Mittwoch, 20. August 2014

Wer bezahlt den "Kampfmittelräumdienst" in Deutschland, fast 70 Jahre nach WK2 ?




Es vergeht kaum eine Woche, in der nicht irgendeine von den Alliierten auf Deutschland abgeworfene Bombe entschärft werden muss. "Entschärft" unter Einsatz des Lebens involvierter Räumkommandos, unter Einsatz immenser Kosten für die Evakuierung betroffener Anwohner, Sperrung von ganzen Gebieten, Zerstörung wichtiger Verkehrswege, wie jetzt auf der A3.

"Weltkriegsbombe nahe Autobahn gefunden
Experte: "So eine Bombe seit Jahren nicht gesehen"
20.08.2014, 15:16 Uhr | t-online, dpa


Hier können Sie noch mehr erfahren über die Rückstände aus WK2:

Deutsche Geschichte - die Zerstörung Helgolands und die Umweltfolgen auch noch 62 Jahre danach.

Ob die gegenwärtige "Kriegsministerin" das alles vergessen hat? Oder verdrängt sie es nur?


Mittwoch, 13. August 2014

"Wer ist der Feind? " Von Thierry Meyssan.

Jeder hat seine Meinung, um die von Israel begangenen Massaker in Gaza zu erklären. Während der 1970er und 1980er Jahre sahen wir da eine Äußerung des angelsächsischen Imperialismus, viele interpretieren ihn heute als Konflikt zwischen Juden und Arabern. Mit einem Langzeit-Rückblick - vier Jahrhunderte der Geschichte -, analysiert Thierry Meyssan, Berater von mehreren Regierungen, die Herkunft des Zionismus, seine wahren Ambitionen, und schliesst, wer der Feind ist.

Der Krieg, der in Palästina seit 66 Jahren ununterbrochen andauert, nahm eine neue Variante an mit den israelischen Operationen „Hüter unserer Brüder“, gefolgt von „Unerschütterlicher Fels“ (seltsamerweise in der westlichen Presse als "Schützende Grenze" übersetzt).
Offensichtlich wurde Tel-Aviv - das beschlossen hatte, das Verschwinden der drei jungen Israelis zu nutzen, um diese Operationen zu starten und "die Hamas zu entwurzeln“, und um das Gas von Gaza auszubeuten, genau nach dem im Jahr 2007 von dem amtierenden Verteidigungs-Minister vorgelegten Plan, [1] — durch die Reaktion des Widerstandes überfordert. Der Islamische Dschihad reagierte, indem er sehr schwer abfangbare Raketen mittlerer Reichweite abschoss, zusätzlich zu den von der Hamas.
Die Gewalt der Ereignisse, die bereits das Leben von mehr als 1500 Palästinensern und 62 Israelis gekostet hatte (aber die israelischen Zahlen unterliegen der militärischen Zensur und sind wahrscheinlich unterbewertet), hat eine Protestwelle auf der ganzen Welt ausgelöst. Neben den 15 Mitgliedern gab der am 22. Juli gehaltene Sicherheitsrat 40 anderen Staaten das Wort, die ihre Empörung über das Verhalten von Tel Aviv und seine "Kultur der Straflosigkeit" ausdrücken wollten. Das Treffen, statt der üblichen 2 Stunden, dauerte 9 Stunden [2].
Bolivien hat Israel symbolisch als "Terroristen-Staat" bezeichnet, und das ihn betreffende Abkommen für freien Warenverkehr gekündigt. Aber im Allgemeinen werden die Protest- Erklärungen nicht von einer militärischen Unterstützung begleitet, mit Ausnahme der von Iran und einer symbolischen von Syrien. Beide unterstützen die palästinensische Bevölkerung über den islamischen Dschihad, den militärischen Flügel der Hamas (aber nicht seinen politischen Zweig, Mitglied der Muslimbruderschaft) und die PFLP-GC [Volksfront zur Befreiung Palästinas – Generalkommando].
Im Gegensatz zu den früheren Operationen ("Gehärtetes Blei" 2008 und "Wolkensäule" im Jahr 2012) haben die zwei Staaten, die Israel auf dem UN-Rat (die Vereinigten Staaten und das Vereinigte Königreich) beschützen, den Entwurf einer Anweisung des Präsidenten des Sicherheitsrats begünstigt, der die humanitären Verpflichtungen von Israel hervorhebt [3]. In der Tat gibt es jenseits der grundlegenden Frage über einen Konflikt, der seit 1948 andauert, einen Konsens, um zumindest Israel wegen dem Einsatz einer unangemessenen Gewalt zu verurteilen.
Jedoch verbirgt dieser scheinbare Konsens sehr verschiedene Analysen: einige Autoren interpretieren den Konflikt als Religions-Krieg zwischen Juden und Muslimen; andere sehen stattdessen darin einen politischen Krieg nach einem klassischen, kolonialen Modell. Was soll man davon denken?

Was ist Zionismus?

Mitte des 17. Jahrhunderts vereinten sich die britischen Kalvinisten mit Oliver Cromwell und stellten den Glauben und die Hierarchie des Regimes in Frage. Nach dem Sturz der anglikanischen Monarchie, machte der „Lord Protector“ geltend, dass er dem englischen Volk gestatte, seine moralische Reinheit verwirklichen zu können, um ein 7 jahrlanges Trübsal zu durchlaufen, die Rückkehr Christi zu begrüßen und friedlich mit ihm während 1000 Jahren (das "Millennium") zu leben. Um das zu erreichen, nach seiner Interpretation der Bibel, sollten die Juden bis an den Rand der Erde vertrieben werden und dann in Palästina versammelt werden und den Tempel von Salomon neu aufbauen. Auf dieser Grundlage erstellte er ein puritanisches Regime, löste 1656 das Verbot auf, das die Juden daran hinderte sich in England niederzulassen und kündigte an, dass sein Land sich verpflichte, den Staat Israel in Palästina zu gründen.
Da die Sekte von Cromwell am Ende des "ersten englischen Bürgerkriegs" auch gestürzt, ihre Anhänger getötet oder verbannt, und die anglikanische Monarchie restauriert worden war, wurde der Zionismus (d.h. das Projekt der Errichtung eines Staates für die Juden) aufgegeben. Es taucht im 18. Jahrhundert mit dem "zweiten Bürgerkrieg" wieder auf (laut der Bezeichnung der Mittelschul-Geschichtsbücher des Vereinigten Königreichs), der dem Rest der Welt als der "Krieg der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten" (1775-83) bekannt ist.
Im Gegensatz zu einer vorgefassten Idee, wurde diese nicht im Namen der Aufklärungsideale unternommen, die wenige Jahre später die französische Revolution begeisterten, sondern vom König von Frankreich finanziert und aus religiösen Gründen mit dem Ruf "Unser König ist Jesus!" geführt.
George Washington, Thomas Jefferson und Benjamin Franklin, um nur sie zu nennen, haben sich als Nachfolger der im Exil lebenden Anhänger von Oliver Cromwell vorgestellt. Die Vereinigten Staaten haben daher logisch sein zionistisches Projekt übernommen.
Im Jahr 1868 ernannte in England Queen Victoria den Juden Benjamin Disraeli zum Premierminister. Er schlug vor, einen Teil der Demokratie den Nachkommen der Unterstützer von Cromwell zu gewähren, um sich auf das ganze Volk stützen zu können, um die Macht der Krone weltweit zu erweitern. Vor allem schlug er vor, sich mit der jüdischen Diaspora zu verbünden, um eine imperialistische Politik führen zu können, deren Vorhut sie sein würde. Im Jahre 1878 ließ er "die Wiederherstellung Israels" in die Tagesordnung des Berliner Kongresses über die neue Aufteilung der Welt eintragen.
Es war auf dieser zionistischen Grundlage, dass das Vereinigte Königreich seine guten Beziehungen zu seinen ehemaligen Kolonien wiederhergestellt hat, die die Vereinigten Staaten am Ende des "dritten englischen Bürgerkrieg" wurden – Krieg, der in den Vereinigten Staaten als der „Amerikanische Bürgerkrieg“ und in Europa (1861-65) als „Sezessionskrieg“ bekannt wurde -, der zum Sieg der Nachfolger der Unterstützer von Cromwell, der WASP (White Anglo-Saxon Puritaner) führte [4]. Auch da ist es wieder völlig zu Unrecht, dass man diesen Konflikt als Kampf gegen die Sklaverei darstellt, wo doch 5 Nordstaaten sie noch praktizierten.
Fast bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ist der Zionismus also nur ein angelsächsisches puritanisches Projekt, an dem nur eine jüdische Elite teilnimmt. Er wird von den Rabbinern schärfstens verurteilt, die die Tora als Allegorie und nicht als ein politisches Konzept interpretieren.
Unter den aktuellen Folgen dieser historischen Fakten muss man zugeben, dass wenn der Zionismus auf die Schaffung eines Staates für die Juden abzielt, ist er auch die Grundlage der Vereinigten Staaten. Daher ist die Frage, zu wissen, ob die politischen Entscheidungen der beiden zusammen, von Washington oder von Tel Aviv getroffen wurden, nur mehr von geringem Interesse. Es ist die gleiche Ideologie, die in beiden Ländern herrscht. Darüber hinaus ist es der Zionismus, der die Versöhnung zwischen London und Washington gestattet hat, und ihn in Frage stellen, kommt dem Angriff dieser Allianz, der mächtigsten der Welt, gleich.

