Freitag, 27. November 2009

Deutsche Geschichte - die Zerstörung Helgolands und die Umweltfolgen auch noch 62 Jahre danach.

Quelle: Wikipedia






alte aufnahmen von 1947-1952 die sprengung durch die briten 1947. bis 1952 würde helgoland als bomben abwurfplatz durch die engländer genutzt...nicht ein stein blieb auf dem anderen..nur der leuchtturm-im kriege flakturm-blieb stehen....leid des krieges hier und überall......
Helgoland, eine winzige Insel in der deutschen Bucht mit heute 1267 Einwohnern, knapp 70 km vom Festland entfernt. 260 Millionen Jahre alt. Die Insel ist seit dem 7 Jahrhundert von Friesen bewohnt. Im 12 und 13 Jahrhundert gehörte Helgoland zu Dänemark, ab dem 14 Jahrhundert zum Herzogtum Schleswig. Eine Sturmflut um 1720 zerstörte die Verbingung zwischen der Hauptinsel und zu dem Inselteil Düne. Nach dem nordischen Krieg und anschliessend 1721 kam Helgoland als Bestandteil des Herzogtums Schleswig unter die dänische Krone.
1807 besetzten britische Truppen die Insel und Helgoland kam als Kolonie zu Grossbritannien und Irland.

Während des Friedens von Kiel im Jahr 1814 blieb Helgoland weiter bei den Briten. Und Charles Hamilton wurde bis 1817 Gouverneur.
Hoffmann von Fallersleben dichtete während eines Ferienaufenthalts auf Helgoland am 26. August 1841 das Lied der Deutschen auf die von Joseph Haydn 1797 komponierte Hymne für den römisch-deutschen Kaiser.

1864 fand vor Helgoland ein Seegefecht zwischen Österreich und Dänemark statt.

Während des Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 tauchte eine französische Flotte vor der Elb- und Wesermündung auf und forderte von den Helgoländern, Lotsen für Operationen gegen den Bund der Deutschen zu stellen. Die Helgoländer lehnten die mit dem Bekenntnis, ihr Herz schlage für Deutschland, ab.

1890 trat England die Insel im sogenannten Helgoland-Sansibar-Vertrag an das Deutsche Reich ab. Im Gegenzug verzichtete das Deutsche Reich auf seine Ansprüche auf das vor der Küste des damaligen Deutsch-Ostafrika liegende Sultanat Sansibar und auf andere Rechte in Ostafrika .
Kaiser Wilhelm II. baute Helgoland, das nahe der Mündung des damals neuerstellten, wirtschaftlich und strategisch wichtigen Kaiser-Wilhelm-Kanals (heute: Nord-Ostsee-Kanal) liegt, zu einem Marinestützpunkt aus.

Während des ersten Weltkrieges fanden in den Gewässern um Helgoland 1914 und 1917 heftige Seegefechte statt. Die Bevölkerung war kurz nach Ausbruch des Krieges evakukuiert worden und konnte erst 1918 zurück nach Helgoland.

Nach Kriegsende wurden die militärischen Anlagen zurückgebaut, aber nicht zerstört. Ab 1935 bauten die Nationalsozialisten die Insel erneut militärisch aus. Kriegsbedingt hatte Helgoland 1939 4430 Einwohner.

Ab 1943 nahmen alliierte Bomber die Insel erstmals ins Visier. Am 18. April 1945 erfolgte ein Großangriff, bei dem fast 1000 alliierte Bomber die winzige Insel unter Beschuss nahmen. Diese Bombardierung glich einem Inferno bei dem über 128 Menschen ums Leben kamen.

Nach einem verheerenden Bombardement der britischen Luftwaffe am 18. April 1945, bei dem 1.000 britische Flieger innerhalb von 104 Minuten etwa 7.000 Bomben abwarfen, war die Insel unbewohnbar und wurde evakuiert.

Danach ging das entvölkerte Helgoland in den Besitz der Engländer über und wurde als Bombenübungsplatz genutzt. In dieser Zeit sprachen die britischen Soldaten auch von „Hell go Land“, vom Land, das zur Hölle geht. 1947 fassten die Engländer den Entschluss, Helgoland vollständig zu vernichten. Zwei Jahre nach Kriegsende, am 18.April 1947 zerstörten die Briten mit der bis heute größten nichtnuklearen Sprengung der Geschichte die militärischen Bunkeranlagen der Insel. Rund 4.000 Torpedoköpfe, fast 9.000 Wasserbomben und über 91.000 Granaten verschiedensten Kalibers, insgesamt 6700 Tonnen Sprengstoff.
Am 18. April 1947 um 13 Uhr war es soweit: Eine erste, kleinere Explosion vertreibt die Vögel. Kurze Zeit später explodiert die größte Sprengstoffladung aller Zeiten. Eine Denotation – ein fünftel so stark wie die Hiroshima-Bombe – erschütterte die Insel und ein mächtiger Rauchpilz steigt bis zu 1000 Meter empor.

