter den Umsätzen des Vorjahres, wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" vorab berichtete......

.......Bis 2014 sollen insgesamt rund 2000 Stellen bei dem Konzern abgebaut werden.
 http://www.t-online.de/wirtschaft/unternehmen/id_62705528/karstadt-kommt-nicht-aus-der-krise.html



Ergänzung 09.06.2013 

Chaos bei Berggruen: Karstadt-Chef schmeißt hin



Wegen Differenzen mit Karstadt-Retter Berggruen wird Vorstandschef Jennings den Konzern zum Ende des Jahres verlassen. Die Suche nach einem Nachfolger läuft bereits, der die schwierige Sanierung fortführen soll.
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/06/09/chaos-bei-berggruen-karstadt-chef-schmeisst-hin/ 


Angebliches Konto in der Karibik Gehört Karstadt einem Steueroasen-Trust?

zuletzt aktualisiert: 09.06.2013 - 11:43
Essen/Berlin (RPO). Der Warenhauskonzern Karstadt soll nach Medieninformationen über mehrere Zwischenfirmen einem Nicolas Berggruen Charitable Trust auf den British Virgin Islands gehören.
 http://www.rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/gehoert-karstadt-einem-steueroasen-trust-1.3454171


Ergänzung 22.06.2013 

Karstadt-Investor Berggruen sahnt mit Immobilien ab

22.06.2013, 11:24 Uhr | t-online.de 

Die angeschlagene Warenhauskette Karstadt selbst kommt nicht raus aus der Krise, die Sanierung des Konzerns stockt. Karstadt-Investor Nicolas Berggruen muss das aber nicht wirklich kümmern: Er verdient derzeit prächtig am Immobilienboom in Berlin, wie die "Wirtschaftswoche" meldet.

Dreistelligen Millionenbetrag investiert

Dem Bericht zufolge investierte Berggruens Immobilienholding seit 2005 rund 300 Millionen Euro in den Erwerb und die Sanierung von rund 100 Wohn- und Geschäftshäusern in Berlin und Potsdam. Deren Wert soll demnach inzwischen bei rund 450 Millionen Euro liegen.
Die zuletzt veröffentlichten Bilanzen von zwölf Berggruen-Immobiliengesellschaften weisen für Ende 2011 ein Anlagevolumen von zusammen 417,6 Millionen Euro aus. Seither haben sich die Immobilienpreise weiter stark nach oben entwickelt. Eine Sprecherin des Unternehmers wollte sich nicht zu Details äußern.

Zalando im Ex-Stammwerk von Knorr-Bremse

Neben typischen Berliner Mietskasernen besitzt Berggruen in der Bundeshauptstadt etwa das bekannte Café Moskau, die Sarotti-Höfe und das einst königliche Hauptpostamt in Potsdam. Mitte Mai kaufte seine Holding ein 80.000-Quadratmeter-Grundstück in Berlin-Schöneberg. Im früheren Stammwerk von Knorr-Bremse, das seit August 2012 zu Berggruens Immobilieneigentümern gehört, residiert seit Kurzem der Onlinehändler und Karstadt-Konkurrent Zalando
http://www.t-online.de/wirtschaft/unternehmen/id_64124412/karstadt-investor-berggruen-sahnt-mit-immobilien-ab.html.


Ergänzug 17.09.2013 

Berggruen: 300 Millionen Euro für den Verkauf von Luxus-Kaufhäusern 

 Der Karstadt-Retter Nicolas Berggruen hat die Sporthäuser und die drei Premium-Warenhäuser in München, Hamburg und Berlin an den österreichischen Investor Rene Benko verkauft. Den Erlös will er in die verbleibenden Filialen investieren. Wie das geschehen soll ist unklar. 