Die Anhängerschaft des jüdischen Volkes am angelsächsischen Zionismus

In der aktuellen offiziellen Geschichte ist es üblich, den Zeitraum der 17.-19. Jahrhunderte auszublenden und Theodor Herzl als den Begründer des Zionismus zu betrachten. Nun ist nach internen Publikationen der Zionistischen Weltorganisation auch dieser Punkt falsch.
Der tatsächliche Gründer des modernen Zionismus war kein Jude, sondern ein christlicher Dispentionnalist. Der Pfarrer William E. Blackstone war ein US-amerikanischer Prediger, für den die wahren Christen nicht an den Wettkämpfen vom Ende der Zeit teilnehmen sollten. Er lehrte, dass diese während der letzten Schlacht (die "Entführung der Kirche", in Englisch "the Rapture") aus dem Himmel entführt würden. In seinen Augen würden die Juden diese Schlacht liefern und gleichzeitig siegreich sein und sich zu Christus konvertieren.
Es ist die Theologie des Reverend Blackstone, die für Washington die grundlegende Unterstützung für die Gründung des Staates Israel war. Und zwar schon lange bevor die AIPAC (die Israel-Lobby) geschaffen wurde und sie die Kontrolle des Kongresses übernimmt. In Wirklichkeit kommt die Macht der Lobby nicht so sehr von ihrem Geld und ihrer Fähigkeit, Wahlkampagnen finanzieren zu können, als von dieser immer noch gegenwärtigen Ideologie in den USA [5].
Die Theologie der Entführung, so dumm sie auch erscheinen mag, ist heute sehr mächtig in den Vereinigten Staaten. Sie ist in Buchhandlungen und im Kino en vogue (siehe den Film Left Behind, mit Nicolas Cage, der im Oktober herauskommt).
Theodor Herzl war ein Bewunderer von dem Diamanten-Magnaten Cecil Rhodes, dem Theoretiker des britischen Imperialismus und Gründer von Südafrika, Rhodesien (dem er seinen Namen gab) und Sambia (vorher Nord- Rhodesien). Herzl war nicht Israelit (jüdischen Glaubens) und hatte auch seinen Sohn nicht beschneiden lassen. Er war Atheist, wie viele europäische Bürger seiner Zeit, und befürwortete zunächst die Assimilation der Juden, indem sie sich zum Christentum konvertierten. Als er jedoch die Theorie von Benjamin Disraeli wiederaufgegriffen hatte, kam er zu dem Schluss, dass es eine bessere Lösung wäre, sie an dem britischen Kolonialismus, mit der Schaffung eines jüdischen Staates in dem derzeitigen Uganda oder Argentinien, teilnehmen zu lassen. Er folgte dem Beispiel von Rhodes, indem er Landstriche kaufen ließ und die Jewish Agency schuf.
Blackstone konnte Herzl überzeugen, eher den dispensationalistischen Ideen zu folgen, als den der Kolonialisten. Es genügte dafür, die Schaffung von Israel in Palästina zu adoptieren und die biblischen Zitate zu favorisieren. Dank dieser eher einfachen Idee gelang es ihnen, die meisten europäischen Juden für ihr Projekt zu gewinnen. Herzl ist heute in Israel (auf dem Mount Herzl) begraben und der Staat hat die ihm von Blackstone geschenkte und kommentierte Bibel in seinen Sarg gelegt.
Der Zionismus hat also nie das Ziel gehabt, "das jüdische Volk zu retten, indem er ihm eine Heimat gab", sondern dem angelsächsischen Imperialismus zum Sieg zu verhelfen, indem er die Juden dazu gewann. Darüber hinaus ist der Zionismus nicht nur kein Produkt der jüdischen Kultur, sondern die Mehrheit der Zionisten war nie jüdisch, während die Mehrheit der zionistischen Juden nicht jüdischen Glaubens ist. Die allgegenwärtigen biblischen Zitate in dem israelischen offiziellen Diskurs spiegeln nur die Gedanken des religiösen Teils des Landes wider und sind vor allem bestimmt, um die US-Bevölkerung zu überzeugen.

Der angelsächsische Pakt für die Errichtung von Israel in Palästina

Die Entscheidung, einen jüdischen Staat in Palästina zu schaffen, wurde gemeinsam von der britischen und amerikanischen Regierung getroffen. Sie wurde von dem ersten jüdischen Richter an dem obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten, Louis Brandeis Jr., unter der Schirmherrschaft von Pfarrer Blackstone ausgehandelt und wurde sowohl von Präsident Woodrow Wilson als auch von dem Premierminister David Lloyd George, im Anschluss an das französisch-britische Sykes-Picot Abkommen über den "Nahen Osten" genehmigt. Diese Vereinbarung wurde nach und nach veröffentlicht.
Der künftige Staatssekretär für die Kolonien, Leo Amery, war verantwortlich für die Überwachung der ehemaligen Studentengilde "Eseltreiber-Korps von Zion ", um mit zwei britischen Agenten, Wladimir Zeev Jabotinsky und Chaim Weizmann, die "jüdische Legion" in der britischen Armee zu schaffen.
Außenminister Lord Balfour schickte Lord Walter Rothschild einen offenen Brief, damit er sich verpflichte, ein "jüdisches nationales Heim" in Palästina (2. November 1917) zu schaffen. Präsident Wilson schloss unter den Zielen des offiziellen Krieges (Nr. 12 der 14 vor dem Kongress am 8. Januar 1918 vorgestellten Punkte) auch die Gründung des Staates Israel mit ein [6].
Daher hat die Entscheidung, Israel zu gründen, nichts mit der Vernichtung der europäischen Juden zu tun, die sich zwei Jahrzehnte später, während des zweiten Weltkrieges ereignete.
Während der Pariser Friedenskonferenz unterzeichnete Emir Faysal (Sohn von Scharif von Mekka und König des britischen Irak) am 3. Januar 1919 mit der Zionistischen Organisation eine Vereinbarung, die sich verpflichtete, die angelsächsische Entscheidung zu unterstützen.
Die Schaffung des Staates Israel, die gegen den Willen des Volkes von Palästina geschah, wurde daher auch mit dem Einvernehmen der arabischen Monarchen gemacht. Darüber hinaus interpretierte damals der Scharif von Mekka, Hussein Bin Ali, den Koran nicht wie die Hamas. Er glaube nicht, dass "ein muslimisches Land nicht von Nicht-Muslimen regiert werden könne“.

Die rechtliche Entstehung des Staates Israel

Im Mai 1942 hielten die zionistischen Organisationen ihre Tagung im Biltmore Hotel in New York. Die Teilnehmer beschlossen, das "jüdische nationale Heim" von Palästina in das "Jüdische Commonwealth" (Anspielung auf das Commonwealth, mit dem Cromwell kurz die britische Monarchie ersetzt hatte) zu verwandeln und die massive Einwanderung von Juden in Palästina zuzulassen. In einem geheimen Dokument wurden drei Ziele angegeben: „(1) der jüdische Staat würde ganz Palästina und wahrscheinlich Transjordanien umfassen; (2) die Vertreibung der Araber in den Irak und (3) die Übernahme und die Kontrolle der Entwicklungs- und der Wirtschafts-zweige durch die Juden im gesamten Nahen Osten.“
Fast alle Teilnehmer wussten damals aber nicht, dass die "Endlösung der Judenfrage" in Europa gerade erst heimlich begonnen hat.
Letztlich, während die Briten nicht mehr wussten, wie sie sowohl die Juden als auch die Araber begnügen könnten, schlugen die Vereinten Nationen (die damals nur 46 Mitgliedsstaaten hatten) einen Plan zur Teilung Palästinas vor, der von den Angaben ausging, die die Briten ihnen gaben. Ein bi-nationaler Staat sollte erstellt werden, einschließlich eines jüdischen Staates, eines arabischen Staates und eines Bereichs "unter besonderen internationalen Regelungen", zur Verwaltung der heiligen Orte (Jerusalem und Bethlehem). Dieser Entwurf wurde von der Generalversammlung als Resolution 181 angenommen [7].
Ohne auf die Fortsetzung der Verhandlungen zu warten, verkündete der Präsident der Jüdischen Agentur, David Ben-Gurion, einseitig den Staat Israel, der sofort von den Vereinigten Staaten anerkannt wurde. Die in Israel lebenden Araber wurden unter Kriegsrecht gestellt, ihre Bewegung eingeschränkt und ihre Pässe konfisziert. Die neuen unabhängigen arabischen Länder griffen ein. Aber noch ohne eine konstituierte Armee wurden sie schnell besiegt. In diesem Krieg führte Israel eine ethnische Säuberung aus und zwang mindestens 700.000 Araber zur Flucht.
Die Vereinten Nationen schickten als Vermittler Graf Folke Bernadotte, einen schwedischen Diplomaten, der Tausende Juden während des Krieges gerettet hatte. Er entdeckte die Falschheit der demografischen Angaben von den britischen Behörden und verlangte die vollständige Umsetzung des Plans der Teilung Palästinas. Nun sieht die Resolution 181 aber die Rückkehr von den 700.000 vertriebenen Arabern vor, die Schaffung eines arabischen Staates und die Internationalisierung Jerusalems.
Der Sondergesandte der Vereinten Nationen wurde am 17. September 1948 auf Befehl von dem späteren Ministerpräsidenten Yitzhak Schamir ermordet.
Wütend erließ die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Resolution 194, die die Grundsätze der Resolution 181 bekräftigte, und verkündete darüber hinaus das unumgängliche Recht der Palästinenser, in ihre Heimat zurückkehren zu können und für den Schaden, den sie erlitten hatten, entschädigt zu werden [8].
Jedoch, da Israel die Mörder von Bernadotte festgenommen hatte, sie vor Gericht gestellt und verurteilt hatte, wurde es in den Vereinten Nationen, mit dem Versprechen die Beschlüsse zu ehren, aufgenommen. Aber das waren alles nur Lügen. Unmittelbar danach wurden die Attentäter amnestiert und der Schütze wurde persönlicher Leibwächter von Premierminister David Ben-Gurion.
Seit seinem Beitritt zu den Vereinten Nationen hat Israel die Resolutionen, die sich in der Generalversammlung und dem Sicherheitsrat angesammelt hatten, verachtet. Seine organischen Verbindungen mit zwei Mitgliedern des Rates mit Vetorecht, hat es über das Völkerrecht gesetzt. Es wurde ein off shore-Staat, der den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich erlaubte, vorzutäuschen, dass sie selbst das Völkerrecht beachteten, sie es aber über diesen Pseudostaat verletzten.
Es ist absolut falsch, zu glauben, dass das Problem Israel nur den Nahen Osten betreffe. Israel agiert heute militärisch überall in der Welt unter dem Deckmantel des angelsächsischen Imperialismus. In Lateinamerika sind es israelische Agenten, die die Unterdrückung während des Putsches gegen Hugo Chavez (2002) oder der Sturz von Manuel Zelaya (2009) organisiert haben. In Afrika waren sie überall anwesend während des Krieges der Großen Seen und haben die Verhaftung von Muammar al-Gaddafi organisiert. In Asien haben sie den Angriff und die Tötung der Tamil-Tiger (2009) ausgeführt, usw. Jedes Mal schwören London und Washington, dass sie es nicht gewesen wären. Darüber hinaus leitet Israel viele Medien und finanzielle Institutionen (wie z. B. die US Federal Reserve).