Doch als sich der Rauch verzieht, blicken alle erstaunt auf die Reste Helgolands: Zwar verwandelte die Explosion die Nordsee-Insel in eine Trümmerwüste – Teile der Steilküste waren eingestürzt, unzählige Krater hinterließ die Explosion – dennoch: Helgoland war nicht im Meer versunken. Die Insel hatte die größte nicht-atomare Explosion der Menschheitsgeschichte überstanden.

Bis 1952 blieb Helgoland militärisches Sperrgebiet und Bombenabwurfplatz für die britische Luftwaffe. Während dieser Zeit wurde die Insel von den britischen Soldaten zynisch Hell-go-land (das Land, das zur Hölle geht) genannt.
Am 20. Dezember 1950 besetzten die zwei Heidelberger Studenten René Leudesdorff und Georg von Hatzfeld zusammen mit dem damals in Heidelberg Geschichte dozierenden Publizisten Hubertus zu Löwenstein die Insel und hissten die deutsche Flagge, die Flagge der Europäischen Bewegung und die Flagge Helgolands.

Dies löste eine breite Bewegung zur Rettung Helgolands aus. Nachdem der Deutsche Bundestag im Januar 1951 einstimmig die Freigabe der Insel gefordert hatte, gaben die Briten am 1. März 1952 Helgoland wieder an die Bundesrepublik Deutschland zurück. Der Bevölkerung wurde erlaubt, wieder auf ihre Insel zurückzukehren.



Nachwehen:

Viele der Helgoländer konnten nicht wieder auf ihre Insel zurückkehren.

Heute, auch 60 Jahre nach dem Bombeninferno der Alliierten müssen noch immer Bomben auf Helgoland, die nicht detonierten und eine Gefahr darstellen, mühselig entschärft werden.


Bombe auf Helgoland entschärft:

Donnerstag, 12. November 2009, 12:49 UhrHelgoland - Experten des Kampfmittelräumdienstes haben am Donnerstag auf Helgoland einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Die britische Zehn-Zentner-Bombe lag unter einer Düne und war bei der Auswertung alter Luftbilder entdeckt worden, erklärte der Leiter des Kampfmittelräumdienstes, Elmer Wartmann. Während des rund 35-minütigen Einsatzes musste die Düne geräumt werden. Die Wasserschutzpolizei sperrte die Küstenseite ab. "Vor etwa 25 Jahren stellten die Briten Schleswig-Holstein rund 28 000 Luftaufnahmen aus dem Zweiten Weltkrieg zur Verfügung", sagte Wartmann. Diese würden nun ausgewertet.
http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article5195942/Schleswig-Holstein-Bankgebaeude-heftig-erschuettert-Bombe-auf-Helgoland-entschaerft-Niedersachsen-Schwarzarbeiter-zockt-Behoerde-ab-Gedenkstein-geschaendet-Mecklenburg-Vorpommern-Anschlag-auf-Amtsgericht-Arbeiten-an-Nothafen-gestoppt.html

Eine amerikanische Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg ist heute (27.10.09) auf der Insel Helgoland ohne Zwischenfälle entschärft worden. Wie der Sprecher der Wasserschutzpolizei Husum, Wolfgang Boe, mitteilte, war die Bombe mit einem Gewicht von 2000 Ibs (ca. 900 kg) ca. 3 km westlich der Insel Helgoland im Naturschutzgebiet Helgoländer Festlandssockel in einer Wassertiefe von 13 m von einem Foschungstaucher entdeckt worden. Durch die Spezialisten des Kampfmittelräumdienstes Schleswig-Holstein wurde die 1,8 m lange Fliegerbombe dann am heutigen Tage aufgeschwemmt und mit einem Tonnerleger zur Helgoländer Düne gebracht. Dort konnte dann die Entschärfung erfolgreich durchgeführt werden, nachdem die Düne vorher komplett geräumt worden war
http://westreporter.wordpress.com/2009/10/27/fliegerbombe-auf-helgoland-entscharft/

24.02.2009Helgoland: Entschärfung einer 500-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg
Auf Helgoland musste am Dienstag der Schleswig-Holsteinische Kampfmittelaufräumdienst eine mehrere hundert Kilogramm schwere Fliegerbombe entschärfen. Die Bombe stammte noch aus dem dem 2.Weltkrieg.

