Freitag, 26. September 2014

Medien lügen unverdrossen weiter, dass sich die Balken biegen ...

...trotz Leserschwund schreiben sie wissentlich die Unwahrheit.

Mittlerweile müssen die telefonisch arbeitenden Drücker zu Niedrigpreisen  die Abos anbieten, weil niemand mehr Interesse hat, sich auf das Dreisteste belügen zu lassen.
Gut so!  Geben wir der Hoffnung Ausdruck, dass diese Lügenjournalisten zu Arbeitslosen werden, und zwar zügig.

Schauen Sie selbst. Da erblödet sich dieses Medium "t-online" nicht, folgendes zu drucken:

Zahl der Asylsuchenden auf Rekordniveau  
Jeder zweite Deutsche will mehr Flüchtlinge aufnehmen
Vor allem getrieben von den Konflikten im Irak und in Syrien bewegt sich die Zahl der in den Industrienationen Asylsuchenden auf Rekordniveau. Deutschland gehört laut einem Bericht des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) zu den Hauptzielen. Im jüngsten ARD-"Deutschlandtrend" sprachen sich nun 48 Prozent der Befragten dafür aus, mehr Flüchtlinge in Deutschland aufzunehmen. 45 Prozent sind dagegen.

Lesen Sie auf der gleichen Seite die Umfrage:

Ist Ihre persönliche Bereitschaft dafür, dass Deutschland mehr Flüchtlinge aufnimmt, durch die Gräueltaten des IS in Syrien und dem Irak gestiegen?

Es hatten am 26.09.2014 um  13.02 Uhr 4803 Besucher abgestimmt. 80 Prozent  stimmten mit NEIN zur Aufnahme von mehr Flüchtlingen.


Aus welchen dubiosen Quellen entnimmt die Lügenjournaille den Hinweis, dass jeder zweite Deutsche mehr Flüchtlinge aufnehmen will ?

Sie lügen munter drauf los in der Hoffnung, dass die Leser nicht merken, wie sie hinters Licht geführt werden. Sie rechnen damit, dass niemand sich die Mühe machen wird, ihre Lügen festzuhalten, dass die, die es doch tun, eines Tages müde werden, dagegen zu schreiben, womit sie dann erfolgreich gewesen wären.

Sind Sie, lieber Leser, einfach wachsam und machen Sie Ihre Freunde, Verwandten und Angehörigen auf diese hinterhältigen Lügen aufmerksam. 

Zu den Gräueltaten der sogenannten IS in Syrien un dem Iraq lesen Sie bitte hier weiter:

 
Der Anführer des Islamischen Staats, Abu Bakr al-Baghdadi. Im Irak mehren sich die Stimmen, die ohne die Amerikaner gegen den IS-Terror kämpfen wollen. (Foto: dpa)
Irakische Politiker: Der Islamische Staat ist eine Erfindung der CIA 
 http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/09/23/irakische-politiker-der-islamische-staat-ist-eine-erfindung-der-cia/

Oder weiter erhellend, hier:

"Wer nimmt am "islamischen Emirat" teil?" Von Thierry Meyssan

 http://www.voltairenet.org/article185366.html

 

Informieren Sie sich darüber, dass bereits Alkeida ein Konstrukt des US Geheimdienstes war.
Ein Video, in dem Frau Clinton das bestätitgt, gibt es bei YouTube.

Und glauben Sie nicht, was die Journaille öffentlich erzählt. Genauso wie sie bei der angeblichen Zustimmung der Deutschen, noch mehr Asylanten aufzunehmen, lügt, genauso lügen sie in den gesamten MainstreamMedien einschliesslich des Fernsehens.

Die Frage steht zur Beantwortung offen: In wessen Auftrag wird da gemordet und Gräueltaten begangen?
Wer finanziert das Ganze ? Wer hat so großes Interesse an der Destabilisierung des mittleren Ostens ?


 

Montag, 22. September 2014

"Wer nimmt am "islamischen Emirat" teil?" Von Thierry Meyssan

Wer nimmt am "islamischen Emirat" teil?

Während die westliche Öffentlichkeit mit Informationen über die Bildung einer sogenannten internationalen Koalition zur Bekämpfung des "islamischen Emirats" überschwemmt wird, ändert sich dieses unauffällig in seiner Form. Seine wichtigsten Offiziere sind bereits nicht mehr Araber, sondern Georgier und Chinesen. Für Thierry Meyssan zeigt diese Wende, dass die NATO in Kürze das "islamische Emirat" in Russland und China einsetzen will. Daher müssen diese beiden Länder jetzt gegen die Dschihadisten eingreifen, bevor sie zurückkommen und Chaos in ihrem Herkunftsland verbreiten.



Das "islamische Emirat" hat zuerst seinen arabischen Ursprung angegeben. Diese Organisation ist aus "Al-Kaida im Irak" hervorgegangen, die nicht die amerikanischen Invasoren bekämpfte, sondern die irakischen Schiiten. Sie wurde das "Islamische Emirat im Irak", dann das „Islamische Emirat im Irak und in der Levante“. Im Oktober 2007 beschlagnahmte die US-Armee in Sindschar ungefähr 606 Karteikarten von ausländischen Mitgliedern dieser Organisation. Sie wurden von Experten der Militär-Akademie West Point ausgesondert und geprüft.
Einige Tage jedoch nach dieser Beschlagnahmung sagte der Emir al-Baghdadi, dass seine Organisation nur 200 Kämpfer habe und sie alle Iraker wären. Diese Lüge ist mit der, anderer terroristischer Organisationen in Syrien vergleichbar, die behaupten, nur vorübergehend Fremde zu zählen, obwohl die syrische arabische Armee schätzt, dass mindestens 250.000 ausländische Dschihadisten in den letzten drei Jahren in Syrien gekämpft hätten. Darüber hinaus behauptet jetzt der Kalif Ibrahim (neuer Name des Emir al-Baghdadi), dass seine Organisation weitgehend aus Ausländern bestünde, dass das syrische Gebiet nicht mehr für die Syrer sei und das irakische Territorium nicht mehr für die Iraker, aber dass sie für die Dschihad-Kämpfer seien.
Laut der beschlagnahmten Unterlagen in Sindschar wären 41 % der ausländischen Terroristen, Mitglieder des "Islamischen Emirats im Irak", saudischer Nationalität, 18,8 % wären Libyer und nur 8,2 % Syrer. Wenn man diese Zahlen mit der Bevölkerung von den betreffenden Ländern vergleicht, hat die libysche Bevölkerung proportional zweimal mehr Kämpfer als Saudi Arabien und 5-mal mehr als die von Syrien erstellt.
Was die syrischen Dschihadisten betrifft, war ihr Ursprung über das ganze Land verteilt, aber 34, 3 % kamen aus der Stadt Deir-Ez-Zor, die seit dem Rückzug des "Islamischen Emirats" aus Raqqa die Hauptstadt des Kalifats geworden ist.
In Syrien hat Deir-Ez-Zor die Besonderheit, vor allem von sunnitischen, in Stämmen organisierten Arabern und kurdischen und armenischen Minderheiten bewohnt zu sein. Nun gelang es den Vereinigten Staaten bisher nur Afghanistan, Irak und Libyen zu zerstören, d.h. Länder, in denen die Bevölkerung in Stämmen organisiert ist. Sie scheiterten jedoch überall anderswo. Aus dieser Sicht können insbesondere Deir-Ez-Zor und der ganze Nordosten von Syrien daher möglicherweise erobert werden, nicht aber der Rest des Landes, wie man es seit drei Jahren sieht.
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Tarkhan Batirashvili, Feldwebel des georgischen Militärgeheimdienstes, wurde einer der Anführer des "Islamischen Emirats" unter dem Namen Abu Omar al-Shishani.
Seit zwei Wochen wirkt sich eine Säuberungsaktion auf Offiziere aus dem Maghreb aus. So wurden die Tunesier, die den militärischen Flughafen in Raqqa am 25. August eingenommen hatten, wegen Ungehorsam verhaftet, und von ihren Vorgesetzten hingerichtet. Das "Islamische Emirat" beabsichtigt, an ihre Stelle seine arabischen Kämpfer zu setzen und tschetschenische Offiziere, die freundlicherweise durch die georgischen Geheimdienste zur Verfügung gestellt wurden, zu fördern.
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Abu Anisah al-Khazakhi, der erste chinesische im Kampf gefallene Dschihadist des "Islamischen Emirats" (im Zentrum des Fotos) war nicht Uigur, sondern Kasack.
Eine andere Kategorie von Dschihadisten erscheint: die Chinesen. Seit Juni transportierten die Vereinigten Staaten und die Türkei Hunderte von chinesischen Kämpfern und ihre Familien in den Nordosten von Syrien. Einige von ihnen wurden sofort Offiziere. Diese sind vor allem Uiguren, Chinesen aus der Volksrepublik China, aber sunnitische Muslime und von türkischer Sprache.
Daher ist klar, dass letztlich das "islamische Emirat" seine Aktivitäten auf Russland und China erweitern wird, dass diese beiden Länder das endgültige Ziel sind.
Wir werden sicher eine neue Mitteilungskampagne von der NATO erleben: ihre Luftstreitkräfte werden die Dschihadisten aus dem Irak vertreiben und sie in Deir Ez-Zor sesshaft werden lassen. Die CIA wird den "revolutionären syrischen Gemäßigten" (SIC!), die dann ihr Wappen ändern werden, Geld, Waffen, Munition und Informationen zukommen lassen und sie werden sie unter der Flagge des "Islamischen Emirats", wie es seit Mai 2013 der Fall ist, verwenden.
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John McCain und der Generalstab der freien syrischen Armee. Im Vordergrund Links, Ibrahim al-Badri, mit dem der Senator diskutiert. Kurz dahinter, Brigadegeneral Salim Idriss (mit Brille).
Damals war Senator John McCain illegal nach Syrien gekommen, um den Generalstab der FSA zu treffen. Nach der damals ausgestrahlten Fotografie, um das Treffen zu bestätigen, gehörte diesem Stab ein gewisser Abu Du’a an, offiziell unter dem Namen Abu von dem US-State Department recherchiert, der in Wirklichkeit der aktuelle Kalif Ibrahim war. So war derselbe Mann - zugleich und zur gleichen Zeit - ein moderater Führer der FSA und ein extremistischer Chef des "islamischen Emirats".
Anhand dieser Information sollte man den wahren Wert des am 14. Juli durch den syrischen Botschafter Baschar al-Dschafari dem Sicherheitsrat überreichten Dokumentes einschätzen. Es handelt sich um einen Brief vom Oberbefehlshaber der FSA, Salim Ibrahim, datiert vom 17. Januar 2014. Man liest: „Ich informiere Sie hiermit, dass die vom Generalstab an die Führer der revolutionären militärischen Räte geschickte Munition verteilt werden muss, gemäß der Vereinbarung, zu zwei Drittel an die Kriegsherren der al Nusra-Front, das restliche Drittel geteilt für das Militär und die Revolutionäre, für den Kampf gegen die EIIL- Bande. Wir danken Ihnen, uns den Lieferungsnachweis der ganzen Munition zu senden, mit Angabe der Mengen und Qualitäten, unterzeichnet von den Führern und Kriegsherren in Person, so dass wir sie an die türkischen und französischen Partner weitergeben können.“ Mit anderen Worten, zwei Mächte der NATO (die Türkei und Frankreich) haben Munitionslieferungen durchgeführt, für zwei Drittel an die al-Nusra Front (durch den UNO-Sicherheitsrat als Mitglied der Al-Kaida klassifiziert) und zu einem Drittel an die FSA, damit sie gegen das "Islamische Emirat" kämpfen, dessen Leiter einer ihrer höheren Offiziere ist. In Wirklichkeit ist die FSA vom Boden verschwunden und die Munition war daher zu zwei Drittel der Al-Kaida und zu einem Drittel dem "islamischen Emirat" bestimmt.
Dank dieser doppelspielartigen Vorrichtung wird die NATO weiterhin ihre Dschihadisten-Horden gegen Syrien schicken, und gleichzeitig vorgeben sie zu bekämpfen.
Jedoch wenn die NATO das Chaos überall in der arabischen Welt, auch bei ihrem saudischen Verbündeten verbreitet haben wird, wird sie das "Islamische Emirat" gegen die beiden in Entwicklung stehenden Großmächte, Russland und China wenden. Deshalb sollten diese beiden Mächte jetzt sofort eingreifen und die private Armee, die die NATO gerade aufbaut und in der arabischen Welt trainiert, im Keim ersticken. Andernfalls müssten Moskau und Peking sie bald auf eigenem Boden bekämpfen.
Übersetzung
Horst Frohlich

