Sonntag, 24. April 2016

Haben die britischen Besatzer beim Abzug aus Deutschland ihre Fäkalien hier vergessen?



Von Thomas Böhm
Was unseren Polizisten zugemutet wird, ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Schweinerei. Diejenigen, die sich aufopfern, manchmal sogar ihr Leben riskieren, um uns zu schützen, werden in der Merkel-Epoche wie der letzte Dreck behandelt:

Die Zimmer für die beiden Hundertschaften aus Nordrhein-Westfalen – sie gehören zu dem Großaufgebot, dass den Besuch von US-Präsident Barack Obama absichern soll – waren nicht nutzbar. In einem Facebook-Post der Jungen Polizei ist die Rede von „Erbrochenem, Fäkalien und Sperma auf dem Boden und an den Wänden“. In der Kaserne, die als Erstaufnahmeeinrichtung des Landes für Flüchltinge genutzt wird, seien Matratzen, Kissen, Bettdecken und deren Bezüge voller Haare, Blut und Flecken von Fäkalien gewesen, heißt es weiter. Als Beweis posteten die Jungen Polizisten Fotos im Netz.
Nach einer siebenstündigen Wartezeit seien die Polizisten zu einer anderen Unterkunft gebracht worden, am Sonnabend sei ein Reinigungsteam angerückt. „Eine Bodenreinigung alleine genügt hier jedoch nicht ansatzweise“, kommentierten die Jungen Polizisten.

http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/Obama-Besuch-in-Hannover-Polizisten-sollten-in-Ekel-Unterkunft-schlafen

Ekelhaft, oder? Und abgesehen davon, dass einem die Polizisten leid tun, muss man sich doch fragen, wie es möglich sein soll, Menschen, die nicht mal ihre Schließmuskeln und andere Körperöffnungen unter Kontrolle haben, erfolgreich in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren, wo sie dann ggf. defekte Rohrleitungen reparieren müssen?
Anstatt aber eben diese wichtigen Fragen zu stellen, zeigen sich die Journalisten der Lügenpresse in Höchstform und geben indirekt anderen die Schuld an diesen Saustall. Hier ein schmutziger Beitrag aus der Welt:
Unmut bei der Polizei NRW: Das Land Niedersachsen soll Beamten, die beim Obama-Besuch helfen sollen, eine vollkommen verdreckte Unterkunft zur Verfügung gestellt haben. Die erste von drei Hundertschaften, die am Freitag anreiste, soll sich geweigert haben, in einer ehemaligen Kaserne in Hameln zu übernachten, berichtet die Regionalzeitung „WAZ“. Die Gewerkschaft der Polizei Niedersachsen bestätigte der „Welt“ den Vorfall.
Fotos, die der Redaktion vorliegen, sollen die unzumutbaren Zustände belegen. Sie zeigen undefinierbare Flecken auf zwei Teppichen und auf Bettwäsche. In den Räumen, einer ehemaligen britischen Kaserne, soll es nach Urin und Erbrochenem stinken. Auf den Betten hätten die Polizisten Blutflecken entdeckt, die Böden seien unzumutbar schmutzig gewesen, berichtet die Zeitung…
http://www.welt.de/politik/deutschland/article154679554/Polizisten-verweigern-Unterbringung-in-Gammel-Zimmern.html
Sie haben richtig gelesen „ehemalige britische Kaserne“ und kein Wort über den anschließenden Missbrauch durch andere Besatzer.
Hoffen wir, dass Herr Aust und seine Lügenbarone demnächst vor ein britisches Militärgericht geladen und verpflichtet werden, diesen und andere Sauställe eigenhändig sauber zu machen – von denen mittlerweile immer mehr die Größe von Turnhallen erreicht haben.
http://journalistenwatch.com/cms/haben-die-britischen-besatzer-beim-abzug-aus-deutschland-ihre-faekalien-hier-vergessen/









Anmerkung: Sicher waren unanständige Heinzelmännchen, siehe  Bilder, am Zustand der vorgesehenen Polizeiunterkunft beteiligt.







Fundstücke aus dem Netz


Freitag, 22. April 2016

Lizenzgebühr fürs geistige Eigentum am Getreide. Wer kassiert?

Lizenzgebühr fürs geistige Eigentum am Getreide

Von Heinz Krischer

Tausende Bauern in NRW haben böse Post bekommen. Eine Saatgut-Treuhand-Gesellschaft droht mit Schadenersatzforderungen und Strafprozessen, wenn die Bauern keine Lizenzgebühren fürs Saatgut zahlen. Die wollen sich dagegen wehren.
Für Bauern war das immer ganz normal: Von den Kartoffeln, die auf ihren Feldern wuchsen, vom Weizen oder Roggen, nahmen sie einen Teil als Saatgut für die Ernte des nächsten Jahres. Das nennen die Bauern "Nachbau". So hat Landwirtschaft schon seit der Steinzeit funktioniert. Doch jetzt bekommen viele Bauern Ärger. Für den Nachbau sollen Bauern, die mehr als 20 Hektar Land bewirtschaften, Lizenzgebühren zahlen - tausende Landwirte sind deshalb in den vergangenen Wochen von der Saatgut-Treuhand GmbH angeschrieben worden, einem Inkasso-Unternehmen der Saatgut-Hersteller. Je nach Größe des Hofes geht es um Hunderte oder sogar Tausende Euro.
Eigentlich gilt die Lizenzgebühr-Regelung schon seit Jahren. Doch seit 2012 gibt es dazu ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes. Wenn die Landwirte nicht melden, welches Saatgut sie einsetzen, und wenn sie dafür nicht zahlen – dann drohen ihnen seither Schadenersatzforderungen, und sie machen sich nach Angaben der Saatgut-Treuhand auch strafbar.

"Ein reines Drohschreiben"

"Das war schon der Hammer, dieses Schreiben", sagt Franz-Josef Dohle aus Kallenhardt im Kreis Soest. "Es war ein reines Drohschreiben an die Landwirte. Damit wollte man uns alle einschüchtern, damit wir sofort bezahlen, ohne eigentlich aus meiner Sicht eine Berechtigung dafür zu haben."
 Dohle und sein Nachbar, Landwirt Gyso von Bonin, haben sich deshalb in der IG Nachzucht zusammengeschlossen. Sie wollen gegen die Lizenzgebühren für den Nachbau vorgehen. "Denn in der Konsequenz heißt das ja: Jedes Mal, wenn wir dieses Saatgut nachbauen, müssen wir das noch mal bezahlen", sagt Gyso von Bonin. "Dadurch werden wir immer abhängiger von den Saatgutfirmen und können nicht mehr so arbeiten, wie wir das immer gemacht haben. Das machen wir nicht mit."