Karstadt-Investor Berggruen hat 75,1 Prozent von Karstadt-Sport und Karstadt-Premium an den österreichischen Investor Rene Benko verkauft, sagten am Montag die Geschäftsführer der Warenhäuser und der Betriebsrat.
Die Sporthäuser und die drei Premium-Warenhäuser Oberpollinger (München), Alsterhaus (Hamburg) und KadeWe (Berlin) laufen deutlich besser als die normalen Warenhäuser. Den Verkaufserlös von 300 Millionen Euro will Berggruen in die verbleibenden Filialen investieren.
Wie das geschehen soll ist unklar: Bisher hat Berggruen, der einst als Retter von Karstadt gefeiert wurde, kein eigenes Geld in das Unternehmen gesteckt (mehr hier).
In einem Brief an die Karstadt-Mitarbeiter schreibt Berggruen, dass kein Geld an seine Holding oder gar an ihn persönlich fließe. Er verschaffe Karstadt lediglich den nötigen Freiraum. „Das ist mein Beitrag zur Gesundung von Karstadt. Der zweite wesentliche Teil ist der Tarifweg, den das Management derzeit gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern beschreitet“, zitiert der Spiegel den Karstadt-Retter.
Er glaube nach wie vor an das Konzept von Karstadt und den Sanierungsplan. „Besonders wichtig“ sei ihm, dass die genannten Veränderungen keinen Abbau von Arbeitsplätzen nach sich ziehen. „Niemand muss sich Sorgen machen.“
Karstadt hat in den vergangenen Jahren rund 3.000 Arbeitsplätze abgebaut. Außerdem sagte das Unternehmen im Mai, eine Tarifpause einlegen zu wollen, weil das Unternehmen sonst die anstehenden Tariferhöhungen nicht zahlen könne.
Derzeit sucht Karstadt einen neuen Chef. Der Brite Andrew Jennings verlässt Karstadt zum Ende des Jahres wegen Differenzen mit Berggruen (mehr hier).

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/09/16/berggruen-300-millionen-euro-fuer-den-verkauf-von-luxus-kaufhaeusern/


 Update 19.03.2014

Der schöne Blender

29.12.2013  ·  Nach der Karstadt-Übernahme wurde er als Messias gehandelt und als Altruist hingestellt. Nicolas Berggruen hat uns alle verführt, aber kein einziges Versprechen gehalten. Jetzt ist der Jammer groß. Wie konnte es dazu kommen?
Von Hendrik Ankenbrand

.............Ein Milliardär im Hippie-Look

Zur Verführung gehört auch immer die, die sich verführen lassen. Hatte nicht Berggruens Vater Deutschland die riesige Kunstsammlung mit Werken von Picasso, Klee und Matisse weit unter Wert vermacht? Das war die Hintergrundmusik zum Karstadt-Deal des Jahres 2010. „Berggruen hatte diese emotionale Bindung an Berlin“, sagt noch heute der Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg über den größten Konkursfall seiner Karriere. Görg ist inzwischen im Ruhestand, doch der Fall Karstadt lässt ihn nicht los. Er will Verständnis dafür, an Berggruen verkauft zu haben, es habe keinen anderen Weg gegeben. „Karstadt war verderbliche Ware: pleite, das Weihnachtsgeschäft stand bevor, wir brauchten Geld, um Ware einzukaufen. Verstehen Sie das? Ich glaube nicht.“

Görg und Kollegen haben einen zweistelligen Millionenbetrag für ihre Mühen kassiert, doch zumindest versteckt sich der Mann nicht. Ursula von der Leyen, die als Arbeitsministerin im Karstadt-Haus Wange an Wange mit Berggruen posierte, die auf ministerlichem Papier Druck ausübte auf die Banken, den Weg frei zu machen für den Milliardär – sie befehligt inzwischen das Militär und geht in Deckung: Nicht ein Wort gibt es zur eigenen Rolle im Millionenspiel um Karstadt. Und die Gewerkschaft Verdi, die dem Retter Berggruen nahezu blind vertraute? Äußert sich nicht.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/nicolas-berggruen-der-schoene-blender-12729568.html


Und hier noch eine Information, die die vielfältigen Interessen des Nicolas Berggruen aufzeigt: 

 Berggruen Institute on Governance

The Berggruen Institute on Governance (formerly Nicolas Berggruen Institute) is an independent, non-partisan think tank engaged in the comparative study and design of systems of governance suited to the new and complex challenges of the 21st century. It aims to integrate the new possibilities of the information age with the best practices of efficient, decisive and meritocratic administration in Asia with the democratic accountability of the West. The knowledge society both enables and requires intelligent community, intelligent democracy and intelligent governance.[2]