Ein Sporttaucher hatte die 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe etwa 200 Meter vor Helgoland auf dem Nordsee-Grund gefunden. "Gegen 13.00 Uhr wurde die Bombe mit Hilfe eine Luftsacks an die Wasseroberfläche befördert", sagte der Husumer Wasserschutzpolizeisprecher Wolfgang Boe.

Die Bomben-Entschärfung hatte ungefähr 30 Minuten beansprucht. Während der Arbeiten wurde ein größerer Bereich des Helgoländer Hafens, sowie des Oberlandes abgeriegelt. Es kam während der Arbeiten zu keinen außerordentlichen Zwischenfällen.
http://www.shortnews.de/start.cfm?id=752550





Am 1. März ist alljährlich der Inselfeiertag auf Helgoland. Mit einem Inselfest und einem Mitternachtsgottesdienst feiert die Helgolander BevölkerungdieFreigabe der Insel durch dieEngländer im Jahre 1952.




Auch 60 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges ist der Boden in Deutschland noch mit tausenden Tonnen Bomben, Minen, Granaten und anderer Munition verseucht. Vor allem der Osten Deutschlands ist stark belastet. "Die alten Bundesländer hatten 40 Jahre mehr Zeit, systematisch ihre Böden abzusuchen", sagt der Sprengmeister des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Brandenburg, Hans-Jürgen Weise. "In der DDR war die Suche an den Hauptwegen zu Ende." Kommt Bayern heute noch auf etwa 13 Tonnen Fundmunition, meldete Mecklenburg-Vorpommern für 2004 gut 230 Tonnen. Unter den westdeutschen Ländern werden nur in Hessen noch mehr als 100 Tonnen Munitionsschrott im Jahr geborgen. Bundesweit sind es jährlich etwa 1500 Tonnen, etwa ein Drittel davon in Brandenburg.

Allein in Brandenburg sind noch 4000 Quadratkilometer - beinahe die doppelte Fläche des Saarlandes - potenziell von Blindgängern und Überresten belastet. Tausende Kilogramm Fundmunition werden allwöchentlich auf dem Brandenburger Sprengplatz Kummersdorf-Gut vernichtet. Experten schätzen, dass die restlose Säuberung des einst größten deutschen Kriegsschauplatzes von hochexplosiven Überresten gigantischer Materialschlachten bei heutigem Tempo noch bis zu 150 Jahre dauern wird. Sprengmeister Weise entschärft und vernichtet seit 35 Jahren Bomben. "Als ich eingestellt wurde, hieß es: In zehn Jahren brauchen Sie einen anderen Job - dann sind wir durch."

"Selten passt das Bild der "tickenden Zeitbomben" so wie bei der Gefahr durch diese Altlasten", sagt Kampfmittelexperte Günter Fricke von der Dresdner Sprengschule. Er lehrt seine Schüler die Feinheiten von mehr als 200 unterschiedlichen Bomben der Alliierten Streitkräfte mit bis zu 120 verschiedenen Zündern. Besondere Vorsicht predigt er vor Munitionsfunden auf ehemaligen deutsch-sowjetischen Schlachtfeldern. "Bei russischen Minen und Bomben ist jedes Teil ein Einzelstück." Doch statt die wachsende Gefahr durch das verrottende Material mit Hochdruck zu bekämpfen, wird auch bei der Munitionsbergung der Rotstift angesetzt. Sprengmeister Weise findet es seltsam, dass ein Großteil der Kosten von den Ländern zu schultern ist. "Schließlich haben ja nicht Hessen oder Brandenburg den Krieg mit den Alliierten begonnen." Doch Blindgänger und Munitionsreste der Alliierten sind Ländersache. Der Bund kommt nur für reichseigene Munition auf. Und selbst hier will Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) jetzt sparen.






Wer hat Giftgasgranaten und Munition in der Nordsee versenkthttp://www.stefannehring.de/downloads/155_Nehring-2005_Waterkant-3-05_munition-nordsee.pdf
Auf Grund von Archiv-Recherchen konnte ermittelt werden, dass direkt nach dem 2. Weltkrieg offiziell zwölf Versenkungsgebiete in der Deutschen Bucht eingerichtet wurden. Von 1945 bis 1947 (vereinzelt auch bis 1962) wurden im Auftrag der Alliierten erhebliche Mengen an Munition größtenteils per Bahn zu verschiedenen deutschen Häfen transportiert.Die Versenkungsfahrten wurden dann gegen Bezahlung von deutschen Fischereifahrzeugen oder kleineren Küstenmotorschiffen mit deutschem Personal ausgeführt. Nach Zeitzeugenberichten wurde aber rund 50 Prozent der Munition schon während der Fahrt über Bord entsorgt, um schneller weitere Fahrten durchführen zu können. Auf Grund von Strandungen und gezielten Versenkungen wurden in den nachfolgenden Jahren fünf weitere Gebiete offiziell in die deutschen Seekarten als munitionsbelastet aufgenommen. Die Gesamtmenge der direkt vor der deutschen Nordseeküste versenkten Munition wird auf mindestens 750.000 Tonnen geschätzt.