Saatgut als "geistiges Eigentum"

Die Saatgut-Firmen argumentieren, die Bauern kopierten auf ihren Feldern das geschützte Saatgut der Züchter – und müssten deshalb auch dafür Lizenzgebühren zahlen. "Es geht um Schutz des geistigen Eigentums", unterstreicht Johannes Peter Angenendt. Er ist Vorstand der Deutschen Saatveredelung (DSV). Die Aktiengesellschaft aus Lippstadt ist ein großer Player in der Pflanzenzüchter-Branche. Eine Aktiengesellschaft mit europaweit 580 Mitarbeitern und fast 170 Millionen Euro Umsatz im Jahr.
Vor allem Gräser, Raps und Getreide werden hier gezüchtet. Durch nicht gezahlte Lizenzgebühren entgeht dem Unternehmen nach eigenen Angaben eine Million Euro pro Jahr. "Wir züchten Sorten, entwickeln immer bessere Sorten mit hohem Aufwand, und dafür muss es ein Entgelt geben", erklärt Angenendt. "Und es ist ganz normal, auch in der Industrie, dass für Erfindungen eine Lizenzgebühr bezahlt wird."
20 Millionen Euro investiert die Deutsche Saatveredelung pro Jahr in Forschung und Entwicklung. Zehn Jahre brauche man, um eine Sorte auf den Markt zu bringen – deshalb lege man so viel Wert auf den Schutz des geistigen Eigentums, sagt der Vorstand der Lippstädter DSV.

Streit ums Prinzip

Doch dieses Argument lässt Franz-Josef Dohle so nicht gelten. Denn die Bauern hätten ja schließlich erst die Grundlage für die Zuchtlinien der Saatgut-Firmen gelegt – indem sie über viele Generationen Kartoffeln und Getreide anbauten. "Das geistige Eigentum der Saatgut-Firmen ist eigentlich ein Jahrtausende altes geistiges Eigentum der Landwirte gewesen. Und für dieses Eigentum haben uns die Züchter ja auch nie entschädigt", klagt Dohle.
"In einem Samenkorn sind 30.000 Gene; wenn man ein Gen davon verändert, dann sagen die Züchter, das sei jetzt ihr geistiges Eigentum? Das passt doch nicht. 29.999 Gene sind doch immer noch von uns in diesem Saatgut." Den Streit ums Prinzip – und ums Geld – wollen die Landwirte in der IG Nachbau jetzt intensivieren – um sich gegen die Forderungen der Saatgut-Züchter zu wehren.

Hybride: das Ende des Nachbaus

Doch vielleicht haben Landwirte – und auch Hobbygärtner – demnächst überhaupt erst gar nicht mehr die Chance, selbst ihren Samen zu züchten, selbst nachzubauen. "Weil die Züchter immer mehr dazu übergehen, das Saatgut als Hybridsaatgut fertig zu machen", weiß Franz-Josef Dohle. "Und Hybridsaatgut ist nicht nachbaufähig, das heißt, wenn es einmal ausgesät wird, kann ich es nicht nochmal anbauen oder nur mit sehr schlechtem Ertrag." Für Kleingärtner wie Landwirte bedeutet das: Sie müssen Jahr für Jahr neues Saatgut kaufen.
Stand: 20.04.2016, 10:38


Bei der Saatguttreuhand GmbH lesen wir:
Die Saatgut-Treuhandverwaltungs GmbH (STV) ist eine Einrichtung der Pflanzenzüchter mit Sitz in Gießen und Bonn. Sie wurde im Jahr 1951 von verschiedenen Pflanzenzüchtern gegründet. Heute zählt die STV rund 50 Gesellschafter, die Getreide, Kartoffeln oder Grobleguminosen züchten bzw.die Sorten vertreiben.
Ihr Auftrag lautet: Die zentrale Erhebung der Nachbaugebühren und die Überprüfung der Einhaltung der Regelungen der zwischen den Züchtern und ihren Partnern abgeschlossenen Verträge. Das sichert Züchtungsfortschritt und sorgt für immer neue Sorten für die Landwirtschaft.


Die Sortenschutzinhaber bzw. ausschließliche Nutzungsberechtigte sind namentlich angeführt:

