Samstag, 2. September 2017

Und die Bombenwerfer haben 70 Jahre nach WK2 immer noch nicht die Schnauze voll. WIR schon!

Riesige Evakuierungsaktionen in Koblenz und Frankfurt

Frankfurt/Main/Koblenz (dpa) - Mehr als 80.000 Menschen müssen in Frankfurt und Koblenz an diesem Wochenende ihre Wohnungen verlassen, weil in ihrer Nähe Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden wurden.

In Frankfurt läuft derzeit mit gut 60.000 Betroffenen die größte Evakuierungsaktion in der Geschichte der Bundesrepublik. Dort soll am Sonntag eine 1,8 Tonnen schwere Luftmine unschädlich gemacht werden. 
Aus der Sperrzone wurden bereits Patienten aus zwei Krankenhäusern verlegt, wie Sprecher von Polizei und Feuerwehr berichteten. Außer dem Bürgerhospital und dem Marienkrankenhaus müssen noch zehn Altenheime geräumt werden.

Von der größten Geburtsstation Hessens im Frankfurter Bürgerhospital wurde mittlerweile das letzte Baby in eine umliegende Klinik verlegt, wie Steffen Kunzmann, Chefarzt der Neonatologie, sagte. Bereits seit Donnerstag seien nach und nach Neugeborene wegtransportiert worden. Insgesamt waren 20 Babys betroffen.

Außerdem mussten aus dem 320-Betten-Haus laut Klinikangaben etwas mehr als 100 erwachsene Patienten umtransportiert werden.
Auf der Nibelungenallee bildeten Rettungswagen vor der Klinik eine lange Warteschlange, bevor sie auf den Klinikhof fahren und Patienten übernehmen konnten.

In Koblenz sollen 21.000 Menschen ein Gebiet mit einem Radius von einem Kilometer verlassen. 

Schon in den Tagen zuvor war das Koblenzer Gefängnis in der Sperrzone geräumt worden - die Häftlinge kamen in andere Haftanstalten.

Auch Patienten eines Krankenhauses wurden verlegt.
Gegen 15.00 Uhr will der Kampfmittelräumdienst den amerikanischen 500-Kilogramm-Blindgänger entschärfen. Er war am vergangenen Montag bei Bauarbeiten für einen neuen Kindergarten im Stadtteil Karthause entdeckt worden.



Wir alle, die nach diesem verdammten Krieg geboren wurden, müssen noch immer die Kosten dafür bezahlen. Warum?
Und wieder mischt die BRD in Kriegen mit, die uns absolut nichts angehen. Und wieder stehen von der Leyens Soldaten der BRD im Baltikum, 100 km vor der russischen Grenze.
Welcher Deutsche, der klar im Kopf ist, will das??

Hoffen wir, dass die Fachleute des Bombenräumdienstes die WKII-Bomben entschärfen können und keinen Schaden nehmen. 

Zum Thema:

70 Jahre nach WK 2 müssen in Deutschland noch immer etwa 15 Blindgänger PRO TAG entschärft und entsorgt werden.

Das sind etwa 5500 im Jahr. Darüber, wo sie versteckt sind, liefern Luftaufnahmen von den Alliierten erste Anhaltspunkte. Die Luftaufnahmen müssen von den Alliierten gekauft werden.
Und wer redet da noch von "Umweltverschmutzung" ??
Phosphorbomben und solchen mit chemischen Kampfmitteln ??
 

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