Der Kampf gegen den Imperialismus

Bis zur Auflösung der UdSSR war es für alle offensichtlich, dass die israelische Frage den Kampf gegen den Imperialismus betrifft. Die Palästinenser wurden von allen Anti-Imperialisten der Welt unterstützt – selbst von den Mitgliedern der Japanischen Roten Armee – die kamen, um an ihrer Seite zu kämpfen.
Heute haben die Globalisierung der Konsumgesellschaft und der Verlust der Werte, der daraus folgte, das Bewusstsein über die koloniale Natur des jüdischen Staates gelöscht. Nur die Araber und die Muslime spüren sich betroffen. Sie zeigen Einfühlungsvermögen für die Misere der Palästinenser, aber ignorieren die israelischen Verbrechen in dem Rest der Welt und reagieren nicht auf die anderen imperialistischen Verbrechen.
Im Jahr 1979 erklärte doch schon Ajatollah Ruhollah Khomeini seinen iranischen Anhängern, dass Israel lediglich eine Puppe in den Händen der Imperialisten sei und der einzig wahre Feind, die Allianz zwischen dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten. Wegen dieser einfachen Wahrheit wurde Khomeini im Westen karikiert und die Schiiten als Ketzer im Orient präsentiert. Der Iran ist heute der einzige Staat der Welt, der massiv Waffen und Berater schickt und dem palästinensischen Widerstand hilft, während die arabischen zionistischen Regime während der Sitzungen des Golf-Sicherheitsrats per Video-Konferenz mit dem israelischen Präsidenten freundlich diskutieren [9].
Übersetzung
Horst Frohlich
[1] „Erweiterung des Gaskrieges in der Levante“, von Thierry Meyssan, Al-Watan (Syrien), Voltaire Netzwerk, 21. Juli 2014.
[2] « Réunion du Conseil de sécurité sur le Proche-Orient et l’offensive israélienne à Gaza », Réseau Voltaire, 22 juillet 2014. (Auch auf englisch).
[3] « Déclaration du Président du Conseil de sécurité sur la situation à Gaza », Réseau Voltaire, 28 juillet 2014. (Auch auf englisch).
[4] The Cousins’ Wars: Religion, Politics, Civil Warfare and the Triumph of Anglo-America, von Kevin Phillips, Basic Books (1999).
[5] Siehe besonders American Theocracy (2006) von Kevin Phillips, ein außergewöhnlicher Historiker, der einer der Berater von Richard Nixon war.
[6] La formulation du point 12 est particulièrement sibylline. Ainsi, lors de la conférence de paix de Paris, en 1919, l’émir Fayçal l’évoqua pour revendiquer le droit des peuples anciennement sous le joug ottoman à disposer d’eux-mêmes. Il s’entendit répondre par Wilson lui-même qu’il avait le choix entre une Syrie placée sous un ou sous plusieurs mandats. La délégation sioniste fit valoir que Wilson s’y était engagé à soutenir le Commonwealth juif à la grande surprise de la délégation états-unienne. En définitive, Wilson confirma par écrit qu’il fallait entendre le point 12 comme un engagement de Washington pour la création d’Israël et la restauration de l’Arménie.
[7] « Résolution 181 de l’Assemblée générale de l’Onu », Réseau Voltaire, 29 novembre 1947.
[8] « Résolution 194 de l’Assemblée générale de l’Onu », Réseau Voltaire, 11 décembre 1948.
[9] „Shimon Peres sprach vor dem Golf-Sicherheitsrat Ende November“, Voltaire Netzwerk, 4. Dezember 2013.
http://www.voltairenet.org/article184989.html

Freitag, 8. August 2014

Der Witz der Woche: " Deutsche sind mit der Regierung so zufrieden wie nie "

Rekordwert in Umfrage
Deutsche sind mit der Regierung so zufrieden wie nie



Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kann entspannt ihren Urlaub ausklingen lassen - und auch Frank-Walter Steinmeier (SPD) darf mit seiner Außendarstellung zufrieden sein: Das Ansehen der Bundesregierung ist nach dem aktuellen ARD-"Deutschlandtrend" auf einem Rekordhoch.
59 Prozent der Befragten zeigten sich in der Umfrage zufrieden oder sehr zufrieden mit der Arbeit der Bundesregierung. Das waren sieben Prozentpunkte mehr als im Juni. 39 Prozent zeigten sich weniger oder gar nicht zufrieden mit der Regierungsarbeit.

Selbst unter den Anhängern der oppositionellen Grünen überwiegt die Zufriedenheit mit der Regierung, wie die Erhebung von Infratest dimap ergab. Hier lag die Zustimmung zur Regierung bei 54 Prozent.


http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/umfragen/id_70565264/deutsche-sind-laut-umfrage-mit-der-regierung-so-zufrieden-wie-nie.html


Das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap befragte Anfang der Woche 1003 wahlberechtigte Bundesbürger.

Die Leserumfrage zu diesem Text zeigt diametral entgegengesetzte Werte:


Die "Bundesregierung" beauftragt wahrscheinlich die ARD, eine für die "Regierung" passende Umfrage durchzuführen. Die ARD -Geld spielt ja keine Rolle- beauftragt nun ihrerseits "Infratest dimap" damit, 1003 Leute zu befragen, von denen man weiß, dass sie Gutmenschen sind, weil sie entweder von der "Bundesregierung" bezahlt werden, sei es im öffentlichen Dienst, sei es durch die Einheitsgewerkschaften oder gar Schüler, die gerade "gegen rechts" kämpfen, vielleicht auch Mitglieder der gesponserten Antifa oder sonst einer abhängigen Truppe vom Geldtopf öffentlicher Mittel.

Auf einem anderen Weg ist eine derart, die Wirklichkeit verzerrende, "Umfrage" nicht erzielbar.

Schaut man dann nach, kommt Wikipedia mit Folgendem:

ARD-Deutschlandtrend

Der ARD-Deutschlandtrend (eigene Schreibweise ARD-DeutschlandTrend) ist ein seit 1997 im Auftrag der ARD und etwa zehn Tageszeitungen von Infratest dimap monatlich ermitteltes, politisches Meinungsbild.
Die Daten werden in einer repräsentativen Telefonbefragung von rund 1000 bis 1500 zufällig ausgewählten wahlberechtigten Deutschen erhoben. Neben Fragen zu politischen Trends wie der Sonntagsfrage werden Meinungen zu aktuellen Themen erfragt. Gewöhnlich werden die Zahlen des Deutschlandtrends am ersten Donnerstag eines Monats in den Tagesthemen von Jörg Schönenborn präsentiert. Vor Bundestagswahlen wird der ARD-Deutschlandtrend häufiger erstellt. Bei aktuellen, politisch wichtigen Ereignissen wird auch ein ARD-Deutschlandtrend extra zu diesem Thema ohne die politischen Trends ermittelt.
Die Ergebnisse (auch vergangener) Meinungsbilder werden nach der Vorstellung in der ARD und den Tageszeitungen mit einer ausführlichen Bewertung und Analyse auf den Webseiten von Infratest dimap veröffentlicht.
Eine ähnliche Erhebung wird vom ZDF in der Sendung Politbarometer vorgestellt. In Medienberichten wird dem Deutschlandtrend und ähnlichen Befragungen teilweise vorgeworfen, die Situation erst herzustellen, die dann als Ergebnis präsentiert wird: "Die Infratest-dimap-Befragung zur politischen Stimmung im Land ist über weite Strecken vor allem ein Kurs darüber, wie man eine prototypische Meinung herausbekommt, indem man eine prototypische Meinung hineinsteckt"[1].

Und allein der Name Jörg Schönenborn genügt, um das System und seine Systemlinge zu deklassifizieren.


Weiterführende Informationen:

Heute: Die Hamburger Morgenpost öffnet ihren kruden Phrasenrucksack, diesmal Eva Herman......

ZDF-Propaganda Macher: Claus-Detlev-Walter Kleber (60), ja so heißt der wirklich.

Hilfe, jetzt auch noch "Wehrwölfe". Der Schwachsinn, der kein Ende nimmt.

 Und weil's so schön ist: Noch ein Arschtritt für Jörg Schönenborn...

 

J.Armbruster oder wenn alte Männer in Kriegsgebiete reisen..zu Propagandazwecken!

Was ist eigentlich ein "Chef-Historiker" ...hier Guido Knopp....

Ehemaliger WDR Intendant und ARD Vorsitzender Fritz Pleitgen (75) erklärt uns, was "Nachrichten" sind.

Marietta Slomka interviewt in Moskau Boris Akunin, alias Grigory Shalvovich Chkhartishvili, von der Protestbewegung gegen Putin.

 

Man muss sie sich merken, diese selbsternannten Volkserzieher.



Dienstag, 5. August 2014

"Die grösste Todessekte aller Zeiten".

Du hast nicht nur das Recht sondern die Pflicht zum Widerstand!