Sortenschutzinhaber / ausschließliche Nutzungsberechtigte


Ackermann Saatzucht GmbH & Co. KG Marienhofstr. 13 94342 Irlbach
Averis Saatzucht GmbH Mozartstr. 3 49429 Visbek
Bavaria Saat München BGB Gesellschaft mbH Königslachener Weg 14 86529 Schrobenhausen
Bayerische Pflanzenzuchtgesellschaft e.G. & Co. KG Erdinger Str. 82a 85356 Freising
BayWa AG, Sorten/Innovation/Distribution (SID) Arabellastr. 4 81925 München
Böhm-Nordkartoffel Agrarproduktion GmbH & Co. KG Wulf-Werum-Str. 1 21337 Lüneburg
C. Meijer B.V. Bathseweg 45 NL-4416 ZG Kruiningen
Coöperatie Agrico U. A. Duit 15 NL-8300 AB Emmeloord
Danespo A/S Ryttervangen 1 DK-7323 Give
Danko Hodowla Roslin Sp. z.o.o. Choryn 27 PL-64-000 Koscian
Deutsche Saatveredelung AG Weißenburger Str. 5 59557 Lippstadt
Dieckmann GmbH & Co. KG Domäne Coverden 1 31737 Rinteln
Dr. K.-H. Niehoff Gut Bütow 17209 Bütow
EUROPLANT Pflanzenzucht GmbH Wulf-Werum-Str. 1 21337 Lüneburg
Feldsaaten Freudenberger GmbH & Co. KG Magdeburger Str. 2 47800 Krefeld
G. Schneider Saatzucht GmbH Streichmühler Str. 8 a 24977 Grundhof
Hauptsaaten für die Rheinprovinz GmbH Altenberger Str. 1a 50668 Köln
HegeSaat GmbH & Co. KG Schloßstr. 12 78224 Singen
Hybro Saatzucht GmbH & Co. KG, c/o Saaten-Union GmbH Eisenstr. 12 30916 Isernhagen HB
HZPC Deutschland GmbH Haßlau 2 49406 Eydelstedt
HZPC Holland BV Edisonweg 5 NL-8501 XG Joure
I.G. Pflanzenzucht GmbH Nußbaumstr. 14 80336 München
I.G. Saatzucht GmbH & Co. KG Straße des Friedens 8 18276 Gülzow
InterSaatzucht GmbH & Co. KG Arabellastr. 4 81925 München
Interseed Potatoes GmbH Groß Charlottengroden 6b 26409 Wittmund
Kartoffelzucht Böhm GmbH & Co. KG Wulf-Werum-Str. 1 21337 Lüneburg
KWS LOCHOW GmbH Ferdinand-von-Lochow-Str. 5 29303 Bergen
KWS SAAT SE Grimsehlstr. 31 37555 Einbeck
Landwirtschaftliche Lehranstalten Triesdorf, Abt. Saatzucht Markgrafenstr. 12 91746 Weidenbach
Limagrain GmbH Griewenkamp 2 31234 Edemissen
Monsanto Agrar Deutschland GmbH Vogelsanger Weg 91 40470 Düsseldorf
Norddeutsche Pflanzenzucht Hans-Georg Lembke KG Hohenlieth 24363 Holtsee
Nordkartoffel Zuchtgesellschaft mbH Bahnhofstr. 53 29574 Ebstorf
Nordsaat Saatzuchtgesellschaft mbH Böhnshauser Str. 1 38895 Langenstein
NORIKA Nordring-Kartoffelzucht- und Vermehrungs GmbH Parkweg 4 18190 Groß Lüsewitz
P. H. Petersen Saatzucht Lundsgaard GmbH Streichmühler Str. 8 a 24977 Grundhof
Pflanzenzucht Oberlimpurg Dr. Peter Franck Oberlimpurg 2 74523 Schwäbisch Hall
Pflanzenzucht SaKa GmbH & Co. KG Dorfstr. 39 17495 Ranzin
R.A.G.T. Saaten Deutschland GmbH Untere Wiesenstr. 7 32120 Hiddenhausen
RAGT 2N S.A.S. Rue Emile Singla, Site de Bourran F-12033 Rodez Cedex 9
Raiffeisen Centralheide eG Celler Str. 58 29614 Soltau
Saatbau Deutschland GmbH Nußbaumstr. 14/II 80336 München
Saaten-Union GmbH Eisenstr. 12 30916 Isernhagen HB
Saatzucht Bauer GmbH & Co. KG Hofmarkstr. 1 93083 Obertraubling
Saatzucht Berding Am Jadebusen 36 26345 Bockhorn-Petersgroden
Saatzucht Engelen-Büchling e.K. - Inh. Katrin Dengler Büchling 8 94363 Oberschneiding
Saatzucht Firlbeck GmbH & Co. KG Johann-Firlbeck-Str. 20 94348 Atting
Saatzucht Fritz Lange KG Gutenbergstr. 10 23611 Bad Schwartau
Saatzucht Hans Schweiger & Co. oHG Feldkirchen 3 85368 Moosburg
Saatzucht Josef Breun GmbH & Co. KG Amselweg 1 91074 Herzogenaurach
Saatzucht Rudolf Pohl KG Brookweg 6 25560 Schenefeld
Saatzucht Schmidt Kraftgasse 60 76829 Landau-Queichheim
Saatzucht Schweiger GbR Feldkirchen 3 85368 Moosburg
Saatzucht Senghaas-Kirschenlohr Friedrich-Ackermann-Str. 11 74081 Heilbronn
Saatzucht Steinach GmbH & Co. KG Wittelsbacherstr. 15 94377 Steinach
Saatzucht Streng-Engelen GmbH & Co. KG Aspachhof 97215 Uffenheim
Saka Pflanzenzucht GmbH & Co. KG Albert-Einstein-Ring 5 22761 Hamburg
Schwarzwälder Saatzucht Georg Heinhold Eberhardtstr. 85c 89077 Ulm
SECOBRA recherches S. A. Centre de Bois-Henry F-78580 Maule
SECOBRA Saatzucht GmbH Feldkirchen 3 85368 Moosburg
Solana GmbH & Co. KG Albert-Einstein-Ring 5 22761 Hamburg
Stader Saatzucht eG Wiesenstr. 8 21680 Stade
Strube Research GmbH & Co. KG Hauptstr. 1 38387 Söllingen
Südwestdeutsche Saatzucht GmbH & Co. KG Im Rheinfeld 1-13 76437 Rastatt
Syngenta Seeds GmbH Zum Knipkenbach 20 32107 Bad Salzuflen
Uniplanta Saatzucht KG Neuburger Str. 6 86564 Niederarnbach
Vereinigte Saatzuchten Ebstorf-Rosche eG Bahnhofstr. 51 29574 Ebstorf
W. von Borries-Eckendorf GmbH & Co. KG Hovedisser Str. 92 33818 Leopoldshöhe
Wilhelm Weuthen GmbH & Co. KG Stöckener Weg 1 41366 Schwalmtal
ZG Raiffeisen eG, Geschäftsbereich Pflanzliche Produktion Lauterbergstr. 1 76137 Karlsruhe
http://www.stv-bonn.de/Sortenschutzinhaber 


Und wem gehören diese Firmen? Wenn Sie es wissen wollen, fragen Sie Ihre Suchmaschine.

Locken und Drohen  20.03.2016

Die STV versucht erneut mit mehr Druck an Informationen zu kommen

Ein zweifelhaftes Angebot flatterte vielen Bauern und Bäuerinnen in den letzten Tagen in die Briefkästen. Die Saatgut-Treuhandverwaltungs GmbH (STV) bietet bei einer rückwirkenden Selbstauskunft in Sachen Nachbau für die vergangenen vier Wirtschaftsjahre an, keine Schadensersatzsforderungen zu erheben. Diese stünden ihnen eigentlich gemäß des im vergangenen Sommer gefällten Urteils des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zu, so die Argumentation der Pflanzenzüchter und der STV. Der EuGH hatte geurteilt, dass Nachbaugebühren innerhalb der Frist eines Wirtschaftsjahres an die Sortenschutzinhaber zu zahlen seien. Gebe es diese Frist nicht, so die Begründung der Richter, laufe das „dem in der Verordnung genannten Ziel eines vernünftigen Ausgleichs der wechselseitigen legitimen Interessen der Landwirte und der betreffenden Sortenschutzinhaber zuwider.“ Darüber, wie ein fairer Interessenausgleich zwischen Sortenschutzinhabern und Bauern und Bäuerinnen zu gewährleisten ist, während intensive Lobbyarbeit der Konzerne seit Jahrzehnte dafür sorgt, dass sich die Interessenlagen zu Ungunsten der Bauern und Bäuerinnen verschieben, kann man sicherlich streiten.
 http://www.ig-nachbau.de/spezialseiten/ig-nachbau-artikel/details/browse/1/article/locken-und-drohen.html?tx_ttnews[backPid]=262&cHash=8aebc9f0a9df70e93a2471cc9599aadf