 http://www.voltairenet.org/article185366.html



Who Makes Up the "Islamic Emirate"?
 http://www.voltairenet.org/article185364.html


Кто формирует «Исламское Государство»?

 http://www.voltairenet.org/article185371.html



Immer mehr müssen wir realisieren, dass NICHTS so ist, wie es die MainstreamMedien verkünden.


 

Chodorkowski will ein "Offenes Russland", offen für Alles und Jeden, besonders für die Heuschrecken.


"Offenes Russland"
Chodorkowski fordert Putin mit neuer Oppositionsbewegung heraus

Der frühere russische Ölmagnat Michail Chodorkowski fordert Kreml-Chef Wladimir Putin mit einer proeuropäischen Oppositionsbewegung heraus. Bei der Gründungszeremonie der Initiative "Offenes Russland" in Paris rief Chodorkowski seine Landsleute auf, sich vor den 2016 anstehenden Parlamentswahlen für politische Reformen und Rechtsstaatlichkeit einzusetzen.

In Interviews warf er dem Westen zudem schwere Fehler in seiner Russlandpolitik vor und deutete Ambitionen auf das Präsidentenamt an.



Wie es scheint möchte der wegen Betrugs vorbestrafte Oligarch, Michail Chodorkowski, zurück an die Macht, zurück an die sprudelnden Geldquellen. Gerne auch als Präsident. Und dabei ist im Wladimir Putin im Weg. 

Dürfen wir, ganz nach dem Vorbild Ukraine, erwarten dass Chodorkowsky einen "russischen Frühling" mit seinen Milliarden und entsprechender US-Assistenz inszeniert, um sich wie sein Glaubensbruder in der Ukraine, an die Macht zu putschen?

Hier einige Hintergründe:


Der Fall Chodorkowski und die doppelte "Moral" deutscher "Eliten". Non-Stop aus dem russischen Straflager mit Privatjet ins ADLON nach Berlin.

Russland probt den Atomkrieg gegen Amerika und seine Vasallen
Foto: DPA
http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_67112156/michail-chodorkowski-in-berlin-gelandet-hans-dietrich-genscher-bestaetigt.html


Wenn ein Dieb den deutschen Behörden eine CD mit Kundendaten, die er seinem Arbeitgeber gestohlen hat, anbietet, so sind die deutschen Behörden bereit, den Dieb für das gestohlene Gut fürstlich zu entlohnen.

Der deutsche, oder auch der in Deutschland steuerpflichtige Ausländer, wird verhaftet und bestraft, wie seinerzeit der Vater von Steffi Graf oder auch Herr Zumwinkel, der medienwirksam in seinem Wohnhaus verhaftet wurde.

So weit, so gut !

Das gleiche geschah in Russland mit diesem Herrn Chodorkowski. Der russisch-jüdische Oligarch wurde wegen millionenfacher Steuerhinterziehung rechtskräftig verurteilt.

Mit dem gleichen Recht wie die deutschen "Eliten" die rechtmässige russische Verurteilung eines Wirtschaftsverbrechers bezweifeln, muss dann wohl von russischer Seite hinterfragt werden, aus welchem "politischen" Grund die Steuerhinterzieher in Deutschland verurteilt werden, und ob eine "Verletzung der Menschenrechte" zu beklagen ist, oder ob die Verurteilung gar aus "oppositionellen Gründen" zu Frau Merkel und ihrem politischen System erfolgt.

Es kann ja wohl nicht angehen, dass Deutschland sich für berechtigt hält, sich in interne russische Angelegenheiten zu mischen, weil es hier Leute gibt, denen die Verurteilung Chodorkowski's ein Dorn im Auge ist und die gleichzeitig jede Gelegenheit wahrnehmen, dem gewählten russischen Staatsoberhaupt beständig an Bein zu pinkeln.

Der Gipfel der Geschmacklosigkeit von deutscher Seite ist dann, dass sie den senilen Greis der "Liberalen", dessen Partei erst dieser Tage wieder von der Industrie mit einer Spende von mehreren hunderttausend Euro bedacht wurde, zum Flugplatz schicken, um den begnadigten Wirtschaftskriminellen aus Russland "mit Ehren" zu empfangen.

Können die in Deutschland einsitzenden Wirtschafts- und sonstigen Kriminellen, wenn Merkel sie denn begnadigen würde, damit rechnen, mit Privatmaschinen nach Russland ausgeflogen und dort von einem ehemaligen Regierungsmitglied empfangen zu  werden?

Würde Putin sich ähnlich verhalten, wie jetzt Deutschland, würde das Merkel und ihre Mann/Innen veranlassen, sich zumindest sehr brüskiert abzuwenden.

Und was ist mit Snowden, den sich Merkel weigert, in die BRD einreisen zu lassen?

Das Ganze ist eine widerliche Farce ohne Moral.

Aber überrascht uns das eigentlich noch?

Hintergründe u.a. zum Fall Chodorkowky 
Rußland: Der Selbstbedienungsladen wird geschlossen
Der russische Bär ringt mit der Schlange des Großkapitals um die Vorherrschaft im größten Land der Welt. Handelt es sich jedoch wirklich um einen Kampf zwischen ‚reaktionären Bürokraten' und ‚liberalen Demokraten', wie es uns die Massenmedien weis machen wollen? Und was hat das alles mit dem wachsenden Antisemitismus in Rußland zu tun?
Von: Benjamin Seiler
High Noon im Wilden Osten: Am 25. Oktober 2003 verhafteten Agenten des russischen Inlandgeheimdienstes FSB Michail Chodorkowski, mit geschätzten neun Milliarden Dollar Privatvermögen reichster Mann Rußlands. - Gleitet Rußland in eine Diktatur der Bürokraten ab? Wird der Antisemitismus in Rußland nun staatlich sanktioniert? - Solche Fragen werden in westlichen Medien häufig gestellt, seit im Moskauer Gefängnis ‚Matrosenruhe' der reichste Häftling der Welt einsitzt. Chodorkowski, dem einzigen Sohn einer jüdischen Arbeiterfamilie, werden unter anderem Untreue, Betrug, Unterschlagung und Steuerhinterziehung zur Last gelegt, die den Staat angeblich um eine Milliarde Dollar prellten.

Lesen Sie unbedingt den ganzen Artikel, wenn Sie informiert sein wollen:

 http://www.zeitenschrift.com/artikel/russland-der-selbstbedienungsladen-wird-geschlossen#.UrWwlPuFcSk

 Und lesen Sie bitte auch, welche Sonderbehandlung der Wirtschaftskriminelle in Deutschland geniesst:

........Nach der Freilassung aus zehn Jahren Haft kümmert sich Kreml-Gegner Michail Chodorkowski in Berlin jetzt erst einmal um seine Familie. Am Sonntag will er sich den Medien stellen.
Chodorkowski will sich dann zu seinen Zukunftsplänen äußern. Der 50-Jährige lud in Berlin zu einer internationalen Pressekonferenz ein. Am Samstag traf er sich nach mehr als zehn Jahren Haft erstmals wieder in Freiheit mit seinen Eltern. Chodorkowski bekam von den Behörden ein Visum, das ihn dazu berechtigt, ein Jahr lang in Deutschland zu bleiben. Möglicherweise kehrt er aber auch nach Russland zurück oder reist in ein anderes Land weiter.