Der Boden und das Meer sind aber nicht nur in Deutschland als Folge des zweiten Weltkrieges noch immer verseucht. Lesen Sie bitte :

Die Fischer und das Senfgas
Von Schlamp, Hans-Jürgen und Wiegrefe, Klaus
Deutsche, Italiener und Amerikaner versenkten Tausende Tonnen Gift in der Adria.
Als Gerhard Schröder am 17. Juli 2001 barfuß am Adria-Strand von Pesaro lustwandelte, redete noch niemand über vergiftete deutsch-italienische Beziehungen. Dabei schwappte um seine Füße Wasser, das eine tödliche Altlast birgt, die weit gefährlicher ist als jeder Ausbruch eines geifernden Provinzpolitikers der ausländerfeindlichen Rechtskoalition in Rom.
Tausende Tonnen deutscher Kampfstoffe wurden in der Endphase des Zweiten Weltkriegs in aller Eile vor Italiens Ostküste versenkt - mindestens 1400 Tonnen Chemiewaffen allein vor Pesaro. Auslöser für den Verklappungsbefehl war vielleicht ein Luftangriff in Süditalien:
Am 2. Dezember 1943 hatten deutsche Ju-88-Bomber 20 Minuten lang die Kais des Adria-Hafens Bari angegriffen, eine Nachschubbasis der Alliierten. Das amerikanische Handelsschiff "John Harvey" fing Feuer und explodierte. Über tausend Menschen, die meisten von ihnen Zivilisten, starben unter entsetzlichen Qualen - denn an Bord befanden sich 540 Tonnen Senfgas.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-27636587.html

Wo hören wir Protest von den Grünen und anderen „Eliten“, die sich so besorgt zwar der „Church of Global Warming“ angeschlossen haben; in diesen Fällen aber schweigen?


Ergänzung  23.Mai 2013

Bund streitet mit Schleswig-Holstein über Küstenschutz

23.05.2013, 17:30 Uhr | dpa 

Der Bund will nicht mehr für den Küstenschutz von Deutschlands einziger Hochseeinsel Helgoland aufkommen und hat damit heftige Kritik in Schleswig-Holstein ausgelöst. In einem Brief an Schleswig-Holsteins Küstenschutzminister Robert Habeck (Grüne) machte sich Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) dafür stark, die Unterhaltungszuständigkeit für Helgoland neu festzulegen.

Habeck reagierte entsetzt: "Der Bund versucht hier, sich freizukaufen, und Minister Ramsauer macht nicht mal Halt vor nationalen Symbolen wie Helgoland." Ramsauer argumentierte dagegen, die Verwaltungskompetenz des Bundes beschränke sich auf die Bundeswasserstraßen und ihre Verkehrsfunktion. "Die Sicherung des Bestandes der Insel Helgoland ist also nicht Bundesaufgabe", folgerte er. Aus Kieler Sicht ist das nicht stimmig, denn der Bund sei sehr wohl als Eigentümer zuständig.

Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) des Bundes kommt nach Angaben aus dem Kieler Umweltministerium seit 1961 für den Uferschutz des Sockels der Insel Helgoland auf. Grundlage dafür sei ein Übereignungsvertrag, mit dem das Land Grundstücke als Gegenleistung für den Uferschutz an den Bund übergeben habe.


Der Bund, wer ist das eigentlich? Welcher Bund?
Die "BRD Regierung" hat sicher die Absicht, die Insel als Sicherheit für noch mehr Schulden irgendeinem
Banksterkonsortium von GoldmanSachs zu übereignen. Damit könnten sie wieder ein paar Tage länger Schulden machen und würden die Kosten für den Küstenschutz los.