"Oscar für Überwachung" an Saatgut-Treuhandverwaltungs GmbH Bonn

Bauern kämpfen seit 1998 gegen Ausforschung und Gebührenabzockerei Das Recht auf Nachbau von Pflanz-und Saatgut wird verteidigt

Bielefeld/Lüneburg, den 28.10.05."Die Saatgut-Treuhandverwaltungs GmbH (STV) in Bonn ist ein 'würdiger' Preisträger des diesjährigen Deutschen BigBrother-Awards. Viele Bauern in Deutschland haben leidvolle Erfahrungen mit dieser Gesellschaft, die seit 1999 im Auftrag der deutschen Pflanzenzüchter und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bauernverband systematisch alle Daten über den An- und Nachbau von Ackerfrüchten erfasst, um jährlich Nachbaugebühren zu kassieren", so Georg Janßen, Bundesgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und der Interessengemeinschaft gegen die Nachbaugesetze und Nachbaugebühren (IGN)

http://www.ig-nachbau.de/spezialseiten/ig-nachbau-artikel/details/browse/1/article/oscar-fuer-ueberwachung-an-saatgut-treuhandverwaltungs-gmbh-bonn.html?tx_ttnews[backPid]=262&cHash=e87678fca5e4c7518379e24acfb319ef


 Und was bleibt für die Verbraucher, also uns alle,  übrig, wenn die Vielfalt der Sorten einer Sorte weicht, die gewinnmaximiert an alle verkauft wird?

Der übliche Einheitsfreß, wie er bereits heute beim Discounter angeboten wird!

Versuchen Sie mal von Ihren Gartenstiefmütterchen Samen zu ziehen. Is nich!
Hybridpflanzen sind unfruchtbar. Ende der eigenen Nachzucht. Erinnert das nicht fatalerweise daran, dass in der BRD immer weniger Kinder geboren werden und der Mainstream bereits von "hybriden Persönlichkeitsstrukturen"  spricht? Spricht der Mainstream nicht auch von Vermischung der Menschen, frei nach Coudenhove-Kalergie, der die hellbraune Rasse für Europa schon 1920 preferierte, oder Nikolas Sarkozy, der die Vermischung der Rassen als "imperativ" bezeichnet, was letztendlich nicht zur Vielfalt sondern zur absoluten Uniformität der Europäer führt? Der Einheitseuropäer ist, wenn das Wunschziel der Globalisten erreicht ist, ebenso gewinnmaximierend einzusetzen wie die Einheitssorten für (gen)manipulierte landwirtschaftliche Produkte.

Vor kurzem war zu lesen, dass Monsanto kleinere Saatguthersteller aufgekauft hat, um unter deren Namen seine Produkte zu verkaufen, ohne dass der Kunde das bemerkt. Also, Augen auf beim Samenkauf.


Zum Thema:

Spekulanten sind unterwegs in Deutschland. Sie kaufen günstig Äcker, Wälder, Unternehmen....,

Präsident des Europäischen Patentamts gibt grünes Licht für Patente auf Pflanzen und Tiere https://no-patents-on-seeds.org/de/information/hintergrund/praesident-europaeischen-patentamts-gibt-gruenes-licht-fuer-patente-pflanzen 

Patente in der Landwirtschaft.  Weniger als zehn Konzerne dominieren heute den Weltmarkt für Saatgut und Pestizide.  http://www.keine-gentechnik.de/dossiers/patente/

 

 

Donnerstag, 21. April 2016

Das größte Klo der BRD.

Mini-Slums mitten in Berlin 
Mit Beginn des Frühjahrs schießen in Berlin kleine Zeltstädte aus dem Boden. Unter Bahnviadukten, in Parks oder auf Brachen lassen sich Wohnungslose nieder. Das Phänomen gibt es in der Hauptstadt schon länger, durch das Zusammenspiel mehrerer Faktoren scheint es es sich aktuell aber zu verstärken. Mit der aktuellen Flüchtlingskrise hat es nichts zu tun.

Ähnliche Bilder gibt es in den ersten Frühjahrswochen auch von anderen zentralen Orten der Stadt, an denen sich größere und kleinere Lager gebildet haben. Obdachlose und Migranten hausen direkt an S-Bahn-Gleisen, auf Brachen, teils in Verschlägen aus Sperrmüll. Die größeren Lager, darunter ein Camp von etwa 100 Roma und eine Migranten-Zeltstadt, stehen dieser Tage im Blickpunkt der Medien.
 http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_77613274/obdachlos-im-regierungsviertel-mini-slums-mitten-in-berlin.html

"Mit der aktuellen Flüchtlingskrise hat es nichts zu tun", natürlich nicht, denn Roma und Migranten lebten schon immer in großen Massen in diesem Berlin - und nicht nur dort-. Klar doch, hat niemand anders erwartet.
Das größte Klo der BRD ist eben stark frequentiert. Muß am "Duft" liegen!





Die zwangsfinanzierte Sende ANSTALT  berichtet zwar, aber wo sind die Konsequenzen, die aus dem Bericht zu ziehen wären, hätte die BRD auch nur ansatzweise den Mut dazu?

Schmeißfliegen müssen sich von dem Duft der größten Toilette dieser BRD magisch angezogen fühlen. Die Bewohner der Kloake scheint es in ihrer Anspruchslosigkeit nicht weiter zu stören.










Mittwoch, 20. April 2016

Der Nahe Osten verwaist. Von Thierry Meyssan.

Die Welt verändert sich schlagartig, aber wir merken es erst mit großer Verzögerung. Thierry Meyssan kündigte 2012 die Ankunft der Russen in Syrien an die erst drei Jahre später sichtbar wurde, heute kündigt er den Rückzug der beiden Großen aus dem Nahen Osten an.