............The Council for the Future of Europe

The Council for the Future of Europe is a think tank established by the Berggruen Institute to debate and advocate ways forward for a united Europe. It is chaired by former Prime Minister of Italy Mario Monti. Its members include former heads of state Tony Blair (UK), Gerhard Schröder (Germany), Felipe González (Spain), Romano Prodi (Italy), Matti Vanhanen (Finland), Guy Verhofstadt (Belgium), Franz Vranitzky (Austria), and Marek Belka (Poland); economists Joseph Stiglitz, Michael Spence, Robert Mundell, Jean Pisani-Ferry, Nouriel Roubini, and Otmar Issing; CEOs Mohamed El-Erian and Juan Luis Cebrián; academics Niall Ferguson and Anthony Giddens; former president of the European Commission Jacques Delors; former head of the International Committee of the Red Cross Jakob Kellenberger, Director-General of the World Trade Organization Pascal Lamy; Goldman Sachs chairman and former director of the World Trade Organization Peter Sutherland; former head of the Deutsche Bundesbank Axel Weber; member of the Swiss Federal Council Doris Leuthard; and French businessman Alain Minc.[3] The group advocates greater political integration within Europe, which would take the form of greater fiscal consolidation within Europe, wider powers for the European Central Bank, and the engagement of European citizens.[4][5]

In October 2012 the council sponsored a town hall forum in Berlin entitled "Europe Beyond the Crisis". Its participants included former German chancellors Gerhard Schröder and Helmut Schmidt, German Finance Minister Wolfgang Schäuble, French Finance Minister Pierre Moscovici, European Parliament President Martin Schulz, and Google Executive Chairman Eric Schmidt.[6] One of the major themes that appeared in the town hall was the call for greater European integration.[7] In a speech to the town hall former Prime Minister Tony Blair declared that "a large measure of political union" within Europe was needed in order to solve the Eurozone crisis, stating that "if eurozone structures end up with a Europe that is fundamentally divided politically as well as economically, rather than a Europe with one political settlement that accommodates different levels of integration within it, the EU as we know it will be on a path to break-up."[8] The town hall also featured a talk from financier George Soros, who discussed how failure to respond to the crisis put Europe at risk of becoming a permanent two-tiered system of creditor and debtor countries.[9] Investor David Bonderman, former Pakistani Prime Minister Shaukat Aziz, former Chair of President Clinton's Council of Economic Advisers Laura Tyson, and Google Executive Chairman Eric Schmidt also warned that Europe's political uncertainty threatened its economic future.[10] In an address to the town hall, former German chancellor Gerhard Schröder called on Europe to embrace reforms to move beyond the crisis similar to the Agenda 2010 reforms he instituted in Germany.[11]

In May 2013 the council organized another town hall, this time in Paris. The focus of the town hall was to address Europe's high youth unemployment rate.[12] President Francois Hollande of France delivered the opening keynote to the council, calling for urgent action to address the crisis.[13] The centerpiece of the event was the launch of a "Growth Initiative for Europe" that was drafted by the French and German ministries in conjunction with the Berggruen Institute.[14] The initiative featured three main elements, including a "youth guarantee" that would promise a job, apprenticeship, or further education for young people no longer in school or employed; increasing youth's geographic mobility by subsidizing travel to study and learn new skills in other European countries; and expanding credit to small-to-medium sized companies, which are traditionally more likely to employ young people.[15][16]

http://en.wikipedia.org/wiki/Berggruen_Institute_on_Governance



Update 9th July 2014


Karstadt-Chefin geht
Berggruens Albtraum

07.07.2014, 16:49 Uhr | Von Lisa Hegemann und Dana Heide, Handelsblatt

Der Abgang von Karstadt-Chefin Eva-Lotta Sjöstedt ist ein Eklat für Investor Berggruen. Ihre Äußerungen lassen Spekulationen zu, ob es noch schlimmer um Karstadt steht. Die Nachfolgersuche dürfte sehr schwierig werden. 