Der "Küstenschutzminister", Robert Habeck von den Grünen hätte sicher nichts dagegen

Vor kurzem hiess es noch:
Helgoland baut Offshore-Hafen Erster Spatenstich für 28-Millionen-Projekt Setzt auf Offshore: Bürgermeister Jörg Singer Bild: dpa HELGOLAND

Auf Helgoland hat am Freitag der Bau eines Offshore-Servicehafens begonnen. Er soll Stützpunkt für drei neue Offshore-Windparks vor Deutschlands einziger Hochseeinsel werden. Schleswig-Holsteins Wirtschaftsstaatssekretär Frank Nägele, der Landrat des Kreises Pinneberg, Oliver Stolz, und Helgolands Bürgermeister Jörg Singer drückten zum Start symbolisch einen Knopf. 28 Millionen Euro werden investiert, mehr als 30 000 Quadratmeter Fläche saniert. „Das ist ein wichtiger Meilenstein für Helgoland“, sagte der Chef der Hafenprojektgesellschaft, Peter Singer. Bis 2015 sollen in der Nordsee vor Helgoland drei Windparks entstehen: Nordsee Ost (RWE Innogy), Amrumbank West (Eon) und Meerwind Süd/Ost (WindMW). Es ist geplant, die Hafenflächen 2013 den Investoren zu übergeben. Nach schwierigen Jahren erhoffen sich die 1300 Helgoländer von dem Projekt einen Schub für die Wirtschaft, auch 150 neue Arbeitsplätze. Wenn die drei Windparks in Betrieb gehen, müssen mehr als 200 Windturbinen von der Insel aus regelmäßig versorgt und gewartet werden. Sie werden zwischen 25 und 35 Kilometer von Helgoland entfernt sein. Die Offshore-Branche soll neben Tourismus und Forschung das dritte Standbein der roten Felseninsel werden.
http://www.nwzonline.de/wirtschaft/helgoland-baut-offshore-hafen_a_1,0,489902636.html
Germany's Offshore Fiasco North Sea Wind Offensive Plagued by Problems The mayor of the island, a tall man with gelled hair, lived in Florida for many years. He expects a "job miracle." "We'll be the world's first offshore maintenance island," he says. To tame his euphoria, he occasionally glances at the picture of a turbaned Indian guru above his desk. Behind the next door down the hall, tourism director Klaus Furtmeier is dreaming of boat tours to the choppy waters surrounding the wind farms, a pastime he calls "propeller watching."
http://www.spiegel.de/international/germany/german-offshore-wind-offensive-plagued-by-problems-a-852728-2.html
Aufschüttung : Auf Sand bauen: Abstimmung über Helgolands Zukunft Seit Jahren verliert Deutschlands einzige Hochseeinsel Einwohner. Und Touristen. Helgoland droht der wirtschaftliche Niedergang. Eine Idee soll das Ruder jetzt herumwerfen. Eine gewaltige Sandaufschüttung soll die Insel wieder mit der Düne verbinden, die in der Neujahrsnacht 1720/1721 durch eine gewaltige Sturmflut abgetrennt wurde. Ob diese Idee Wirklichkeit wird, darüber wird am Sonntag abgestimmt. Es sind nur etwas über 1100 Wahlberechtigte, die am Sonntag zum Bürgerentscheid aufgerufen sind. Tatsache ist, dass Helgolands Einwohnerzahl sich in den vergangenen 30 Jahren auf 1300 halbiert hat. Das wollte der Hamburger Bauunternehmer und Investor Arne Weber ändern. Er betreibt ein Hotel auf der Insel und stellte vor drei Jahren seine Pläne zur Inselvergrößerung vor. Damit blitzte er aber bei der Mehrheit der Gemeindevertreter ab. Mit dem Wechsel auf dem Bürgermeistersessel im September 2010 hat der neue Amtsinhaber Jörg Singer (parteilos) die Frage wieder vorangetrieben. Damit sind Webers Pläne plötzlich wieder aktuell. Die „große Lösung“ würde der Insel Neuland im Umfang von 42 Fußballfeldern bescheren, eine kleinere Variante mit einer verlängerten Landungsbrücke, um Kreuzfahrtschiffen eine Anlegemöglichkeit zu bieten, brächte etwa 94 000 Quadratmeter. Viele Bewohner befürchten Bettenburgen und warnen vor einem „Ballermann“-Szenario. Naturschützer sorgen sich um die Ruheplätze der Kegelrobbe. Kritiker sagen, dass ein Ja eine finanziell unkalkulierbare Belastung bedeute. Initiator Weber spricht von 100 Millionen Euro, die allein für die Landaufschüttung notwendig seien.
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/aufschuettung-auf-sand-bauen-abstimmung-ueber-helgolands-zukunft/4323962.html
Nach dem Bürgervotum : Helgoland: Kleine Lösung für eine kleine Insel 54,7 Prozent der Wahlberechtigten lehnten den Plan zur Vergrößerung der Insel ab. Wie sieht Helgolands Zukunft nach dem Bügervotum aus? 54,7 Prozent der Wahlberechtigten hatten am Sonntag mit Nein, 45,3 Prozent für die große Erweiterung gestimmt. Die Wahlbeteiligung lag bei 81,4 Prozent, abstimmungsberechtigt waren 1312 Bürgerinnen und Bürger. Helgolands Bürgermeister Jörg Singer (parteilos) gehört zwar zu den Verlierern der Abstimmung. Aber noch nie zuvor haben sich die Insulaner so intensiv Gedanken über die Entwicklung ihres Eilands gemacht. Diese Stimmung will er nutzen und lädt deshalb für den 6. Juli zu einer Einwohnerversammlung ein. Dort will er für eine kleinere Lösung zur Landerweiterung werben. Helgoland brauche ein größeres Gebiet, um wirtschaftlich wieder hochzukommen. Das Nein zur Inselerweiterung bedeute nicht, dass eine „nachhaltige und zukunftsorientierte und zukunftsfähige Entwicklung“ unmöglich sei, sagte Singer. Es müsse nun geprüft werden, wie eine „andere Form der Landgewinnung realisiert werden kann“ und „wie auf der Insel oder der Insel vorgelagert Flächen für Wohn-, Arbeits- und Gewerberäume sowie für zusätzliche touristische Infrastruktur geschaffen werden können“. Denn ein „neuer Entwicklungsraum ist dringend notwendig“. Mit dem Start der Offshore-Windpark-Technik rund um die Insel soll dort eine Servicestation der Energiebetreiber ihren Platz finden. Diese würde bis zu 100 neue Arbeitsplätze bieten. Allein für diese neuen Mitarbeiter ist zusätzlicher Wohnraum nötig, für den die Fläche fehlt. Inzwischen kommen die Gäste in der Hauptsaison wieder verstärkt auf die Insel. Dieses Jahr gab es bereits sechs Wochenenden, an denen alle Quartiere ausgebucht waren. Deshalb fordert Singer, die Übernachtungskapazität um 2000 Betten zu erweitern. Um eine Landvergrößerung komme die Insel daher nicht herum.
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/nach-dem-buergervotum-helgoland-kleine-loesung-fuer-eine-kleine-insel/4330022.html