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In den nächsten Jahren soll der Nahe Osten seine Probleme selbst regeln. Die Vereinigten Staaten, die ihm seit dem Zweiten Weltkrieg ihren Willen aufgezwungen haben, und Russland, das gegen die Dschihadisten in Syrien gekämpft hat, wollen dort nicht mehr die Hauptrolle spielen. Die Völker der Region, die Jahrhunderte lang von den Kolonialmächten entmündigt und gegeneinander aufgebracht wurden, sollen sich jetzt nach Art der Erwachsenen betragen.

Die beiden Großen sind gleichzeitig Opfer schwerwiegender wirtschaftlicher Probleme.

Washington, das zur Zeit von George W. Bush den Ehrgeiz hatte, das 21. Jahrhundert müsste ein „amerikanisches“ werden, hat nicht mehr die Mittel dafür. Die Vereinigten Staaten mussten Russland und China zwangsweise mehr Raum lassen. Heute müssen sie ihre Kräfte im Fernen Osten konzentrieren, solange sie dazu noch in der Lage sind.

Präsident Barack Obama und seine Mitarbeiter haben Jeffrey Goldberg sehr lange Interviews gegeben, die dieser in einem endlosen Artikel zusammengefasst hat, der in The Atlantic erschienen ist [1]. Sie legen darin die Quintessenz der letzten sieben Jahre im Weißen Haus dar: die Streitkräfte zurückhalten, sich im Nahen Osten unter keinen Umständen mehr einbringen. Die Quincy-Allianz, 1945 von Roosevelt unterzeichnet und von G. W. Bush 2005 um 60 Jahre verlängert, hat keine Daseinsberechtigung mehr: Die Vereinigten Staaten brauchen kein saudisches Öl mehr und verschwenden ihre Zeit mit Wahhabiten, die sich nicht an die moderne Welt anpassen können. Die Carter-Doktrin von 1980, der zufolge das Pentagon die Ölfelder des Nahen Ostens unter Kontrolle haben muss und die letztlich zur Schaffung des CentCom geführt hat, ist überholt. Wenn die Sicherheit Israels stets gewährleistet ist, kann Tel-Aviv bei seinen Versuchen, sich vom Nil bis zum Euphrat auszubreiten, nicht auf die Hilfe der USA rechnen.

Ebenso klar war der russische Präsident, als er sich in seiner Marathon-Schau „Direkte Verbindung mit Wladimir Putin“ ausdrückte [2]. Aufgrund der Sanktionen des Westens hat sein Land im letzten Jahr eine Rezession von 3,7 Prozent erfahren und macht sich auf ungefähr 1,8 Prozent im nächsten Jahr gefasst, ehe es möglicherweise wieder das Wachstum aufnimmt. In Kenntnis der Tatsache, dass die Zentralbank nur 387 Milliarden Rubel für die Aktivierung hat, muss Russland so sparsam wie möglich sein, um diesen Sturm zu überleben.

Deshalb hat es seine Bomber aus Syrien zurückgezogen und wird sie nicht dorthin zurückschicken. Vor dem Abflug hat es die Syrische Arabische Armee mit moderner Ausrüstung versehen und sie in deren Gebrauch ausgebildet. Präsident Putin zufolge hat sie jetzt die Mittel, die verlorenen Gebiete allein zurückzuerobern.

Das Einzige, was Russland noch in der Region hält, ist die Notwendigkeit – für die Vereinigten Staaten ebenso wie für Russland – Präsident Erdogan zu stürzen, ehe seine Herrenmenschen-Politik und seine Instrumentalisierung des Terrorismus eine globale Katastrophe auslösen. Folglich unterstützen heute Moskau und Washington die Kurden gegen ihn und wenn diese in Konflikt mit Syrien kämen, würde keiner der beiden Großen sich einmischen.

Wie unvorhergesehen und unvermittelt es auch sein mag, der Abzug der beiden Großen ist schon eine Tatsache. Er hinterlässt den Nahen Osten verwaist. Und da die Natur das Vakuum nicht mag, kämpfen Saudi-Arabien und der Iran ab jetzt frontal darum, ihren Einfluss dort auszudehnen.
Thierry Meyssan

Übersetzung
Sabine
[1] « The Obama Doctrine », Jeffrey Goldberg, The Atlantic, Voltaire Network, 10 March 2016.
[2] « Прямая линия с Владимиром Путиным » (English version here), Владимир В. Путин, Сеть Вольтер, 14 апреля 2016.

http://www.voltairenet.org/article191357.html


 

Sonntag, 10. April 2016

" So kaputt ist Deutschland dank den USA - Es sieht übel aus. "






Deutschland abgewirtschaftet, nur noch "arm, schmierig und brav". "Westliche Werte", was soll das sein? Ein Theaterstück für Dumme?

Ergänzung: 11.April 2016


 

Hier kann man sich weiter informieren:
http://brd-schwindel.org/fragen-sie-doch-mal-nach-bei-fragdenstaat-de/

Wir sollten wirklich bei den Vertretern bzw. Verantwortlichen dieses Staates
nachfragen.

In diesem Zusammenhang fällt mir ein, was Günter Verheugen sagte:
 Günter Verheugen (72) erst FDP zur SPD konvertiert, am 09.12.2010: "Wir sollten bitte nicht vergessen: dieses ganze Projekt ´Europäische Einheit´ ist nur wegen Deutschland nötig geworden. Es geht immer dabei, Deutschland einzubinden, damit es nicht zur Gefahr für andere wird. Das dürfen wir in diesem Land nicht vergessen. Wenn irgendjemand glaubte – wenn Sie glauben, Herr Starbatty, dass das 65 Jahre nach Kriegsende keine Rolle mehr spielt, dann sind sie vollkommen schief gewickelt."
Das sollte uns allen zu denken geben. (Sofern noch Masse, um das zu tun, vorhanden ist.)


Ergänzung 12.April 2016





Merkel meinte ja, die BRD sei das "freieste Land", das es je auf deutschem Boden gegeben hätte. Recht hat die Frau, zumindest was randalierende Ausländer betrifft, wie man auf dem Video unschwer erkennen kann.
Und was unternimmt die Firma "Polizei" ? Nichts, wie man sieht.

Doch, sie bringt uniformierte blonde Pferdeschwanzmädchen in Stellung, die sicher so mächtig Eindruck bei den Moslems hinterlassen, dass man ihnen androht, sie auch "noch zu ficken."

Hervorragende Leistung der  40jährigen,  Milliarden Steuergeld verschlingenden, "Integration".

Irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass aufgeräumt werden muss in Deutschland.