Wer ein Unternehmen verlässt, macht das meist leise. In den Presseerklärungen spricht die Firma oder der Ex-Chef dann oft sehr verklausuliert von einer "einvernehmlichen Entscheidung", manchmal von "persönlichen Gründen", etwas deutlicher sind schon die "unüberbrückbaren Differenzen". Genau so hätte es auch Eva-Lotta Sjöstedt machen können: eine nichtssagende Erklärung, ein kurzes Statement, ein leiser Abschied.
Doch die Karstadt-Chefin hat sich dagegen entschieden, kleinlaut und unauffällig aus dem Unternehmen auszuscheiden. In einer gemeinsamen Presseerklärung von Karstadt und der Managerin verkündete Sjöstedt nicht nur völlig überraschend ihren Abschied - sondern holte auch zu einem heftigen Schlag gegen Investor Nicolas Berggruen aus. Ein Schlag, der die Kritik nähren könnte, er investiere zu wenig in den angeschlagenen Konzern.

Lesen Sie hier bitte weite:
 http://www.t-online.de/wirtschaft/unternehmen/id_70148360/karstadt-chefin-sjoestedt-geht-der-albtraum-von-nicolas-berggruen.html

  
Berggruen erlebt keinen Albtraum. Er hat seinen Reibach in der Tasche.
Die Mitarbeiter von Karstadt zahlen letztendlich die Zeche. Arbeitsplatzverlust, Einkommensverlust, Unsicherheit. 

Das gewollte Szenario für die gesamte BRD.


Update 14.08.2014 

 
Karstadt

300 Millionen Erlös aus Teil-Verkauf
Berggruen hat bei Karstadt „geringfügig verdient“ und steigt aus
Der Finanzinvestor Nicholas Berggruen steht vor dem Ausstieg bei Karstadt. Er übergibt einen völlig orientierungslosen Laden an den nächsten Investor. Berggruen selbst hat, so heißt es „geringfügig verdient“: Aus dem Verkauf des Tafelsilbers hatte Berggruen 300 Millionen Euro erlöst - wohin diese Summe gegangen ist, ist unbekannt. 


Sonntag, 14. Juni 2009

Thomas Middelhoff, Madeleine Schickedanz (Quelle-Erbin), Berger/Lahnstein/Middelhoff

Thomas Middelhoff (Foto: Wikipedia)


Update 29.03.2010
Presse: Sal.Oppenheim zahlte Middelhoff Millionen
Erschienen am 29.03.2010 dpa-AFX, AFP

Thomas Middelhoff (Foto: ddp) Der frühere Arcandor-Vorstandschef Thomas Middelhoff hat laut einem Zeitungsbericht nach seinem Ausscheiden bei dem Handelskonzern Karstadt-Quelle mehr als zehn Millionen Euro Beraterhonorar vom Bankhaus Sal.Oppenheim bekommen. Middelhoff habe von der Bank einen mit jährlich vier Millionen Euro pro Jahr dotierten Beratervertrag, der auf drei Jahre und ein Jahr Option abgeschlossen worden war, erhalten, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Der Vertrag sei dann allerdings nach wenigen Monaten vorzeitig wieder aufgelöst worden.
http://boersenradar.t-online.de/Aktuell/Aktien/Millionen-fuer-Middelhoff-kurz-vor-Arcandor-Pleite-22109164.html



Update  20.01.2011
Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg eine Schadenersatzklage in Höhe von 175 Millionen Euro gegen Middelhoff und zehn weitere ehemalige Topmanager des Pleitekonzerns erhoben.
Middelhoffs Anwalt Winfried Holtermüller wirft im Gegenzug dem Insolvenzverwalter Görg vor, er habe in seiner kürzlich beim Essener Landgericht eingereichten Klageerwiderung "vorsätzlichen Bruch seiner prozessualen Wahrheitspflicht" begangen. Er verschweige Fakten und stelle "Milchmädchenrechnungen" auf, er operiere "unredlich, anstößig und kurzsichtig".
Die Staatsanwaltschaft Bochum veranlasste Durchsuchung der Büro- und Privaträume von Middelhoff.

Nun, der am lautesten schreit, haltet den Dieb, ist meistens selbst der Übeltäter.

Madeleine Schickedanz - Quelle Erbin und Arcandor Pleitier



Und so kommt immer zusammen, was zusammen passt.
Middelhoff kommt von Bertelsmann zu Arcandor. Middelhoff gründet 2009 eine Firma mit u.a. Lahnstein Jun., siehe unten..........
Denn sie bekommen einfach nicht genug, so milliardenhungrig, wie sie sind.