Jörg Singer Manager Infomotion Stuttgart Jörg Singer studierte an der TH Karlsruhe Wirtschaftsingenieurwesen und begann seine berufliche Laufbahn mit dem Aufbau einer Beteiligungsgesellschaft bei einer großen Regionalbank. Im Jahr 2003 übernahm er die Geschäftsführung dieser Gesellschaft und wechselte danach in ein Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsunternehmen mit dem Schwerpunkt seiner Tätigkeit im Bereich Corporate Finance. 2005 stieß Jörg Singer zu Infomotion und arbeitete seit dieser Zeit in diversen BI-Projekten sowohl als Consultant wie auch als Projektleiter. Als Managing Consultant begann er im Jahr 2008 mit dem Aufbau eines EPM-Teams, das sich vornehmlich auf die Realisierung unterschiedlicher Aufgaben im Rahmen der Unternehmensplanung konzentriert. Seit Ende 2009 leitet Jörg Singer unseren Standort in Stuttgart und verantwortet dort alle Aktivitäten rund um Business Intelligence.
http://www.infomotion.de/index.php?id=152 Abkürzung für LOHAS LOHAS (Lifestyles of Health and Sustainability) sind komplexe Lebensstile, die die Themen Gesundheit und Nachhaltigkeit in die Mitte des eigenen Handels rücken. KarmaKonsum beschäftigt sich als führender Thinktank und Meinungsführer seit 2007 mit dem Thema LOHAS. Hier eine Übersicht der Publikationen und Ideen zu diesem Phänomen:
Umweltschutz auf Helgoland - Ein Interview mit Bürgermeister Jörg Singer Viele LOHAS besuchen schon seit vielen Jahren Helgoland. Natur- und gesundheitsbewusste Menschen kommen gerne nach Helgoland, weil ihnen das Klima und die Angebote auf der Insel anerkannt sehr gut bekommen. Viele der Nord- und Ostfriesischen Inseln haben mittlerweile erkannt, dass die LOHAS eine attraktive Zielgruppe sind, die sie gerne als Gäste bei sich auf der Insel haben möchten. Wie schaut es auf Helgoland aus, sind auch für Sie die LOHAS eine anvisierte Zielgruppe? Viele LOHAS besuchen schon seit vielen Jahren Helgoland. Unsere Hochseeinsel bietet aufgrund der besonderen Lage sehr saubere Luft und eine erstklassige Wasserqualität zum Baden im Meer. Natur- und gesundheitsbewusste Menschen kommen gerne zu uns, weil ihnen das Klima und die Angebote auf der Insel anerkannt sehr gut bekommen. Auch zunehmend gestresste Wissensarbeiter finden hier beste Bedingungen, die eigenen Batterien aufzuladen.
http://www.umwelthauptstadt.de/nachhaltigkeit/umweltschutz-auf-helgoland
Jörg Singer Favoriten Sonstiges Cleanthinking.de - Sauber in die Zukunft, NaturWatt Ökostrom, Helgoland, Grüner Veltliner, The Blue Economy, BÜRGERwirken, Clean Tech Media Award, Ocean Energy Council, GLS Bank, Global Economic Symposium, Nordseewoche, Helgoland.de, energynet.de, IKENNZ, Tiger Balm Team, Design Contest 2011, Golfclub St. Pauli, Goodgoods, Bahnhof Soul Büround 4 weitere
Die Prinzipien der Blue Economy® Lösungen basieren vor allem auf den Gesetzen der Physik. Die entscheidenden Faktoren sind Druck und Temperatur, so wie sie vor Ort vorliegen. Ersetze “etwas” durch “Nichts” - Hinterfrage bei jeder Ressource, ob sie wirklich notwendig für die Produktion ist. Nährstoffe, Materie und Energie werden in natürlichen Systemen immer weiterverwendet – Abfälle gibt es nicht. Jedes Nebenprodukt ist Ausgangsstoff für ein neues Produkt. Die Natur hat sich von wenigen Spezies hin zu einer reichen Artenvielfalt entwickelt. Reichtum heißt Vielfalt. Industrielle Normierung ist das Gegenteil. Die Natur bietet Raum für Unternehmer, die mehr aus weniger herstellen. Die Natur steht im Gegensatz zur Monopolisierung. Die Schwerkraft ist die Hauptenergiequelle, die zweite erneuerbare Ressource ist die Sonnenenergie. Wasser ist das primäre Lösungsmittel (keine komplexen, chemischen, giftigen Katalysatoren). Die Natur unterliegt ständiger Veränderung. Neuerungen gibt es immer. Die Natur arbeitet nur mit dem, was es vor Ort gibt. Nachhaltige Wirtschaft respektiert nicht nur die lokalen Ressourcen, sondern auch Kultur und Tradition. Die Natur richtet sich nach Grundbedürfnissen und entwickelt sich dann von Hinlänglichkeit zum Überfluss. Das gegenwärtige Wirtschaftsmodell basiert auf Knappheit als Grundlage für Produktion und Konsum. Natürliche Systeme sind nicht geradlinig. In der Natur ist alles abbaubar – es ist lediglich eine Frage der Zeit. In der Natur steht alles miteinander in Verbindung und entwickelt sich symbiotisch. In der Natur sind Wasser, Luft und Boden Gemeingut, frei und reichlich vorhanden. In der Natur schafft ein Prozess vielerlei Nutzen. Natürliche Systeme bergen Risiken. Jedes Risiko ist ein Motivator für Innovationen. Die Natur ist effizient. Daher nutzt nachhaltige Wirtschaft maximal die vorhandene Materie und Energie, so dass der Preis für den Endverbraucher sinkt. Die Natur sucht das Bestmögliche für alle Beteiligten. In der Natur werden Nachteile zu Vorteilen. Probleme sind Chancen. Die Natur strebt nach Diversifikationsvorteilen. Eine natürliche Innovation bringt mehrere Vorteile für alle. Gehe auf Grundbedürfnisse ein mit dem, was du hast, entwickle Innovationen inspiriert durch die Natur, schaffe vielfältigen Nutzen ebenso wie Arbeitsplätze und soziales Kapital, biete mehr aus weniger: Dies ist die Blue Economy®.
http://www.blueeconomy.de/the_principles.php
Hintergrund Der neue Bericht an den Club of Rome The Blue Economy Die Wirtschaft der Zukunft ist blau - wie der Planet ! Die aktuelle globale Krise unterstreicht die Notwendigkeit von Rahmenbedingungen für eine wirtschaftliche Entwicklung, die sich auf grundlegende Innovationen stützt und neue, dringend benötigte Arbeitsplätze schafft und gleichzeitig nachhaltig die Bedürfnisse der Erde und ihrer Bewohner befriedigt. Dieser „blaue“ Ansatz ist nicht nur realisierbar sondern hat bereits begonnen, Fuß zu fassen. Nach vier Jahren Forschung verfügen wir über ein Portfolio von 100 Innovationen einschließlich ganzer Systemmodelle, die das Potenzial haben, 100 Millionen Arbeitsplätze weltweit in den nächsten zehn Jahren zu schaffen.
http://www.clubofrome.at/2009/tu/hintergrund.html
Ocean Energy Council
http://www.oceanenergycouncil.com "Helgoland braucht Menschen, die offen und kooperativ an den Aufgaben der Insel arbeiten und zu den wichtigen Zukunftsthemen der Insel klare Position beziehen. Im Jahres-Auftaktgespräch mit Dr. Ole Schröder waren wir uns einig: "Was wir in den nächsten 6 Jahren nicht schaffen, wird uns auch in den nächsten 60 Jahren nicht gelingen." Jörg Singer, Bürgermeister Helgoland