Aktuelle Truppenbewegungen: Der Aufmarsch geht weiter… und Du sitzt in der ERSTEn Reihe und siehst mit dem ‘Zweiten’ immer noch besser! Wach endlich auf…rufe ich Dir zu!
Ich berichtete ja schon am 28. Juli über den Aufmarsch von Nato-Truppen…es kommen immer mehr Hinweise, die sich auch bestätigen, leider!



http://lupocattivoblog.com/2014/08/04/du-hast-nicht-nur-das-recht-sondern-die-pflicht-zum-widerstand/

Heute: Die Hamburger Morgenpost öffnet ihren kruden Phrasenrucksack, diesmal Eva Herman......

so titelt der Medienpopanz am 4.8.2014 folgendes:

Eva Hermans irre Propaganda für Putin

 Eva Herman (55), ehemalige Tagesschau-Sprecherin, hat sich mal wieder zur Wort gemeldet - mit einer wilden Verschwörungstheorie: „Es wird Krieg geben. Nichts, aber auch gar nichts scheint die bankrotte US-Administration davon abhalten zu können, Russland so lange zu reizen, bis es knallt.“

Ihre krude Begründung: Die klammen USA bräuchten dringend Geld, ein langer Krieg würde es in die Kassen spülen. Das schreibt die ehemalige Miss Tagesschau in ihrem Blog für den russischen Sender „Voice of Russia“

 http://www.mopo.de/promi---show/sie-war-mal-miss-tagesschau----eva-hermans-irre-propaganda-fuer-putin,5067148,28029038.html

Die unter dem Artikel erfolgte Umfrage hat bis zm 05.08.2014 -13.17 Uhr dieses Ergebnis:



Es ist schaurig, wie die kruden Sprechblasenproduzenten der Mainstreampresse darauf insistieren, die Meinung der Deutschen zu repräsentieren und ihre Ignoranz dessen, was die Deutschen wirklich denken,
öffentlich zur Schau stellen.

Man muss sich nicht mehr fragen, was diese Leute sich dabei denken, denn sie denken eindeutig nicht.
Die Denkverweigerung wird ihren Tod beschleunigen. 

Monopolisierte Medien, bezahlte Lügenproduzenten gehen immer mehr ihrem gerechten Ende entgegen.
Es wird ihnen auch nicht helfen, dass sie staatliche Privilegien für ihre unterste Kaste einfordern.

Die sind schon tot und haben es registriert. 

Rufen wir ihnen nach:  "geht zur Hölle".

p.s. Die Leserkommentare unter dem Artikel des "Morgenpopanz" sprechen eine eigene Sprache:

KOMMENTARE (106)


05.08.2014
13:49 Uhr

Uwe (Gast)  sagt:
Diese Frau sieht nicht nur gut aus, sie hat auch unbedingt Recht.
05.08.2014
13:48 Uhr

Lichtwelle (Gast)  sagt:
Eva Herman for KANZLERIN!!!
05.08.2014
13:48 Uhr

Stefan aus Franken (Gast)  sagt:
Mutige Menschen wie Eva Herman sind dringend nötig. Mut die Wahrheit auszusprechen. Meine Hochachtung !
05.08.2014
13:44 Uhr

Anti-Eliten (Gast)  sagt:
Wenn man die Kommentare liest, muss sagen, dass die meisten Menschen sich nicht von den Desinformationsmedien manipulieren lassen. Danke, dass Ihr nicht ... mehr
05.08.2014
13:43 Uhr

Gast 0815 (Gast)  sagt:
Darf man eigentlich Charakter und eine eigene Meinung haben?
05.08.2014
13:41 Uhr

Jogi (Gast)  sagt:
Ich nehme an, daß Frau Hermann das schreibt, was viele Deutsche denken. Herr Putin ist sicherlich kein Mitglied eines Kirchenchores aber er steht für mehr ... mehr
05.08.2014
13:37 Uhr

August Schüler (Gast)  sagt:
Frau Herman ist eine rechtschaffende Frau, eine objektive Journalistin, und seit Jahren Opfer einer medialen Hatz ! - Wann werden Beitäge die nicht ins ... mehr


Donnerstag, 31. Juli 2014

US-Richter: Internationales Gericht verurteilt Russland auf Millardenzahlung an Clique um Chodorowsky. Können dann Karstadt-Aktionäre ebenfalls vor ein "internationales Gericht" in den Haag ziehen??





Gericht spricht Ex-Yukos-Aktionären 50 Milliarden Dollar zu
Ein Schiedsgericht in den Haag hat entschieden, dass Russland 50 Milliarden Dollar an ehemalige Aktionäre von Yukos zahlen muss. Die Ex-Eigentümer des zerschlagenen russischen Ölkonzerns hatten Russland wegen Zwangsenteignung auf 100 Milliarden Schadenersatz verklagt. Die Kläger könnten nun russisches Staatseigentum im Ausland pfänden. 

..... Eine Gruppe ehemaliger Yukos-Aktionäre mit Firmensitz in Zypern und der Isle of Man hatte die Regierung in Moskau auf 100 Milliarden Dollar Entschädigung verklagt, weil sie nach eigenen Angaben durch die Auflösung des einst von dem Regierungskritiker Michail Chodorkowski kontrollierten Konzerns viel Geld verloren hätten......
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/07/28/gericht-spricht-ex-yukos-aktionaeren-50-milliarden-dollar-zu/

Russland hat den Selbstbedienungsladen geschlossen, in dem sich die Schlange des Großkapitals hemmungslos bedient hat. "Ausländische Investoren" waren dabei, Russlands Bodenschätze auszubeuten und unter sich zu verteilen, ohne dass das russische Volk auch nur den geringsten Einfluss oder gar Nutzen davon gehabt hätte.

Am 25. Oktober 2003 verhafteten Agenten des russischen Inlandgeheimdienstes FSB Michail Chodorkowski, mit geschätzten neun Milliarden Dollar Privatvermögen reichster Mann Rußlands. Chodorkowski, dem einzigen Sohn einer jüdischen Arbeiterfamilie, werden unter anderem Untreue, Betrug, Unterschlagung und Steuerhinterziehung zur Last gelegt, die den Staat angeblich um eine Milliarde Dollar prellten. Er wurde aufgrund dieser Vergehen zu Recht eingesperrt.

Nach seiner Begnadigung durch den russischen Präsidenten  waren es wohl er und seine Clique, die einen Prozeß gegen angebliche Zwangsenteignung anstrengten und wie man dem obigen Bericht entnehmen kann,
vor einem "internationalen Gericht in den Haag" mit einem US-amerikanischen Richter.
http://www.pca-cpa.org/shownews.asp?nws_id=440&pag_id=1261&ac=view 
Vorläufig erfolgreich.

Der Richter ist natürlich neutral und nicht befangen. Oder ?


Welches internationale Gericht können europäische Unternehmen anrufen, die von globalisierenden Finanzstreunern in den Ruin getrieben werden?

Wo können beispielsweise die Aktionäre von Karstadt ihre Ansprüche geltend machen?


 Weitere Informationen:

Der Fall Chodorkowski und die doppelte "Moral" deutscher "Eliten". Non-Stop aus dem russischen Straflager mit Privatjet ins ADLON nach Berlin.

Wenn die Gully's überlaufen....„Open Ukraine – Arseniy Yatsenyuk Foundation“.

Timoschenko: Erst Putin erschiessen, dann 8 Millionen Russen in der Ukraine mit Atombomben töten.

Merkel strotzt vor Kraft, aber nur solange der transatlantische Rückenwind sie vorwärts bläst...

Die Geo-Politik der USA: Obamaberater, Zbigniew Brzezinski, 86 Jahre, gegen Europa-Russland-Ukraine

Sippenhaft

 

 

Sonntag, 27. Juli 2014

Früherer Bertelsmann- und- Vorstands-Chef von Arcandor, Vertrauter von Quelle-Erbin Schickedanz, Thomas Middelhoff, leistet Offenbarungseid .

Nach Taschenpfändung und Drohungen mit Erzwingungshaft hat der frühere Bertelsmann- und Arcandor-Chef Thomas Middelhoff in Essen eine Vermögensauskunft abgegeben - im Volksmund auch Offenbarungseid genannt.

Gericht verlangt Sicherheitsleistung

Mit dem Schritt kam Middelhoff der Forderung des Münchner Unternehmensberaters Roland Berger nach, der aus einer ehemaligen Geschäftspartnerschaft noch 6,8 Millionen Euro von ihm fordert. Auch Middelhoffs ehemaliger Vermögensberater Josef Esch hat einen Vollstreckungstitel über 2,5 Millionen

Bitte hier weiterlesen: http://www.t-online.de/wirtschaft/unternehmen/id_70402626/-spiegel-frueherer-bertelsmann-chef-thomas-middelhoff-leistet-offenbarungseid.html

Zur weiteren Erhellung der gesamten Affaire des sauberen Managers Middelhoff, bitte HIER weiterlesen 


Aber der Abgang am Regenrohr, so er denn stimmt und nicht nur eine Erfindung der Mainstreampresse ist, darf als filmreif bezeichnet werden. 
Eine feine "Elite". 

 

Samstag, 26. Juli 2014

"Polen für ein geheimes CIA Gefängnis durch den EMRGerichtshof verurteilt."


Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, in einem nicht definitiven Urteil, hat Polen für seinen Verpflichtungsmangel verurteilt, weil es ein geheimes CIA Gefängnis (Codename "Quartz") auf seinem Territorium öffnen hat lassen.
 Das Gericht wurde durch den Palästinenser Abu Zubaydah und den Saudier Al-Nashiri erfasst, die den Beweis erbringen konnten, dass sie in Polen, in 2002 und 2003 festgehalten und dort gefoltert worden sind. Der Beweis basiert vor allem auf dem Bericht von Senator Dick Marty im Europarat [1].
Die polnische Regierung hatte der CIA erlaubt, ein Gefängnis auf dem Übungsplatz des Geheimdienststützpunkts, Stare Kiejkuty, nicht weit von der Stadt Szczytno, im Norden des Landes zu öffnen.
Abu Zubaydah war in Dubai und Al-Nashiri in Pakistan entführt worden.
In beiden Fällen entschied der Gerichtshof, dass Polen seiner Verpflichtung, gemäß Artikel 38 der Europäischen Konvention der Menschenrechte (Verpflichtung, alle notwendigen Maßnahmen für die wirksame Durchführung der Untersuchung zu unternehmen) nicht nachgekommen sei.
In beiden Fällen entschied der Gerichtshof darüber hinaus, dass vorlagen:
- Verletzung des Artikels 3 der Konvention (Verbot der Folter und unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung), mit seinen Material- und Verfahrenstechnischen Komponenten;
- Verstoß gegen Artikel 5 (Recht auf Freiheit und Sicherheit);
- Verletzung des Artikels 8 (Recht auf Achtung des Privat-und Familienlebens); Verletzung des Art. 13 (Recht auf wirksame Beschwerde); und
- Verletzung von Artikel 6 Abs. 1 (Recht auf ein faires Verfahren).