Arcandor ist pleite. Ein Grund für den Absturz dürften auch hohe Mieten bei der Warenhaustochter Karstadt gewesen sein, die der Konzern an den Projektentwickler Josef Esch zahlen musste. An dessen Fonds waren nach Spiegel-Informationen mehrere prominente Superreiche beteiligt.
Von den Fonds, die der Troisdorfer Projektentwickler Josef Esch mit der Kölner Privatbank Sal. Oppenheim für die Vermietung von Immobilien an Karstadt aufgelegt hat, profitierte nach Spiegel-Informationen eine handverlesene Gruppe von Angehörigen des deutschen Geldadels. Mit dabei waren beim Start der Fonds - außer Ex-Arcandor-Chef Thomas Middelhoff, seiner Frau Cornelie und anderen - die Kunstsammlerin Claudia Oetker, der Bofrost-Gründer Josef Boquoi und Maxdata-Gründer Holger Lampatz, der 2006 und 2007 im Aufsichtsrat von KarstadtQuelle saß.
Oppenheim-Konkurrenten zeichneten AnteileAuch Münchner Oppenheim-Konkurrenten, die Privatbankiers Wilhelm von Finck Junior und Senior, zeichneten Anteile; ebenso die Ehefrau eines Ministerialbeamten aus dem Bundesjustizministerium, der dort für Gesellschaftsrecht zuständig ist.
"Todeszone" weit überschritten. Sie alle gewannen auf Kosten des KarstadtQuelle-Konzerns, der heute Arcandor heißt und insolvent ist. In München betrug die Garantiemiete 23,2 Prozent vom Umsatz, in Leipzig 19,6 Prozent, in Potsdam 16,4 Prozent und in Karlsruhe 14,5. Schon bei einem Verhältnis Umsatz zu Miete von zehn Prozent, so Einzelhandelsexperten, beginne die sogenannte Todeszone, in der ein Warenhaus die Miete gemeinhin nicht mehr erwirtschaften könne.

Thomas Middelhoff (* 11. Mai 1953 in Düsseldorf) ist ein deutscher Manager, derzeit Vorstandsvorsitzender der in London ansässigen Investmentgesellschaft Berger Lahnstein Middelhoff & Partners LLP. Er war u.a. Vorstandvorsitzender der Bertelsmann AG und der Arcandor AG (bis Juni 2007 KarstadtQuelle AG).

Als Vertrauter von Madeleine Schickedanz wurde Thomas Middelhoff im Juni 2004 als Vorsitzender des Aufsichtsrates der KarstadtQuelle AG bestellt und übernahm im Mai 2005 den Posten des Vorstandsvorsitzenden, nachdem sich KarstadtQuelle in einer existenziellen Schieflage befand.
Middelhoff setzte die Umbenennung in Arcandor AG durch und teilte das operative Geschäft in die drei Kernbereiche Warenhaus (Karstadt), Versandhandel (Primondo) und Touristik (Thomas Cook). Er konnte den Umsatz um ein Drittel auf 21 Milliarden Euro (durch den Ausbau des Touristikgeschäfts 2007) steigern und das Eigenkapital ohne Nettofinanzschulden erhöhen. Bis Ende 2008 sollte der Sanierungsprozess des Unternehmens abgeschlossen sein. Von Kritikern wurde aber bemängelt, dass dies nur durch einen milliardenschweren Verkauf der Warenhausimmobilien an ein von der Deutsche-Bank-Immobilientochter RREEF geführtes Konsortium erreicht wurde. Karstadt sei nach dem Verkauf nur noch Mieter der Warenhäuser und werde in Zukunft deutlich mehr für die Nutzung der Immobilien zahlen müssen.[3] Die monatlichen Mietzahlungen betragen ca. 23 Millionen Euro,[4] die an ein Konsortium aus der Investmentbank Goldman Sachs, der Deutschen Bank, der Immobiliensparte des italienischen Reifenherstellers Pirelli und der Generali-Versicherung sowie an den Oppenheim-Esch-Fonds gehen.[4] Eigentümer nahezu sämtlicher Häuser ist seit 2007 die Immobiliengesellschaft Highstreet. Die Laufzeit der Mietverträge belaufen sich auf 15 Jahre, die gesamten Mietzahlungen summieren sich auf 280 Millionen Euro