Herr Singer scheint von dieser Idee beseelt zu sein. Er scheint DAS wirklich zu glauben. Das hört sich so an wie bei Angela Merkel, die das sagte:" Wenn der Euro scheitert, dann scheitert Europa." Die "Eliten" sind in ihrer Überheblichkeit in der Einschätzung ihres eigenen Wirkens, nicht mehr zu überbieten.
RWE Innogy errichtet Apartmenthäuser auf Helgoland zur Unterbringung von Servicepersonal RWE Innogy errichtet Apartmenthäuser auf Helgoland zur Unterbringung von Servicepersonal RWE Innogy feierte am 15.8.12 das Richtfest für zwei Gebäude auf Helgoland. Die zwei in der Nähe des Binnenhafens neu entstehenden Apartmenthäuser werden zukünftig Servicemitarbeiter für Betrieb und Wartung des Offshore-Windparks Nordsee Ost beherbergen. Das Windkraftwerk Nordsee Ost wird derzeit 30 Kilometer vor Helgoland mit einer installierten Leistung von 295 Megawatt errichtet. Die zwei Häuser in der Größenordnung von 320 und 200 Quadratmetern werden mit 18 bzw. zwölf Apartments ausgestattet. Damit stehen Unterkünfte für rund 30 Personen zur Verfügung. Jedes Apartment ist ca. 25 Quadratmeter groß. Die Errichtung der Neubauten läuft seit April 2012. Die Fertigstellung ist für Anfang 2013 geplant. Die Häuser werden in Massivbauweise errichtet, verfügen über Vollwärmeschutz und entsprechen damit den höchsten energetischen Standards.
http://www.wittekliff.de/Newsseite.aspx