Sohn und Eltern getroffen

Nach unbestätigten Berichten hält sich der Kreml-Kritiker im Hotel "Adlon" direkt am Brandenburger Tor auf. Vor der Luxusherberge wartete ein großes Aufgebot an Kameraleuten und Fotografen. Zu Gesicht bekamen sie ihn zunächst aber nicht. Am Vormittag landeten seine Mutter Marina und sein Vater Boris in Berlin. Sie kamen mit einer Linienmaschine aus Moskau. Zuvor hatte Chodorkowski bereits seinen ältesten Sohn Pawel (27) wiedergesehen, der in New York lebt............

.......... Chodorkowskis Mutter, die an Krebs leidet, war vor einiger Zeit bereits zur Behandlung in einem Berliner Krankenhaus. Berichte, wonach der einstige Milliardär nur in der Vermutung nach Berlin kam, dass seine Mutter immer noch in Deutschland ist, wurden aus der Umgebung der Familie aber dementiert. Chodorkowskis Frau Inna lebt in der Schweiz. Das Paar hat gemeinsame Kinder. Der älteste Sohn stammt aus seiner ersten Ehe.........

http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_67124312/chodorkowski-trifft-seine-familie-in-berlin.html

Wer glaubt, dass es sich hier um einen normal begnadigten "Häftling" aus Russland handelt,
der muss schon ziemlich einfältig sein.

Der russische Gentleman ist ein sehr, sehr  einflussreicher und global vernetzter Milliardär.

Man wird noch sehr viel von ihm hören.
Nicht nur bei der von dem Wirtschaftskriminellen angesetzten "Internationalen Pressekonferenz", zu der er, bzw. seine globalen Manager jetzt einladen.

Der "Putingegner" ist ein Wirtschaftskrimineller, der in seine eigene Tasche, und nicht nur in die,  gearbeitet hat, aber das verschweigen unsere sogenannten Qualitätsmedien.


Chodorkowky's  "verarbeitete" Hände.

Die Russen wussten nach dem Krieg sehr genau, wer gearbeitet hatte und wer nicht.
Sie besahen sich die Hände derer, die da behaupteten einfache Arbeiter zu sein. Und die Russen "sahen" wer Schwielen vom Arbeiten an den Händen hatte,  und wer ein Lügner war und ein Nichtstuer.



Weiterführend Informationen:

Marietta Slomka interviewt in Moskau Boris Akunin, alias Grigory Shalvovich Chkhartishvili, von der Protestbewegung gegen Putin.


Donnerstag, 31. Juli 2014

US-Richter: Internationales Gericht verurteilt Russland auf Millardenzahlung an Clique um Chodorowsky. Können dann Karstadt-Aktionäre ebenfalls vor ein "internationales Gericht" in den Haag ziehen??





Gericht spricht Ex-Yukos-Aktionären 50 Milliarden Dollar zu
Ein Schiedsgericht in den Haag hat entschieden, dass Russland 50 Milliarden Dollar an ehemalige Aktionäre von Yukos zahlen muss. Die Ex-Eigentümer des zerschlagenen russischen Ölkonzerns hatten Russland wegen Zwangsenteignung auf 100 Milliarden Schadenersatz verklagt. Die Kläger könnten nun russisches Staatseigentum im Ausland pfänden. 

..... Eine Gruppe ehemaliger Yukos-Aktionäre mit Firmensitz in Zypern und der Isle of Man hatte die Regierung in Moskau auf 100 Milliarden Dollar Entschädigung verklagt, weil sie nach eigenen Angaben durch die Auflösung des einst von dem Regierungskritiker Michail Chodorkowski kontrollierten Konzerns viel Geld verloren hätten......
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/07/28/gericht-spricht-ex-yukos-aktionaeren-50-milliarden-dollar-zu/

Russland hat den Selbstbedienungsladen geschlossen, in dem sich die Schlange des Großkapitals hemmungslos bedient hat. "Ausländische Investoren" waren dabei, Russlands Bodenschätze auszubeuten und unter sich zu verteilen, ohne dass das russische Volk auch nur den geringsten Einfluss oder gar Nutzen davon gehabt hätte.

Am 25. Oktober 2003 verhafteten Agenten des russischen Inlandgeheimdienstes FSB Michail Chodorkowski, mit geschätzten neun Milliarden Dollar Privatvermögen reichster Mann Rußlands. Chodorkowski, dem einzigen Sohn einer jüdischen Arbeiterfamilie, werden unter anderem Untreue, Betrug, Unterschlagung und Steuerhinterziehung zur Last gelegt, die den Staat angeblich um eine Milliarde Dollar prellten. Er wurde aufgrund dieser Vergehen zu Recht eingesperrt.

Nach seiner Begnadigung durch den russischen Präsidenten  waren es wohl er und seine Clique, die einen Prozeß gegen angebliche Zwangsenteignung anstrengten und wie man dem obigen Bericht entnehmen kann,
vor einem "internationalen Gericht in den Haag" mit einem US-amerikanischen Richter.
http://www.pca-cpa.org/shownews.asp?nws_id=440&pag_id=1261&ac=view 
Vorläufig erfolgreich.

Der Richter ist natürlich neutral und nicht befangen. Oder ?


Welches internationale Gericht können europäische Unternehmen anrufen, die von globalisierenden Finanzstreunern in den Ruin getrieben werden?

Wo können beispielsweise die Aktionäre von Karstadt ihre Ansprüche geltend machen?


 Weitere Informationen:

Der Fall Chodorkowski und die doppelte "Moral" deutscher "Eliten". Non-Stop aus dem russischen Straflager mit Privatjet ins ADLON nach Berlin.

Wenn die Gully's überlaufen....„Open Ukraine – Arseniy Yatsenyuk Foundation“.

Timoschenko: Erst Putin erschiessen, dann 8 Millionen Russen in der Ukraine mit Atombomben töten.

Merkel strotzt vor Kraft, aber nur solange der transatlantische Rückenwind sie vorwärts bläst...

Die Geo-Politik der USA: Obamaberater, Zbigniew Brzezinski, 86 Jahre, gegen Europa-Russland-Ukraine

Sippenhaft

 

 

Dienstag, 27. Dezember 2011

Wer ist die Minderheit der Protestierenden in Russland? Sind es ethnische Russen, von denen immer wieder berichtet wird, dass sie Wladimir Putin schätzen?

Alexej Nawalnij
"Russischer Freiheitskämpfer"


Wenn die Mehrheit des russischen Volkes hinter Putin steht, wer ist diese Minderheit, die eine Revolte über das Internet und via facebook zu inszinieren versucht, wie die angeblichen Freiheitskämpfer in Nordafrika oder in Libyen, deren einziger Zweck darin bestand, die Region zu destabilisieren?
Putins Pressesprecher: Mehrheit der Russen steht weiterhin hinter dem Premier
Der Premier und Präsidentschaftskandidat Wladimir Putin wird nach Ansicht seines Pressesekretärs Dmitri Peskow weiterhin von einer Mehrheit der Bürger Russlands unterstützt.

Damit nahm er am Sonntag in einem AFP-Interview Stellung zu den Demonstrationen von Oppositionellen, die am Samstag in Russland stattgefunden hatten.

„Was die Forderungen der Demonstranten anbelangt, so wurde ihrer Meinung Gehör geschenkt“, führte er weiter aus. „Wir respektieren sie. Die Menschen, die auf die Straße gegangen sind, sind ein wichtiger Teil der Gesellschaft, sie sind aber in der Minderheit.“

„Offensichtlich ist, dass Putin als Präsidentschaftskandidat außer Konkurrenz steht“, so Peskow. „Als Politiker und Präsidentschaftskandidat wird Putin weiterhin von einer Mehrheit unterstützt.“

Die größte Oppositionskundgebung hatte am Samstag auf dem Sacharow-Prospekt in Moskau stattgefunden, der noch mehr Teilnehmer zählte als die ähnliche Aktion am 10. Dezember auf dem Bolotnaja-Platz in Moskau. Die Hauptforderungen der Demonstranten bestehen darin, die Ergebnisse der Staatsduma-Wahl am 4. Dezember für ungültig zu erklären, eine Neuwahl anzusetzen, politische Gefangene freizulassen, das Wahlgesetz zu ändern und alle Parteien zu registrieren. Außerdem riefen die Teilnehmer der Aktion am Samstag die Mitbürger auf, nicht für den Präsidentschaftskandidaten der Kreml-Partei Geeintes Russland bei den Präsidentenwahlen zu stimmen.
http://german.ruvr.ru/2011/12/25/62864670.html


Auch an anderer Stelle heisst es, dass es sich bei den Protestierenden um Minderheiten handelt:
Besserer Teil russischer Gesellschaft forderte Respekt
Die russische Gesellschaft fordert Respekt sich gegenüber. „Ungeachtet dessen, dass diejenigen, die auf die Straßen gingen, zahlenmäßig die Minderheit bilden, darf man sich nicht über ihre Meinung hochmütig hinwegsetzen.
http://german.ruvr.ru/2011/12/23/62756867.html


Wer ist die erwähnte "Mittelschicht" , die versucht Wladimir Putin zu diskreditieren:


Die Mittelschicht macht Krach
Die Opposition gegen Präsident Medwedjew und Premier Putin besteht hauptsächlich aus Arrivierten. Wohin die Bewegung künftig geht, ist noch nicht erkennbar
In sozialen Netzwerken wie Facebook und vkontakte.ru haben sich Zehntausende öffentlich Mut gemacht. Obwohl in Moskau wilde Gerüchte kursieren und von staatlich bezahlten Provokateuren die Rede ist, haben sie sich im Internet zur Kundgebung gegen mutmaßliche Wahlfälschungen verabredet..
http://www.freitag.de/politik/1150-die-mittelschicht-macht-krach


Die Vorgehensweise ist die gleiche wir seinerzeit in Georgien, anschliessend in Ägypten, Tunesien und Libyen.
Blogger experimentieren beim Protest mit Drohnen
Der Medienwissenschaftler Dmitri Jagodin erklärt, wer die wichtigsten russischen Netzaktivisten sind und mit welchen Instrumenten sie die Proteste in Moskau organisieren.

