Dienstag, 3. März 2009

US-Präsident Barack Obama hat nach einem Bericht der "New York Times" dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew angeboten, auf die Aufstellung der umstrittenen Raketenabwehr in Mitteleuropa zu verzichten.


Der "geheime" Brief Obamas sei Medwedew von einem hochrangigen US- Regierungsbeamten vor drei Wochen überreicht worden. Darin heiße es, die USA benötigten das Raketenabwehrsystem nicht, falls der Iran jede Anstrengungen einstelle, Nuklearsprengköpfe und ballistische Raketen zu bauen. Russland hatte sich vehement gegen die Raketenpläne gewandt, die Obamas Amtsvorgänger George W. Bush initiiert hatte.



Nach den Bush-Plänen wollen die Amerikaner in Polen zehn Abwehrraketen stationieren und in Tschechien die dazugehörige Radaranlage installieren. Der Schild soll die USA und die europäischen Verbündeten gegen mögliche Angriffe aus dem Iran schützen. Es existieren bereits ähnliche US-Einrichtungen in Alaska und Kalifornien die gegen eine mögliche Bedrohung aus Nordkorea gerichtet sind. Im August 2008 hatten sich Polen und die USA grundsätzlich auf die Errichtung eines US-Raketenschildes geeinigt.


http://nachrichten.t-online.de/c/17/89/48/30/17894830.html


Kommentar:

Liest man den Artikel "Die Welt als Schachbrett - Der neue Kalte Krieg des Obama-Beraters Zbigniew Brzezinski" http://hintergrund.de/index.php?option=com_content&task=view&id=235&Itemid=63
fragt man sich, wozu die Raketenabwehrschilde von den USA in Europa stationiert werden sollten. Sicher nicht, um Raketen aus dem Iran abzuwehren.

Der neue Präsident der Vereinigten Staaten wäre mit Sicherheit gut beraten,
auf die Aufstellung der umstrittenen Raketenabwehr in Mitteleuropa zu verzichten.

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