Im Hinblick auf Herrn Al Nashiri findet das Gericht noch, dass es Verstoß gegen Artikel 2 (Recht auf Leben) und 3 der Konvention in Verbindung mit Artikel 1 des Protokolls Nr. 6 zur Konvention (Abschaffung der Todesstrafe) gebe.

beigefügte Dokumente

 
Case of Al-Nashiri
(PDF - 1.4 MB)
 
 
Case of Husayn Abu Zubaydah
(PDF - 1.3 MB)
 
Voltaire Netzwerk
Voltaire, internationale Ausgabe


Weiterführende Informationen:
Das Empire wird aufgebaut

Das US-Recht wird in Europa zwangsumgesetzt

"Nato-Manöver in der Ukraine im Jahr 2014" . Nato verstärkt Aktivitäten an Russlands Grenzen.

Hier finden Sie eine interessante Grafik über die Aktivitäten der NATO in der Ukraine.



http://de.ria.ru/infographiken/20140721/269064383.html

Donnerstag, 24. Juli 2014

Sippenhaft

Niederländer wollen Putins Tochter ausweisen

Wut und Trauer in den Niederlanden, wo die Opfer von Flug MH17 eingetroffen sind. Der Unmut richtet sich gegen die Tochter des russischen Präsidenten, die in Voorschoten wohnt.
Maria (29), die Tochter von Wladimir Putin, lebt seit zwei Jahren in Voorschoten bei Den Haag. In einem hohen Apartmentkomplex, das – welche Ironie – in einem Quartier mit dem Namen Krimwijk (Krim-Distrikt) steht. In dem schlanken, beigen Steingebäude soll «Mascha» Putin mit ihrem niederländischen Freund das gesamte oberste Stockwerk bewohnen, wie letztes Jahr bekannt wurde. 
Den Nachbarn des unauffällig lebenden Paars ist seither nicht wohl. «Putin hat viele Feinde», sagte einer der Regionalzeitung «Leidsch Dagblat». Das Unbehagen der Bewohner im Krimwijk-Quartier dürfte seit dem mutmasslichen Abschuss der malaysischen Boeing 777 erheblich gewachsen sein. Da zwei Drittel der 298 Passagiere von Flug MH17 Niederländer waren und mit den Opfern in der Ostukraine nicht gerade sensibel umgegangen wurde, richtet sich die Wut der Bevölkerung jetzt gegen Putins Tochter. 

lesen Sie hier den vollständigen Artikel :  http://www.20min.ch/ausland/dossier/ukraine/story/Niederlaender-wollen-Putins-Tochter-ausweisen-24160849


Es spielt keine Rolle, ob Putin schuldig ist.
Allein eine Vermutung genügt, um die Familie, in diesem Fall die Tochter Putins, in Sippenhaft zu nehmen.
Und natürlich sind auch gleich die Denunzianten und Blogwarts zur Stelle, die das Volk aufhetzen,
die den geschürten Volkszorn auf die Tochter Putins lenken, die die Anschrift des Opfers ins Netz stellen, das Haus in welchem es wohnt abbilden und selbstverständlich zu sofortigen Aktionen gegen das Opfer aufrufen.

Schreit nicht immer der Dieb am lautesten "haltet den Dieb" ?


Zur Erweiterung des Kenntnisstandes :

MH 17 und die Ukraine-Krise

Angesichts der unerträglichen, kriminellen Bösartigkeit, mit der die westlichen Medien versuchen, die Völker Europas in eine Kriegspsychose gegen Russland zu treiben, erlaube ich mir einige kurze Anmerkungen:
Erstens: Die Ukraine-Krise ist inszeniert. Der Putsch gegen die Regierung war von den einschlägig spezialisierten regierungsnahen Stiftungen aus den USA organisiert und finanziert worden. Diejenigen üblichen Verdächtigen, die jetzt reflexartig das Wort „Verschwörungstheorie“ hecheln, möchte ich darauf hinweisen, dass die Beteiligten sich selbst ihrer Beteiligung rühmen. (Nebenbei gesagt, gehört das Wort „Verschwörungstheorie“ mittlerweile zu den klassischen Nebelwörtern des BRD-Sprechs, eines Idioms, dessen einzige Funktion die systematische Lüge ist.
http://korrektheiten.com/2014/07/20/mh-17-und-die-ukraine-krise/#more-13085

USA blasen zum Rückzug: Putin ist nicht schuld am Abschuss von MH17

Die amerikanischen Geheimdienste blasen zum Rückzug: Sie erklärten am Dienstag vor Medienvertretern in Washington, dass es keine direkte Verbindung der russischen Regierung zum Abschuss von MH17 gebe. Die CIA kann nicht ausschließen, dass die Schützen aus der Ukraine gekommen sind. 
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/07/23/usa-blasen-zum-rueckzug-putin-ist-nicht-schuld-am-abschuss-von-mh17/


Flug MH17: 10 Fragen von Moskau an Kiew

 Während die westliche Presse voll von Annahmen, Anschuldigungen und Spekulationen über die Tragödie des Fluges MH17 ist, ist zu beachten, dass keines der führenden atlantischen Presseorgane für gut erachtet hat, sein Publikum von den 10 Fragen, die der russische stellvertretende Verteidigungs-minister, Anatoly Antonov, an die ukrainischen Behörden über bestimmte Aspekte dieses Vorfalls gerichtet hat, in Kenntnis zu setzen.

 

Vizeminister Anatoly Antonov hat Kiew 10 ’einfache’ Fragen gestellt, über die die atlantischen Medien das tiefste Stillschweigen bewahren:
1- Unmittelbar nach der Tragödie haben die ukrainischen Behörden ganz natürlich die Verantwortung den Selbstverteidigungskräften [der Föderalisten] aufgebürdet. Auf welcher Grundlage beruhen diese Anschuldigungen?
2- Kann Kiew alle Informations-Details über die Verwendung des Raketenwerfers Buk [eines Boden-Luft-Raketen Verteidigungssystems, das mit einem komplexen Radar gekoppelt ist, um mehrere Luft-Ziele gleichzeitig zu verfolgen] in der Zone der Feindseligkeiten vorlegen? Und - was besonders wichtig ist -, warum hat es diese [Luftverteidigungs]-Systeme eingesetzt, wo doch die Aufständischen keine Flugzeuge haben?
3- Warum machen die ukrainischen Behörden nichts, um eine internationale Kommission aufzustellen?
4- Würden die ukrainischen Streitkräfte akzeptieren, dass internationale Ermittler eine Bestandsaufnahme ihrer Luft-Luft und Boden–Luft Raketen, einschließlich derer, die verwendet wurden, unternähmen?
5- Würde die internationale Kommission Zugriff zu den Daten über die Bewegungen der ukrainischen Kriegs-Flugzeuge bekommen, die dem Tag der Tragödie entsprechen?
6- Warum haben die ukrainischen Flugleiter dem Flugzeug erlaubt, von der normalerweise verwendeten Route nordwärts abzuweichen und sich der sogenannten „ Anti-Terror-Operation-Zone“ zu nähern?
7- Warum wurde der Luftraum über der Kriegszone für zivile Flüge nicht geschlossen, obwohl diese Zone ja nicht einmal vollständig von dem Radar der Navigationssysteme erschlossen war?
8- Was kann Kiew offiziell über die, in sozialen Netzwerken durch einen spanischen, in der Ukraine arbeitenden, Fluglotsen geposteten Kommentare sagen, über das Vorhandensein von 2 ukrainischen Militärflugzeugen, die neben der Boeing 777 auf dem Territorium der Ukraine geflogen wären?
9- Warum hat der Ukrainische-Sicherheitsdienst [SBU] begonnen, an den Sprech-Aufnahmen zwischen den ukrainischen Fluglotsen und der Boeing-Mannschaft, sowie an dem ukrainischen Radar-Daten-Speicher-System zu arbeiten, ohne auf die Teilnahme der internationalen Ermittler zu warten?
10- Was hat die Ukraine aus dem ähnlichen Vorfall vom Jahr 2001 gelernt, als ein russisches [Linien] Flugzeug Tu-154 im Schwarzen Meer abgestürzt war? Damals hatten die ukrainischen Behörden jegliche Beteiligung der ukrainischen Streitkräfte abgestritten, bis zu dem Augenblick, als ein unwiderlegbarer Beweis offiziell die Verantwortung von Kiew gezeigt hatte.
 http://www.voltairenet.org/article184820.html 


Dem amerikanische Hegemon liegt nichts an der Aufklärung. Er hetzt die Völker Europas, siehe Niederlande vs. Russland, aneinander. Auf Kosten Unschuldiger, der Tochter Putins und der Opfer des Flugzeugabschusses über der Ukraine. 




Dienstag, 22. Juli 2014

Experte zu MH17-Abschuss: Ungeheuerliche US-Vorwürfe gegen Russland



Die US-Vorwürfe gegen Russland wegen der angeblichen Lieferung des Buk-Flugabwehrsystems an die ukrainischen Aufständischen, mit denen die malaysische Boeing abgeschossen worden sein soll, sind unbegründet, unverschämt und ähneln den manipulierten Vorwürfen gegen den Irak, die einst als Anlass zum Beginn einer Militäroperation unter US-Teilnahme benutzt wurden, wie der Chefredakteur der Militärzeitschrift „Nazionaljnaja Oboroba“ (Nationale Verteidigung), Igor Korotschenko, äußert.
Die Boeing 777 der Malaysia Airlines, die auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala-Lumpur war, stürzte am Donnerstag in der Ostukraine ab. An Bord befanden sich 298 Menschen, darunter 85 Kinder und 15 Besatzungsmitglieder. Es gab keine Überlebenden.
Auf der Webseite der US-Botschaft in Russland wurde am Sonntag ein Dokument veröffentlicht, in dem „die US-Regierung den Absturz des abgeschossenen Flugzeugs der Malaysia Airlines und seine Folgen einschätzte“. Demnach soll die Boeing von einer Boden-Luft-Rakete des Typs Buk aus dem von Separatisten kontrollierten Gebiet in der Ostukraine abgeschossen worden sein. Zudem enthält das Dokument Vorwürfe gegen Russland wegen angeblicher Waffenlieferungen an die Aufständischen. Die US-Regierung beruft sich in diesem Dokument unter anderem auf Meldungen in sozialen Netzwerken.