Für viele überraschend, haben nicht die verarmten Bürger und Arbeitslosen dafür gesorgt, dass die russische Zivilgesellschaft aufwacht, wie es noch in Tunesien, Libyen oder Ägypten der Fall war. Vielmehr war und ist es eine wohlhabende, netzaffine Generation, bewaffnet mit Smartphones, Tablets und professionellen Kameras, die ihren Reichtum der Politik Putins zu verdanken hat. Zu der Bewegung gehören prominente Blogger, Journalisten und aktive Bildungsbürger mit unterschiedlichen Hintergründen aus Literatur, Showgeschäft, aus linken oder nationalistischen Strömungen.

Bereits im Februar hatte der Blogger Alexej Nawalnij den bekannten Slogan "Einiges Russland ist die Partei der Schwindler und Diebe" in Umlauf gebracht, der fortan heftig und vielfach in Online und Offline-Foren diskutiert wurde. Nawalnij, der mittlerweile auch außerhalb des Landes bekannt ist, wurde nach den Demonstrationen wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt für 15 Tage inhaftiert...

http://www.zeit.de/digital/internet/2011-12/russland-protest-soziale-netzwerke


Schauen wir uns einmal den Blogger und einen der Rädelsführer der facebook Revolution, Alexey Nawalnij,  an:

Wie es scheint, ist er ein vielseitiger Mann. Mit vielfältigen Verbindungen, auch nach USA.

Sehen wir einmal von der Tatsache ab, dass FOX-NEWS angebliche Bilder aus Moskau zeigte, die in Wirklichkeit von den Protesten aus Griechenland stammten, die Journalistendeppen hatten dabei übersehen, dass die angeblichen Plakate der Moskauer Protestierer, mit griechischen Buchstaben beschriftet waren und nicht mit kyrilischen. Ist das ein Irrtum oder eine bewusste Irreführung, besser gesagt, eine systemdienliche Lüge. http://www.politaia.org/internet-und-medien/blamage-fur-fox-news-bilder-aus-athen-fur-moskau-proteste/


Nun ja, dieser "Kämpfer" gegen Schlaglöcher in Russland findet wohl Verständnis bei BRD-Bürgern, die sich nach einem strengen Winter in Deutschland ebenfalls über die teilweise miserabelen Strassenzustände zu recht beschwerten, ohne gleich ein Revolution gegen die Regierung zu inszenieren.

Der Anwalt Alexej Nawalny, berühmt-berüchtigt für seinen Blog gegen Korruption, ruft nun zum Kampf gegen Schlaglöcher auf. Seine Idee ist ebenso einfach wie genial: Laut russischem Gesetz muss jedes Loch, das mehr als fünf Zentimeter tief ist, sofort repariert, der verantwortliche Beamte bestraft werden. Auf der Seite „rosyama.ru“ („yama“ ist das russische Wort für Schlagloch) kann man nun das Foto eines Schlagloches nebst Angabe seiner Lage hochladen. Die Seite generiert eine Beschwerde an das Ordnungsamt - und wenn das Loch nach 37 Tagen nicht ausgebessert ist, ein Schreiben an die Staatsanwaltschaft. Die schlaglochmüden Russen reagierten promt:
http://russland-heute.de/articles/2011/07/11/strassenschlachten_im_internet_06842.html

Aber der Schlaglochkampf genügt dem Kämpfer nicht. Er fühlt sich auch berufen, die Interessen der Kleinaktionäre einzufordern.

Navalny führt gesetzliche Herausforderungen im Namen von Minderheitsaktionären in großen russischen Firmen an, einschließlich Gazprom, Bank VTB, Sberbank, Rosneft, Transneft und Surgutneftegaz, durch die Gewerkschaft der Minderheitsaktionäre. Er hat Firmen erfolgreich gezwungen, mehr Informationen ihren Aktionären bekanntzugeben und hat individuelle Manager bei mehreren bedeutenden Firmen auf angeblich verdorbene Praktiken verklagt. Navalny ist auch Mitbegründer der Demokratischen Alternativen Bewegung und war Laster-Präsident des Moscow Zweiges der politischen Partei YABLOKO.
http://ris-systech2.its.yale.edu/worldfellows/fellows/biopage.asp?year=2010


Alexej Nawalny ist, wie man erfährt, auch Mitbegründer der politischen Partei YABLOKO, die seinerzeit von dem ehemaligen russisch-jüdischen Oligarchen, Michail Chodorkowsi finanziell unterstützt wurde bis er wegen Steuerhinterziehung verhaftet und verurteilt wurde.
.
Ein weiteres Mitglied der politischen Partei YABLOKO ist Grigori Alexejewitsch Jawlinski.

(Grigori Alexejewitsch Jawlinski 10. April 1952 in Lemberg, heute Ukraine) ist ein liberaler russischer Politiker und Wirtschaftswissenschaftler. Er war von 1993 bis 2008 Vorsitzender der Partei Jabloko und war mehrfach Präsidentschaftskandidat seiner Partei. http://de.wikipedia.org/wiki/Jabloko Sa mère Véra Naoumovna, d'origine juive, était professeur de chimie. Il a un frère Mikhaïl qui vit à Lvov..)

Anmerkung des Bloggers: Ein weiterer Gründer der Partei JABLOKO, in der auch Navalny aktiv tätig ist, war: Wladimir Petrovich Lukin
Jabloko konstituierte sich 1993 als Wählervereinigung und wurde am 5. Januar 1995 zu einer regulären Partei. Sie vertritt ein gemäßigt liberales, teilweise sozialliberales Programm. Der Name bedeutet wörtlich Apfel (яблоко), er ist aber aus der Abkürzung der Anfänge der Namen der Parteigründer Grigori Jawlinski, Juri Boldyrew und Wladimir Lukin entstanden. Jawlinski war bis 2008 ihr Vorsitzender.
Der Einfluss der Partei geht seit der Mitte der neunziger Jahre kontinuierlich zurück. Bei den Wahlen von 1993 erreichte sie noch 7,9 % und 27 Sitze, 1995 6,9 % und 45 Sitze, 1999 6,0 % und 20 Sitze. Bis zu dessen Verhaftung war die Partei unter anderem von Michail Chodorkowski finanziell unterstützt worden. 2003 scheiterte die Partei, die sich in Opposition zu Präsident Putin befindet, mit 4,3 % an der Fünfprozenthürde, war aber mit vier direkt gewählten Kandidaten in der Duma vertreten. Bei den Parlamentswahlen 2007 erhielt die Partei nur noch 1,6 % der Stimmen. Da die Direktwahl eines Teils der Abgeordneten im Vorfeld der Wahl abgeschafft worden war, verlor die Partei damit auch ihre verbliebenen vier Abgeordneten.
Der langjährige Vorsitzende Jawlinski wurde an der Spitze der Partei im Juni 2008 von Sergej Mitrochin abgelöst[3].
Bei den Dumawahlen 2011 erreichte Jabloko das beste Resultat seit 2000 mit 3.43% der Stimmen, und kündigte die Kandidatur von Grigori Jawlinski zu den Präsidentschaftswahlen am 4. März 2012 an.
http://de.wikipedia.org/wiki/Jabloko


Alexei Anatolievich Navalny
Navalny was a World Fellow at Yale University's "World Fellows Program" aimed at "creating a global network of emerging leaders and to broaden international understanding" in 2010.[4] He graduated from People's Friendship University of Russia in 2003.
http://en.wikipedia.org/wiki/Alexey_Navalny



Weiterführende Links:
A Dark Side of Alexei Navalny
http://marknesop.wordpress.com/2011/05/20/a-dark-side-of-alexei-navalny/


Ergänzung:  JULI, 18, 2013

Putin-Gegner Nawalny zu langjähriger Haftstrafe verurteilt

18.07.2013, 11:06 Uhr | AP/dpa, AFP, dpa
Der prominente russische Oppositionspolitiker und Blogger Alexej Nawalny ist von einem Gericht in Kirow wegen Veruntreuung zu fünf Jahren Haft verurteilt worden.
Das Gericht hatte den 37-jährigen Anwalt schuldig befunden, als Berater des Gouverneurs von Kirow 2009 Bauholz einer staatlichen Firma im Wert von umgerechnet knapp 400.000 Euro veruntreut zu haben. 
Der Kritiker von Präsident Wladimir Putin wurde noch im Gerichtssaal festgenommen und in Handschellen abgeführt. Nawalny, ein bekannter Kämpfer gegen Korruption in Russland, hatte die Vorwürfe stets als politische Inszenierung des Kreml zurückgewiesen.
Als Blogger war Nawalny seit 2007 durch seine kritischen Recherchen zu dubiosen Geschäftspraktiken russischer Großkonzerne zu Bekanntheit gelangt. Seine Auftritte während der Proteste nach der umstrittenen Parlamentswahl im Dezember 2011 und gegen die Wiederwahl von Präsident Wladimir Putin im Mai 2012 machten ihn auch im Ausland bekannt.

Stellt Putin Widersacher kalt?

Nawalny selbst hatte in dem - für ihn politisch motivierten - Prozess mit einer Verurteilung gerechnet. Gegen die können seine Anwälte allerdings noch in Berufung gehen.
Oppositionelle sehen Präsident Putin als treibende Kraft hinter dem Richterspruch, der einen seiner ärgsten Widersacher kaltstellt. Nawalny hatte angekündigt, bei den Präsidentschaftswahlen 2018 gegen Putin antreten zu wollen.
Der Kreml-Kritiker war am Mittwoch zwar formal als Kandidat zur Bürgermeisterwahl in Moskau zugelassen worden, doch hätte er nur im Fall seines Freispruchs tatsächlich antreten dürfen.