Thomas Middelhoff




Roland BergerFlorian Lahnstein

Sohn von Manfred Lahnstein

Berger Lahnstein Middelhoff & Partners LLP

Im Februar 2009 gründete Thomas Middelhoff mit Roland Berger*und Florian Lahnstein (dem Sohn von Manfred Lahnstein) in London die Investmentgesellschaft Berger Lahnstein Middelhoff & Partners LLP (BLM), deren Chairman Middelhoff seitdem ist. Für den Aufsichtsrat konnten prominente Mitglieder wie Wolfgang Clement, Manfred Lahnstein und Mark Wössner gewonnen werden. BLM ist aus der Special-purpose acquisition company Germany1 [11] [12] [13] hervorgegangen, welche bereits im Juli 2008 gegründet wurde. Germany1 plante die Übernahme von einem oder mehreren operativen Unternehmen mit einem Wert von bis zu 3,0 Mrd. in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
_________________________________
Ergänzung im November 2014:
**Roland Berger: Und wem begegnet man in diesem Zusammenhang? Diesem Herrn hier, von der CDU:
Prof. Dr. phil. Friedbert Pflüger, Staatssekretär a.D. (geb. 1955 in Hannover), ist Geschäftsführender Gesellschafter von Pflüger Internationale Beratung GmbH. Zudem ist er Geschäftsführender Gesellschafter von Kurdish German European (KGE) Business Alliances mit Sitz in Berlin und Erbil (Kurdistan-Irak).  Seit 2009 arbeitet Pflüger als Senior Advisor von Roland Berger Strategy Consultants. Seit 2009 ist Pflüger Professor für Internationale Beziehungen an der britischen Traditionsuniversität King’s College London und leitet dort das European Centre for Energy and Resource Security (EUCERS). Regelmäßig publiziert er zu Themen der Energie- und Klimapolitik z.B. in European Energy Review, International Herald Tribune, Handelsblatt, Financial Times Deutschland u.a. Gemeinsam mit Janusz Reiter, dem ehemaligen polnischen Botschafter in Berlin und Washington, leitet Pflüger seit 2009 die monatlichen Energiegespräche am Reichstag mit führenden Persönlichkeiten aus der Energiewirtschaft. Zudem ist er Leiter des Rohstoff-Arbeitskreises der Atlantik-Brücke. Seit 1997 ist er Mitglied der “Deutsch-Indischen Beratergruppe” der Bundesregierung. Krieg und Waffen Geschäfte, ist sein Urspung. Seine Verbindungen zum Barzani Banditen Clan, einer reinen Klientel Gruppe von arachischen Verbrechern, sollte nicht verwundern. Geopolitischer Albtraum
Hofschranze der Idiotie und Null Bildung: Friedbert Pflüger
https://geopolitiker.wordpress.com/2014/08/25/hofschranze-der-idiotie-und-null-bildung-friedbert-pfluger/
Ist es nicht apart, immer wieder und überall den gleichen Akteuren zu begegnen ?
___________________________Ergänzung Ende
 

Manfred Lahnstein (* 20. Dezember 1937 in Erkrath) ist ein deutscher Politiker (SPD), Manager und Unternehmensberater. Er war 1982 Bundesminister der Finanzen und Bundesminister für und bis 2004 für Bertelsmann tätig.