 „Haben die Amerikaner womöglich etwas zu verbergen? Die Amerikaner haben optisch-elektronische Beobachtungssatelliten wie KeyHole-11 und KeyHole-12, die die Kampfzonen jeden Tag ständig überwachen. In der Nacht nutzen die Amerikaner den Aufklärungssatelliten Lacrosse, der im Weltall Informationen sammelt“, sagte Korotschenko in einem Interview mit dem TV-Sender „Rossija 24“. Wären die Flugabwehrsysteme tatsächlich aus Russland in die Ukraine gebracht und anschließend zurückgebracht worden, wie Washington behauptet, wäre das sofort entdeckt worden, so der Experte.


Bitte hier weiterlesen

Dienstag, 24. Juni 2014

Polen leitet die militärischen Operationen in der Ukraine. Von Andrew Korybko




Nachdem der Verteidigungs-Staatssekretär der Vereinigten Staaten Derek Chollet sich in Kiew etabliert hat, um die militärische Repression zu koordinieren, wird klar, dass die Operationen von Polen geleitet werden. Der Umlauf eines Fotos im Internet lässt keinen Zweifel mehr über die Verantwortung von Warschau zu.

Die Beweise für die aktive Beteiligung von Polen an dem ukrainischen Konflikt sammeln sich weiter an, während der Krieg in den Regionen der südöstlichen Ex-Ukraine weiter wütet. Bis jetzt wurde die Intervention von Warschau indirekt gemacht. Sie verbreitet aber nicht weniger Tod und Zerstörung, obwohl keine polnische militärische Einheit vor Ort bereitgestellt wurde. Polen lieferte nicht nur Unterstützung für die Ausbildung von Terroristen vom Euromaidan als Auftakt für den in der Ukraine orchestrierten Ausbruch des Chaos, sondern hat auch Konvois von Söldnern vor Ort geschickt, um brutal diejenigen zu unterdrücken, die gegen den Putsch und gegen die Junta von Kiew standen. Man sieht jetzt Fotos umlaufen, die die Einbeziehung von Polen in die irre Spirale der Ereignisse hervorheben, welche die Ukraine blutig heimsuchen.

Letzte Woche war Jerzy Dziewulski, der Sicherheitsberater des ehemaligen polnischen Präsidenten Aleksander Kwasniewski [1], in Gesellschaft von Oleksandr Turtschinow, dem amtierenden Präsidenten der Ukraine in Slawjansk fotografiert worden [2]. Dziewulski ist ein bekannter Experte in Terrorismusbekämpfung. Er wurde in den Vereinigten Staaten, Israel, Frankreich und Deutschland ausgebildet. Er besitzt und betreibt sein eigenes privates Sicherheitsunternehmen [3].
Der polnische Außenminister Radosław Sikorski kann sehr wohl deklarieren, nichts über das Vorhandensein von polnischen Söldnern in der Ukraine zu wissen, und sich begnügen, das Amt der Staatsanwaltschaft über die in diesem Zusammenhang im Umlauf stehenden Nachrichten zu informieren, das Foto zeigt Dziewulski mit Turtschinow und beweist, dass er lügt. Die Wahrheit ist, dass die Ausführung der strategischen und taktischen Entschlüsse der Warschauer Einmischungspolitik im ukrainischen Konflikt, Sikorski und Dziewulski anvertraut wurden. Sie handeln in Abstimmung und der eine handelt nicht mehr ohne den anderen.


 Es war kurz vor der im April gestarteten Strafoperation von der Junta von Kiew, dass Informationen über die Söldner-Teams, die innerhalb der Grenzen der Ex-Ukraine operierten, durchzusickern begannen.

Aber die Beweise für die Sendung durch Warschau, von polnischen Söldnern in die Ukraine, sind erst vor kurzem aufgetaucht [4]. 

Radosław Sikorski beeilte sich die Richtigkeit der Ende Mai ausgestrahlten Offenbarungen abzustreiten, obwohl der Delegierte Außenminister Russlands betonte, dass ausländische Söldner, insbesondere Polen, auf den Boden engagiert waren und an Operationen teilnahmen.

In ebenso gleichgültiger Art und Weise sagte auch Sikorski, der Ankündigung vom Fang dieser Söldner und ihrer Offiziere der polnischen Verwaltung nicht den geringsten Kredit zu gewähren. Für das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten sind solche Informationen falsch und bösartig, es sei "reine Propaganda."

Die Worte von Sikorski überraschen noch weniger, da er ja schon vor kaum einer Woche die grundsätzliche Rechtswidrigkeit des Söldnertums angeprangert hatte. Man sollte also nicht erwarten, dass er die Existenz dieser polnischen Söldner bestätigt. Jetzt aber, wo das Bild von Dziewulski im Kampf mit Helm, kugelsicherer Weste und Pistole im Halfter in Begleitung von Turtschinow über das Internet geht, wurde es unmöglich, die Anwesenheit der polnischen Kräfte im Kampfbereich zu bestreiten.



Es ist nützlich, den Lebenslauf von Dziewulski einzusehen, um zu verstehen, wie sehr dieses Foto von der Verderbtheit der polnischen Regierung, in voller Straftat inmitten ihrer Tricksereien zeugt. Laut seiner Website ist Dziewulski ein Anti-Terrorismus-Experte, und er war es, der die polnische Kommission der besonderen Dienste (Special Forces) erstellte. Er wurde für die Verwendung von explosiven Minen, in den Techniken der Anwendung von Explosivstoffen aller Art und der Praxis der Heckenschützen ausgebildet. Er folgte Kursen für die praktische Ausbildung in Israel, in den USA, Deutschland und Frankreich, er war auch im US-Außenministerium und in dem Amt für Alkohol, Tabak, Schusswaffen und Sprengstoffe (ATF: Bureau of Alcohol, Tobacco & firearms) während seines Aufenthalts in Amerika. Er rühmt sich, der beste Experte für Sicherheit in der Welt zu sein, einschließlich der Verwendung von spezialisierten Firmen (man lese: Unternehmen für Schulung und Bereitstellung von Söldnern), und für die Organisation und Durchführung von Plänen zur Gefahrenabwehr von Personen (man lese: die Durchführung von offensiven Aktionen durch Söldner Gruppen). Mit diesen engen Beziehungen, die er mit Aleksander Kwasniewski (dem ehemaligen polnischen Präsidenten) pflegt, ist es sehr wahrscheinlich, dass er ein wichtiger Teil des komplexen Apparates der nationalen Sicherheit des polnischen Staates ist. Daher ist es unklar, wie Außenminister Radosław Sikorski die direkte Verwicklung in einem Konflikt, der sich von Tag zu Tag beim ukrainischen Nachbarn verschärft, einer den höchsten Behörden der Regierung so nahestehenden und für solche Dienstleistungen bekannten Person, ignorieren könnte.

Was sich alles daraus ergibt, ist, dass Sikorski und Dziewulski die Kontrolle über die Außenpolitik Polens bei dem Nachbarn Ukraine übernommen haben. Sie sind diejenigen, die zusammen, und an zwei Fronten, die laufenden Offensive gegen die Völker des Donbass führen. Sikorski, der der Baronin Catherine Ashton als hoher Vertreter der EU für auswärtige Angelegenheiten nachfolgen will, überschattet fast den Ministerpräsidenten selbst. 

69 % der Europäer geben zu, nichts von Donald Tusk, dem Leiter der polnischen Regierung zu wissen.  

Sikorski will die von Polen umgesetzte hohe Strategie verkörpern, um seine Interessen in den Gebieten der ehemaligen Republik der beiden Nationen geltend zu machen. Es ist der Ehrgeiz, dieses versunkene Reich wiederzubeleben, auf den der Chef des ukrainischen Sicherheitsdienstes der Verwaltung der Ära Janukowitsch, die Beteiligung Polens an dem Staatsstreich vom vergangenen Februar zurückführt. Was Dziewulski betrifft, bleibt er wenig sichtbar. Bis zur Veröffentlichung des obigen Fotos waren seine Handlungen östlich der Grenzen von Polen zum größten Teil im Schatten geblieben.

Mit den Kräften, die er kontrolliert, garantiert er auf dem Boden, mit den entsprechenden taktischen Entscheidungen die Umsetzung der von Sikorski festgelegten Strategie. Das Ausmaß der Fähigkeiten, die er zuvor entwickelte, lässt ahnen, dass er gut derjenige wäre, der die Aktion der Legionen von Söldnern leitet, die den Donbass überfallen (und damit der direkte Verantwortliche aller Kriegsverbrechen ist, die dort begangen werden).
Schließlich ist es unwahrscheinlich, dass Turtschinow seine Zeit in einer Gesellschaft dritten Ranges (was für Dziewulski wohl nicht zutrifft) verbringt, um in der Nähe der Frontlinie der Offensive, die er ausgelöst hatte, fotografiert zu werden. Sikorski und Dziewulski bilden zusammen das Gehirn und die Arme der Kriegsmaschine, die Warschau jenseits der östlichen Grenze einsetzt, mit der Hoffnung die verstorbene Republik der zwei Nationen wiederherzustellen, und dabei vergisst, dass Polen in der Ukraine selbst kaum mehr ist, als der Handlanger der USA und der NATO [5].
Übersetzung
Horst Frohlich
[1] Aleksander Kwasniewski wurde 9. Oktober 1995 bei den Präsidentschaftswahlen der Republik Polen gewählt, und besiegte den scheidenden Präsidenten Lech Walesa. Er wurde von den Wählern am 8. Oktober 2000 mit einer zweiten Amtszeit ausgezeichnet. Es war während seiner ersten Amtszeit, als 1999 Polen der NATO beitrat. Es war während seiner zweiten Amtszeit im Jahr 2004, als Warschau Mitglied der Europäischen Union wurde.
[2] Oleksandr Turtschinow ist auch der ehemalige Leiter des ukrainischen Geheimdienstes.
[3] Siehe Website von Jerzy Dziewulski.
[4] Die Warnung von Moskau: “Moscow warns Kiev against using military, mercenaries in southeastern Ukraine”, RT, 8 avril 2014; Unser Artikel: „ Ukraine: Polen hatte die Putschisten zwei Monate vorher ausgebildet“, von Thierry Meyssan, Voltaire Netzwerk, 18. April 2014. Und die offizielle Antwort des Ministers: « Poland denies training mercenaries for Maidan protests — foreign minister », Itar-Tass, 10 juin 2014.
[5] „Polen, der neue Brückenkopf eines Destabilisierungsplans der NATO“, von Andrew Korybko, Oriental Review, Voltaire Netzwerk, 1. März 2014.


http://www.voltairenet.org/article184402.html


Und hier noch ein paar weitere Informationen:

Wednesday, April 14, 2010
NEO-CON CIA AGENT TO TAKE OVER POLAND?
http://aangirfan.blogspot.de/2010/04/neo-con-cia-agent-to-take-over-poland.html


Was lernen wir Europäer daraus?
Nichts ist, wie es scheint. 
Lange Schatten verdecken die Wahrheit.