Proteste angekündigt

Nawalnys Anhänger planen für Donnerstagabend eine Demonstration außerhalb der Mauern des Kremls. Mehrere tausend Teilnehmer haben sich via Facebook bereits angemeldet.
Die Behörden warnten vor Protesten der Opposition. Es gebe keine Genehmigung dafür, hieß es. Sicherheitskräfte sperrten den Manegenplatz nahe dem Machtzentrum Kreml ab. Dort wollten Nawalnys Anhänger demonstrieren.
Das Urteil in Kirow rund 900 Kilometer nordöstlich von Moskau gilt als Gradmesser für den Umgang mit Andersdenkenden in Russland. Menschenrechtler sprachen von einem Schauprozess und einem neuen Beispiel für politische Justizwillkür in Russland. Die Aktien an der russischen Börse begaben sich auf Sinkflug, meldete die Agentur Interfax.http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_64544942/russland-oppositioneller-putin-gegner-alexej-nawalny-zu-haft-verurteilt.html
 Wenn man sich den oben näher beschriebenen Lebenslauf von Nawalny anschaut, weiss man, dass er eine Marionette an den Fäden derer ist, die weltweit und mit einigem Erfolg, Länder destabilisieren, um eigene Interessen durchzusetzen.
Eigene Interessen sind in diesem Fall mit Sicherheit, Zugriff auf Russlands Ressourcen zu erhalten, was mit Putin, im Gegensatz zu Jelzin, der Russland an ausländische Unternehmen billigst verscherbelte, nicht zu machen ist.
18. Juli 2013





Will There Be a “Slavic Spring”?
htntp://www.commentarymagazine.com/2011/12/07/slavic-spring-putin-navalny/


The FP Top 100 Global Thinkers
Foreign Policy presents a unique portrait of 2011's global marketplace of ideas and the thinkers who make them.
http://www.foreignpolicy.com/articles/2011/11/28/the_fp_top_100_global_thinkers?page=0,23


Wall Street Vs. Russia
December 9, 2011
3. The Henry Jackson Foundation, NED, Alexey Navalny, & Ilya Yashin

We'll keep hearing the name Alexey Navalny until the fact that he is fully subsidized by the US State Department through the National Endowment of Democracy is widely exposed, and like Egypt's Mohamed ElBaradei, cast aside as extra-baggage.

The first clue comes to us from the London, Telegraph who afforded column space to a Mr. Michael Weiss of the Henry Jackson Society, providing a very robust defense for Navalny and his efforts to expose "corruption" during Russia's election. And while Weiss does his best to fend off accusations that Navalny is indeed a foreign agent, calling such accusations "adorably old-fashioned," he fails to point out that, again, the NGOs and poll monitors accusing Russia of rigging the elections, and whom "activists" like Navalny continuously cite as evidence, are all funded by the very US and European governments conducting the NATO military encirclement of Russia.
http://www.blacklistednews.com/Wall_Street_Vs._Russia/16932/0/38/38/Y/M.html



Berücksichtigt man, dass die UN den Russen dringend nahelegte ihr Land für Einwanderung weiterer fremder Ethnien zu öffnen, wissen wir, wer daran interessiert Putin zu stürzen, der nicht, wie seinerzeit Boris Jelzin,  Russland für lächerliche Summen ausverkaufte, sondern der die nationalen Interessen Russlands und der Russen vertritt.

Dass dies den Internationalisten ein Dorn im Auge ist, wissen wir spätestens seit der Ermordung Gaddafis und können die Fortsetzung der weiteren  Denationalisierung Syriens und des Iran etc. etc. erwarten.

Wer sie noch nicht kennt, hier eine interessante Ansicht:

Die Welt als Schachbrett - Der neue Kalte Krieg des Obama-Beraters Zbigniew Brzezinski

http://hintergrund.de/index.php/20080826235/politik/welt/die-welt-als-schachbrett-der-neue-kalte-krieg-des-obama-beraters-zbigniew-brzezinski.html


Weltkrieg? Wie westliche Mächte und Medien in Russland die nächste Revolution inszenieren
http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2011/12/26/weltkrieg-wie-westliche-machte-und-medien-in-russland-die-nachste-revolution-inszenieren/

Freitag, 27. Dezember 2013

Pussy Riot in voller Aktion bei der "Veränderung des Systems".

"Pussy" Nadezhda Tolokonnikova und Ehemann
Piotr Verzilov bei der Vorbereitung zur Veränderung des Systems in Russland


"Pussy" Nadezhda Tolokonnikova und Ehemann
Piotr Verzilov bei derVeränderung des Systems in Russland
"Pussy Riot" kämpft weiter
"Wir werden das System ändern"
"Das System muss geändert werden, und das werden wir tun." Mit diesem Signal der Entschlossenheit haben die gerade erst freigelassenen "Pussy-Riot"-Aktivistinnen Nadeschda Tolokonnikowa und Maria Aljochina eine klare Kampfansage an Russlands Präsident Wladimir Putin formuliert. Auf einer Pressekonferenz in Moskau kündigten sie an, sich weiter für Menschenrechte und bessere Haftbedingungen einsetzen zu wollen.

"Was Wladimir Putin betrifft, hat sich unsere Haltung zu ihm nicht geändert", erklärte die 24-jährige Tolokonnikowa und fügte hinzu: "Wir wollen ihn weiterhin vertreiben." Außerdem sei sie dafür, dass der vergangene Woche freigelassene Putin-Feind Michail Chodorkowski für die Präsidentschaft kandidiere.

http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_67174984/-pussy-riot-macht-kampfansage-wir-werden-das-system-aendern-.html

Können die Pussy Riots Putin stürzen? Ein etwas größeres Bild der Affaire.

.........Pussy Riot ist keine Musikgruppe im eigentlichen Sinne, Musik von ihnen gibt es praktisch keine, was man binnen Sekunden nachprüfen kann. Es ist eher eine locker zusammengewürfelter Haufen von jungen Frauen, die sich extrem anti-Putin, feministisch-lesbisch, nihilistisch und enthemmt-obszön gebärden. Pussy Riot trat just für den Wahlkampf gegen Wladimir Putin im Oktober letzten Jahres zusammen. Seither fielen sie mit schrillen Aktionen im Geiste von „Riot Grrrl“, einer 1990 in Washington gegründeten, feministischen Underground-Hardcore-Punk-Rock-Bewegung auf.............

........Solche und ähnliche Aktionen in der Vergangenheit wären international ohne Widerhall geblieben, gäbe es für die Krawall-Pussys nicht prominente Betreuung, gezielte PR und professionelle Begleitung von Seiten bestimmter Gruppen, welche die Ekel- und Ballaballa-Aktionen zu einem heroischen Akt des Widerstandes gegen einen bösen Macho-Diktator namens Putin hochstilisieren und dabei unterschlagen, dass dieser Mann gerade erst demokratisch gewählt wurde und zwar mit Mehrheiten, von denen westliche Führer nur träumen können.

........Eine Betreuerin und Beraterin der zornigen jungen Punks ist Oxana Tschelschewa (Oksana Chelysheva): Sie ist langjährige Mitarbeiterin des National Endowment for Democracy (NED), einer US-Stiftung und US-Geheimdienst-Fassade – wie in der Vergangenheit hinlänglich bewiesen werden konnte. Schon 2007 wurde sie von der NED belobigt im Rahmen des Forums „Dissidents and the Fight for Freedom“ (Dissidenten und ihr Kampf für Freiheit).
Tschelschewa arbeitet außerdem für die Soros-Stiftung „Open Democracy“ und für den Langzeit-Putinhasser und Ex-Schachsportler Gari Kasparow.
Tschelschewa wird stets als „Menschenrechtsaktivistin“ tituliert, sie arbeitet aktuell für diverse NED-Ableger in Finnland, z. T. deswegen, weil die Behörden die NGO in Russland verboten. Dies sind u. a. das Finros-Forum (Finnish-Russian Civic Forum), welches eine Unterstützer-Kampagner für die Pussy Riots koordiniert, sie ist im Vorstand des EU-Russia Civil Society Forum und stellvertretende Direktorin der Russian-Chechen Friendship Society. Die pro-tschetschenische Freundschaftsgesellschaft wurde in Russland vom Obersten Gerichtshof 2006 wegen „Extremismus“ verboten und musste nach Helsinki ausweichen, daher verlagerte Tschelschewa gewisse Aktivitäten in dieses Land......
 Bitte lesen Sie den ganzen Artikel.
 http://becklog.zeitgeist-online.de/2012/08/20/konnen-die-pussy-riots-putin-sturzen-ein-etwas-groseres-bild-der-affaire/


Pussy Riot member Nadezhda Tolokonnikova allegedly a Canadian permanent resident

http://www.cireport.ca/2012/08/pussy-riot-member-nadezhda-tolokonnikova-could-be-canadian-permanent-resident.html

Auch ihr Mann, Piotr Verzilov , der gleichzeitig der Manager der Frauen ist, hat ausserdem die canadische Staatsbürgerschaft.
http://www.bild.de/politik/ausland/pussy-riot/nadescha-tolokonnikova-ehemann-piotr-verzilov-das-protest-paar-aus-moskau-25595862.bild.html

Es sollte uns allen zu denken geben, wer steuert das, denn der einfache Russe hat keine Möglichkeit eine zweite zusätzliche Staatsbürgerschaft zu erwerben.