Manfred Lahnstein ist seit 1959 Mitglied der SPD. Seine Karriere begann 1961 bis 1964 als Jugendbildungsreferent bei Arbeit und Lernen im DGB-Landesbezirk Nordrhein-Westfalen. 1964 wurde er stellvertretender Bürgermeister von Erkrath. Parallel war er ab 1961 Sekretär beim Europäischen Gewerkschaftsbund, zunächst in Düsseldorf und ab 1965 in Brüssel als deutscher Vertreter des DGB im Zuständigkeitsbereich Wirtschaft.
1967 wurde Lahnstein Mitglied des Stabs von EG-Vizepräsident Wilhelm Haferkamp bei der EG-Kommission, dem er ab 1971 bis 1973 als Kabinettschef zur Seite stand.
Als Abteilungsleiter Wirtschaft und Ministerialdirektor im Bundeskanzleramt unter Willy Brandt wechselte er 1973 nach Bonn.
Von 1974 bis 1977 übernahm Lahnstein die Leitung der Abteilung Grundsatzfragen im Bundesministerium der Finanzen unter Hans Apel.
Lahnstein wurde im Mai 1977 zum Staatssekretär für Geld, Kredit, Internationale Finanzen und Europa im Bundesministerium der Finanzen und nach der Bundestagswahl 1980 am 1. Dezember 1980 zum Chef des Bundeskanzleramtes ernannt.
Am 28. April 1982 wurde er im Rahmen einer Kabinettsumbildung zum Bundesminister der Finanzen in der von Bundeskanzler Helmut Schmidt geführten Bundesregierung ernannt. Nach dem Bruch der sozialliberalen Koalition leitete er zusätzlich ab dem 17. September 1982 das Bundesministerium für Wirtschaft. Nach der Wahl von Helmut Kohl zum Bundeskanzler schied Lahnstein am 4. Oktober 1982 aus der Bundesregierung aus.
Lahnstein war vom Beginn der 10. Wahlperiode bis zu seiner Mandatsniederlegung am 31. August 1983 kurzzeitig Mitglied des Deutschen Bundestages. Er ist über die Landesliste Nordrhein-Westfalen in den Bundestag eingezogen.
1980 übernahm Manfred Lahnstein die Leitung des Bundeskanzleramtes unter Helmut Schmidt und wurde 1982 Bundesminister der Finanzen.
1983 wurde Manfred Lahnstein Mitglied von der Bertelsmann AG in Gütersloh aus dem Bundestag abgeworben. Bei Bertelsmann war er zunächst im Vorstand verantwortlich für den Bereich Neue Medien und wechselte 1994 als Mitglied in den Aufsichtsrat. Von 1998 bis 2004 war er für den Bertelsmann-Konzern als Sonderbeauftragter des Vorstandes tätig.
Ab 1986 lehrt er als Professor für Kultur- und Medienmanagement an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.
Seit 1994 leitet er von Hamburg aus die Unternehmensberatung Lahnstein & Partner, International Consultants. Im Februar 2009 wurde er in den Aufsichtsrat der in London ansässigen Investmentgesellschaft Berger Lahnstein Middelhoff & Partners LLP berufen.
Manfred Lahnstein ist Berater von dem saudischen Mischkonzerns Olayan Group und der Investmentbank Rothschild.



(Quelle: T-Online und Wikipedia)



Wer an weiteren Zusammenhängen interessiert ist mag googeln.
Wirtschaft



Update 20.01.2011

Nach dem monatelangen Tauziehen um KARSTADT und nach der Aufhebung des Insolvenzverfahrens gegen Karstadt ist der deutsch-amerikanische Milliardär Nicolas Berggruen  seit dem vergangenen Jahr Eigentümer der traditionsreichen Essener Warenhauskette.

Karstadt beruft Schröder-Köpf zur Aufsichtsrätin.


Die Ehefrau von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD), Doris Schröder-Köpf, ist neues Mitglied im Aufsichtsrat der Karstadt Warenhaus Gmbh. Die 47-jährige vertrete die Arbeitgeberseite in dem Kontrollgremium, teilte das Unternehmen mit.

Berggruen kennt Ex-Kanzler Schröder: Im Herbst vergangenen Jahres waren die beiden bei einem gemeinsamen Essen in Berlin gesehen worden, nachdem Berggruen seine Rettungspläne für Karstadt verkündet hatte. Schröder engagiert sich nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" auch als politischer Berater eines von Berggruen gegründeten Instituts in den USA.
http://nachrichten.t-online.de/karstadt-beruft-schroeder-koepf-zur-aufsichtsraetin/id_44049682/index


Seit Januar 2011 ist Schröder-Köpf Aufsichtsratsmitglied des Warenhauskonzerns Karstadt. Für dieses Ehrenamt erhält sie 12.000 Euro Aufwandsentschädigung im Jahr, diese Summe will sie spenden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Doris_Schr%C3%B6der-K%C3%B6pf

Ist Frau Schröder-Köpf nicht Journalistin?
Nun, dann ist sie ja im Aufsichtsrat von Karstadt die richtige Besetzung!