Samstag, 21. Juni 2014

Diesmal: Irak



Washington wiederbelebt sein Projekt der Spaltung des Irak

Der plötzliche Zusammenbruch des irakischen Staates wird von der internationalen Presse als Folge des Angriffs der Terrororganisation EIIL dargestellt. Aber wer kann denn glauben, dass ein mächtiger von Washington bewaffneter und organisierter Staat, in weniger als einer Woche vor einer islamistischen, offiziell vollkommen unabhängigen Gruppe zusammenbrechen könnte? Darüber hinaus, wer könnte auch glauben, dass die Befürworter des EIIL in Syrien seine Aktion im Irak aufrichtig verurteilen? Thierry Meyssan zeigt die Unterseite der Karten.

Seit 2001 versucht der Generalstab der Vereinigten Staaten, den „Nahen erweiterten Osten“ in eine Vielzahl von kleinen ethnisch homogenen Staaten zu spalten. Die Karte der neu gestalteten Umgebung wurde im Juli 2006 veröffentlicht. [1]. Sie plant, den Irak in drei Teile aufzuspalten, in einen sunnitischen, einen schiitischen und einen kurdischen Staat.
Das Versagen Israels gegenüber der Hisbollah im Sommer 2006 [2], und jenes von Frankreich und des Vereinigten Königreichs gegen Syrien in den Jahren 2011-14 lassen annehmen, dass dieser Plan aufgegeben worden war. Dem ist aber nicht so: der US-Stab versucht ihn wiederherzustellen, durch moderne Condottieri, welche die Dschihadisten sind.
Die Ereignisse der letzten Woche im Irak müssen in diesem Licht gesehen werden. Die internationale Presse besteht auf der Offensive des islamischen Emirats im Irak und in der Levante (EIIL oder «Daesh "auf Arabisch), aber sie ist nur ein Teil der umfangreichen laufenden Aktion.

Die koordinierte Offensive des EIIL und der Kurden

In einer Woche eroberte das EIIL, was ein sunnitisches Emirat werden sollte, während die Peschmergas erobert haben, was der unabhängige kurdische Staat sein sollte.
Die von Washington ausgebildete irakische Armee schenkte den Ersten Ninive und den Letzteren Kirkuk. Ihre Befehls-Struktur hat ihren Zerfall erleichtert: hochrangige Offiziere mussten dem Amt des Premierministers Bericht ablegen bevor sie ihre Truppen abziehen; sie waren nicht nur jeglicher Initiative beraubt, aber sie waren auch wie Duodezfürsten auf ihren Wirkungsgebieten installiert. Daher war es dem Pentagon recht einfach, einige Offiziere zu bestechen, damit sie ihre Soldaten zur Desertion überredeten.
Die von dem Premierminister Nuri-al-Maliki einberufenen Parlamentarier sind auch übergelaufen und haben aufgrund mangelnder Beschlussfähigkeit den Ausnahmezustand nicht gewählt, und haben somit die Regierung ohne Reaktions-Möglichkeit gelassen.
Ohne eine andere Möglichkeit, um die Einheit seines Landes zu retten, hat Herr al-Maliki an alle erdenkliche Verbündete appelliert. Er wendete sich zuerst an sein eigenes Volk im allgemeinen und insbesondere an die schiitischen Milizen von seinem Rivalen Muktada el-Sadr (der Mahdi-Armee), dann an die Hüter der iranischen Revolution (Generalmajor Qassem Fehmi, Commander der Force Jerusalem, der sich derzeit in Bagdad befindet), und schließlich an die Vereinigten Staaten, die er gebeten hat zurückkommen, um die Angreifer zu bombardieren.
Die westliche Presse hebt nicht ohne Grund Punkte hervor, dass die Regierungsweise des Ministerpräsidenten oft die sunnitische Minderheit und die Laizisten der Baath-Partei verletzte, so sehr erschien sie die Schiiten aus Prinzip zu favorisieren. Diese Beobachtung ist jedoch nur relativ: die Iraker erneuerten bei den Wahlen vom 30. April die Koalition von Nuri al-Maliki. Sie gewann ein Viertel der Stimmen, also dreimal mehr als die Bewegung von Muktada el-Sadr, und der Rest der Stimmen verteilte sich auf eine Vielzahl von kleinen Parteien.

Die Vorbereitung der Offensive gegen die Autorität von Bagdad

Die Offensive des EIIL einerseits und der Peschmergas andererseits wurde seit Langem vorbereitet.
Das irakische Kurdistan hat erst unter dem Schutz der Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich mit den zwischen den zwei westlichen Invasionen (1991-2003) verordneten Luft-Sperrzonen begonnen, zu existieren. Seit dem Sturz des Präsidenten Saddam Hussein hat es eine sehr starke Autonomie erworben und ist in die israelische Einfluss-Zone gekommen. Aus dieser Sicht ist es undenkbar, dass Tel Aviv bei der Einnahme von Kirkuk gefehlt hat. Es bleibt die Tatsache, dass die aktuelle Landesregierung in Erbil ihre Zuständigkeit auf das ganze vom amerikanischen Generalstab vorgesehene irakische Gebiet ausgedehnt hat, um das unabhängige Kurdistan zu bilden.
Das EIIL ist eine sunnitische Stammes-Miliz, die Kämpfer der Al-Qaida im Irak nach dem Abgang von Paul Bremer III und der Übergabe der politischen Macht auf die Iraker eingegliedert hat. Am 16. Mai 2010 wurde ein Führer der Al-Qaida im Irak, Abu Bakr el-Baghdadi, der unter unbekannten Umständen freigelassen wurde, zum Emir ernannt und hat später versucht, die Organisation unter die Leitung der Al-Qaida zu stellen.
Anfang 2012 erstellen die EIIL-Kämpfer in Syrien Dschabhat al-Nusra (also die Unterstützungs-Front für das Volk der Levante), als eine syrische Al-Qaida-Filiale. Diese Gruppe entwickelt sich mit der Wiederbelebung des französisch-britischen Angriffs gegen Syrien im Juli 2012. Sie wird schließlich von Washington am Ende des Jahres als "terroristische Organisation" klassifiziert, trotz der Proteste des französischen Außenministers, der sie als "Leute, die Arbeit vor Ort tun" (SIC!) begrüßt [3].
Die Erfolge der Dschihadisten in Syrien bis Mitte 2013 haben die Attraktivität ihrer Gruppen verändert. Das offizielle Projekt der Al-Qaida einer globalen islamischen Revolution erschien utopisch, während die Schaffung eines islamischen Staates in einem bestimmten Gebiet machbar schien. Daher die Idee, ihnen die Umgestaltung des Irak anzuvertrauen, die das US-Militär nicht realisieren konnte.
Das Lifting des EIIL wurde im Frühjahr 2014 mit der Befreiung seiner westlichen Gefangenen gemacht: Deutsche, Briten, Dänen, Amerikaner, Franzosen und Italiener. Ihre ersten Aussagen bestätigten in allen Punkten die Informationen der syrischen Geheimdienste: das EIIL wird von US-, saudi- und französischen Offizieren geführt. Jedoch schnell danach zogen die entlassenen Gefangenen ihre Geständnisse zurück, und bestritten ihre Aussagen über die Identität ihrer Wächter.
Es war in diesem Zusammenhang, dass das EIIL, als Rivale posierend, mit Al-Qaida im Mai 2014 gebrochen hat, während Al-Nusra der offizielle Teil der Al-Qaida in Syrien blieb. Natürlich ist all das nur Gerede, da in Wirklichkeit diese Gruppen seit ihrer Gründung von der CIA gegen russische Interessen (Afghanistan, Bosnien, Tschetschenien, Irak, Syrien) unterstützt werden.
Als es im Mai wieder eine regionale Organisation wurde (und nicht mehr die Filiale einer weltweiten Organisation), war das EIIL bereit, die Rolle zu spielen, die seine Sponsoren ihm vor einigen Monaten zugewiesen hatten.
Die Organisation wird auf dem Boden tatsächlich von Abu Bakr al-Baghdadi kommandiert, aber sie ist unter der Leitung von Prinz Abdul Rahman al-Faisal, dem Bruder von Prinz Saud al-Faisal (dem saudi-arabischen Minister für auswärtige Angelegenheiten seit 39 Jahren) und von Prinz Turki al-Faisal (ehemaliger Direktor des Geheimdienstes und aktuelle Botschafter in Washington und London).
Im Mai kaufte al-Faisal eine Waffenfabrik in der Ukraine. Bestände an schweren Waffen wurden auf dem Luftweg zu einem türkischen Militär-Flughafen transportiert, von wo der MIT (türkischer Geheimdienst) sie über Sonderzüge dem EIIL zugeführt hat. Es scheint wahrscheinlich, dass diese Lieferkette ohne die NATO nicht umgesetzt hätte werden können.