Pussy Riot und die deutsche Ochlokratie

Da heisst es unter anderem:
........Die Kampagne für “Pussy Riot” ist dadurch bemerkenswert, dass ein unmittelbar politisches Motiv nicht erkennbar ist, und dass ein Journalist, der die Musikerinnen kritisieren oder Verständnis für das Urteil äußern würde, dadurch nicht die Grenzen der Political Correctness überschreiten oder seine Karriere riskieren würde. Die Selbstgleichschaltung der Medien im Falle “Pussy Riot” geschieht offenbar aus Überzeugung und wirft gerade dadurch ein Licht auf die Art der Überzeugungen in den Köpfen jener Menschen, die den politisch-medialen Komplex bilden. Es handelt sich um einen jener Vorgänge, die blitzartig beleuchten, von welcher Art Menschen wir regiert und (des-)informiert werden, und man ist stets aufs Neue verblüfft, dass diesen Menschen offenbar nicht klar ist, was sie mit ihren Stellungnahmen über sich selbst aussagen. .......
Wenn die MainstreamMedien belieben festzustellen, es handele sich bei Pussy Riot um "Aktivisten", so entspricht diese Gruppe in jedem Fall dem Bild von Porno-Aktivisten. Der deutsche Mainstream ist, wie wir wissen, weitgehend anspruchslos.




Montag, 5. März 2012

Marietta Slomka interviewt in Moskau Boris Akunin, alias Grigory Shalvovich Chkhartishvili, von der Protestbewegung gegen Putin.

Boris Akunin, alias Grigory Shalvovich Chkhartishvili
Protestbewegung
Mariette Slomka



Mit Freude darf man zur Kenntnis nehmen, über welch hochgebildetes Humankapital die deutschen Fernsehanstalten verfügen und dieses im Notfall, natürlich nur im Interesse der Kunden der Fernsehanstalten, unter selbstloser Aufbietung aller Kräfte und mit Einsatz hoher Kosten auch einsetzen.

So durften die Fernsehzuschauer die Nachrichtenmoderatorin, Marietta Slomka, und ihre russischen Sprachkentnisse, während des Interviews diverser Putingegner in Moskau, bewundern. Eine recht interessante Perspektive hinsichtlich der Internationalität der deutschen Fernsehanstalten und ein Hinweis darauf, dass Marietta Slomka beileibe keine Quotenfrau ist.

Noch erstaunlicher war dann die Tatsache, dass Frau Slomka nicht einen beliebigen russischen Muschik zur Lage der Wahl von Putin befragte, sondern mit Boris Akunin, alias Grigory Shalvovich Chkhartishvili , einem hochkarätigen Gesprächspartner aufwartete, der Putin als Inkarnation alles Bösen im heutigen Russland sieht und der einer der Anführer der Protestbewegung ist.

Boris Akunin, alias Grigory Shalvovich Chkhartishvili nennt Leonid Parfjonow, einst Chefredakteur des von Axel Springer Russia herausgegebenen Politmagazins "Russki Newsweek" , seinen Freund.

Weitere Freunde von ihm sind der wegen millionenfacher Steuerhinterziehung verurteilte Milliardär und Yukonoligarch, Michail Chodorkowski , und der ebenfalls einsitzende ehemalige Ölmagnat und Chef der Bank Menatep, Platon Lebedew.

Die "Jewish Daily Forward" beklagte schon im Jahr 2004, dass Schicksal der russisch-jüdischen Oligarchen.
Moscow Targets Another Russian Jewish Oligarch

Nun, welche Reputation besitzt jemand, der kriminelle "Freunde" hat und sich für deren Freilassung aus der verdienten Haft einsetzt? Putin und die Wende in Russland

Und ausgerechnet diesen Freundbesitzer Boris Akunin, alias Grigory Shalvovich Chkhartishvili , befragt Marietta Slomka zur Lage in Russland.
Dass ein Russe, jüdischer Religion, dessen ebenfalls der jüdischer Religion angehörenden Freunde, im Gefängnis sitzen und für dessen Freilassung er sich einsetzt, kein Putinfreund ist, ist doch mehr als verständlich.

Nur, dass uns im Westen dieses Interview als "Meinung des einfachen Russen auf der Strasse" verkauft werden soll, ist bedenklich und lässt Zweifel daran aufkommen, wie "objektiv" wir von deutschen Nachrichten, speziell dem deutschen Fernsehen, informiert werden sollen, wenn es um die Hetze gegen Putin geht.
 

Dienstag, 16. September 2014

Hier können Sie nachlesen, welche ausländischen Regierungen die US-Denkfabriken subventionieren und welche Vorteile sie daraus ziehen..

Die 28 großen US-Denkfabriken von 64 Regierungen subventioniert

Laut einer Studie der New York Times, haben 64 ausländische Regierungen seit 2011, unter Verstoß gegen den Foreign Agents Registration Act von 1938, die 28 wichtigsten US- think-tanks (Denkfabriken) finanziert.
Die Zeitung sagte, dass diese Regierungen somit sichergestellt hätten, dass diese Denkfabriken nichts gegen sie veröffentlichen würden und in selteneren Fällen sie ihre Anliegen durchsetzen konnten, oder sie sogar für Lobby-Aktionen benutzen konnten.
Die Zeitung beschuldigt direkt einerseits Japan, das Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate, Norwegen und Aserbaidschan, und andererseits das Atlantic Council, die Brookings Institution, das Center for Global Development und das Center for Strategic and International Studies.
« Foreign Powers Buy Influence at Think Tanks », von Eric Lipton, Brooke Williams und Nicholas Confessore, The New York Times, 6. September 2014. Die NYT-Website veröffentlicht auch eine Reihe von Dokumenten, die während ihrer Untersuchung gesammelt wurden.
Übersetzung
Horst Frohlich

http://www.voltairenet.org/article185280.html

 

Die BRD scheint sehr aktiv zu sein. Ebenso die EU.


U.S. 
Money and Influence in the Think Tank World
Foreign governments are a major source of money for think tanks in Washington, making donations, in many cases, with a goal of trying to influence United States foreign policy. The think tanks offer the donor governments special access to United States government officials, at times in exchange for the financial support. Here is a look at these ties. SEPT. 6, 2014


http://www.nytimes.com/interactive/2014/09/07/us/07thinktank-docs1.html

 

Interessant wäre jetzt die Frage, welche Summen da im Spiel sind und wer im einzelnen  kassiert.

Wem gehören sie Think Tanks?



Samstag, 13. September 2014

Die Klima(kterium)Berater der Bundesregierung sind wieder aktiv: "Eis der Westantarktis schmilzt Meeresspiegel wird unaufhaltsam steigen ".

Frau Merkel überzeugt sich gerade vom Abschmelzen der Antarktis?


Der Westantarktische Eisschild ist instabil geworden, sein unaufhaltsamer Zerfall hat begonnen. Damit tritt genau das ein, wovor Klimaforscher seit den 1970er Jahren gewarnt haben - und wofür sie oft genug nur milde belächelt wurden: Der Meeresspiegel wird nun definitiv um mehrere Meter ansteigen, Küstenstädte und Inselstaaten werden unausweichlich untergehen. "Unser Planet ist in eine neue Ära getreten", schreibt der Antarktisexperte Andres Levermann.

"Holy shit moment for global warming" ("ein verdammt mieser Moment in der globalen Erwärmung"), heißt es in einem US-Fachmagazin. Doch diese Aussage klingt harmlos. Es ist ein historischer Wendepunkt, stellt Stefan Rahmstorf, einer der führenden deutschen Klimaforscher, klar.

Ungeheure Wassermassen werden frei

Auf der Erde gibt es drei riesige Kontinentaleisschilde: In Grönland, der Westantarktis sowie in der Ostantarktis liegen mehrere tausend Meter dicke Landeismassen, die aus dem Schnee von hunderttausenden Jahren entstanden sind. In diesen drei Eispanzern ist eine ungeheure Wassermasse gebunden - wird sie freigesetzt, steigt der Meeresspiegel weltweit um 65 Meter, so Rahmstorf.

Und jetzt lesen Sie bitte diesen Artikel von EIKE, dem  einzigen  deutschen Klima- und Energie Institut das vollständig privat finanziert wird:


Antarktis-Schmelz-Alarm vom AWI-bei minus 93 Grad !
von Klaus-Eckart Puls
Am 10. August 2010 wurde in der Antarktis ein neuer Kälterekord gemessen [1] : Minus 93.2°C. Damit wurde der nahezu 30 Jahrzehnte gültige Tiefstwert von minus 89,2 Grad vom 21. Juli 1983 an der Vostok-Forschungsstation um 4 Grad unterboten. Die Jahresmittel-Temperaturen der Antarktis mit Höhenlagen des Eisschildes von 2000 bis über 4000 m liegen ganzjährig zwischen -30 und -50 Grad, Tendenz fallend [2]. Nun verbreitet das AWI in einer Presse-Mitteilung [3] "Rekordrückgang der Eisschilde". Können Eisschilde in so extremer Kälte schmelzen? Hat das AWI diesbezüglich einen neuen physikalischen Effekt entdeckt ?
http://www.eike-klima-energie.eu/klima-anzeige/antarktis-schmelz-alarm-vom-awi-bei-minus-93-grad/
 
Quelle: EIKE


Hier sind weiterführende Informationen:


Die Süddeutsche Zeitung: Plattform für groben Klima-Unsinn des PIK Professors Stefan Rahmstorf
EIKE Redaktion
Die Klima-Verlautbarungen von Stefan Rahmstorf, Professor am Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und der Süddeutschen Zeitung (SZ) sorgen bei fachkundigeren Zeitgenossen schon lange für anhaltenden Humor. Diese beiden Qualitäts-Irrlichter in Sachen Klimaberichterstattung zusammen bieten dann natürlich besondere Leckerbissen an kuriosen Verdrehungen, reinen Erfindungen und grün-rotem Klimakatastrophen-Klamauk. Genießen Sie einfach den Quatsch, vermutlich und leider wird er uns nicht mehr allzulange geboten!

Klimarealistisches Glossar

........Rahmstorf versteht es, überzeugend und auf den ersten Blick schlüssig argumentierend zu schreiben. Er tritt in intoleranter Weise auf, indem er versucht, Druck auf Redaktionen (Zensur) auszuüben, keine Verfechter klimarealistischer („klimaskeptischer”) Standpunkte zu Wort kommen zu lassen. .......