Samstag, 9. April 2016

Schäuble - Panamapapers - Bundesdruckerei - eine typische Story , wie sie nur in der BRD möglich ist.

Was wusste Schäuble?
"Panama Papers" bringen Finanzminister in Bedrängnis
09.04.2016, 
Wolfgang Schäuble soll bereits Jahre vor den "Panama Papers" Hinweise auf dubiose Geschäfte der Bundesdruckerei in dem mittelamerikanischen Staat bekommen haben. Das geht aus Informationen des "Spiegel" hervor. Demnach hatten der Finanzminister sowie sein Staatssekretär Werner Gatzer jahrelang den Kontakt zu einem Whistleblower verweigert.
Der Insider habe Schäuble und Gatzer persönlich angeschrieben und über die Briefkastenfirma Billingsley Global Corporation informiert, berichtet der "Spiegel". Die Firma wurde dem Nachrichtenmagazin zufolge von der Bundesdruckerei gegründet und zwar bei der aus den "Panama Papers" bekannten Kanzlei Mossack Fonseca. In den Enthüllungen des Konsortiums investigativer Journalisten tauchen nun die Bundesdruckerei wie auch die Firma Billingsley auf.
http://www.t-online.de/wirtschaft/id_77501272/was-wusste-wolfgang-schaeuble-ueber-die-panama-papers-.html
Es wäre jetzt interessant, WANN ein Whistleblower das Finanzministerium informiert hat. In welchem Jahr?  Die Bundesdruckerei war, wie unten angeführt und man vielleicht fälschlicherweise annimmt, nicht durchgehend in staatlichem Besitz, sondern wurde von "Privatleuten" betrieben.

Denkt man darüber nach, WAS alles in der "Bundesdruckerei" gedruckt wird, und was normalerweise dem Datenschutz unterliegen sollte,  ist es schon starker Tobak, wenn diese Daten Heuschrecken, frei nach Müntefering SPD,  zugänglich sind bzw. waren.

Schäuble ist erst seit 2009  Bundesminister der Finanzen.

Von 2005 bis 2009 war der gute Peer Steinbrück, auch von der SPD, Finanzminister. In seine Zeit fällt der ominöse Rückkauf der Bundesdruckerei.
https://de.wikipedia.org/wiki/Peer_Steinbr%C3%BCck

Von 1999 bis 2005 war  Hans Eichel von der SPD Finanzminister. In seine Zeit fällt der Verkauf der Bundesdruckerei.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Eichel


Wen es jetzt interessiert, WER die "Bundesdruckerei" damals kaufte, wird im Netz sehr schnell fündig unter "Apax" und verbundene Seiten, natürlich zum damaligen Zeitpunkt.

Bundesdruckerei



Die Bundesdruckerei GmbH produziert Dokumente und Geräte für die sichere Identifikation und bietet entsprechende Dienstleistungen an. Sie hat ihren Sitz im Berliner Ortsteil Kreuzberg. Neben kompletten Pass- und Ausweissystemen bietet sie Personaldokumente, Hochsicherheitskarten, Dokumentenprüfgeräte, Sicherheitssoftware sowie Trustcenter-Leistungen an. Darüber hinaus fertigt die Bundesdruckerei Banknoten, Briefmarken, Visa, Fahrzeugdokumente, Tabaksteuerzeichen sowie elektronische Publikationen. Ihr Ursprung liegt in der ehemaligen Reichsdruckerei. Das Unternehmen befindet sich nach der Privatisierung 2000 und verschiedenen Eigentümerwechseln durch Rückkauf des Bundes seit 2009 wieder im Staatsbesitz.

Im Jahr 2000 verkaufte das Bundesfinanzministerium seine hundertprozentige Beteiligung an der Bundesdruckerei. Neuer Eigentümer wurde die Apax Partners  Co. Die Bundesdruckerei GmbH, die Bundesdruckerei International Services GmbH, die Orga Kartensysteme GmbH (2005 als Sagem Orga weitergeführt), die Holographic Systems München GmbH, die Maurer Electronics GmbH, die D-TRUST GmbH und die polnische Tochterunternehmung iNCO Spólka sp. z o.o. wurden unter dem Dach der Holding Authentos GmbH zusammengefasst.[5]


Wem gehört die Bundesdruckerei?

03. September 2005 (frankro)

Die "Bundes"-Druckerei ist stellt traditionell deutsche Ausweispapiere her. Der Name hat allerdings nur noch wenig mit den wirklichen Eigentumsverhältnissen zu tun...


Die Umwandlung von einer Behörde in eine privatrechtliche GmbH im Bundesbesitz erfolgte im Jahr 1994. Die Kohl-Regierung hatte jedoch die Veräußerung der Bundesanteile an der Staatsdruckerei per Kabinettsbeschluss auf 49 Prozent begrenzt. Finanzminister Eichel (SPD) trennte sich später von den restlichen 51 Prozent. Um den Bundesanteil möglichst gewinnbringend zu veräußern, beauftragte das Bundesfinanzministerium im Dezember 1999 das Frankfurter Bankhaus Metzler.


Die Bundesdruckerei wurde 2000 vom Bundesfinanzminister für eine Milliarde Euro an die Beteiligungsgesellschaft Apax Partners & Co. verkauft. Dieser Kaufpreis galt schon damals als deutlich überhöht.


Die Bundesdruckerei GmbH, die Bundesdruckerei International Services GmbH, die ORGA Kartensysteme GmbH, die Holographic Systems München GmbH, die Maurer Electronics GmbH, die D-Trust GmbH und die INCO SP.Z.o.o. werden unter dem Dach der authentos GmbH zusammengefasst.


Der Kaufpreis wurde jedoch nicht in bar bezahlt: 230 Mio Euro stundete der Bund für zehn Jahre und etwa 450 Mio Euro gab die Hessische Landesbank als Darlehen. Die Tilgung und der Zinsaufwand für dieses Darlehen betragen pro Jahr 50 bis 75 Mio Euro - Summen, die der Konzern für mehrere Jahre nicht aufbringen kann.


Im August 2002 wurde die Zahlungsunfähigkeit von authentos abgewendet, nachdem sich Gesellschafter, Kreditgeber und der Bund auf einen Zahlungsverzicht geeinigt hatten.


Im September 2002 würde für den symbolischen Kaufpreis von einem Euro die authentos-Gruppe an zwei Zwischenerwerber übertragen: die Berliner JVVG Neununddreißigste Vermögensverwaltungsgesellschaft (94 Prozent) und die Dinos Vermögensverwaltung in Heidelberg (sechs Prozent).