Die Offensive des EIIL

Die Panik, die die irakische Bevölkerung ergriff, spiegelt die Verbrechen des EIIL in Syrien wider: Kehlen Abschneiden in aller Öffentlichkeit von „abtrünnigen Muslimen“ und Kreuzigungen von Christen. Laut William Lacy Swing (ehemaliger US-Botschafter in Südafrika, und dann in den Vereinten Nationen und aktueller Direktor des Büros der internationalen Migration) wären mindestens 550 000 Iraker vor den Dschihadisten geflohen.
Diese Zahlen zeigen die Torheit der westlichen Schätzungen über das EIIL, nach denen es nur über 20.000 Kämpfer in Syrien und im Irak verfüge. Die Wahrheit ist wahrscheinlich 3-mal grösser, um die 60.000 Kämpfer; der Unterschied kommt ausschließlich von Ausländern, die in aller Welt (der Moslems) rekrutiert wurden und oft auch nicht Araber sind. Diese Organisation wurde die größte private Armee der Welt, die die moderne Rolle der Condottiere der europäischen Renaissance spielt.
Sie sollte angesichts ihrer Kriegsbeute auch noch stärker werden. So beschlagnahmte sie in Mossul den Tresor des Bezirkes von Ninive, d.h. $ 429 Millionen in Bargeld (was genügt ihre Kämpfer ein ganzes Jahr lang zu bezahlen). Darüber hinaus hat sie viele Humvee-Jeeps und 2 Kampfhubschrauber erbeutet, die sie sofort ihrer Truppe einverleibt hat. Die Dschihadisten verfügen nicht über die Mittel, Piloten auszubilden, und die internationale Presse schlägt vor, es seien ehemalige Offiziere der Baath-Partei von Präsident Saddam Hussein. Es ist höchst unwahrscheinlich angesichts des Krieges zwischen den säkularen Baathisten und den Dschihadisten, die den Hintergrund des Krieges in Syrien bilden.

Internationale Reaktionen

Die Offensive der Peschmergas und des EIIL wurde von den Anhängern von Saudi Arabien in der Region erwartet. So hat der libanesische Präsident Michel Suleiman (der eine Rede im Januar mit einem dröhnenden „Lang lebe Saudi-Arabien!“ abgeschlossen hatte, statt einem "Es lebe der Libanon!") mit allen Mitteln versucht, eine Verlängerung seiner Amtszeit (Ende Mai) für die kommenden sechs Monaten zu erhalten, um während der aktuellen Krise am Ruder zu sein.
Wie auch immer, die internationalen Reaktionen auf die Krise im Irak sind unvereinbar: alle Staaten ohne Ausnahme verurteilen das EIIL im Irak und prangern den Terrorismus an, während manche von ihnen - die USA und ihre Verbündeten - gleichzeitig das EIIL als objektive Verbündete gegen den syrischen Staat betrachten, und einige diese Offensive auch sponsern – die Vereinigten Staaten, Saudi-Arabien, Frankreich Israel und die Türkei.
In den Vereinigten Staaten ist die öffentliche politische Diskussion zwischen Republikanern, die eine militärische Entfaltung im Irak wollen, und den Demokraten, die die Instabilität denunzieren, die durch das Eingreifen von George W. Bush gegen Saddam Hussein verursacht wurde. Dieses kleine Spiel gestattet zu verbergen, dass die aktuellen Ereignisse den strategischen Interessen des Generalstabes dienen und, dass er direkt daran beteiligt ist.
Es könnte aber auch sein, dass Washington Ankara in die Falle gelockt hat. Das EIIL hätte zur gleichen Zeit versucht, die Kontrolle über das Grab von Süleyman Şah, Syrien im Raqqa-Landkreis zu erlangen. Dieses Grab ist Eigentum der Türkei, die eine kleine Garnison unter der Klausel der Exterritorialität laut dem Vertrag von Ankara (1921 von den französischen Kolonialherren auferlegt) vor Ort hat. Aber diese Aktion kann sehr gut von der Türkei selbst gesponsert worden sein, die geplant hatte, somit einen Vorwand für eine offene Intervention in Syrien zu finden [4].
Viel schlimmer: bei der Einnahme von Mossul hat das EIIL 15 türkische Diplomaten und ihre Familien sowie 20 Mitglieder der türkischen Spezialeinheit in ihrem Konsulat gefangen genommen, was den Zorn von Ankara verursachte. Das EIIL hatte auch einige LKW-Fahrer verhaftet, die später freigelassen wurden. Die Türkei, die die Logistik des Anschlags des EIIL geleitet hat, fühlte sich betrogen, ohne dass man derzeit wüsste, ob der Betrug von Washington, von Riyad, Paris oder Tel Aviv kam. Dieser Fall erinnert an die Verhaftung am 4. Juli 2003 von 11 Mitgliedern der türkischen Spezialeinheit durch die US-Armee in Suleimaniah (Irak), die durch den Film Tal der Wölfe - Irak popularisiert wurde [5]. Diese Episode hatte die größte Krise der letzten 60 Jahre zwischen den beiden Ländern verursacht.
Die wahrscheinlichste Hypothese ist, dass Ankara nicht die Teilnahme an einer so breiten Offensive geplant hatte und dann nebenbei entdeckte, dass Washington die Schaffung von Kurdistan programmiert habe. Nun, laut der veröffentlichten Karten im Jahr 2006, soll dieses jedoch einen Teil der Türkei miteinschließen, da die Vereinigten Staaten geplant hatten, nicht nur ihre Feinde, sondern auch ihre Verbündeten zu sezieren. Die Festnahme der türkischen Diplomaten und Spezialeinheiten wäre eine Möglichkeit gewesen, Ankara daran zu hindern, die Operation zu sabotieren.
Als Donnerstag die Sonderbeauftragte der Vereinigten Staaten im Sicherheitsrat, Botschafterin Samantha Power, aus Amman in Ankara ankam, verurteilte sie scheinheilig die Taten des EIIL. Die Präsenz im Nahen Osten der Beweihräucherin des moralischen Interventionismus von Washington legt nahe, dass eine US-Antwort in der Inszenierung vorgesehen war.
Der Iran seinerseits erklärte sich bereit, die Regierung des schiitischen al-Maliki durch Senden von Waffen und militärischen Beratern zu retten, aber keine Kämpfer schicken zu wollen. Der aktuelle Umsturz des irakischen Staates nützt Saudi Arabien, dem regionalen Erzrivalen von Teheran, obwohl Außenminister Prinz Saud al-Faisal (Bruder von dem Schutzherrn des EIIL) ihn eingeladen hat, um zu verhandeln.
Übersetzung
Horst Frohlich
Quelle
Al-Watan (Syrien)

[1] « Blood borders : How a better Middle East would look », Ralph Peters, Armed Forces Journal, June 2006.
[2] L’effroyable imposture : Tome 2, Manipulations et désinformations, par Thierry Meyssan, éd. Alphée 2007.
[3] Cité in « Pression militaire et succès diplomatique pour les rebelles syriens », par Tsabelle Mandraud (avec Gilles Paris), Le Monde, 14 décembre 2012.
[4] „Türkische Verschwörung um offenen Krieg gegen Syrien zu führen“, Traduction Horst Frohlich, Voltaire Netzwerk, 30. März 2014.
[5] « L’anti-Hollywood turc à l’assaut des crimes états-uniens », par Mireille Beaulieu, Réseau Voltaire, 5 mai 2006 (Auch auf Spanisch).  
http://www.voltairenet.org/article184301.html


 Erklärung: 
 L'État islamique en Irak et au Levant (arabe : الدولة الاسلامية في العراق والشام, ad-Dawla al-Islāmiyya fi al-ʿIrāq wa-š-Šām, également connu sous ses acronymes français EIIL4 ou anglais ISIS/ISIL4), initialement appelé État islamique d'Irak (EII), puis rebaptisé en 2013, est un groupe armé djihadiste salafiste. L'acronyme arabe Daesh est utilisé de manière péjorative5,6.
http://fr.wikipedia.org/wiki/%C3%89tat_islamique_en_Irak_et_au_Levant




 


EIIL massakriert 1700 schiitische irakische Soldaten


                                     
Der Vormarsch des islamischen Emirats in Irak (EIIL) und der Levante hat nach einer Woche aufgehört im Irak zu kämpfen.
Hier bitte weiterlesen:
 http://www.voltairenet.org/article184361.html

Wie die NATO die Invasion des Irak organisiert hat

                      

 • Einige Kommentatoren schreiben den Empfang der Dschihadisten im Irak Ezzat Ibrahim al-Duri zu, einem sehr hohen Beamten der Baath-Partei. Im Grunde ist es in der irakischen Kultur nicht unwahrscheinlich, dass ein bassistischer (daher weltlicher) Führer beschließt, durch die objektive Unterstützung von einer sektiererischen religiösen Gruppe Rache zu nehmen. Problem: man hatte den Tod von al-Duri wegen Leukämie schon 2005 angekündigt, und es gibt kein Foto von ihm seither. Heute wäre er 72 Jahre alt.
Hier bitte weiterlesen:
http://www.voltairenet.org/article184373.html


Putin brüskiert Obama im Irak: Volle Unterstützung für Maliki 

Russland hat erstmals im Irak-Konflikt Partei ergriffen: Der russische Präsident Putin hat der Regierung von Premier Al-Maliki seine volle Unterstützung im Kampf gegen die "Terroristen" zugesagt. Maliki ist eben erst bei den Amerikanern in Ungnade gefallen. Damit deutet sich eine Neuauflage des Stellvertreter-Krieges der Großmächte wie in Syrien an. 

 http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/06/21/russland-wird-im-irak-aktiv-volle-unterstuetzung-fuer-maliki/

 

Ein Flächenbrand im Süden als Mittel gegen Russland  ?

Wann immer das Finanzsystem  in der Vergangenheit in Gefahr geriet, wurden Kriege entfacht, um anschließend die Besiegten  bezahlen zu lassen. Dieses bisher so bewährte System scheint nicht mehr zu funktionieren.