........Stellt gern Klimaskeptiker als gekauft dar, stellt sich
selbst aber in den Dienst nicht nur seines von der Klimahysterie abhängigen Instituts (PIK), sondern auch der an der Verbreitung der Klimahysterie interessierten Münchener Rück und anderer Versicherungen.
Stefan Rahmstorf vertritt nicht nur mit Vehemenz falsche Thesen von Treibhausgasen und Strahlungsbilanz, sondern hat in einem längeren Artikel (Quelle: http://www.realclimate.org/index.php?p=114)
sogar den definitiv gefälschten Hockeystick verteidigt........



http://www.klimask

Stefan Rahmstorf: Vom Klimaforscher zum Klimainquisitor

http://www.readers-edition.de/2013/05/26/stefan-rahmstorf-vom-klimaforscher-zum-klimainquisitor/

Zu was ist die sogenannte Wissenschaft bereit, wenn es darum geht, sich an den großen Fleischtöpfen der sogenannten Elite gütlich zu tun:

Am 28.November 2011 gab das PIK in einer kurzen Pressemitteilung folgendes kund:
Die Stiftung Mercator und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) haben heute in Berlin die Gründung eines gemeinsamen Instituts für Forschung und wissenschaftliche Politikberatung bekannt gegeben. Das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) wird interdisziplinäre Forschungsbeiträge zu Fragen des nachhaltigen Wachstums in einer begrenzten Welt erarbeiten.”
Und am 23. Februar 2012 gab es von der EU eine halbe Milliarde für Climate-KIC. Einer der Gründer des Climate-KIC und jetzt dessen Aufsichtsratsvorsitzender ist Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung.

Für derartige Summen steigen dann eben auch die Ozeane.
  
Hans Joachim Schellnhuber : 

Zweifel an Hans-Joachim Schellnhuber mehren sich: Teile der deutschen Politik haben genug von seinem Klimaalarmismus

 

Einen hab ich noch:
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks besichtigt Kühe

CO2 Ausstoß direkt an der Kuh zu messen

 

Umweltministerin Hendricks will Kühen das Furzen verbieten 
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/08/23/umweltministerin-hendricks-will-kuehen-das-furzen-verbieten/ 


Ja, Sie dürfen lachen!
Nein, das ist keine Satire 



Ergänzung 09.06.2015

Barbara Hendricks
Unhistorisch und unpolitisch

Eine Klima-Göttin wittert Blasphemie

Diesmal steht Bundesumweltministerin Barbara Hendricks im Fokus. Die Geschichtslehrerin, die vermutlich nur SPD-Genossen und eingefleischten Aktivisten überhaupt ein Begriff ist, ließ sich vor Wochenfrist in der „FAZ“ über die großen Erfolge der deutschen Klimapolitik aus. Anlass war ein Anfang Mai von Bjørn Lomborg in derselben Zeitung veröffentlichter Artikel, in dem der dänische Wissenschaftler „Deutschlands gescheiterte Klimapolitik“ analysierte und zu dem eindeutigen Fazit kam, die deutsche Energiewende sei teuer und unwirksam. Nun ist Lomborg nicht irgendwer. Der Leiter des renommierten Copenhagen Consensus Center und erfolgreiche Buchautor hat sich mit dem 2002 gemeinsam mit mehreren Wirtschaftsnobelpreisträgern erstellten „Copenhagen Consensus“ einen Namen gemacht. Die seither stetig überarbeiteten Vorschläge zur Priorisierung der bedeutendsten Herausforderungen für die Menschheit finden weltweit Beachtung. Auf dieser Grundlage setzen sich Lomborg und sein wissenschaftlicher Stab auch mit der deutschen Klimapolitik auseinander – und kommen zu einem vernichtenden Ergebnis. Nun kann man immer unterschiedlicher Meinung sein. Auch an Lomborgs Kosten-Nutzen-Ansatz gibt es Kritik. Doch maßgeblich ist, wie man mit anderen Auffassungen umgeht.
Und hier lieferte die 63-jährige Historikerin an der Spitze des Bundesumweltministeriums ein Lehrbeispiel für die allseits bekannte Dünnhäutigkeit der Klima-Apokalyptiker. Argumentativ ihrem Gegenüber unterlegen, hält sie sich in ihrer Replik nicht lange mit wissenschaftlicher Untermauerung auf. Stattdessen geht es nach altbewährtem Muster schnurstracks unter die Gürtellinie. Noch vor jeder inhaltlichen Auseinandersetzung versucht Hendricks Lomborg mit dem Hinweis darauf zu diskreditieren, dass die Universität von Westaustralien einen Vertrag über die Zusammenarbeit mit seinem Institut gekündigt habe, weil er weder Wissenschaftler noch Ökonom sei. Sie bezichtigt ihn einer „unhistorischen und unpolitischen“ Arbeitsweise und lässt keine Gelegenheit aus, ihre Geringschätzung zum Ausdruck zu bringen. Hendricks bemüht allerlei Statistik und jede Menge politische Floskeln. Ihr Zahlensalat gipfelt in der Feststellung, die erneuerbaren Energien seien inzwischen „kostengünstig und konkurrenzfähig“. Dass dies trotz schier unendlicher Milliardensubventionen – fast 22 Milliarden Euro im Jahr 2015 – nicht stimmt, kann jeder auf seiner Stromrechnung ablesen. Sei‘s drum, in der Welt der Ministerin sind eben viele Dinge etwas anders.
Der peinlich-schrille Rundumschlag gegen jedwede Kritik zeigt, wie schwierig es angesichts einer immer offensichtlicher gescheiterten Klimapolitik mittlerweile für die Öko-Industrie geworden ist, ihren Fürsprechern einen glaubhaften Auftritt zu verschaffen. Hendricks ist von ihren Auftraggebern sicherlich ordentlich vorbereitet worden. Dass dabei so wenig Substanz herauskommt, spricht für sich selbst. Fast verplappert sie sich noch mit dem Hinweis, die erneuerbaren Energien seien inzwischen „ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Deutschland“. Eben diese Interessen sind es ja, die uns den Spuk eingebracht haben. In kaum einem anderen Land haben die Lobbyisten der „grünen“ Konzerne so viel Erfolg wie bei uns. Dies liegt vor allem am antrainierten schlechten Gewissen der Deutschen, mit dem sich viele Vorhaben durchsetzen lassen, die anderswo undenkbar wären. Frau Hendricks darf sich also des Beifalls sicher sein – ganz gleich, wie krude ihre Argumentation oder wie unschicklich ihre persönlichen Angriffe. Doch eines bleibt: Sie hat zusammen mit ihren grünen Komplizen das Leben der Menschen teurer, schlechter und unfreier gemacht. Und dabei hat sie nicht einmal dem Klima geholfen, das über die Selbstüberschätzung des Menschen ohnehin nur lachen kann…
Dieser Artikel erschien zuerst auf dem Blog des Autors.

 
 "Klimagöttin" ??
Genau so habe ich mir "Göttinnen" immer vorgestellt.
Warum gibt es nur  Negativauslese bei der Besetzung
öffentlicher "Ämter" in dieser unserer BRD?


Mittwoch, 3. September 2014

Herr Gauck schämt sich.