Nun, wenn das eine Erweiterung der "Bevölkerung" bedeutet, scheint das mit den vollmundigen Ankündigungen des Herrn Singers nicht zu funktionieren. Man achte auf die Bezeichnung "Bevölkerung", was heissen wird, dass ausländische "Fachkräfte" in die 25 qm großen Appartments einziehen, aber niemals Familien, und das mit Sicherheit kein Helgoländer einen Arbeitsplatz auf Helgoland im Offshoreservice finden wird. Die gesamte globale Offshore Gigantomanie wird den wirklichen Helgoländern nichts einbringen, Arbeitsplätze am allerwenigsten. Die multinationalen global tätigen "Investitoren" mit dem skrupellosen Raubtierkapitalismus der globalen Konzerne arbeiten ausschliesslich gewinnmaximiert und nicht im Interesse derer, die sie ausbeuten wollen. 

Es sei den Helgoländern empfohlen zu lesen, auf welche Seiten ihr neuer Bürgermeister, Jörg Singer, in seiner Facebookseite verlinkt. Dabei handelt es sich ausschliesslich um Nichtregierungsorganisationen (NGO's) die zum Teil offen und zum anderen Teil versteckt, mit Geldern finanziert werden, die von den Herren der NEUEN WELTORDNUNG zur Durchsetzung eben dieser, stammen, u.a. Rockefeller USA, dem Club of Rome, und welcher Angenda sie folgen, lesen Sie hier und hier. Deutsche Geschichte - die Zerstörung Helgolands und die Umweltfolgen auch noch 62 Jahre danach.

http://karlmartell732.blogspot.de/search?q=helgoland


Die Alarmglocken der Helgoländer sollten läuten, wenn es jetzt heisst, dass die BRD keine Kosten
mehr übernehmen will.


Vielleicht lauern die Offshore Industrie Giganten schon, um sich Helgoland für ein Butterbrot einzuschachern.

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