Die Gesellschaft sollte saniert und dann wieder verkauft werden. 300 der 1650 Arbeitsplätze waren akut in Gefahr. Roland Berger erstellte ein Sanierungskonzept. Seit 2002 gab es ziemliche Bewegung in der Führungsebene der Bundesdruckerei.


Die Anwaltssozietät Clifford Chance Pünder ist mittelbarer Mehrheitsgesellschafter der Authentos. Sie vertreten vermutlich die Interessen der Neununddreißigsten Vermögensverwaltungsgesellschaft und damit die Verbindlichkeiten gegenüber des Hessischen Landesbank und gelten als Ansprechpartner für mögliche Kaufinteressenten.



http://morgenpost.berlin1.de/content/2002/09/20/wirtschaft/550089.html?redirID

http://www.e-duction.com/html/pdf/nilson_11_02.pdf

http://www.bundesdruckerei.de/de/presse/pressearchiv/2003/15_01_2003.html

http://zeus.zeit.de/text/archiv/2002/15/200215_g-private_equity.xml

http://www.jungewelt.de/2000/11-15/009.shtml

http://www.politikerscreen.de/brisant/09650/

http://www.verdi.de/berlin-brandenburg/lbz/berufe_und_branchen /medien_kunst_industrie/download/sprachrohr_04_2002

manager magazin (11/2002): 01.11.2002 Authentos: Hirngespinste - Obskure Transaktionen trieben die Muttergesellschaft der Berliner Bundesdruckerei fast in den Ruin.

http://dasalte.ccc.de/epass/bundesdruckerei.de


Der folgende Beitrag ist lediglich Anschauungsmaterial für tausende vergleichbare Fälle, um zu zeigen, wie die bekannten  Finanzkampftruppen Staaten und deren Bürger ausrauben,  und bis wir endlich erkennen, was uns seit Jahrzehnten paralysiert. Ein Artikel der Nachdenkseiten von H.Zoller aus 2006





„Erst privatisiert, dann ausgesaugt und schliesslich wieder verstaatlicht“ + Ergänzung

http://lupocattivoblog.com/2010/02/25/%E2%80%9Eerst-privatisiert-dann-ausgesaugt-und-schliesslich-wieder-verstaatlicht%E2%80%9C/



Apropos Roland Berger, der, wie oben erwähnt, das Sanierungskonzept für die Bundesdruckerei erstellte: 
 Im Februar 2009 gründete Thomas Middelhoff mit Roland Berger*und Florian Lahnstein (dem Sohn von Manfred Lahnstein) in London die Investmentgesellschaft Berger Lahnstein Middelhoff & Partners LLP (BLM), deren Chairman Middelhoff seitdem ist. Für den Aufsichtsrat konnten prominente Mitglieder wie Wolfgang Clement, Manfred Lahnstein und Mark Wössner gewonnen werden. BLM ist aus der Special-purpose acquisition company Germany1  hervorgegangen, welche bereits im Juli 2008 gegründet wurde. Germany1 plante die Übernahme von einem oder mehreren operativen Unternehmen mit einem Wert von bis zu 3,0 Mrd. in Deutschland, Österreich oder der Schweiz.
Thomas Middelhoff, Madeleine Schickedanz (Quelle-Erbin), Berger/Lahnstein/Middelhoff

Ist es nicht immer wieder schön, zu lesen, wie sich die involvierten "Geschäftspartner" die Kuchen untereinander aufteilen?

Freitag, 8. April 2016

SPD - Partei?? Oder eher ein absolut gewinnmaximierender Großkapitalist ?

Hat die SPD eine Briefkastenfirma in Hong Kong?

von Michael Klein
Bereits vor einigen Jahren haben wird darüber berichtet, dass die SPD weniger Partei als vielmehr Pressekonzern ist. Der SPD gehören bzw. die SPD ist u.a. an den folgenden Zeitungen beteiligt:
  • Neue Westfälische Zeitung
  • Nordbayerischer Kurier
  • Sächsische Zeitung
  • Dresdner Neueste Nachrichten
  • Morgenpost Sachsen
  • Frankenpost
  • Südthüringer Zeitung
  • Neue Press Coburg
  • Hannoversche Allgemeine
  • Neue Presse Hannover
  • Leipziger Volkszeitung
  • Lübecker Nachrichten
  • Ostsee Zeitung
  • Göttinger Tageblatt
  • usw.
Doch mit den Beteiligungen an Zeitungen ist das Medienimperium der SPD noch lange nicht am Ende.

Die SPD ist über die DDVG, die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbH, die zu 100% der SPD gehört, an einer Vielzahl von Radioprogrammen und Fernsehsendern beteiligt. Wir haben uns einmal den Spaß gemacht, alle Beteiligungen an Unternehmen, die Zeitungen verlegen, Bücher drucken, Radio-, Fernsehprogramme oder sonstige Medieninhalte produzieren, bei der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich zusammenzusuchen und in eine PDF-Daten zu stecken. Wer will, kann die 412 (in Worten: Vierhundertzwölf!) Seiten SPD-Beteiligungen mit durchschnittliche 25 Einträgen pro Seite (macht 10.300 Beteiligungen) herunterladen und danach suchen, ob seine lokalen Medien schon der SPD gehören oder noch nicht.

Lesen Sie bitte unter dem Link den Rest des Artikels....

Da gerät der "dicke Gabi" sicher in Erklärungsnot, wenngleich unter dem Gesichtspunkt klar wird, warum er sich für TTIP einsetzt. Gewiss hat der Ralf Stegner eine passende Antwort parat.

Zum Thema:

Sigmar Gabriel 56, SPD, und die TTIP Werbeanzeigen Finanzierung,

 

Ergänzung 16.04.2016

Betreibt die SPD Steuerhinterziehung in der Steueroase?