Gauck Rede Westerplatte 1. September 2014


“…Heute vor 75 Jahren begann hier auf der Westerplatte der Zweite Weltkrieg. Mehr als 110 Millionen Menschen standen unter Waffen, fast 60 Millionen kamen um. Mehr als 60 Staaten waren in diesen Krieg verwickelt, in einem Waffengang, der erst nach sechs Jahren endete und mit dem Völkermord an den Juden eine bis dahin unbekannte Grausamkeit und Menschenverachtung erreichte…
…Die Menschen in Polen haben entsetzlich gelitten unter diesem Krieg, der ihnen vom Deutschen Reich aufgezwungen worden war. Denn nach der militärischen Niederlage im Oktober 1939 setzte sich die Gewalt als Terror gegen die Zivilbevölkerung fort. Hitler wollte mehr als die Korrektur der Grenzen von Versailles – er suchte sogenannten “Lebensraum” für das deutsche Volk. Hitler wollte auch mehr als einen polnischen Vasallenstaat – er strebte die gänzliche Vernichtung des Staates an, die Auslöschung seiner führenden Schicht und die Ausbeutung der übrigen Bevölkerung.
…Hitler nutzte Polen als Laboratorium für seinen Rassenwahn, als Übungsfeld für seine Unterdrückungs- und Vernichtungspolitik gegenüber Slawen und Juden. Fast sechs Millionen polnische Bürger wurden willkürlich erschossen oder systematisch liquidiert. Sie endeten in Gefängniszellen, bei der Zwangsarbeit, im Bombenhagel und in den Konzentrationslagern.
…Und noch etwas kennzeichnet dieses, Ihr Land: Keine andere Nation hat in einem derartigen Umfang und so lange Widerstand geleistet. Polen wollten ihr Land eigenständig befreien. Polen wollten ein freies, ein selbstbestimmtes und unabhängiges Land. Als die Befreiung endlich kam, brachte sie der Nation jedoch weder Freiheit noch Unabhängigkeit. Polen zählte zu den Siegern, doch weder Freiheit noch Unabhängigkeit wurden Ihrem Land zuteil. Mit der sowjetischen Herrschaft folgte eine Diktatur der Vorangegangenen. Frei wurde Polen erst dank Solidarność.
…Die bitteren Erfahrungen gerade der polnischen Nation zeigen: Wirklich in Frieden mit den Nachbarn leben nur Völker, die unabhängig und selbstbestimmt über ihr Schicksal entscheiden können. Wirklich in Frieden mit den Nachbarn leben nur Völker, die die Unabhängigkeit und Selbstbestimmung der Anderen respektieren.
…Heute dürfte es in Deutschland nur noch wenige Menschen geben, die persönliche Schuld für die Verbrechen des NS-Staates tragen. Ich selbst war gerade fünf Jahre alt, als der Krieg zu Ende ging. Aber als Nachfahre einer Generation, die brutale Verbrechen begangen oder geduldet hat, und als Nachfahre eines Staates, der Menschen ihr Menschsein absprach, empfinde ich tiefe Scham und tiefes Mitgefühl mit jenen, die unter Deutschen gelitten haben. Für mich, für uns, für alle Nachgeborenen in Deutschland, erwächst aus der Schuld von gestern eine besondere Verantwortung für heute und morgen.
…Wenn die Beziehungen zwischen Völkern so tief von Unrecht und Schmerz, von Arroganz und Demütigung geprägt waren wie bei Deutschen und Polen, ist eine Entfeindung alles andere als selbstverständlich. Die Annäherung zwischen unseren Völkern kommt mir daher wie ein Wunder vor.
…Um dieses Wunder Wirklichkeit werden zu lassen, brauchte und braucht es Menschen, die politische Vernunft und einen starken Willen einbringen. Politische Vernunft, um weiter den Weg zu beschreiten, den Westeuropa 1950 mit der Schaffung einer europäischen Völkerfamilie begann und nach 1989 gemeinsam mit Mittel- und Osteuropa fortsetzte. Ferner den starken Willen, die schmerzhafte Vergangenheit wohl zu erinnern, aber letztlich doch hinter sich zu lassen – um einer gemeinsamen Zukunft willen.
…Ich kenne die langen Schatten, mit denen Leid und Unrecht die Seelen der Menschen verdunkeln. Ich weiß, dass Leid betrauert werden will und Unrecht nach ausgleichender Gerechtigkeit ruft. Deshalb brauchen wir weiter den aufrichtigen Umgang mit der Vergangenheit, der nichts verschweigt und nichts beschönigt und den Opfern Anerkennung zuteilwerden lässt. Ich weiß allerdings auch, dass Wunden nicht heilen können, wenn Groll und Ressentiment die Versöhnung mit der neuen Wirklichkeit verhindern und dem Menschen die Zukunft rauben.
…Um eben dieser Menschen willen dürfen wir altem und neuem Nationalismus keinen Raum geben. Um eben dieser Zukunft willen lassen Sie uns weiter vereint das friedliche und demokratische Europa bauen und mit Dankbarkeit an jene Deutsche und Polen erinnern, die schon früh aufeinander zugingen: Mutige Menschen in den evangelischen und katholischen Kirchen, in der Aktion Sühnezeichen, unter den Intellektuellen beider Länder. Gerade wir Deutsche werden nicht den Kniefall von Willy Brandt in Warschau vergessen, jene Demutsgeste, mit der er um Vergebung für die deutschen Verbrechen im Zweiten Weltkrieg bat.
…In unserer Erinnerung bleibt auch die Umarmung von Bundeskanzler Helmut Kohl und Premierminister Tadeusz Mazowiecki im schlesischen Kreisau – nur drei Tage nach dem Fall der Mauer 1989. Auf berührende Weise symbolisierte sie das Ende von Feindschaft, Misstrauen und Krieg und den Wunsch nach Verständigung und Aussöhnung.
…Als sich vor genau fünf Jahren hier auf der Westerplatte 20 europäische Staats- und Regierungschefs versammelten und gemeinsam der Gräuel des Zweiten Weltkriegs gedachten, sahen wir uns auf dem Weg zu einem Kontinent der Freiheit und des Friedens. Wir glaubten und wollten daran glauben, dass auch Russland, das Land von Tolstoi und Dostojewski, Teil des gemeinsamen Europa werden könne. Wir glaubten und wollten daran glauben, dass politische und ökonomische Reformen unseren Nachbarn im Osten der Europäischen Union annähern und die Übernahme universeller Werte in gemeinsame Institutionen münden würden.
…Wohl niemand hat damals geahnt, wie dünn das politische Eis war, auf dem wir uns bewegten. Wie irrig der Glaube, die Wahrung von Stabilität und Frieden habe endgültig Vorrang gewonnen gegenüber Machtstreben. Und so war es ein Schock, als wir mit der Tatsache konfrontiert wurden, dass am Rande von Europa wieder eine kriegerische Auseinandersetzung geführt wird. Eine kriegerische Auseinandersetzung um neue Grenzen und um eine neue Ordnung. Ja, es ist eine Tatsache: Stabilität und Frieden auf unserem Kontinent sind wieder in Gefahr.
…Nach dem Fall der Mauer hatten die Europäische Union, die NATO und die Gruppe der großen Industrienationen jeweils besondere Beziehungen zu Russland entwickelt und das Land auf verschiedene Weise integriert. Diese Partnerschaft ist von Russland de facto aufgekündigt worden. Wir wünschen uns auch in Zukunft Partnerschaft und gute Nachbarschaft. Aber die Grundlage muss eine Änderung der russischen Politik und eine Rückkehr zur Achtung der Prinzipien des Völkerrechts sein.
…Weil wir am Recht festhalten, es stärken und nicht dulden, dass es durch das Recht des Stärkeren ersetzen wird, stellen wir uns jenen entgegen, die internationales Recht brechen, fremdes Territorium annektieren und Abspaltung in fremden Ländern militärisch unterstützen. Und deshalb stehen wir ein für jene Werte, denen wir unser freiheitliches und friedliches Zusammenleben verdanken. Wir werden Politik, Wirtschaft und Verteidigungsbereitschaft den neuen Umständen anpassen. Die Europäische Union und die Vereinigten Staaten lassen sich in diesen Grundfragen nicht auseinanderdividieren, auch nicht in Zukunft.
…Die Geschichte lehrt uns, dass territoriale Zugeständnisse den Appetit von Aggressoren oft nur vergrößern. Die Geschichte lehrt uns aber auch, dass aus unkontrollierter Eskalation eine Dynamik entstehen kann, die sich irgendwann der Steuerung entzieht. Deshalb strebt Deutschland – wie die ganze Europäische Union – nach einer deeskalierenden Außen- und Sicherheitspolitik, die Prinzipienfestigkeit mit Kompromissfähigkeit, Entschiedenheit mit Elastizität verbindet – und die imstande ist, einer Aggression Einhalt zu gebieten ohne politische Auswege zu verstellen.
…Europa steht vor neuen, vor großen Herausforderungen. Was wir augenblicklich erleben ist die Erosion alter Ordnungen und das Aufflackern neuer Formen von Gewalt an unserer Peripherie. Das gilt auch für den Nahen Osten und Nordafrika. Nur an wenigen Orten führte der Arabische Frühling zu Demokratie und Stabilität, vielerorts halten die Unruhen und Machtkämpfe an. Starken Einfluss gewannen islamistische Gruppen, besonders gewalttätige Fundamentalisten setzten sich in Teilen von Syrien und im Irak durch.
…Im Unterschied zu früheren Rebellionen geht es diesen Gruppen nicht um einen Machtwechsel in nationalstaatlichem Rahmen. Sie sind viel radikaler und zielen auf die Errichtung eines terroristischen Kalifats im arabischen Raum. Fanatisierte und brutalisierte Männer und Frauen aus unterschiedlichen Ländern missbrauchen die Religion und die Moral, um alle zu verfolgen und unter Umständen zu ermorden, die sich ihnen widersetzen – Muslime ebenso wie Andersgläubige. Unsere westlichen Städte und Staaten halten sie für Orte der Verderbnis. Die aus der Aufklärung erwachsene Gesellschaftsform der Demokratie wird von ihnen bekämpft und die Universalität der Menschenrechte geleugnet.
…Verhinderung wie Bekämpfung dieses Terrorismus liegen ganz existentiell im gemeinsamen Interesse der Staatengemeinschaft und damit Europas. Erstens wegen der geographischen Nähe: Die Flüchtlinge aus dem Nahen Osten kommen zu uns nach Europa, und die Terroristen werben neue Rekruten auch in unseren Staaten an. Zweitens, weil der Konflikt unsere europäischen Länder erreichen kann. Nicht auszuschließen ist, dass auch europäische Staaten zum Ziel islamistischer Angriffe werden.
…Wenn wir den heutigen Jahrestag hier auf der Westerplatte gemeinsam begehen, so konfrontieren wir uns nicht nur mit dem, wozu Menschen im Zweiten Weltkrieg fähig waren. Wir konfrontieren uns auch ganz bewusst mit dem, wozu Menschen heute fähig sind. Ja, uns führt heute das Gedenken zusammen. Aber genauso stehen wir angesichts der aktuellen Bedrohungen zusammen.
…Niemand sollte daran zweifeln: Deutsche und Polen stehen beieinander und ziehen am selben Strang. Gemeinsam nehmen wir die besondere Verantwortung an, die uns in den Konflikten in unserer Nachbarschaft zugewachsen ist. Wir handeln entsprechend und engagieren uns für friedliche Lösungen.
Auch die Europäische Union muss angesichts der neuen Herausforderungen zusammenstehen. Nur gemeinsam können wir das demokratische und friedliche Europa der Zukunft bauen. Und nur gemeinsam können wir es verteidigen…”
 http://lupocattivoblog.com/2014/09/03/gauck-rede-westerplatte-1-september-2014/

Soweit die Rede von Herrn Gauck 2014.




Was war die Vorgeschichte? Diese hier? 
 

Lesen Sie hier:
http://www.vorkriegsgeschichte.de/

http://www.vorkriegsgeschichte.de/content/view/37

Wir haben heute, im Gegensatz zu vorherigen Generationen, die Möglichkeit, uns umfassend zu informieren.
Wer möglichst viele Quellen studiert, vergleicht, hinterfragt, lernt sehr schnell, die "Spreu vom Weizen" zu trennen und sich selbst ein Urteil zu bilden. Vieles ist nicht so geschehen, wie man uns erzählt.

Informieren Sie sich selbst.