Geschrieben von: Peter Helmes 

Vor einigen Tagen haben wir darüber berichtet, dass die SPD, die man eher als Großkonzern, denn als Partei ansehen muss, mit der Cavete Global Limited ein Unternehmen in Hong Kong betreibt, von dem in keiner Weise klar ist, zu welchem Zweck es betrieben wird und wieso es ausgerechnet in einer anerkannten Steueroase wie Hong Kong betrieben wird.
Als wir unseren Beitrag veröffentlicht haben, ergab eine Suche nach “Cavete Global Limited” im Internet nur wenige Einträge, keiner davon hatte einen Beitrag über die Cavete Global Limited zum Gegenstand.
 Seit der Veröffentlichung hat sich dies verändert. Wer nun nach Cavete Global Limited sucht, erhält neben unserem Beitrag eine Vielzahl Folgebeiträge, die sich der Thematik angenommen haben. Um die Spannung gleich vorwegzunehmen: Nein, es findet sich kein Beitrag in einem Mainstream-Medium, was auch kein Wunder ist, denn bei öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sitzen die SPD Vertreter im Programmrat und können entsprechend Einfluss nehmen, und an vielen, wenn nicht den meisten Zeitungen und Radioanstalten Deutschlands ist die SPD entweder Mit- oder vollständiger Eigentümer. Die beeindruckende Liste der SPD-Beteiligungen an nur Medienunternehmen, die 412 Seiten füllt, sie kann hier heruntergeladen werden. Der Konzern SPD umfasst jedoch noch eine Vielzahl anderer Unternehmen aus dem Immobilien und Investmentbereich oder dem Versandhandel umfasst.
Soweit so gut. Nicht gut ist, dass die Genossen der SPD, die so gerne Transparenz fordern, diese offensichtlich nur von anderen fordern. Wenn jedoch andere Transparenz von den Genossen der SPD fordern, wenn die Genossen offenlegen sollen, welchen Zweck die Cavete Global Limited in Hong Kong erfüllt, dann herrscht Schweigen im Wald. Ganz so, als hätten die Genossen etwas zu verschweigen und würden der Hoffnung aufsitzen, das Thema erledige sich von alleine. In ein zwei Wochen ist die Briefkastenfirma (?) in Hong Kong vergessen und man kann wieder völlig unbeschwert auf die bösen Kapitalisten einschlagen, die so unverantwortlich investieren und intransparent agieren – ganz im Gegensatz zur SPD – oder?

...Allerdings gibt es noch eine ganze Reihe anderer Ungereimtheiten in den Rechenschaftsberichten der SPD. Wie erklärt es sich z.B., dass die SPD für das Jahr 2014 nur 2.134.003,78 Euro “Einnahmen aus Unternehmenstätigkeit und Beteiligungen” geltend macht, wo doch allein die Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft (DDVG), die der SPD zu 100% gehört und u.a. das Medienimperium der SPD überwacht, einen Gewinn von 6.377.388,48 Euro gemacht hat, also fast dreimal so viel, wie die SPD als Einnahmen aus Unternehmenstätigkeit im Rechenschaftsbericht 2014 angegeben hat? ....
...Die SPD gibt an, Einnahmen aus Unternehmenstätigkeit in der Höhe von 3.213.104,32 Euro gemacht zu haben, während allein die DDVG einen Gewinn von 7.335.559,18 Euro ausweist. Die Kunst, den Gewinn u.a. der DDVG so zu verstecken, dass die Einnahmen der SPD aus Unternehmenstätigkeit nicht in ihrer tatsächlichen Höhe ausgewiesen werden, sie besteht darin, das Eigenkapital der DDVG zu erhöhen. Betrug das Eigenkapital der DDVG 2013 noch 48.091.699,07 Euro, so waren es 2014 bereits 53.287.086,04 Euro. Ganz offensichtlich verschieben die Genossen den immensen Gewinn der DDVG weitgehend in das Eigenkapital der DDVG, um es nicht im Rechenschaftsbericht der SPD auftauchen lassen zu müssen und die Einnahmen aus Unternehmenstätigkeit herunter zu rechnen, die – wären sie korrekt – ausweisen würden, dass die SPD vor allem ein Konzern und weniger eine Partei ist....

Bitte lesen Sie den gesamten Artikel hier weiter: 

http://journalistenwatch.com/cms/betreibt-die-spd-steuerhinterziehung-in-der-steueroase/



Donnerstag, 7. April 2016

"Panama Papers": Neues Klopapier von einer Endlosrolle. Die Zweite....

RT analysiert Finanziers und Hintermänner der Recherche zu Panama Papers

https://deutsch.rt.com/international/37691-rt-analysiert-financiers-und-hintermanner/







Und die Sicht auf die Story vom fast anderen Ende der Welt:









Die « Panama Papers »! - Warum?

Ganz im Gegensatz zum Anschein, wird die Kampagne der "Panama Papers" die finanziellen Unterschlagungen nicht einschränken und die Gestaltungspielräume nicht erweitern, sondern ganz im Gegenteil. Das System wird sich etwas mehr rund um Großbritannien, die Niederlande, die USA und Israel zusammenziehen, der Art, dass nur diese die Kontrolle haben. Unter Verletzung der Gleichheit vor dem Gesetz und ihrer Berufsethik, haben die Mitglieder des internationalen Konsortiums investigativer Journalisten sich zum Handlanger der Feinde der Freiheit und der Verteidiger des Großkapitals gemacht, und die Tatsache, dass sie im Vorbeigehen den ein oder anderen Ganoven aufgepickt haben sollen, ändert daran rein gar nichts. Erläuterungen.
 http://www.voltairenet.org/article191147.html



Lesen muss man immer noch selbst, zuhören auch - aber nur dann, wenn man nicht bedingungslos glaubt, was die Lückenpresse in der BRD verbreitet.


Ergänzung 14.04.2016  Ergänzung 2: wie zwischenzeitlich bekannt wurde, hat sich Präsident Putin aufgrund unzutreffender Informationen für die nachfolgend erwähnte Aussage entschuldigt.

Putin: Auftraggeber der Panama Papers überall erkennbar, SZ gehört Goldman Sachs

Je näher die Wahlen rücken, desto mehr Desinformationen gibt es, wie Russlands Präsident Wladimir Putin mit Blick auf die Steuerenthüllungen der Panama Papers am Donnerstag sagte. Die Süddeutsche Zeitung, die die Dokumente veröffentlicht hatte, gehöre Goldman Sachs aus den USA, ergänzte Putin.
„Uns ist bekannt, dass sich dort Mitarbeiter offizieller amerikanischer Institutionen befinden. Wo ist der Bericht zum ersten Mal erschienen? In der Süddeutschen Zeitung, die zu einer Medienholding gehört. Und diese Medienholding gehört zum amerikanischen Finanzunternehmen Goldman Sachs, also sind überall die Ohren des Auftraggebers zu sehen, die noch nicht einmal rot werden. Und wir brauchen keine Reue von ihnen erwarten. Sie werden so weitermachen“, so der russische Staatschef.